Ernährung

Eine erektile Dysfunktion lässt sich mitunter auf eine falsche Ernährung zurückführen. Besonders der Zusammenhang zwischen fettreicher Ernährung und der Unfähigkeit zur Erektion ist in vielen Studien in der Vergangenheit wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Statistisch betrachtet sind Männer mit Übergewicht sehr viel häufiger von einer erektilen Dysfunktion betroffen, verglichen mit Männern, die über ein Normalgewicht verfügen. Der Zusammenhang ergibt sich, weil fettreiches Essen als Folge auch hohe Blutfettwerte verursacht. Diese sind wiederum die Ursache für Erkrankungen wie Bluthochdruck oder auch einer Arterienverkalkung.

Speziell die Arterienverkalkung, die auch als Arteriosklerose bekannt ist, verursacht sehr oft eine erektile Dysfunktion. Bei der Arteriosklerose kommt es zu einer krankhaften Veränderung der Arterien. Hierbei lagern sich an den Innenwänden der Arterie die Fette ab. Passiert dies über eine längere Zeitspanne, dann beginnen die Arterien zu verkalken.

Dies führt dann zu einer Verengung der Arteriengefäße und Durchblutungsstörungen treten bei der betreffenden Person auf. Aufgrund der Störungen werden die Organe weniger gut mit Blut versorgt, da der Transport des sauerstoffreichen Blutes vom Herzen aus behindert ist. Dies führt natürlich auch zu einer Einschränkung der Durchblutung des Penis, wodurch sich eine erektile Dysfunktion begründen kann.

Um den beschriebenen Prozess der Arterienverkalkung zu stoppen, muss die Person eine Änderung der Essgewohnheiten vornehmen. So sollte die Ernährung vor allem ausgewogen und weniger kalorienreich sein. Dies kann man durch eine abwechslungsreiche Ernährung erzielen. Besonders ballaststoffhaltige und fettarme Nahrungsmittel sollten hierfür zu sich genommen werden.

Eine ausbalancierte Ernährung schützt aber auch vor weiteren Erkrankungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der erektilen Dysfunktion stehen. Beispielsweise verringert man dadurch auch die Gefahr einer Erkrankung an Diabetes mellitus.

Die auch als Zuckerkrankheit bekannte Fehlfunktion des Stoffwechsels verursacht einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Durch die hohen Blutzuckerwerte werden die Gefäße und auch Nervenbahnen geschädigt. Zusätzlich kommt es zu einem Abbau des Schwellkörpergewebes am Penis. Allesamt Faktoren, die eine erektile Dysfunktion oftmals bedingen.