Zahnbeschwerden

Die Zähne dienen beim Menschen nicht nur dazu, die Nahrung zu kauen, sondern spielen auch bei der Sprache eine wichtige Rolle. Kinder bekommen, meist ab etwa dem fünften Lebensmonat, Milchzähne, die bis etwa zum 12. Lebensjahr durch das bleibende Gebiss ersetzt werden.

Die Zähne werden von zahlreichen Krankheiten bedroht, von denen sich jedoch viele durch eine gute Zahnpflege vermeiden lassen. So ist beispielsweise Karies die weltweit am weitesten verbreitete Krankheit. Auch Zahnfleischentzündung (Parodontose) gefährdet die Zähne: Sie verlieren ihren Halt und fallen aus.

Zahnschmerzen sind oft einer der Beweggründe für den Besuch beim Zahnarzt, besser ist es aber, mindestens einmal jährlich zur Kontrolluntersuchung zu gehen. So lassen sich eventuelle Probleme schon in einem frühen Stadium erkennen und behandeln.

Zahnschäden durch Karies können oft durch Füllungen behoben werden; bei ausgefallenen Zähnen werden verschiedene Arten des Zahnersatzes verwendet. Kinder – und zunehmend auch Erwachsene – mit Zahnfehlstellungen bekommen Zahnspangen. So soll die Fehlstellung korrigiert und gleichzeitig Schäden an Kiefer und Kaumuskulatur vorgebeugt werden.

Zu den Aufgabengebieten des Zahnarztes gehören auch Behandlungen bei Mundgeruch, vor allem wenn er mit Entzündungen im Mundraum oder mit schlechter Mundhygiene zusammenhängt, oder in jüngster Zeit auch zunehmend das Aufhellen von Zähnen (Bleaching).

Generell werden auch rein kosmetische Eigenheiten an den Zähnen als störend empfunden. Neben dem Bleaching wird auch das Verblenden von unregelmäßigen Zähnen mit Veneers, hauchdünnen Keramikfronten. Damit können gleichzeitig leichte Zahnfehlstellungen, zu große Zahnabstände und auch Verfärbungen einfach verdeckt werden.