Ernährung
Die menschliche Nahrung besteht in den meisten Fällen aus rohen oder zubereiteten Lebensmitteln pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Es gibt aber auch alternative Ernährungsmodelle, die tierische Lebensmittel ablehnen oder nur Rohkost zu sich nehmen.
Der tägliche Bedarf an Nährstoffen (Wasser, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien) hängt von verschiedenen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Körpergröße, Aktivität und Gesundheitszustand ab.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung versorgt einen Menschen bei uns problemlos mit fast allen notwendigen Elementen, außer eventuell mit Jod und Folsäure, die auch bei "richtiger" Ernährung ein Problem sind. Eine echte Unterernährung kommt bei uns nur selten vor. Häufiger ist die überreichliche Versorgung mit Nahrung, vor allem mit sehr fetten und sehr zuckerhaltigen Lebensmitteln. Dies kann allerdings mit einer Mangelernährung, also einer mangelhaft zusammengestellten Ernährung, einhergehen.
Eine ausgewogene Ernährung kann vielen Krankheiten vorbeugen; andersherum machen aber viele Krankheiten eine Umstellung der Ernährung erforderlich. Manche Symptome werden durch bestimmte Nahrungsmittel verschlimmert, die deswegen gemieden werden müssen, bei anderen Krankheiten wiederum kann der Körper manche Lebensmittel nicht verarbeiten.
Wasser ist der allerwichtigste Bestandteil der Ernährung; ohne Wasser kann ein Mensch nur ein paar Tage überleben, und auch das nur unter günstigsten Umständen. Ohne feste Nahrung hingegen ist ein Überleben deutlich länger möglich, bringt aber trotzdem fast immer organische Schäden mit sich.
Besondere Ernährungsweisen sind Diäten zur Gewichtsreduzierung, spezielle Diäten aus gesundheitlichen Gründen, oder besondere Ernährungstabus aus ideologischen oder religiösen Gründen. Manche Menschen fasten aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen gelegentlich oder regelmäßig. Der gesundheitliche Nutzen ist umstritten.