Seniorengesundheit

Auf Senioren – als Senioren gelten allgemein Menschen über 60 Jahren – kommen einige besondere Herausforderungen zu, wenn sie dem unvermeidlichen körperlichen Abbau wenigstens teilweise Einhalt gebieten wollen. In dieser Lebensphase ist eine ausgewogene Ernährung und an das körperliche Leistungsvermögen angepasste Bewegung noch wichtiger als in einem anderen Alter. So können Sie nämlich so mancher Krankheit vorbeugen bzw. ihre Folgen erträglicher machen.

Gerade Bewegung ist wichtig, um der Osteoporose und anderen Abbauvorgängen vorzubeugen, aber auch um die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Neuere Studien belegen den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und geistiger Frische.

Aber auch wenn ein älterer Mensch in einer Pflege-Einrichtung lebt und Betreuung braucht, oder wenn er körperlich behindert ist, kann Gehirnjogging dazu beitragen, die typische Vergesslichkeit oder gar Demenz hinauszuschieben. Dabei ist es mit Kreuzworträtseln nicht getan. Es hat sich gezeigt, dass das Erlernen neuer Fähigkeiten positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt – und zwar weit besser, als das bei Kreuzworträtseln oder Computerspielen der Fall ist.

Wie die Schwangerschaft ist auch das Altern an sich keine Krankheit, sondern ein Lebensabschnitt, der oft ärztliche Begleitung braucht, aber auch komplett problemlos ablaufen kann.

Da alte Menschen einen immer größeren Anteil an der Bevölkerung ausmachen, werden auch ihre gesundheitlichen Belange immer wichtiger. Während die Geriatrie die wissenschaftliche Fachrichtung ist, die sich mit den Krankheiten des alternden Menschen befasst, ist die Gerontologie eine Wissenschaft, die sich mit den Vorgängen des Alterns befasst, auch mit den sozialen und wirtschaftlichen Folgen.