Silizium

Die Bedeutung von Silizium (auch Silicium geschrieben) als lebensnotwendiges Spurenelement ist bislang noch nicht geklärt. Im Körper sorgt der Mineralstoff aus der Gruppe der Halbmetalle für den Aufbau und die Stabilität von Bindegewebe, Haut, Knorpel und Knochen. Im Bindegewebe sorgt es durch seine Fähigkeit zur Vernetzung für stabile Strukturen und trägt zur Bildung von Kollagen bei. Im Knochen fördert es die Verkalkung und Mineralisierung. Im menschlichen Körper sind etwa 1 bis 1,5 Gramm Silizium enthalten.

Silizium in der Nahrung

Das Spurenelement Silizium ist fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. In tierischen Produkten ist der Gehalt geringer, allerdings wird angenommen, dass das Spurenelement aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden kann. Lebensmittel mit hohem Siliziumanteil sind zum Beispiel:


  • Kartoffeln (200 mg pro 100 g)

  • Weizenkorn (158 mg pro 100 g)

  • Petersilie (13 mg pro 100 g)

  • Blumenkohl (8,7 mg pro 100 g)

  • Erdbeeren (6,1 mg pro 100 g)


Silizium wird vom Körper nur schlecht aufgenommen und zersetzt sich vermutlich bei industrieller Verarbeitung der Nahrungsmittel. Auch ein hoher Aluminiumgehalt verringert die Verfügbarkeit von Silizium in den Lebensmitteln.