<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Med News</title>
	<atom:link href="http://www.med.de/news/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.med.de/news</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2011 07:00:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Sport vs. Bluthochdruck</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-vs-bluthochdruck.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-vs-bluthochdruck.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=963</guid>
		<description><![CDATA[Hoher Blutdruck ist eine heimt&#252;ckische Sache: Symptome gibt es praktisch nicht, trotzdem kann die Hypertonie nach Jahren ohne Beschwerden zu Schlaganfall und Herzinfarkt f&#252;hren. Mediziner gehen davon aus, dass etwa die H&#228;lfte aller erwachsenen Deutschen zu hohen Blutdruck hat.
Um den Blutdruck zu senken und die buchst&#228;blich unter Druck stehenden Blutgef&#228;&#223;e zu entlasten, wird zuerst typischerweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoher Blutdruck ist eine heimt&#252;ckische Sache: Symptome gibt es praktisch nicht, trotzdem kann die Hypertonie nach Jahren ohne Beschwerden zu Schlaganfall und Herzinfarkt f&#252;hren. Mediziner gehen davon aus, dass etwa die H&#228;lfte aller erwachsenen Deutschen zu hohen Blutdruck hat.</p>
<p>Um den Blutdruck zu senken und die buchst&#228;blich unter Druck stehenden Blutgef&#228;&#223;e zu entlasten, wird zuerst typischerweise zu zwei Ma&#223;nahmen geraten: das Gewicht zu reduzieren und weniger Salz zu sich zu nehmen. Au&#223;erdem gibt es nat&#252;rlich <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Bluthochdruck/Therapie/Bluthochdruck-Medikamente-2210.html" target="_blank">Medikamente</a>, die den Blutdruck senken sollen; sie werden aber meistens erst verschrieben, wenn die anderen Methoden erfolglos bleiben.</p>
<p>Eine weitere bei &#196;rzten beliebte Therapie gegen Bluthochdruck: Bewegung. Es steht fest, dass aktive Menschen seltener unter <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">zu hohem Blutdruck</a> leider als weniger bewegungsfreudige Mitmenschen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Bewegung auch unbedingt auf bestehenden Bluthochdruck positiv einwirken kann. Das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deswegen Studien analysiert, die sich mit diesem Thema besch&#228;ftigt haben.</p>
<p>Um aussagekr&#228;ftig zu sein, m&#252;ssen diese Studien randomisiert sein, die Teilnehmer also nach dem Zufallsprinzip in die unterschiedlichen Gruppen eingeteilt werden. Im konkreten Fall fanden die IQWiG-Forscher acht Studien mit insgesamt 840 Teilnehmern. Dabei wurden zwei Gruppen verglichen: Die eine Gruppe wurde dazu angehalten, die k&#246;rperliche Aktivit&#228;t &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum zu steigern (bei den untersuchten Studien waren das sechs bis zw&#246;lf Monate), die anderen nicht.</p>
<p>Der (<a href="http://www.med.de/lexikon/systolisch.html" target="_self">systolische</a>) Blutdruck der aktiven Teilnehmer sank in allen Studien, und zwar um durchschnittlich 5 bis 8 mmHg, also beispielsweise von 145/80 auf 138/80. Aus den Studien ergibt sich nicht, ob auch der diastolische Wert durch Bewegung gesenkt werden kann.</p>
<p>Allerdings geht aus den Studien nicht hervor, wie stark und wie oft man aktiv werden muss, um den Blutdruck zu senken; ob die Senkung auch dazu f&#252;hrte, dass weniger Medikamente n&#246;tig wurden und ob die Lebensqualit&#228;t dadurch auf Dauer steigt. Auch ob durch die vermehrte Aktivit&#228;t zu Verletzungen f&#252;hrte wurde nicht untersucht bzw. nicht dokumentiert.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt der Forscher: Die Studien waren alle sehr kurz angelegt, k&#246;nnen also keine Aussagen &#252;ber Langzeitfolgen wie Schlaganf&#228;lle, Nierensch&#228;den oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html" target="_self">Herzinfarkte</a> machen. Dabei sind es gerade die langfristigen Auswirkungen der Hypertonie, die sie so gef&#228;hrlich machen – kurzfristige Besserungen sind einfach nicht ausreichend, um diese Folgen zu vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-vs-bluthochdruck.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Zahnb&#252;rste ist die richtige f&#252;r mich?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/welche-zahnbuerste-ist-die-richtige-fuer-mich.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/welche-zahnbuerste-ist-die-richtige-fuer-mich.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 07:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=958</guid>
		<description><![CDATA[Gepflegte Z&#228;hne wirken attraktiv und jugendlich, zwei Attribute, auf die &#252;berall und jederzeit viel Wert gelegt wird. Bei der Zahnpflege geht es aber bei weitem nicht nur um die kosmetische Wirkung: Ohne regelm&#228;&#223;ige gr&#252;ndliche Reinigung mit Zahnb&#252;rste, Zahnpasta und Zahnseide leidet die Zahngesundheit. Das kann nicht nur Karies, Parodontitis (eine Entz&#252;ndung des Zahnhalteapparates) und schlie&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gepflegte Z&#228;hne wirken attraktiv und jugendlich, zwei Attribute, auf die &#252;berall und jederzeit viel Wert gelegt wird. Bei der Zahnpflege geht es aber bei weitem nicht nur um die kosmetische Wirkung: Ohne regelm&#228;&#223;ige gr&#252;ndliche Reinigung mit Zahnb&#252;rste, Zahnpasta und Zahnseide leidet die Zahngesundheit. Das kann nicht nur Karies, <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/parodontose.html" target="_self">Parodontitis</a> (eine Entz&#252;ndung des Zahnhalteapparates) und schlie&#223;lich Zahnverlust bedeuten, der gesamte K&#246;rper kann von den kranken Z&#228;hnen beeintr&#228;chtigt werden.</p>
<p>Wichtig ist vor allem die regelm&#228;&#223;ige Pflege, die Z&#228;hne sollten also mindestens morgens und abends gr&#252;ndlich geputzt werden. <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/zahnbuersten-welche-zahnbuersten-entfernen-zahnbelag-am-besten.192.de.html" target="_blank">Welche Zahnb&#252;rste ist aber am besten daf&#252;r geeignet?</a> Dieser Frage widmete sich auch die Cochrane Collaboration, ein internationales Forschernetzwerk. Die Wissenschaftler sahen sich Studien an, die unterschiedlichen Zahnb&#252;rsten verglichen haben.</p>
<p>Sie fanden 15 Studien mit insgesamt mehr als 1000 Teilnehmern, in denen sieben verschiedene Typen von elektrischen Zahnb&#252;rsten getestet und verglichen wurden. Die Studien ergaben recht eindeutig, dass keine elektrische Zahnb&#252;rste deutlich besser ist als die andere, Zahnb&#252;rsten mit Kippbewegungen und Zahnb&#252;rsten mit oszillierend-rotierenden Bewegungen wiesen also &#228;hnliche Ergebnisse auf. Zahnfleischentz&#252;ndung und Zahnbelag unterschieden sich in den Vergleichsgruppen nach drei Monaten nur sehr wenig.</p>
<p>Allerdings gab es nur wenige wirklich miteinander vergleichbare Studien, so dass die Cochrane-Experten darauf hinweisen, dass Aussagen nicht absolut zuverl&#228;ssig sind. Die mangelnde Vergleichbarkeit liegt beispielsweise an den unterschiedlichen Methoden, den Zahnbelag und die St&#228;rke des <a href="http://www.jameda.de/blog/zahnmedizin/zahnfleischbluten-zahnfleischentzuendungen/" target="_blank">Zahnfleischblutens</a> zu messen. Zudem bleibt ungekl&#228;rt, ob Menschen, die elektrische Zahnb&#252;rsten verwenden, auch auf Dauer weniger an ernsten Zahnerkrankungen (wie etwa Parodontitis) leiden.</p>
<p>Dar&#252;ber, ob eine elektrische Zahnb&#252;rste den Zahnbelag besser entfernt als eine Handzahnb&#252;rste, wagt die Cochrane Collaboration noch keine Aussage, weil dazu noch nicht ausreichend Studien ausgewertet sind.</p>
<p>Wir bleiben bei unserer Empfehlung: Verwenden Sie eine Zahnb&#252;rste, mit der Sie gut zurechtkommen (egal ob Handzahnb&#252;rste oder elektrisch), und eine Zahncreme mit Fluorid, die die Z&#228;hne vor <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/karies.html" target="_self">Karies</a> sch&#252;tzt. Putzen Sie regelm&#228;&#223;ig die Z&#228;hne, verwenden Sie regelm&#228;&#223;ig Zahnseide, und gehen Sie regelm&#228;&#223;ig und rechtzeitig zum Zahnarzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/welche-zahnbuerste-ist-die-richtige-fuer-mich.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bariatrische OPs mit starken Nachwirkungen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/bariatrische-ops-mit-starken-nachwirkungen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/bariatrische-ops-mit-starken-nachwirkungen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 07:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magenverkleinerung]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=954</guid>
		<description><![CDATA[&#220;bergewicht ist gef&#252;rchtet – von den meisten Leuten zwar nur deswegen, weil es als h&#228;sslich empfunden wird, von Medizinern allerdings, weil sie es f&#252;r eine ganze Reihe von Folgeerkrankungen verantwortlich machen, etwa Diabetes des Typs 2, um nur ein Beispiel zu nennen.
Kein Wunder also, dass das Gesch&#228;ft mit Di&#228;ten bl&#252;ht, von vern&#252;nftigen Ern&#228;hrungstipps bis hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bergewicht ist gef&#252;rchtet – von den meisten Leuten zwar nur deswegen, weil es als h&#228;sslich empfunden wird, von Medizinern allerdings, weil sie es f&#252;r eine ganze Reihe von Folgeerkrankungen verantwortlich machen, etwa Diabetes des Typs 2, um nur ein Beispiel zu nennen.</p>
<p>Kein Wunder also, dass das Gesch&#228;ft mit Di&#228;ten bl&#252;ht, von vern&#252;nftigen Ern&#228;hrungstipps bis hin zu angeblichen Wundermitteln, die im besten Falle teuer und wirkungslos sind, im schlimmsten Falle aber gef&#228;hrliche Substanzen enthalten.</p>
<p>Bei &#8220;richtigem&#8221; &#220;bergewicht, also nicht nur den l&#228;stigen drei oder vier Kilo, die die Lieblingsjeans unangenehm eng sitzen lassen, sondern bei echter Fettleibigkeit (Adipositas), intervenieren die meisten &#196;rzte. So ziemlich die letzte M&#246;glichkeit, das &#220;bergewicht zu senken, ist dann eine<a href="http://www.med.de/lexikon/bariatrische-chirurgie.html" target="_self"> bariatrische Operation</a>. So bezeichnet man Operationen, die Magen und/oder Darm verkleinern (auf Dauer oder nur tempor&#228;r) und so zu einem Gewichtsverlust beitragen. Wirklich in Betracht kommen die Operationen nur bei krankhafter Fettleibigkeit, auch &#8220;morbide Adipositas&#8221; genannt.</p>
<p>Von der Verkleinerung des Magens und ggf. auch des Darms versprechen sich &#196;rzte eine dauerhafte Besserung des Gesundheitszustands, vor allem eine Senkung des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks, ein geringeres Herzinfarktrisiko, aber auch ein m&#246;glicherweise niedrigeres <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebsrisiko</a>.</p>
<p>Allerdings haben diese aufw&#228;ndigen Eingriffe nat&#252;rlich auch <a href="http://www.diabetes-ratgeber.net/Adipositas-fettsucht/Probleme-nach-Fett-weg-Operation-nicht-unterschaetzen-102177.html" target="_blank">enorme Risiken</a>, die weit &#252;ber die &#252;blichen Operationsrisiken hinausgehen. Durch den verkleinerten Verdauungstrakt wird nicht nur die Aufnahme der b&#246;sen Kalorien erschwert, auch Mineralien und Vitamine werden nur noch unzureichend aus der Nahrung aufgenommen, so dass die Patienten nach der Operation f&#252;r den Rest ihres Lebens Nahrungsmittelerg&#228;nzungen zu sich nehmen m&#252;ssen.</p>
<p>Ebenso wird auch die Aufnahme von Medikamenten ver&#228;ndert, so dass die Behandlung von Krankheiten schwieriger werden kann. Nach einem bariatrischen Eingriff sind Untersuchungen wie etwa eine Magenspiegelung oft nicht mehr n&#246;tig, daf&#252;r kommt es aber h&#228;ufiger zu Gallensteinen, die dann ebenfalls operativ behandelt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Kommt es zu einem gro&#223;en Gewichtsverlust, ergibt sich ein neues optisches Problem: Die &#252;bersch&#252;ssige Haut h&#228;ngt vom K&#246;rper herab, was nicht nur f&#252;r psychische Probleme sorgt, sondern auch Entz&#252;ndungen oder Pilzerkrankungen in den Hautfalten verursachen kann. Die n&#246;tige chirurgische Entfernung dieser Hautlappen wird nur selten von den Krankenkassen bezahlt; <a href="http://www.faktenundtipps.de/?softlinkID=17376" target="_blank">die Kosten f&#252;r die die Magenverkleinerung selbst werden unter Umst&#228;nden von den Krankenkassen &#252;bernommen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/bariatrische-ops-mit-starken-nachwirkungen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>USA senken Paracetamol-Dosis</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/usa-senken-paracetamol-dosis.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/usa-senken-paracetamol-dosis.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 07:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Paracetamol]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=950</guid>
		<description><![CDATA[Paracetamol geh&#246;rt zweifellos zu den beliebtesten Schmerzmitteln, sowohl in verschreibungspflichtigen als auch in frei verk&#228;uflichen Pr&#228;paraten. Es wird h&#228;ufig beispielsweise bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen verwendet, aber auch bei Erk&#228;ltungskrankheiten, wo es besonders hilfreich sein kann, weil es auch fiebersenkende Wirkung hat.
Aber nat&#252;rlich hat jedes Medikament auch Nebenwirkungen, und eine seit langem bekannte unsch&#246;ne Eigenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paracetamol geh&#246;rt zweifellos zu den beliebtesten Schmerzmitteln, sowohl in verschreibungspflichtigen als auch in frei verk&#228;uflichen Pr&#228;paraten. Es wird h&#228;ufig beispielsweise bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen verwendet, aber auch bei Erk&#228;ltungskrankheiten, wo es besonders hilfreich sein kann, weil es auch fiebersenkende Wirkung hat.</p>
<p>Aber nat&#252;rlich hat jedes <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikament</a> auch Nebenwirkungen, und eine seit langem bekannte unsch&#246;ne Eigenschaft von Paracetamol ist es, die Leben stark zu belasten. Bei &#8220;bestimmungsm&#228;&#223;igem&#8221; Gebrauch sorgt das freilich nur sehr selten f&#252;r Probleme, bei der Einnahme hoher Dosen &#252;ber l&#228;ngere Zeit allerdings oder bei Personen mit bereits gesch&#228;digter oder erkrankter Leber wird es gef&#228;hrlich.</p>
<p>Symptome f&#252;r eine Paracetamol-&#220;berdosierung sind &#220;belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und starke Bl&#228;sse. Eine Untersuchung der Leberwerte kann die Lebersch&#228;digung, die &#8220;<a href="http://www.netdoktor.de/Service/ICD-Diagnose/K71-Toxische-Leberkrankheit-40826.html" target="_blank">toxische Leberkrankheit</a>&#8220;, noch entdecken und eine Behandlung veranlassen; ohne Behandlung droht eine dauerhafte Sch&#228;digung der Leber bis hin zum kompletten <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose.html" target="_self">Leberversagen</a> und Tod.</p>
<p>In den USA war in den Jahren 1998 bis 2003 Paracetamol, bzw. eine &#252;berh&#246;hte Dosierung des Wirkstoffs, die h&#228;ufigste Ursache f&#252;r akutes Leberversagen; rund die H&#228;lfte der &#220;berdosierungen geschehen aus Zufall oder Unwissen. Deswegen hat sich die US-amerikanische Arzneimittelbeh&#246;rde FDA (Food and Drug Administration) entschlossen, eine H&#246;chstdosis f&#252;r den Paracetamolgehalt von Medikamenten einzuf&#252;hren.</p>
<p>Die Regelung gilt dabei f&#252;r verschreibungspflichtige Kombinationspr&#228;parate, die in Zukunft nur noch 325 Milligramm Paracetamol pro Tablett oder Kapsel enthalten d&#252;rfen. Die Zahl der versehentlichen &#220;berdosierungen soll somit gesenkt werden, hofft die FDA.</p>
<p>Zudem m&#252;ssen die Hersteller k&#252;nftig st&#228;rker auf die Gefahr einer Lebersch&#228;digung und auch auf m&#246;gliche allergische Reaktionen auf Paracetamol hinweisen.</p>
<p>Bei uns ist seit April 2009 Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn die Gesamtmenge in der Packung 10 Gramm &#252;berschreitet. Auch so sollen versehentliche, aber auch beabsichtigte &#220;berdosierungen vermieden werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/usa-senken-paracetamol-dosis.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Teures Laster, gef&#228;hrlicher Entzug</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-laster-gefaehrlicher-entzug.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-laster-gefaehrlicher-entzug.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchentzug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Sie rauchen noch? Wirklich? Sie wissen nat&#252;rlich, dass Ihre Angewohnheit nicht nur Ihre Gesundheit sch&#228;digt, sondern auch die Ihres Umfelds. Nat&#252;rlich k&#246;nnen erwachsene Menschen selbst entscheiden, ob, wie und womit sie sich sch&#228;digen – f&#252;r Babys und Kinder in ihrem Umfeld &#252;bernehmen sie allerdings die Entscheidung gleich mit.
Obwohl praktische jeder Raucher und jede Raucherin wei&#223;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie rauchen noch? Wirklich? Sie wissen nat&#252;rlich, dass Ihre Angewohnheit nicht nur Ihre Gesundheit sch&#228;digt, sondern auch die Ihres Umfelds. Nat&#252;rlich k&#246;nnen erwachsene Menschen selbst entscheiden, ob, wie und womit sie sich sch&#228;digen – f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindstod#Risikofaktoren" target="_blank">Babys und Kinder</a> in ihrem Umfeld &#252;bernehmen sie allerdings die Entscheidung gleich mit.</p>
<p>Obwohl praktische jeder Raucher und jede Raucherin wei&#223;, dass Rauchen ungesund ist, h&#246;ren viele trotzdem nicht auf, trotz der<a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/lungenkrebs.html" target="_self"> erh&#246;hten Gefahr von Lungenkrebs</a> und anderen Lungenkrankheiten. Ein heilsamer Schock ist da oft, wenn man sich erstmal ausrechnet, wie viel Geld man damit verschwendet. Je nachdem wie viel Sie rauchen, k&#246;nnen Sie in einem rauchfreien Jahr damit einiges einsparen. Ein sch&#246;nes Essen mit dem Partner oder der Partnerin springt dabei eigentlich immer raus – und zwar w&#246;chentlich. Extremraucher k&#246;nnen sich durch den Rauchentzug durchaus auch einen Urlaub finanzieren.</p>
<p>Wenn Sie wissen m&#246;chten, wie viel Geld Sie w&#246;chentlich, monatlich, j&#228;hrlich verbrennen, dann k&#246;nnen Sie auf der Seite gesundheitsinformation.de den <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/index.223.de.html" target="_blank">Rauch-Rechner</a> verwenden.</p>
<p>Wer seine Nikotinsucht loswerden will, kann sich entweder auf seine Willenskraft verlassen oder aber sich der zahlreichen Hilfsmittel bedienen, von der Hypnose bis hin zu Zigarettenersatz und Nikotinpflastern. Sogar ohne Hilfsmittelchen ist der Kampf gegen die Glimmst&#228;ngel in drei Viertel der F&#228;lle erfolgreich – auch wenn die Pharmaindustrie in ihren Werbespots die Qual des Entzugs gerne ein bisschen &#252;bertreibt. Klar, die Unternehmen wollen ja ihre durchaus teuren Produkte an den Raucher bringen!</p>
<p>Wenn Sie sich durch eine Nikotinersatztherapie in Ihrem Bestreben unterst&#252;tzen lassen m&#246;chten, m&#252;ssen Sie aber beachten: Einige der Wirkstoffe haben nicht zu untersch&#228;tzende Nebenwirkungen.</p>
<p>Das Arzneimittel Bupropion beispielsweise kann bei manchen Menschen Krampfanf&#228;lle ausl&#246;sen; das Medikament Vareniclin kann &#220;belkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und seltsame Tr&#228;ume ausl&#246;sen, die europ&#228;ische Arzneimittelzulassungsbeh&#246;rde weist auch auf die Gefahr von Herzinfarkten hin. Zudem soll es bei einigen Anwendern zu <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden/depression.html" target="_self">Depressionen</a> und Selbstmordgedanken gekommen sein.</p>
<p>Vielleicht sollte man zuerst doch einmal versuchen, aus eigener Kraft sicher und kosteng&#252;nstig mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-laster-gefaehrlicher-entzug.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer gut zu Fu&#223; ist, lebt l&#228;nger</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/wer-gut-zu-fuss-ist-lebt-laenger.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/wer-gut-zu-fuss-ist-lebt-laenger.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 07:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=940</guid>
		<description><![CDATA[Mit den Jahren wird man langsamer, das ist bekannt. Genauso bekannt: F&#252;r manche Menschen trifft das mehr zu als f&#252;r andere, sei es nun wegen Krankheiten, Verletzungen oder einfach aus einer gewissen Veranlagung heraus. Das Langsamerwerden gilt f&#252;r vieles, sowohl k&#246;rperliche als auch geistige Vorg&#228;nge. Nun haben US-Wissenschaftler aber herausgefunden, dass die Gehgeschwindigkeit im Alter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Jahren wird man langsamer, das ist bekannt. Genauso bekannt: F&#252;r manche Menschen trifft das mehr zu als f&#252;r andere, sei es nun wegen Krankheiten, Verletzungen oder einfach aus einer gewissen Veranlagung heraus. Das Langsamerwerden gilt f&#252;r vieles, sowohl k&#246;rperliche als auch geistige Vorg&#228;nge. Nun haben US-Wissenschaftler aber herausgefunden, dass die Gehgeschwindigkeit im Alter von 65 Jahren ein guter Indikator daf&#252;r ist, welche Lebenserwartung man wahrscheinlich noch hat.</p>
<p>Forscher von verschiedenen Universit&#228;ten und medizinischen Einrichtungen haben <a href="http://jama.ama-assn.org/content/305/1/50.abstract " target="_blank">eine Meta-Analyse durchgef&#252;hrt</a>, also eine Untersuchung verschiedener anderer Untersuchungen. Insgesamt begutachteten sie neun verschiedene Studien mit insgesamt rund 35.000 Teilnehmern h&#246;heren Alters (65 Jahre und &#228;lter), also einer durchaus repr&#228;sentativen Zahl. Alle Studien erfassten zu Beginn die Gehgeschwindigkeit und beobachteten dann die Teilnehmer zwischen 9 und 35 Jahre.</p>
<p>Es erwies sich, dass <a href="http://science.orf.at/stories/1672739/" target="_blank">die Gehgeschwindigkeit und die Lebenserwartung</a> in allen Altersgruppen zusammenhingen. Fitte 65-j&#228;hrige Frauen, die mit einer Geschwindigkeit von 5,7 km/h oder 1,6 Millimeter pro Sekunde  davonmarschierten (fitte Frauen), sehen noch 43 weiteren Jahren entgegen, gleichaltrige M&#228;nner, die 0,2 Millimeter pro Sekunde schaffen (immobile M&#228;nner), haben eine Lebenserwartung von nur noch acht zus&#228;tzlichen Jahren.</p>
<p>Je &#228;lter die Teilnehmer sind, desto geringer werden die Unterschiede in der Lebenserwartung, und auch die Unterschiede zwischen fitten und unfitten bzw. immobilen Menschen werden geringer.</p>
<p>Besonders interessant sind laut einem Artikel in der &#196;rztezeitung auch die &#220;berlebensraten &#252;ber zehn Jahre: Von den fitten 75-j&#228;hrigen M&#228;nnern lebten nach zehn Jahren noch 87 Prozent, von den immobilen M&#228;nnern nur noch 19 Prozent (bei Frauen: 91 bzw 35 Prozent).</p>
<p>Die Leiterin der Analyse, Dr. Stephanie Studenski, h&#228;lt es f&#252;r wahrscheinlich, dass die Gehgeschwindigkeit der Senioren die <a href="http://www.med.de/gesundheit/seniorengesundheit.html" target="_self">allgemeine k&#246;rperliche Fitness und die Beeintr&#228;chtigung durch Krankheiten</a> widerspiegelt und daher einen Schluss auf die Lebenserwartung zul&#228;sst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/wer-gut-zu-fuss-ist-lebt-laenger.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zustimmung zu Organspenden soll erleichtert werden</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/zustimmung-zu-organspenden-soll-erleichtert-werden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/zustimmung-zu-organspenden-soll-erleichtert-werden.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=934</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt bei uns nicht ausreichend Spenderorgane, das ist nicht wirklich ein Geheimnis. Laut Umfragen sind zwar rund 80 Prozent der spendenf&#228;higen B&#252;rger f&#252;r die Organspende, aber noch nicht einmal 20 Prozent haben auch wirklich einen Organspendeausweis.
Ein weiteres Hindernis f&#252;r die Entnahme von Organen: Es kann f&#252;r Angeh&#246;rige eines Verstorbenen schwierig sein, in dieser Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt bei uns nicht ausreichend Spenderorgane, das ist nicht wirklich ein Geheimnis. Laut Umfragen sind zwar rund 80 Prozent der spendenf&#228;higen B&#252;rger f&#252;r die Organspende, aber noch nicht einmal 20 Prozent haben auch wirklich einen Organspendeausweis.</p>
<p>Ein weiteres Hindernis f&#252;r die Entnahme von Organen: Es kann f&#252;r Angeh&#246;rige eines Verstorbenen schwierig sein, in dieser Lage auch noch eine Entscheidung zu treffen, ob die Organen entnommen werden d&#252;rfen oder nicht – auch wenn sie prinzipiell f&#252;r die Organspende sind. Daran &#228;ndere auch die <a href="http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.7962.8597.8599" target="_blank">Einf&#252;hrung von Transplantationsbeauftragten</a> nichts, meint Professor Peter Neuhaus, Transplantationschirurg an der Berliner Charité und Mitglied der Deutschen Gesellschaft f&#252;r <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Chirurgie</a> (DGCH).</p>
<p>Er schl&#228;gt daher vor, die &#8220;erleichterte Zustimmungsl&#246;sung&#8221; einzuf&#252;hren. Der Name ist extrem irref&#252;hrend, denkt man doch unweigerlich daran, dass die Zustimmung zur Organspende jetzt leichter werden soll, also noch leichter als ein Kreuzchen auf dem Organspendeausweis zu machen.</p>
<p>Tats&#228;chlich sieht sein Vorschlag aber vor, dass die Angeh&#246;rigen von Verstorbenen zwar immer noch gefragt werden, ob die Organe entnommen werden d&#252;rfen, die Entnahme aber prinzipiell erlaubt ist, wenn die Angeh&#246;rigen sie nicht ausdr&#252;cklich verweigern.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende.html" target="_self">Organspende</a> machte Neuhaus auch auf eine Entwicklung aufmerksam, die zwar kurios klingt, hinter der aber doch menschliche Dramen stecken: Die Erfolgsaussichten von Transplantationen allgemein sinken, denn durch die Knappheit an Spenderorganen bekommen nur die Menschen, die sowieso schon schwerst krank sind, wichtige Organe wie Lunge oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose/behandlung.html" target="_self">Leber transplantiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/zustimmung-zu-organspenden-soll-erleichtert-werden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verstehen was das Blutbild aussagt</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/verstehen-was-das-blutbild-aussagt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/verstehen-was-das-blutbild-aussagt.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Blutbild]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=929</guid>
		<description><![CDATA[&#196;rzte sehen gerne Blut – das Blut ihrer Patienten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie besonders herzlos w&#228;ren, im Gegenteil,  eine Blutuntersuchung kann f&#252;r den Arzt n&#228;mlich eine wertvolle Hilfe bei der Diagnose sein. Das Blut ist n&#228;mlich nicht nur das &#8220;Transportmittel&#8221; f&#252;r Sauerstoff und andere N&#228;hrstoffe, in ihm lassen sich auch Krankheitserreger und Beweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;rzte sehen gerne Blut – das Blut ihrer Patienten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie besonders herzlos w&#228;ren, im Gegenteil,  eine Blutuntersuchung kann f&#252;r den Arzt n&#228;mlich eine wertvolle Hilfe bei der Diagnose sein. Das Blut ist n&#228;mlich nicht nur das &#8220;Transportmittel&#8221; f&#252;r Sauerstoff und andere N&#228;hrstoffe, in ihm lassen sich auch Krankheitserreger und Beweise f&#252;r aktuelle Erkrankungen und sogar &#252;berstandene <a href="http://www.med.de/krankheiten/infektionskrankheiten.html" target="_self">Infektionskrankheiten</a> entdecken.</p>
<p>Der Allgemeinzustand des Blutes gibt also Aufschluss &#252;ber die Gesundheit des Patienten. Dazu wird, je nach geplanter Untersuchung, eine gr&#246;&#223;ere oder kleinere Menge Blut abgenommen und untersucht. Die Begriffe Blutsenkung und Blutbild werden von Laien oft wahllos verwendet, sind aber nat&#252;rlich unterschiedliche Dinge.</p>
<p>Bei einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutsenkung" target="_blank">Blutsenkung</a> wird das Blut in speziellen R&#246;hrchen im Prinzip einfach in Ruhe gelassen. Nach etwa einer Stunde haben sich die Blutk&#246;rperchen im unteren Bereich gesammelt. Die Geschwindigkeit, mit der die Blutk&#246;rperchen nach unten sinken, wird Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) genannt. Eine untypisch hohe oder niedrige BSG kann auf Krankheiten hinweisen.</p>
<p>Das Blutbild ist sozusagen die Gesamtansicht des Blutes. Dabei wird untersucht, ob die Anzahl der unterschiedlichen Blutzellen, also der roten (Erythrozyten) und wei&#223;en Blutk&#246;rperchen (<a href="http://www.med.de/lexikon/leukozyten.html" target="_self">Leukozyten</a>) und die Blutpl&#228;ttchen im normalen Rahmen liegt.</p>
<p>Einen sehr verst&#228;ndlichen &#220;berblick &#252;ber Blutsenkung und Blutbild gibt das <a href=" http://www.vorsorge-online.de/images/M_images/patienten/faltblaetter/ib-blut.pdf" target="_blank">Infoblatt &#8220;Blut &#8211; der ganz besondere Saft&#8221; </a>des Infozentrums f&#252;r Pr&#228;vention und Fr&#252;herkennung (IPF), das kostenlos heruntergeladen oder auch per Post bestellt werden kann (IPF, Postfach 1101, 63590 Hasselroth; unbedingt Infoblatt &#8220;Blut – der ganz besondere Saft&#8221; angeben).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/verstehen-was-das-blutbild-aussagt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grippeimpfung auch bei Eiwei&#223;-Allergie</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/grippeimpfung-auch-bei-eiweiss-allergie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/grippeimpfung-auch-bei-eiweiss-allergie.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=925</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt viele Menschen, die gegen H&#252;hnereiwei&#223; allergisch sind. Bei der Ern&#228;hrung l&#228;sst sich das noch halbwegs gut umgehen, was soll man aber bei Impfungen tun? Schlie&#223;lich enthalten manche Impfstoffe H&#252;hnereiwei&#223;. Aus diesem Grund galt auch bisher die Impfung gegen Grippe, die mehr H&#252;hnereiwei&#223;bestandteile enth&#228;lt als andere Impfstoffe, f&#252;r Kinder mit Allergie als kontraindiziert, sprich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Menschen, die gegen H&#252;hnereiwei&#223; allergisch sind. Bei der Ern&#228;hrung l&#228;sst sich das noch halbwegs gut umgehen, was soll man aber bei Impfungen tun? Schlie&#223;lich enthalten manche Impfstoffe H&#252;hnereiwei&#223;. Aus diesem Grund galt auch bisher die Impfung gegen Grippe, die mehr H&#252;hnereiwei&#223;bestandteile enth&#228;lt als andere Impfstoffe, f&#252;r Kinder mit <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien.html" target="_self">Allergie</a> als kontraindiziert, sprich: Diese Kinder wurde nicht gegen Grippe geimpft.</p>
<p><a href="http://www.allergie-asthma-online.de/15-impfungen.php?hlink=14&amp;slink=2#2" target="_blank">Manche Impfstoffe enthalten Spuren von H&#252;hnereiwei&#223;</a>, denn die Kulturen, in denen sie gez&#252;chtet werden, basieren auf Zellen von H&#252;hnerembryos. Meist ist aber so wenig H&#252;hnereiwei&#223; im Impfstoff enthalten, dass die Impfungen unproblematisch sind, etwa gegen Masern, R&#246;teln oder auch FSME. Anders ist das bei dem Grippeimpfstoff, der pro Dosis bis zu sieben Mikrogramm Eiwei&#223; enthalten kann.</p>
<p>In Boston haben &#196;rzte nun ein ver&#228;ndertes Impfverfahren getestet. Das bisherige Vorgehen war folgendes: Mittels eines Hauttests wurde die Reaktion der Kinder auf den Impfstoff getestet. Bei einem positiven Test lehnten die Familien eine Impfung meist ab.</p>
<p>Nun gingen die &#196;rzte aber anders vor: Sie impften Kinder (die vorher noch keine anaphylaktische Reaktion gegen H&#252;hnereiwei&#223; gezeigt hatten) &#8220;fraktioniert&#8221;, das bedeutet: Ein Zehntel des Impfstoffes wurde verabreicht (ohne vorherigen Hauttest), und nach einer halbst&#252;ndigen Wartezeit wurde der Rest gespritzt. Der <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen/impfstoffe.html" target="_self">Impfstoff</a> wurde in praktisch allen F&#228;llen gut vertragen. Daraus schlie&#223;en die &#196;rzte, dass auch Kinder mit H&#252;hnereiwei&#223;allergie mittels dieser Methode sicher geimpft werden k&#246;nnen.</p>
<p>Das gilt allerdings nicht bei H&#252;hnereiwei&#223;allergikern vom Soforttyp, die also nach dem Verzehr von Eiern sehr schnell Symptome wie Ausschlag oder Atemnot bekommen oder gar einen Kreislaufkollaps erleiden.</p>
<p>Reagieren sie aber nur bei einem Pricktest positiv, kann gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/grippe.html" target="_self">Grippe</a> geimpft werden, unter den entsprechenden Voraussetzungen (fraktionierte Gabe des Impfstoffs, Beobachtung nach der Impfung). Dann ist der m&#246;gliche Nutzen durch die Impfung sehr viel h&#246;her als ein eventueller Schaden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/grippeimpfung-auch-bei-eiweiss-allergie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Probiotika k&#246;nnen Durchf&#228;lle verk&#252;rzen</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/probiotika-koennen-durchfaelle-verkuerzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/probiotika-koennen-durchfaelle-verkuerzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=921</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt die verschiedensten Gr&#252;nde f&#252;r Durchf&#228;lle: Manche Menschen reagieren damit auf zu fettes oder zu eiwei&#223;haltiges Essen, manchmal werden Durchf&#228;lle von Lebensmittelunvertr&#228;glichkeiten ausgel&#246;st, sie k&#246;nnen als Nebenwirkungen von Medikamenten auftauchen oder zu einem anderen Krankheitsbild, etwa dem Reizdarmsyndrom, geh&#246;ren. Sehr oft wird Durchfall aber auch von einer Infektion mit bestimmten Bakterien ausgel&#246;st.
Durchfall ist immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt die verschiedensten Gr&#252;nde f&#252;r Durchf&#228;lle: Manche Menschen reagieren damit auf zu fettes oder zu eiwei&#223;haltiges Essen, manchmal werden Durchf&#228;lle von Lebensmittelunvertr&#228;glichkeiten ausgel&#246;st, sie k&#246;nnen als Nebenwirkungen von Medikamenten auftauchen oder zu einem anderen Krankheitsbild, etwa dem <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm/reizdarmsyndrom-reizdarm/symptome.html" target="_self">Reizdarmsyndrom</a>, geh&#246;ren. Sehr oft wird Durchfall aber auch von einer Infektion mit bestimmten Bakterien ausgel&#246;st.</p>
<p>Durchfall ist immer sehr unangenehm, lebensbedrohlich sind sie bei uns, wie generell in den Industriel&#228;ndern, aber fast nie. Gef&#228;hrlich werden Durchf&#228;lle meist f&#252;r alte Leute und f&#252;r Kinder, weil deren K&#246;rper schneller austrocknen. Im Prinzip muss man also nur ausreichend trinken, um den Fl&#252;ssigkeitsverlust auszugleichen, und abwarten.</p>
<p>Wie die Seite gesundheitsinformation.de berichtet, wird <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/durchfall-verkuerzen-probiotische-bakterien-die-zeit-auf-der-toilette.97.de.html" target="_blank">bei Durchfallerkrankungen manchmal zur Einnahme von Probiotika geraten</a>. Das sind Lebensmittel, die spezielle Bakterien enthalten, die sich im Darm ansiedeln und dort die Erreger des Durchfalls bek&#228;mpfen sollen. Bekannt sind vor allem Joghurt und andere Milchprodukte, die solche probiotischen Bakterien enthalten.</p>
<p>Probiotika k&#246;nnen laut einer Studie auch <a href="http://apowatch.wordpress.com/2010/12/04/probiotisch-denken/" target="_blank">begleitend zu einer Antibiotikatherapie</a> eingenommen werden und das Durchfallrisiko vermindern, einer h&#228;ufigen Begleiterscheinung.</p>
<p>Um herauszufinden, ob solche Produkte wirklich gegen Durchfall helfen, hat die Cochrane Collaboration, ein internationales Forschungsnetzwerk, zahlreiche Studien zu diesem Thema ausgewertet. Insgesamt nahmen an den Studien rund 8.000 Menschen teil, die meisten davon Kinder. Die <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung/functional-food/probiotische-lebensmittel.html" target="_self">Probiotika</a> wurden in unterschiedlichen Formen eingenommen, als Joghurt, Milch, Pulver, Kapsel oder als spezielle Babynahrung.</p>
<p>Dabei stellten die Cochrane-Forscher fest: Probiotika k&#246;nnen laut der Studien, die sich mit der Krankheitsdauer besch&#228;ftigt haben, die Erkrankung um etwa einen Tag abk&#252;rzen, so dass die Betroffenen nach drei Tagen beschwerdefrei waren. Offen blieb allerdings, ob die Probiotika in jeder Darreichungsform gleich wirksam sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/probiotika-koennen-durchfaelle-verkuerzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hepatitis: Bessere Therapien und Impfstoffe</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/hepatitis-bessere-therapien-und-impfstoffe.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/hepatitis-bessere-therapien-und-impfstoffe.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=912</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Schutzimpfung gegen Hepatitis B werden je nach Situation aktive oder passive Impfstoffe verwendet, die also entweder nachgebaute Bestandteile der Viren enthalten, oder fertige Immunglobuline. Die Impfung wird in drei &#8220;Raten&#8221; durchgef&#252;hrt, der Impfschutz besteht f&#252;r etwa zehn Jahre, so die allgemeine Ansicht. Ob und wann eine Auffrischung n&#246;tig ist, wird anhand des Titers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Schutzimpfung gegen Hepatitis B werden je nach Situation aktive oder passive Impfstoffe verwendet, die also entweder nachgebaute Bestandteile der Viren enthalten, oder fertige Immunglobuline. Die Impfung wird in drei &#8220;Raten&#8221; durchgef&#252;hrt, der Impfschutz besteht f&#252;r etwa zehn Jahre, so die allgemeine Ansicht. Ob und wann eine Auffrischung n&#246;tig ist, wird anhand des Titers entschieden, also einer Untersuchung der Menge der aktiven Antik&#246;rper.</p>
<p>Mediziner diskutieren in diesem Zusammenhang schon seit l&#228;ngerem die Frage, ob die Impfung gegen Hepatitis B auch dann noch Schutz vor der Leberentz&#252;ndung bietet, wenn die Antik&#246;rper nicht mehr nachweisbar sind. Eine Studie hat nun laut eines Berichts in der &#196;rztezeitung belegt, dass auch ohne Antik&#246;rper die T-Zellen des Abwehrsystems die Krankheitserreger noch erkennen und bek&#228;mpfen.</p>
<p>Neue <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen/impfstoffe.html" target="_self">Impfstoffe</a> sollen jetzt sogar noch effektiver vor dem Hepatitis-B-Virus (HPV) sch&#252;tzen. Sie enthalten sozusagen ein komplettes Bild der Virusoberfl&#228;che, informieren das Immunsystem also umfassender &#252;ber den &#8220;Feind&#8221;.</p>
<p>Die Schutzimpfung vor <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/hepatitis.html" target="_self">Hepatitis</a> B sch&#252;tzt immer auch vor einer Infektion mit Hepatitis D. Diese Krankheit kommt ausschlie&#223;lich in Kombination mit Hepatitis B vor, da das Hepatitis-D-Virus (HDV) defekt ist und ohne &#8220;Helfer&#8221; nicht existieren kann. Es benutzt das HPV sozusagen als Wirt und Transportmittel. Wird sie chronisch, verl&#228;uft die Erkrankung oft schwerer und f&#252;hrt schneller zur Leberzirrhose als bei einer reinen Hepatitis-B-Infektion.</p>
<p>Inzwischen hat aber auch die Behandlung von Hepatitiserkrankungen Fortschritte gemacht. Die Therapie chronischer Leberentz&#252;ndungen konnte laut einem Bericht der Zeit in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Damit sinkt auch das Risiko, dass aus einer Leberentz&#252;ndung eine Leberzirrhose wird, die das <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebsrisiko</a> sehr steigert.</p>
<p>Zudem kann inzwischen die Behandlung besser und individueller auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden, indem von vorne herein untersucht wird, wie der Patient und seine Erkrankung auf die Behandlung ansprechen werden. So k&#246;nnen Nebenwirkungen minimiert werden, die f&#252;r die Patienten oft schlimmer sind als die Krankheit selbst. Durch das Vermeiden von zum Scheitern verurteilten Therapien sinken auch die Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem.</p>
<p>In Deutschland sollen &#252;brigens rund eine halbe Million Menschen den HB-Virus in sich tragen – nur etwa jede f&#252;nfte Infektion werde aber auch erkannt. In Zukunft will die Regierung <a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/11/26/kampf-gegen-hepatitis-b-wird-kuenftig-vom-bund-gefoerdert/" target="_blank">mehr Geld f&#252;r den Kampf gegen sexuell &#252;bertragbare Krankheiten</a> bereitstellen, damit also auch den Kampf gegen Hepatitis B finanzieren.</p>
<p><em><strong>Fragen &amp; Antworten</strong></em></p>
<p><em>Wussten Sie &#252;brigens schon, dass Sie jetzt in unserer Rubrik <a href="http://www.med.de/fragen-antworten.html" target="_self">Fragen &amp; Antworten</a> andere User nach ihren Erfahrungen mit Krankheiten, &#196;rzten, Medikamenten und allem rund um Gesundheit fragen k&#246;nnen?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/hepatitis-bessere-therapien-und-impfstoffe.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was geh&#246;rt alles zum Immunsystem?</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/was-gehoert-alles-zum-immunsystem.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/was-gehoert-alles-zum-immunsystem.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 07:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehrsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=908</guid>
		<description><![CDATA[Wir wissen alle, dass der K&#246;rper ein Immunsystem hat, mit dem er Krankheitserreger bek&#228;mpfen und vernichten kann. Das Abwehrsystem kann lernen, Krankheitskeime zu erkennen und zu bek&#228;mpfen, und wenn es erfolgreich war, kann es in Zukunft meist schneller und effektiver reagieren.
Wo genau sitzt aber das Abwehrsystem? Das Wort &#8220;System&#8221; deutet schon darauf hin, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen alle, dass der K&#246;rper ein Immunsystem hat, mit dem er Krankheitserreger bek&#228;mpfen und vernichten kann. Das Abwehrsystem kann lernen, Krankheitskeime zu erkennen und zu bek&#228;mpfen, und wenn es erfolgreich war, kann es in Zukunft meist schneller und effektiver reagieren.</p>
<p>Wo genau sitzt aber das Abwehrsystem? Das Wort &#8220;System&#8221; deutet schon darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein einzelnes Organ handelt, sondern um eine  Zusammenarbeit verschiedener Organe und K&#246;rperstrukturen. Die Krankheitsabwehr kann mit vielen Mittel gegen Bakterien, Viren und Co. auffahren, von einfachen mechanischen Ma&#223;nahmen bis hin zu unglaublich raffinierten und komplexen Vorg&#228;ngen.</p>
<p>Die Seite <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/welche-organe-gehoeren-zum-immunsystem.714.de.html" target="_blank">gesundheitsinformation.de</a> vom Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hat dem Immunsystem nun eine eigene Seite gewidmet. Hier wird erkl&#228;rt, was alles zum Immunsystem geh&#246;rt und wie es funktioniert.</p>
<p>Der menschliche K&#246;rper ist eigentlich schon von Haus aus relativ gut gesch&#252;tzt, da er ja sozusagen in die Haut eingewickelt ist. Allerdings gelangen durch die K&#246;rper&#246;ffnungen immer wieder Krankheitskeime oder gar <a href="http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten.html" target="_self">Parasiten</a> in den Organismus, die dort einfach nicht hingeh&#246;ren und dort Krankheiten ausl&#246;sen, von einer harmlosen <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/erkaeltung.html" target="_self">Erk&#228;ltung</a> bis zu schwersten Infektionskrankheiten. Die meisten aufgenommenen Keime werden aber meist beispielsweise durch die Magens&#228;ure vernichtet, oder durch den Schleim und die Flimmerh&#228;rchen aus den Bronchien transportiert.</p>
<p>Die Aufgabe des Immunsystems ist es, Krankheitserreger, die in den K&#246;rper eingedrungen sind, abzufangen und unsch&#228;dlich zu machen. Auch <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a> wird zumindest teilweise vom Immunsystem erkannt und bek&#228;mpft.</p>
<p>Ein wichtiger Teil des Abwehrsystems ist das Knochenmark, in dem Abwehrzellen gebildet werden. Sie verbreiten sich &#252;ber das Blut im ganzen K&#246;rper. Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thymus" target="_blank">Thymus</a>, einem hinter dem Brustbein versteckten Organ, werden die T-Lymphozyten gebildet (T steht f&#252;r Thymus), die durch den K&#246;rper patrouillieren, Fremdk&#246;rper erkennen und dann Alarm schlagen, also die Abwehrreaktion ausl&#246;sen.</p>
<p>Oft untersch&#228;tzt ist die Rolle der Mandeln im Abwehrsystem. Durch ihre Lage kommen sie oft als erste mit fremden Substanzen und Krankheitserregern in Ber&#252;hrung, sie eignen sich also besonders gut als Fr&#252;hwarnsystem.</p>
<p>Dass der Darm ein wichtiges Teil des Immunsystems ist, ist sp&#228;testens seit der Vermarktung von die Darmflora unterst&#252;tzenden Joghurtdrinks bekannt. &#220;ber die H&#228;lfte aller antik&#246;rperproduzierenden Zellen finden sich im Darm, und die gesunde Darmflora mit den &#8220;guten&#8221; Bakterien verhindert die Ansiedelung von fremden Bakterien, die Krankheiten ausl&#246;sen k&#246;nnten.</p>
<p>&#196;hnlich funktioniert &#252;brigens die gesunde Hautflora, die ebenfalls aus normalerweise harmlosen und wichtigen Bakterien besteht. Wird sie zerst&#246;rt, beispielsweise durch den regelm&#228;&#223;igen Gebrauch von antibakteriellen Seifen, wird auch das Immunsystem beeintr&#228;chtigt.</p>
<p><em><strong>Fragen &amp; Antworten</strong></em></p>
<p><em>Wussten Sie &#252;brigens schon, dass Sie jetzt in unserer Rubrik <a href="http://www.med.de/fragen-antworten.html" target="_self">Fragen &amp; Antworten</a> andere User nach ihren Erfahrungen mit Krankheiten, &#196;rzten, Medikamenten und allem rund um Gesundheit fragen k&#246;nnen?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/was-gehoert-alles-zum-immunsystem.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmerzpatienten m&#252;ssen k&#228;mpfen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzpatienten-muessen-kaempfen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzpatienten-muessen-kaempfen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chronische Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=904</guid>
		<description><![CDATA[Schmerzen sind nicht nur f&#252;r sich genommen unangenehm, sie schr&#228;nken das t&#228;gliche Leben auch teilweise stark ein, sogar wenn es sich &#8220;nur&#8221; um Alltagsprobleme wie Kopfschmerzen, R&#252;ckenschmerzen oder Bauchschmerzen handelt.
Das gilt umso mehr, wenn es um chronische Schmerzen geht. Die Betroffenen leiden nicht nur an den Schmerzen selbst und dem damit verbundenen hohen Leidensdruck, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmerzen sind nicht nur f&#252;r sich genommen unangenehm, sie schr&#228;nken das t&#228;gliche Leben auch teilweise stark ein, sogar wenn es sich &#8220;nur&#8221; um Alltagsprobleme wie Kopfschmerzen, <a href="http://www.med.de/krankheiten/rueckenbeschwerden.html" target="_self">R&#252;ckenschmerzen</a> oder Bauchschmerzen handelt.</p>
<p>Das gilt umso mehr, wenn es um chronische Schmerzen geht. Die Betroffenen leiden nicht nur an den Schmerzen selbst und dem damit verbundenen hohen Leidensdruck, sondern auch darunter, wie die Au&#223;enwelt ihre Beschwerden vielleicht wahrnimmt, und vor allem auch unter dem Gef&#252;hl, selbst nichts gegen die Schmerzen tun zu k&#246;nnen.</p>
<p>In einem Artikel der &#196;rztezeitung meint die Leiterin der Schmerzklinik am Uniklinikum M&#252;nster, Professor Ingrid Gralow, dass die Patienten die Verantwortung f&#252;r den eigenen K&#246;rper &#8220;abgeben&#8221; und ihre Hoffnung allein auf die Behandlung, vor allem mit Schmerzmitteln setzen.</p>
<p>Eine Schmerzfreiheit sei so aber nicht immer zu erreichen, so Gralow. Chronische Schmerzen haben komplexe Ursachen, und k&#246;nnen deswegen nicht so eindimensional behandelt werden. Auch eine langfristige Verhaltens&#228;nderung des Patienten selbst sei wichtig.</p>
<p>Problematisch ist auch die Angst der Patienten, die sich Sorgen wegen der verordneten <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> machen, diese Angst aber oft nicht beim Arzt &#228;u&#223;ern. Aufkl&#228;rung ist enorm wichtig, da die verschriebenen Schmerzmittel durchaus auch Nebenwirkungen haben k&#246;nnen, oder Wechselwirkungen mit andern Medikamenten entstehen k&#246;nnen. Deshalb seien auch Apotheker gefordert, die Patienten zu informieren und bei der Behandlung zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Ein gro&#223;es Problem ist laut Gralow die Erwartungshaltung der Patienten, die sich von einem Medikament die Heilung der chronischen Schmerzen erwarten. Tritt dies nicht ein – was in den meisten F&#228;llen so sein d&#252;rfte – steigt das Gef&#252;hl, dem Schmerz ausgeliefert zu sein. Motivation und <a href="http://www.med.de/lexikon/compliance.html" target="_self">Compliance</a> des Patienten sinken dann verst&#228;ndlicherweise.</p>
<p>In der Regel muss der Arzt dem Patienten eine Therapie &#8220;verkaufen&#8221;, die aus verschiedenen Elementen besteht. Dazu kann der Abbau von <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a> geh&#246;ren, vermehrte Bewegung, Entspannungs&#252;bungen f&#252;r den Alltag, oder auch generell Techniken, mit dem Schmerz umzugehen, etwa <a href="http://schmerzliga.blogspot.com/search?updated-max=2010-05-30T09%3A37%3A00-07%3A00&amp;max-results=7" target="_blank">das k&#252;nstlerische Aufarbeiten der Beschwerden</a>.</p>
<p>Diese neuen Verhaltensmuster geben den Patienten oft das Gef&#252;hl zur&#252;ck, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, sie sind den Schmerzen also nicht mehr so ausgeliefert wie zuvor und k&#246;nnen den Schmerz oder zumindest ihre Wahrnehmung des Schmerzes selbst beeinflussen.</p>
<p><em><strong>Fragen &amp; Antworten</strong></em></p>
<p><em>Wussten Sie &#252;brigens schon, dass Sie jetzt in unserer Rubrik <a href="http://www.med.de/fragen-antworten.html" target="_self">Fragen &amp; Antworten</a> andere User nach ihren Erfahrungen mit Krankheiten, &#196;rzten, Medikamenten und allem rund um Gesundheit fragen k&#246;nnen?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzpatienten-muessen-kaempfen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pflanzliches Mittel schl&#228;gt Antihistaminikum</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/pflanzliches-mittel-schlaegt-antihistaminikum.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/pflanzliches-mittel-schlaegt-antihistaminikum.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=899</guid>
		<description><![CDATA[Allergische Rhinitis, besser bekannt als Heuschnupfen, ist ein zwar vergleichsweise harmloses Problem, aber doch l&#228;stig genug, dass sie zu einer verminderten Lebensqualit&#228;t f&#252;hren kann. Dabei geht es ja nicht nur um Niesen und eine laufende Nase, sondern auch um Symptome wie Juckreiz und ein kratzendes Gef&#252;hl im Hals und auch in den Augen.
Bisher war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allergische Rhinitis, besser bekannt als Heuschnupfen, ist ein zwar vergleichsweise harmloses Problem, aber doch l&#228;stig genug, dass sie zu einer verminderten Lebensqualit&#228;t f&#252;hren kann. Dabei geht es ja nicht nur um Niesen und eine laufende Nase, sondern auch um <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen/symptome.html" target="_self">Symptome</a> wie Juckreiz und ein kratzendes Gef&#252;hl im Hals und auch in den Augen.</p>
<p>Bisher war die g&#228;ngige Behandlung entweder eine Hyposensibilisierung oder die Verwendung von Antihistaminika, also von Medikamenten, die die allergische Reaktion unterdr&#252;cken. Eine Praxisstudie mit allergischen Patienten hat jetzt ergeben, dass ein pflanzliches Pr&#228;parat die Beschwerden der <a href="http://www.jameda.de/blog/allergie/zink-wichtig-fuer-allergiker/" target="_blank">Allergie</a> genauso gut und sogar besser beseitigen kann als ein Antihistaminikum.</p>
<p>Das getestete Pr&#228;parat enth&#228;lt einen Extrakt aus dem Indischen Lungenkraut, botanisch: Adhatoda vasica. Das Mittel senkte die Beschwerden durch den <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfen</a> innerhalb von sieben Tagen um durchschnittlich rund 60 Prozent; 36 Prozent der Patienten waren laut einem Artikel in der &#196;rztezeitung nach dieser Zeit sogar v&#246;llig beschwerdefrei.</p>
<p>Das Mittel war auch wirksamer und vertr&#228;glicher als das Antihistaminikum Dimetinden, mit dem es verglichen wurde.</p>
<p><strong>Info: Indisches Lungenkraut </strong></p>
<p>Das <em>Indische Lungenkraut</em> wird laut Wikipedia schon seit 3000 Jahren als Heilpflanze eingesetzt, vor allem bei Tuberkulose und Asthma, aber auch gegen Fieber, Augenentz&#252;ndungen, <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/hepatitis.html" target="_self">Leberentz&#252;ndung</a> und Blutungen.</p>
<p>Das enthaltene Alkaloid Vasicin entspannt und erweitert die Bronchien und wirkt schleiml&#246;send. Die blutungsstillende Wirkung kann auch starke Blutungen nach der Geburt verringern; w&#228;hrend der Schwangerschaft kann es aber auch zu Wehen kommen.</p>
<p><em>Indisches Lungenkraut </em>stammt aus dem Himalaya und geh&#246;rt zur Gattung der Akanthusgew&#228;chse, der auch viele beliebte Zierpflanzen, etwa die Schwarz&#228;ugige Susanne, angeh&#246;ren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/pflanzliches-mittel-schlaegt-antihistaminikum.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>R&#252;ckenschmerzen: Placebo hilft besser als Laserakupunktur</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/rueckenschmerzen-placebo-hilft-besser-als-laserakupunktur.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/rueckenschmerzen-placebo-hilft-besser-als-laserakupunktur.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=894</guid>
		<description><![CDATA[Bei chronischen R&#252;ckenschmerzen ist eine Behandlung mit Akupunktur bei den Patienten sehr beliebt, da sie als zwar potenziell unangenehm, aber doch sanft und praktisch nebenwirkungsfrei empfunden wird. Das gilt f&#252;r viele Spielarten der alternativen Heilmethoden, die deswegen oft auch als  &#8220;sanfte Medizin&#8221; bezeichnet werden.
Um die Behandlung f&#252;r die Patienten angenehmer zu machen, gibt es eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei chronischen <a href="http://www.jameda.de/blog/rueckenschmerzen/rueckenschmerzen-ursachen/" target="_blank">R&#252;ckenschmerzen</a> ist eine Behandlung mit Akupunktur bei den Patienten sehr beliebt, da sie als zwar potenziell unangenehm, aber doch sanft und praktisch nebenwirkungsfrei empfunden wird. Das gilt f&#252;r viele Spielarten der <a href="http://www.med.de/gesundheit/alternative-heilmethoden.html" target="_self">alternativen Heilmethoden</a>, die deswegen oft auch als  &#8220;sanfte Medizin&#8221; bezeichnet werden.</p>
<p>Um die Behandlung f&#252;r die Patienten angenehmer zu machen, gibt es eine Akupunkturvariante ohne Nadeln. Dabei werden die entsprechenden Akupunkturpunkte am K&#246;rper mit einem so genannten Soft-Laser stimuliert.</p>
<p>In der Fachzeitschrift Der Schmerz wurde jetzt eine <a href="http://www.springermedizin.de/spmblob/299184/pdfPrintArticle/3301014/erste-doppelblindstudie-mit-laserakupunktur.pdf" target="_blank">Studie</a> ver&#246;ffentlicht,  in der die Wirkung der Soft-Laser-Akupunktur mit einer Placebo-Behandlung, also einer an sich wirkungslosen Scheinbehandlung, verglichen wurde. An der Studie nahmen Patienten teil, die an <a href="http://www.med.de/krankheiten/rueckenbeschwerden.html" target="_self">chronischen R&#252;ckenschmerzen</a> leiden.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die beide in einem Zeitraum von f&#252;nf Wochen jeweils 10-mal behandelt wurden, entweder mit dem Soft-Laser oder einer Pseudo-Akupunktur. Zwar hatten beide Gruppen nach drei Monaten weniger Schmerzen, die Placebogruppe hatte aber einen niedrigeren &#8220;chronic pain score&#8221;, also weniger chronische Schmerzen, und einen geringeren &#8220;disability score&#8221;, war also im Alltag durch die Schmerzen weniger eingeschr&#228;nkt. Das <a href="http://www.med.de/lexikon/placebo.html" target="_self">Placebo</a> schnitt also deutlich besser ab.</p>
<p>Die Studienautoren k&#246;nnen sich zwei m&#246;gliche Gr&#252;nde vorstellen: Erstens dringt der Soft-Laser eventuell nicht tief genug in die Haut ein, zweitens basiert der Erfolg einer Akupunkturbehandlung auf einer starken Placebo-Wirkung, wird also teilweise durch die Erwartung des Patienten hervorgerufen. Bei der Laser-Akupunktur entf&#228;llt beispielsweise die Stichempfindung durch die Nadeln, was zu einem geringeren Placeboeffekt f&#252;hren mag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/rueckenschmerzen-placebo-hilft-besser-als-laserakupunktur.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Diabetes-Screening Kosten sparen</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/mit-diabetes-screening-kosten-sparen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/mit-diabetes-screening-kosten-sparen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 08:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Screening]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=890</guid>
		<description><![CDATA[Laut einem Artikel bei InFo Diabetologie str&#228;uben Krankenkassen sich gerne gegen Screenings, mit dem Argument, so w&#252;rden nur zus&#228;tzliche Patienten gefunden, die dann die Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem in die H&#246;he treiben. Wir wissen nicht, ob das wirklich eine bei den Krankenversicherern so verbreitete Ansicht ist, aber falls ja, dann hat eine US-amerikanische Studie diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Artikel bei <a href="http://www.info-diabetologie.de/2010/05/12_Screening.php" target="_blank">InFo Diabetologie</a> str&#228;uben Krankenkassen sich gerne gegen Screenings, mit dem Argument, so w&#252;rden nur zus&#228;tzliche Patienten gefunden, die dann die Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem in die H&#246;he treiben. Wir wissen nicht, ob das wirklich eine bei den Krankenversicherern so verbreitete Ansicht ist, aber falls ja, dann hat eine US-amerikanische Studie diesem Argument den Boden unter den F&#252;&#223;en weggezogen.</p>
<p>Eine Diabeteserkrankung verursacht dem Gesundheitssystem erhebliche Kosten, sogar wenn sie gut kontrolliert verl&#228;uft. Kommt es zu Komplikationen, steigen die Kosten der Zuckerkrankheit nat&#252;rlich stark an. Laut einer US-Studie kann aber ein Screening zur Fr&#252;herkennung von Diabetes helfen, zumindest die Kosten f&#252;r Komplikationen zu verhindern.</p>
<p>Welche Krankheitskosten Diabetes verursacht, h&#228;ngt vom Verlauf und den eventuellen Komplikationen ab. Es scheint logisch, dass durch ein Fr&#252;hscreening Krankheiten schneller erkannt und dementsprechend fr&#252;her behandelt werden k&#246;nnen, so dass auch <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus/komplikationen.html" target="_self">Komplikationen</a> vermieden werden k&#246;nnen, die f&#252;r noch gr&#246;&#223;ere Ausgaben sorgen.</p>
<p>Zu diesen Komplikationen geh&#246;ren beim Diabetes etwa Sch&#228;den am Auge (<a href="http://www.diabetes-ratgeber.net/diabetische-retinopathie" target="_blank">diabetische Retinopathie</a>), arterielle Verschlusskrankheit und <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html" target="_self">Herzinfarkt</a> und das diabetische Fu&#223;syndrom. Vom Leiden des Patienten einmal abgesehen, sind die Erkrankungen f&#252;r das Gesundheitssystem sehr kostspielig.</p>
<p>Eine Studie hat nun die gesundheitsbedingten sozialen Kosten berechnet, die  &#252;ber einen Zeitraum von drei Jahren entstehen, wenn eine Testgruppe mehrfach auf Diabetes und auch auf Fr&#252;hformen der Krankheit gescreent wird. Die Kosten f&#252;r die Screening-Gruppe lagen bei 180.000  bis 192.000 Dollar; bei der nicht-gescreenten Vergleichsgruppe bei 206.000 Dollar. Dabei wurden die Kosten f&#252;r die Screenings und die Behandlung ebenso eingerechnet wie die Kosten f&#252;r das Diseasemanagement.</p>
<p>Die Autoren weisen darauf hin, dass die Screenings nat&#252;rlich nur dann sinnvoll und kostensparend sind, wenn danach auch tats&#228;chlich vorbeugende Ma&#223;nahmen ergriffen werden k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/mit-diabetes-screening-kosten-sparen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grippaler Infekt: Natur hilft auch</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/grippaler-infekt-natur-hilft-auch.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/grippaler-infekt-natur-hilft-auch.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 08:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[grippaler Infekt]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[Erk&#228;ltungen und grippale Infekte geh&#246;ren zu den h&#228;ufigsten Krankheiten. Je nach individuellem Gesundheitszustand und Leidenswilligkeit sind sie im besten Falle l&#228;stig, im schlimmsten Fall langwierig und belastend.
Die Erkrankungen werden meist von Viren verursacht und sind deswegen nicht urs&#228;chlich behandelt, da es keine Medikamente gibt, die eine Wirkung haben, die dem eines Antibiotikums bei Bakterieninfektionen entspricht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erk&#228;ltungen und grippale Infekte geh&#246;ren zu den h&#228;ufigsten Krankheiten. Je nach individuellem Gesundheitszustand und Leidenswilligkeit sind sie im besten Falle l&#228;stig, im schlimmsten Fall langwierig und belastend.</p>
<p>Die Erkrankungen werden meist von Viren verursacht und sind deswegen nicht urs&#228;chlich behandelt, da es keine Medikamente gibt, die eine Wirkung haben, die dem eines Antibiotikums bei Bakterieninfektionen entspricht. In der Regel wird der K&#246;rper aber auch ohne Behandlung gut mit der Krankheit fertig, wenn das Immunsystem nicht geschw&#228;cht ist, etwa durch chronische Krankheiten wie etwa starkem <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> oder durch eine ungesunde Ern&#228;hrung, die nicht ausreichend N&#228;hrstoffe enth&#228;lt.</p>
<p>Der K&#246;rper kann allenfalls bei seinen Immunbem&#252;hungen unterst&#252;tzt werden, was die Krankheitsdauer verk&#252;rzen und die Symptome mildern kann. Daf&#252;r sind pflanzliche Heilmittel gut geeignet, berichtet die medizinische Fachzeitschrift MMW – Fortschritte der Medizin.</p>
<p>Demnach sollen Tees aus Linden- oder Holunderbl&#252;ten als Schwitzkur zu Beginn der <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/erkaeltung.html" target="_self">Erk&#228;ltung</a> helfen, &#228;therische &#214;le aus Eukalyptus, Minze und Latschenkiefer bringen Schleimh&#228;ute zum Abschwellen, Fieber kann je nach Bedarf mit Wickeln forciert oder gemildert werden.</p>
<p>Zudem sollen eine <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">ausgewogene Ern&#228;hrung</a>, ausreichend Schlaf und Bewegung und viel frische Luft dazu beitragen, neuen Erk&#228;ltungen vorzubeugen.</p>
<p>Insgesamt sind die Empfehlungen also alles andere als neu. Immerhin kann man damit, au&#223;er bei Allergien, etwa gegen die &#228;therischen &#214;le, wenig falsch oder schlimmer machen. Nat&#252;rlich ist dabei auch immer zu bedenken, dass der K&#246;rper, wie erw&#228;hnt, normalerweise auch alleine mit Erk&#228;ltungen fertig wird (<a href="http://www.jameda.de/blog/erkaeltung/grippe-grippaler-infekt-tipps-gegen-erkaeltung-erkaeltungsmythen/" target="_blank">auch ohne eine Riesendosis Vitamin C</a>) und Medikamente, ob aus der Naturheilkunde oder der Schulmedizin, allerh&#246;chstens die <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/erkaeltung/symptome.html" target="_self">Symptome</a> lindern k&#246;nnen. Ob sie das besser tun als ein Placebo ist noch dazu h&#228;ufig umstritten.</p>
<p>F&#252;r alle F&#228;lle gibt die Zeitschrift auch ein Rezept f&#252;r einen Erk&#228;ltungstee, den man sich in der Apotheke mischen lassen kann und der auch nicht allzu schlimm schmecken sollte.<br />
<strong>Erk&#228;ltungstee</strong></p>
<p>60 g Hagebutten<br />
20 g Holunderbl&#252;ten<br />
20 g Lindenbl&#252;ten</p>
<p>1 EL Teemischung mit 500 ml kochendem Wasser &#252;bergie&#223;en und 10 Min. zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen. Je eine Tasse vor dem Fr&#252;hst&#252;ck und dem Abendessen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/grippaler-infekt-natur-hilft-auch.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vitamine gegen AMD, nutzlos bei Grauem Star</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/vitamine-gegen-amd-nutzlos-bei-grauem-star.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/vitamine-gegen-amd-nutzlos-bei-grauem-star.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 09:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Grauer Star]]></category>
		<category><![CDATA[Makuladegeneration]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=881</guid>
		<description><![CDATA[Eine an Antioxidantien reiche Ern&#228;hrung kann der altersbedingten Makuladegeneration vorbeugen oder bei bestehender Krankheit der Verlauf verlangsamen. Das ist das Ergebnis einer mehrj&#228;hrigen Studie zu altersbedingten Augenkrankheiten.
Wenn der &#8220;gelbe Fleck&#8221; der Augennetzhaut, die Makula lutea, zerst&#246;rt wird, spricht man von Makuladegeneration. Da die Makula der Ort des sch&#228;rfsten Sehens ist, geht die Makuladegeneration mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine an Antioxidantien reiche Ern&#228;hrung kann der altersbedingten Makuladegeneration vorbeugen oder bei bestehender Krankheit der Verlauf verlangsamen. Das ist das Ergebnis einer mehrj&#228;hrigen Studie zu altersbedingten Augenkrankheiten.</p>
<p>Wenn der &#8220;gelbe Fleck&#8221; der Augennetzhaut, die Makula lutea, zerst&#246;rt wird, spricht man von Makuladegeneration. Da die Makula der Ort des sch&#228;rfsten Sehens ist, geht die Makuladegeneration mit einer starken Verschlechterung des Sehverm&#246;gens einher, teilweise bis hin zur Erblindung. Auch der Graue Star, auch <a href="http://www.med.de/krankheiten/augenkrankheiten/katarakt.html" target="_self">Katarakt</a> genannt, ist eine f&#252;r das Alter typische Augenkrankheit, bei der sich die Augenlinse tr&#252;bt. Ohne Behandlung f&#252;hrt auch der Graue Star zu Blindheit.</p>
<p>In der gro&#223; angelegten &#8220;Age-related eye disease study&#8221; (AREDS), also einer Studie zu altersbedingten Augenkrankheiten, hat sich jetzt zumindest f&#252;r die AMD ein interessanter Behandlungsansatz ergeben: <a href="http://focus-blog.pharmxplorer.at/2010/05/orthomolekulare-medizin-augenerkrankungen-und-mikronahrstoffe/" target="_blank">antioxidative Mikron&#228;hrstoffe</a>.</p>
<p>&#220;ber 3.500 Patienten, die an trockener altersbedingter <a href="http://www.med.de/krankheiten/augenkrankheiten/makuladegeneration.html" target="_self">Makuladegeneration</a> leiden, erhielten sechs Jahre lang t&#228;glich eine Nahrungserg&#228;nzung mit Vitamin C, Vitamin E, Betacarotin, Zink und Kupfer. Dabei stellte sich heraus, dass die zus&#228;tzlichen Vitamine bei leichten Formen der Krankheit keinen bedeutend gr&#246;&#223;eren Effekt hatten als ein Placebo; bei fortgeschrittener Erkrankung allerdings verlieft mit dem Supplement die Verschlechterung des Zustands des  Augenhintergrunds und des Sehverm&#246;gens deutlich langsamer.</p>
<p>Leider zeigten sich weder in der AREDS noch in der Physicians&#8217; Health Study II, eine weiteren gro&#223;en Gesundheitsstudie, Vorteile einer vitaminreichen Ern&#228;hrung bzw. einer Supplementaufnahme f&#252;r das Risiko des Grauen Stars.</p>
<p>Bei der Physicians&#8217; Health Study erhielten fast 12.000 &#196;rzte eine Nahrungserg&#228;nzung mit Vitamin C und <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung/vitamine/vitamin-e.html" target="_self">Vitamin E</a> bzw. ein Placebo. Auf das Entstehen von Grauem Star hatte das keine Auswirkung.</p>
<p>Die Studienautoren weisen allerdings darauf hin, dass die untersuchten M&#228;nner alle &#252;ber 50 waren; ob eine schon in jungen Jahren begonnene Einnahme das Katarakt-Risiko senkt, ist also nicht bekannt.</p>
<p>Die Studie wurde an US-amerikanischen &#196;rzten durchgef&#252;hrt, die Ergebnisse lassen sich also nicht zwangsl&#228;ufig auf Frauen oder Menschen aus einem anderen Kulturkreis &#252;bertragen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/vitamine-gegen-amd-nutzlos-bei-grauem-star.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>M&#228;nner reagieren auf Alkohol anders als Frauen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/maenner-reagieren-auf-alkohol-anders-als-frauen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/maenner-reagieren-auf-alkohol-anders-als-frauen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=877</guid>
		<description><![CDATA[Eine US-amerikanische Studie hat ergeben, dass die Gehirne von M&#228;nnern und Frauen unterschiedlich auf Alkohol reagieren.
Bei einer Studie hat sich herausgestellt, dass das Gehirn eines Mannes auf Alkoholgenuss deutlich st&#228;rker reagiert als das Gehirn einer Frau. Das Gehirn sch&#252;ttet deutlich mehr Dopamin, das oft auch als &#8220;Gl&#252;ckshormon&#8221; bezeichnet wird. Der Genuss von Alkohol macht M&#228;nner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine US-amerikanische Studie hat ergeben, dass die Gehirne von M&#228;nnern und Frauen unterschiedlich auf Alkohol reagieren.</p>
<p>Bei einer Studie hat sich herausgestellt, dass das Gehirn eines Mannes auf Alkoholgenuss deutlich st&#228;rker reagiert als das Gehirn einer Frau. Das Gehirn sch&#252;ttet deutlich mehr <a href="http://www.medizin-im-text.de/blog/1199/dopamin/" target="_blank">Dopamin</a>, das oft auch als &#8220;Gl&#252;ckshormon&#8221; bezeichnet wird. Der Genuss von Alkohol macht M&#228;nner also &#8220;gl&#252;cklicher&#8221; als Frauen. Vermutlich f&#252;hrt dass auch zu dem h&#246;heren Sucht-Risiko bei M&#228;nnern.</p>
<p>Um die Wirkung von Alkohol auf das Gehirn zu erforschen, erhielten 21 Collegestudenten eine an ihr K&#246;rpergewicht angepasste Menge Alkohol.  Danach wurde die Aussch&#252;ttung von Dopamin gemessen. Die Dopaminaussch&#252;ttung wurde auch noch an einem anderen Tag gemessen, nachdem die Teilnehmer ein alkoholfreies Getr&#228;nk bekommen hatten.</p>
<p>Dopamin wird in einer Gehirnregion namens Striatum freigesetzt, und zwar bei M&#228;nnern deutlich mehr als bei den Frauen. Das Striatum spielt auch eine wichtige Rolle beim Empfinden von Freude, bei der Motivation, und, damit zusammenh&#228;ngend, auch beim Entstehen von Abh&#228;ngigkeiten wie etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">Suchtkrankheiten</a>.</p>
<p>Studienleiterin Nina Urban konnte auch beobachten, dass die Dopaminaussch&#252;ttung bei h&#228;ufigem Alkoholkonsum sinkt, f&#252;r den gleichen &#8220;Kick&#8221; also immer mehr Alkohol konsumiert werden muss. Das kann eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung daf&#252;r sein, dass die <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht/alkoholkrankheit.html" target="_self">Alkoholkrankheit</a> bei M&#228;nnern doppelt so oft auftritt wie bei Frauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/maenner-reagieren-auf-alkohol-anders-als-frauen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Behandlung bei chronischen Nackenschmerzen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/behandlung-bei-chronischen-nackenschmerzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/behandlung-bei-chronischen-nackenschmerzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nackenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=873</guid>
		<description><![CDATA[Bei chronischen Nackenschmerzen verordnen &#196;rzte sehr oft bildgebende Ma&#223;nahmen und Medikamente, aber nicht oft genug wirklich wirksame therapeutische Ma&#223;nahmen. Das ergab eine Untersuchung eines Wissenschaftlerteams der Duke University of Medicine im US-Bundesstaat North Carolina.
Unter Leitung von Adam Goode befragten die Mediziner 135 Erwachsene im Alter ab 21 Jahren, die an chronischen Nackenschmerzen litten. Als &#8220;chronischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei chronischen Nackenschmerzen verordnen &#196;rzte sehr oft bildgebende Ma&#223;nahmen und Medikamente, aber nicht oft genug wirklich wirksame therapeutische Ma&#223;nahmen. Das ergab eine Untersuchung eines Wissenschaftlerteams der Duke University of Medicine im US-Bundesstaat North Carolina.</p>
<p>Unter Leitung von Adam Goode befragten die Mediziner 135 Erwachsene im Alter ab 21 Jahren, die an chronischen Nackenschmerzen litten. Als &#8220;chronischer Nackenschmerz&#8221; sind dabei Schmerzen oder &#8220;Aktivit&#228;tseinschr&#228;nkungen&#8221; definiert, die fast jeden Tag &#252;ber einen Zeitraum von drei Monaten auftreten.</p>
<p>Die untersuchten Teilnehmer der Studie wurden im Durchschnitt 1,6-mal mit bildgebenden Verfahren untersucht, also mit R&#246;ntgenaufnahmen, <a href="http://www.med.de/lexikon/mrt.html" target="_self">Magnetresonanztomographie</a> oder Computertomographie. Laut Goode sinkt aber bei Patienten mit einer langen Krankheitsdauer die Wahrscheinlichkeit, dass bildgebende Verfahren wichtige Schlussfolgerungen erlauben.</p>
<p>&#220;ber 56 Prozent der Betroffenen nahmen rezeptfreie <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> gegen ihre Beschwerden, also etwa Aspirin, Naproxen oder Ibuprofen, andere Teilnehmer nahmen Narkotika gegen ihre Schmerzen. Dabei ist die Wirksamkeit der Pr&#228;parate gegen chronische Nackenschmerzen nicht belegt.</p>
<p>Was laut dem Team um Goode gut gegen chronische Nackenschmerzen hilft, sind beispielsweise physiotherapeutische &#220;bungen. Sie wurden allerdings nur in 53 Prozent der F&#228;lle verordnet.</p>
<p>S&#228;mtliche Teilnehmer der Studie waren durch ihre Schmerzen hochgradig eingeschr&#228;nkt, so Goode. Obwohl sie behandelt wurden, wurde nur in etwa der H&#228;lfte der F&#228;lle &#252;berhaupt eine wirksame Therapie verschrieben. Am meisten griffen die befragten Personen auf &#228;u&#223;erlich angewandte W&#228;rme oder K&#228;lte oder auch auf Massagen zur&#252;ck.</p>
<p>Anfang dieses Jahres fand eine Meta-Analyse heraus, dass auch Softlaser, also eine <a href="http://www.ratschlag24.com/index.php/laser-gegen-nackenschmerzen_000062571/" target="_blank">Behandlung mit niedrig dosierter Laserstrahlung</a>, eine positive Wirkung bei Nackenschmerzen haben kann und sogar besser wirken kann als Medikamente.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/behandlung-bei-chronischen-nackenschmerzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlechte Saison f&#252;r Di&#228;tpillen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/schlechte-saison-fuer-diaetpillen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/schlechte-saison-fuer-diaetpillen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 07:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diätpillen]]></category>
		<category><![CDATA[Überge]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=868</guid>
		<description><![CDATA[Das Gesch&#228;ft mit dem &#220;bergewicht bl&#252;ht. Fast jedes Pharmaunternehmen versucht, eine wirksame Pille gegen das ungeliebte Fett auf den Markt zu bringen, denn ein wirksames Di&#228;tmittel ist praktisch die Lizenz zum Gelddrucken.
Ganz so leicht ist das allerdings nicht. In den USA hat die f&#252;r die Zulassung von Arzneimitteln zust&#228;ndige Beh&#246;rde FDA (Food and Drug Administration) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gesch&#228;ft mit dem &#220;bergewicht bl&#252;ht. Fast jedes Pharmaunternehmen versucht, eine wirksame Pille gegen das ungeliebte Fett auf den Markt zu bringen, denn ein wirksames Di&#228;tmittel ist praktisch die Lizenz zum Gelddrucken.</p>
<p>Ganz so leicht ist das allerdings nicht. In den USA hat die f&#252;r die Zulassung von Arzneimitteln zust&#228;ndige Beh&#246;rde FDA (Food and Drug Administration) im Oktober zwei neuen Medikamenten gegen &#220;bergewicht die Zulassung verweigert, ein weiteres Pr&#228;parat wurde vom Markt genommen.</p>
<p>Das Pharmaunternehmen Abbott nahm Anfang Oktober die Di&#228;tpille Meridia mehr oder weniger freiwillig vom Markt und kam so einem Verbot durch die FDA nur knapp zuvor. In Europa wurde die Zulassung des Mittels, das bei uns unter dem Namen Reductil im Handel war, schon im Januar suspendiert. Grund daf&#252;r war ein Anstieg der Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bei den Verwendern, etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html" target="_self">Herzinfarkt</a> oder Schlaganfall.</p>
<p>Gegen Ende Oktober verweigerte die FDA laut einem Bericht des &#196;rzteblatts zwei weiteren Di&#228;tkapseln die Zulassung. In einem Fall waren Zweifel an der Wirksamkeit Grund f&#252;r die Absage: F&#252;r die FDA muss ein Di&#228;tmittel das K&#246;rpergewicht mindestens um f&#252;nf Prozent senken.</p>
<p>Das zweite abgelehnte Pr&#228;parat war zwar wirksamen – in Studien f&#252;hrte es zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 10 Prozent – die Nebenwirkungen waren aber so gravierend, dass die FDA sie als nicht tolerierbar empfindet: Die spezielle Wirkstoffkombination kann unter anderem das Ged&#228;chtnis sch&#228;digen, Fehlbildungen bei Embryonen hervorrufen und das Selbstmordrisiko erh&#246;hen.</p>
<p>Es scheint bei den Pharmaherstellern nicht wirklich anzukommen, dass alle ihre mit gro&#223;en Hoffnungen besetzen Di&#228;tpillen einfach so gravierende Nebenwirkungen haben, dass man sie, noch dazu bei minimaler Wirkung, einfach nicht hinnehmen kann.</p>
<p>Die verschiedenen Mittel basieren alle auf einem von drei Wirkprinzipien: Entweder sie heizen den Stoffwechsel an, haben dann meist aber eine enorm sch&#228;dliche Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System; oder sie ver&#228;ndern die Verarbeitung und Aufnahme von Fetten im Darm, s<a href="http://www.dein-kurs.de/index.php/jetzt-aber-dalli" target="_blank">orgen dann aber, wie die Produkte mit dem Wirkstoff Orlistat, f&#252;r fettige Durchf&#228;lle</a>, die die Patienten oft sogar in der &#214;ffentlichkeit &#252;berraschen; oder die Di&#228;tpillen wirken auf das Gehirn ein und &#228;ndern die Steuerung von Appetit und Hungergef&#252;hl. Diese Mittel, wie etwa der in Deutschland nicht mehr zugelassene Wirkstoff Phentermin, k&#246;nnen psychische Abh&#228;ngigkeiten und andere <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden.html" target="_self">seelische St&#246;rungen</a> ausl&#246;sen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/schlechte-saison-fuer-diaetpillen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fr&#252;herkennung soll Glaukom die Stirn bieten</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/frueherkennung-soll-glaukom-die-stirn-bieten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/frueherkennung-soll-glaukom-die-stirn-bieten.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaukom]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=864</guid>
		<description><![CDATA[J&#228;hrlich erblinden in Deutschland etwa 2.000 Menschen wegen einer Glaukomerkrankung. Rund 800.000 Menschen sind am Glaukom (Gr&#252;ner Star) erkrankt, etwa 50.000 von ihnen verf&#252;gen nur noch &#252;ber Reste ihres Sehverm&#246;gens, laut dem Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschlands e.V. (BVA).
Unter dem Dachbegriff Glaukom werden verschiedene Augenkrankheiten zusammengefasst, die den Sehnerv zwar schleichend, aber unwiederbringlich sch&#228;digen. Das Risiko, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&#228;hrlich erblinden in Deutschland etwa 2.000 Menschen wegen einer Glaukomerkrankung. Rund 800.000 Menschen sind am Glaukom (Gr&#252;ner Star) erkrankt, etwa 50.000 von ihnen verf&#252;gen nur noch &#252;ber Reste ihres Sehverm&#246;gens, laut dem Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschlands e.V. (BVA).</p>
<p>Unter dem Dachbegriff <a href="http://www.med.de/krankheiten/augenkrankheiten/glaukom.html" target="_self">Glaukom</a> werden verschiedene Augenkrankheiten zusammengefasst, die den Sehnerv zwar schleichend, aber unwiederbringlich sch&#228;digen. Das Risiko, an Glaukom zu erkranken, steigt mit dem Alter. Der wichtigste Risikofaktor ist ein erh&#246;hter Augeninnendruck.</p>
<p>Durch die langsame Zerst&#246;rung des Sehnervs kommt es zu einer immer weiter fortschreitenden Einengung des Gesichtsfelds. Das geschieht so langsam und unauff&#228;llig, dass es den Betroffenen am Anfang gar nicht auff&#228;llt.  Erst wenn auch die Mitte des Sehfelds betroffen ist, ist das Anlass f&#252;r die Glaukom-Erkrankten, zum Arzt zu gehen.</p>
<p>Das ist nat&#252;rlich unvorteilhaft, denn wie bei den meisten Krankheiten ist auch beim Glaukom eine fr&#252;he Diagnose und Behandlung besser. Ziel dabei ist es immer, das weitere Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten, damit das Sehverm&#246;gen nicht noch weiter beeintr&#228;chtigt wird. Das geschieht meist durch Augentropfen, die den Augeninnendruck senken sollen, es gibt aber auch die M&#246;glichkeit <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">operativer Eingriffe</a> am Auge, die den Augeninnendruck senken und so die weitere Zerst&#246;rung des Sehnervs aufhalten sollen.</p>
<p>Einmal verloren, kann das Sehverm&#246;gen aber nicht wieder hergestellt werden. Gerade deshalb ist die Fr&#252;herkennung so wichtig, deswegen empfehlen Augen&#228;rzte f&#252;r alle &#252;ber 40 eine regelm&#228;&#223;ige Vorsorgeuntersuchung. Das ist allerdings eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), wird also nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, da diese d<a href=" http://www.seniorenlotse.de/glaukom-gruener-star.html" target="_blank">en &#246;konomischen Effekt eines solchen Screenings bezweifeln</a>.</p>
<p>Zur Information hat das Deutsche Gr&#252;ne Kreuz ein Glaukom-Beratungstelefon eingerichtet. Eine Augen&#228;rztin beantwortet unter der geb&#252;hrenfreien Telefonnummer 0800 – 0112 118 jeden Mittwoch von 13 bis 16 Uhr alle Fragen rund um den Gr&#252;nen Star. Zus&#228;tzlich kann auch eine <a href="http://dgk.de/no_cache/e-shop/broschueren/glaukom/im-blickpunkt-glaukom.html?sword_list[0]=glaukom" target="_blank">Glaukom-Infobrosch&#252;re</a> angefordert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/frueherkennung-soll-glaukom-die-stirn-bieten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Problemkeimen geht es an den Kragen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/problemkeimen-geht-es-an-den-kragen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/problemkeimen-geht-es-an-den-kragen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 07:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MRSA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=859</guid>
		<description><![CDATA[Das Saarland will den zunehmenden Infektionen mit multiresistenten Staphylokokken (MRSA) begegnen. Um einen &#220;berblick &#252;ber die Situation zu bekommen, werden seit letzter Woche alle neuen Patienten in den saarl&#228;ndischen Krankenh&#228;usern auf die hartn&#228;ckigen Krankheitskeime untersucht. Die in diesem Schritt gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in die Vorbeugung gegen neue Infektionen einflie&#223;en.
Mit der Abk&#252;rzung MRSA werden bestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Saarland will den zunehmenden Infektionen mit multiresistenten Staphylokokken (MRSA) begegnen. Um einen &#220;berblick &#252;ber die Situation zu bekommen, werden seit letzter Woche alle neuen Patienten in den saarl&#228;ndischen Krankenh&#228;usern auf die hartn&#228;ckigen Krankheitskeime untersucht. Die in diesem Schritt gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in die Vorbeugung gegen neue Infektionen einflie&#223;en.</p>
<p>Mit der Abk&#252;rzung MRSA werden bestimmte St&#228;mme des Bakteriums Staphylococcus Aureus bezeichnet. Sie sind gegen sehr viele Antibiotika resistent (multi-resistent, daher kommt auch das MR in der Abk&#252;rzung). Staphylokokken kommen bei vielen Menschen auf der Haut und Schleimhaut vor, ohne dort einen Schaden anzurichten. Bei Kranken ist aber das Immunsystem geschw&#228;cht, so dass die Bakterien zu einer Gefahr f&#252;r den K&#246;rper werden k&#246;nnen.</p>
<p>Staphylokokken k&#246;nnen auch Kunststoffoberfl&#228;chen besiedeln, was bedeutet, dass sie auch auf Implantaten leben k&#246;nnen und so in schutzlose Bereiche des K&#246;rpers vordringen, die darauf nicht vorbereitet sind. Zudem ist bei den meisten <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operationen</a> das Abwehrsystem sowieso geschw&#228;cht, so dass f&#252;r die Verbreitung der Bakterien denkbar g&#252;nstige Umst&#228;nde herrschen.</p>
<p>Es k&#246;nnen sich verschiedenste und verschieden schwere Infektionen entwickeln, die beispielsweise die Haut oder die Muskeln angreifen, Lungenentz&#252;ndung oder sogar eine <a href="http://www.med.de/lexikon/sepsis.html" target="_self">Sepsis</a> ausl&#246;sen k&#246;nnen.</p>
<p>Normalerweise w&#252;rden bakterielle Infektionen sich ja gut mit einem Antibiotikum behandeln lassen. Inzwischen sind aber viele Bakterien gegen viele Antibiotika resistent, so eben auch die MRSA. Infektionen mit diesen Bakterien kommen vor allem in Krankenh&#228;usern vor (<a href="http://www.med.de/krankheiten/infektionskrankheiten/infektionswege.html" target="_self">nosokomiale Infektion</a>). Sind die <a href="http://politopolis.de/4307/krankenhaushygiene-buendnis-90die-gruenen-schuert-aengste-in-der-bevoelkerung/" target="_blank">Hygienema&#223;nahmen im Krankenhaus</a> nicht ausreichend, k&#246;nnen sich die Erreger schnell verbreiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/problemkeimen-geht-es-an-den-kragen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cholera auf Haiti ausgebrochen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-auf-haiti-ausgebrochen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-auf-haiti-ausgebrochen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 07:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cholera]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=855</guid>
		<description><![CDATA[Neun Monate nach dem Erdbeben, das &#252;ber 250.000 Leben kostete, ist in Haiti jetzt die Cholera ausgebrochen. Bisher sind laut Angaben der Vereinten Nationen &#252;ber 250 Menschen an der Durchfallerkrankung gestorben, &#252;ber 3.000 haben sich bereits damit angesteckt.
Der Ausbruch von Seuchen wird nach Naturkatastrophen immer bef&#252;rchtet, zumal bei Katastrophen von einem Ausma&#223;, wie das Erdbeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neun Monate nach dem Erdbeben, das &#252;ber 250.000 Leben kostete, ist in Haiti jetzt die <a href="http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten/cholera.html" target="_self">Cholera</a> ausgebrochen. Bisher sind laut Angaben der Vereinten Nationen &#252;ber 250 Menschen an der Durchfallerkrankung gestorben, &#252;ber 3.000 haben sich bereits damit angesteckt.</p>
<p>Der Ausbruch von Seuchen wird nach Naturkatastrophen immer bef&#252;rchtet, zumal bei Katastrophen von einem Ausma&#223;, wie das Erdbeben in Haiti es angerichtet hat. In solchen Notsituationen leidet naturgem&#228;&#223; die Hygiene, so dass sich Krankheiten oft leichtes Spiel haben, umso mehr, wenn der Ern&#228;hrungs- und Gesundheitszustand der betroffenen Menschen angeschlagen ist.</p>
<p>Immer noch leben &#252;ber weit eine Million Menschen in Notunterk&#252;nften, weil sie beim Erdbeben im Januar ihr Heim verloren haben. In den Fl&#252;chtlingslagern leben die Menschen auf engem Raum und unter schlechten hygienischen Bedingungen.</p>
<p>Nun m&#252;ssen also auch noch Cholera-Infizierte in den ohnehin schon &#252;berf&#252;llten Krankenh&#228;usern unterkommen und dort behandelt werden. Um die weitere Ausbreitung zumindest zu hemmen, verteilen <a href="http://www.blog-mygoodshop.org/haiti/haiti-aktuell-cholera-epidemie-mitarbeiter-helfen-vor-ort/" target="_blank">Hilfsorganisationen</a> Wasserreinigungstabletten und Hygieneausr&#252;stungen. Laut dem medizinischen Berater des Hilfswerks Caritas international, Joost Butenop, ist auch die Aufkl&#228;rung der Bev&#246;lkerung &#252;ber die Epidemie und &#252;ber Schutzma&#223;nahmen ein wichtiger Schritt dazu, die Infektionskette zu unterbrechen. Wichtig sei es auch, Panik in den Lagern zu vermeiden, so Lutz Hahn von World Vision.</p>
<p>Butenop geht laut einem Artikel im Tagesspiegel auch davon aus, dass in Wirklichkeit noch viel mehr Menschen an der Cholera erkrankt sind. Da die Krankheit aber oft einen leichten Verlauf nimmt, also kaum Symptome zeigt, halten die Erkrankten es nicht n&#246;tig zum Arzt zu gehen. Ohne Diagnose und <a href="http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten/cholera/behandlung.html" target="_self">Behandlung</a> verbreiten sie die Cholera immer weiter.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-auf-haiti-ausgebrochen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Testlauf f&#252;r Wurmeier-Therapie bei Morbus Crohn</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/testlauf-fuer-wurmeier-therapie-bei-morbus-crohn.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/testlauf-fuer-wurmeier-therapie-bei-morbus-crohn.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 07:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Wurmeier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=849</guid>
		<description><![CDATA[Morbus Crohn ist eine zwar relativ seltene, aber sehr unangenehme chronische Entz&#252;ndung der Darmwand. Sie tritt bei M&#228;nnern wie Frauen auf, auch schon bei Jugendlichen.  Die Gr&#252;nde f&#252;r die Erkrankung sind noch nicht gekl&#228;rt, es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt.
Genau da setzt auch die Studie eines Pharmaunternehmens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morbus Crohn ist eine zwar relativ seltene, aber sehr unangenehme chronische Entz&#252;ndung der Darmwand. Sie tritt bei M&#228;nnern wie Frauen auf, <a href="http://blog.smccv.ch/crohn/colitis/chronische-krankheit-in-der-jugend-beispiel-morbus-crohn/" target="_blank">auch schon bei Jugendlichen</a>.  Die Gr&#252;nde f&#252;r die Erkrankung sind noch nicht gekl&#228;rt, es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt.</p>
<p>Genau da setzt auch die Studie eines Pharmaunternehmens an: Es pr&#252;ft, ob eine Therapie mit Wurmeiern die Beschwerden lindern kann. &#196;hnliche Therapien haben bei Allergien zumindest im Versuch schon gute Erfolge erzielt. Das gilt auch f&#252;r die Behandlung von <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm/colitis-ulcerosa.html" target="_self">Colitis ulcerosa</a>, einer andern chronisch entz&#252;ndlichen Darmerkrankung.</p>
<p>Diese Studie war mit 54 Teilnehmern zwar recht klein, aber die Probanten, die mit Eiern des Schweinepeitschenwurms behandelt wurden, berichteten &#252;ber eine deutlich verringerte Krankheitsaktivit&#228;t. Die Studie war als &#220;berkreuz-Studie angelegt, dass hei&#223;t, dass die Behandlung der untersuchten Gruppe und der Kontrollgruppe ab einem bestimmten Zeitpunkt vertauscht wurde; die Kontrollgruppe also statt des Placebos die echte Behandlung erhielt und umgekehrt.</p>
<p>In beiden Gruppen besserten sich die Beschwerden bei der Therapie mit den Wurmeiern. Das Pharmaunternehmen hofft nun, dass auch die <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm/morbus-crohn.html" target="_self">Morbus-Crohn</a>-Patienten mit dieser Therapie eine &#228;hnliche Besserung zeigen werden.</p>
<p>Der Erfolg solcher, zugegebenerma&#223;en ein bisschen ekelhaften Therapien beruht auf der d&#228;mpfenden Wirkung von Parasiten auf das Immunsystem. M&#246;glicherweise hemmen W&#252;rmer das Immunsystem auf irgendeine Weise, oder sie lenken die &#252;bertriebene Immunreaktion einfach ab, indem sie ihm eine echte Herausforderung anbieten.</p>
<p>Tats&#228;chlich machen einige Immunologen das Zur&#252;ckgehen des Wurmbefalls f&#252;r den &#8220;Erfolg&#8221; der <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien.html" target="_self">Allergien</a> in den letzten Jahrzehnten verantwortlich.</p>
<p><em><strong>Fragen &amp; Antworten</strong></em></p>
<p><em>Wussten Sie &#252;brigens schon, dass Sie jetzt in unserer Rubrik <a href="http://www.med.de/fragen-antworten.html" target="_self">Fragen &amp; Antworten</a> andere User nach ihren Erfahrungen mit Krankheiten, &#196;rzten, Medikamenten und allem rund um Gesundheit fragen k&#246;nnen?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/testlauf-fuer-wurmeier-therapie-bei-morbus-crohn.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Kaffee gegen den Leberkrebs antrinken</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/mit-kaffee-gegen-den-leberkrebs-antrinken.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/mit-kaffee-gegen-den-leberkrebs-antrinken.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 08:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=844</guid>
		<description><![CDATA[ine italienische Studie hat vor einigen Jahren ergeben, dass mehrere Tassen Kaffee pro Tag zu einem niedrigeren Risiko f&#252;r Leberzellkarzinome (Leberkrebs) f&#252;hren. Eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt herausgefunden, wie es zu diesem erfreulichen &#8220;Nebeneffekt&#8221; kommt.
Dass Kaffee eine positive Wirkung auf die Leber hat, war schon lange bekannt. Anfang dieses Jahres stellte beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ine italienische Studie hat vor einigen Jahren ergeben, dass mehrere Tassen Kaffee pro Tag zu einem niedrigeren Risiko f&#252;r Leberzellkarzinome (Leberkrebs) f&#252;hren. Eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover hat jetzt herausgefunden, wie es zu diesem erfreulichen &#8220;Nebeneffekt&#8221; kommt.</p>
<p>Dass Kaffee eine positive Wirkung auf die Leber hat, war schon lange bekannt. Anfang dieses Jahres stellte beispielsweise kanadische und US-amerikanische Wissenschaftler fest, dass Kaffee bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/hepatitis.html" target="_self">Hepatitis</a>-Patienten die Leber sch&#252;tzt und es so zu weniger Vernarbungen an diesem wichtigen Organ kommt.</p>
<p><a href=" http://www.med.de/news/forschung/kaffee-kann-leber-schuetzen.html" target="_self">Bei dieser Studie</a> stellte sich ein Kaffeegenuss von &#252;ber zwei Tassen als wohltuend heraus; warum das so ist, war nicht klar. Koffein als Ursache schlossen die Wissenschaftler aus, da weder Tee noch Schokolade eine &#228;hnliche Wirkung zeigten. <a href="http://www.teebohne.de/prod/de/28/592/entcoffeinierte-mischung.html" target="_blank">Entkoffeinierter Kaffee</a> konnte der Leber aber auch nicht helfen.</p>
<p>Die italienische Studie konnte sogar belegen, dass die lebersch&#252;tzende Wirkung zunimmt, je mehr Kaffee die Untersuchten (im Zeitraum von zehn Jahren vor dem Stichtag) tranken: bei ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag war das Risiko 20 Prozent geringer, bei drei bis vier Tassen 60 Prozent geringer, und ab f&#252;nf Tassen war das Risiko 70 Prozent geringer.</p>
<p>Die Mediziner aus Hannover haben jetzt unter der Leitung von Professor Michael Manns herausgefunden, dass Kaffee in der Leber ein bestimmtes Enzym mit dem Namen UDP Glucuronyltransferase (kurz: UGT1A) anregt.</p>
<p>Dieses Enzym ist am Abbau giftiger Substanzen in der Leber beteiligt. Wird UGT1A durch den Kaffee &#8220;gedopt&#8221;, funktioniert dieser Abbau effizienter, was vor <a href="http://www.senioren-blogger.de/gesundheit/leberkrebs-die-schleichende-gefahr.html" target="_blank">Leberkrebs</a> sch&#252;tzt, vermuten die Hannoveraner.</p>
<p>Allerdings ist immer noch nicht bekannt, warum Kaffee diese Wirkung auf das Enzym hat. Auch hier scheint es nicht am Koffein zu liegen, denn der Effekt trat auch bei entkoffeiniertem Kaffee auf.</p>
<p>Ob die italienische Studie von einem Kaffeehersteller finanziert wurde, ist uns leider nicht bekannt.</p>
<p>Wussten Sie &#252;brigens schon, dass Sie jetzt in unserer Rubrik <a href="http://www.med.de/fragen-antworten.html" target="_self">Fragen &amp; Antworten</a> andere User nach ihren Erfahrungen mit Krankheiten, &#196;rzten, Medikamenten und allem rund um Gesundheit fragen k&#246;nnen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/mit-kaffee-gegen-den-leberkrebs-antrinken.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Typ-2-Diabetiker: Nachholbedarf bei Hypoglyk&#228;mien</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/typ-2-diabetiker-nachholbedarf-bei-hypoglykaemien.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/typ-2-diabetiker-nachholbedarf-bei-hypoglykaemien.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=840</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Jahrestagung der Association for the Study of Diabetes in Stockholm wurden die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zwischen &#196;rzten und Typ-2-Diabetikern vorgestellt. Das Ergebnis: Die an Diabetes erkrankten Patienten zeigen Nachholbedarf bei Hypoglyk&#228;mien, und der Dialog mit den &#196;rzten ist ausbauf&#228;hig.
F&#252;r die Untersuchung &#252;ber die Dialogf&#252;hrung zwischen Typ-2-Diabetikern und ihren &#196;rzten &#252;ber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Jahrestagung der Association for the Study of Diabetes in Stockholm wurden die Ergebnisse einer <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=621957" target="_blank">aktuellen Umfrage</a> zwischen &#196;rzten und Typ-2-Diabetikern vorgestellt. Das Ergebnis: Die an Diabetes erkrankten Patienten zeigen Nachholbedarf bei Hypoglyk&#228;mien, und der Dialog mit den &#196;rzten ist ausbauf&#228;hig.</p>
<p>F&#252;r die Untersuchung &#252;ber die Dialogf&#252;hrung zwischen Typ-2-Diabetikern und ihren &#196;rzten &#252;ber die Krankheit wurden 250 &#196;rzte und 404 an Typ-2-Diabetes erkrankte Patienten befragt. Die Befragten stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.</p>
<p>Die Umfrage, die vom Institut Kantar Health gestartet wurde, zeigt eindeutig eine Ausbauf&#228;higkeit der Dialoge zwischen &#196;rzten und Typ-2-Diabetikern. Zwar gaben 82 Prozent der behandelnden &#196;rzte an, ihre Patienten zu fragen, ob sie seit der letzten Sitzung eine Hypoglyk&#228;mie, also einer Unterzuckerung, hatten, allerdings mussten auch 81 Prozent eingestehen, dass die Antworten teilweise unehrlich seien.</p>
<p>Nur 32 Prozent der Patienten best&#228;tigten die Aussagen der Mediziner und gaben in der Umfrage an, nicht immer &#252;ber Hypoglyk&#228;mien zu sprechen. 27 Prozent gaben als Grund daf&#252;r einen Mangel an Zeit an, hingegen 26 Prozent sagten aus, nur unzureichend &#252;ber Unterzuckerung informiert zu sein. Rund 23 Prozent der Patienten gaben sich selbst die Schuld daran, 22 Prozent f&#252;hren den unzureichenden Dialog &#252;ber Hypoglyk&#228;mie auf den Glauben zur&#252;ck, ihr Arzt k&#246;nne in diesem Punkt nicht helfen.</p>
<p>&#196;rzte und Patienten waren sich der Umfrage zufolge jedoch einig dar&#252;ber, dass der Dialog &#252;ber <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> und die Hypoglyk&#228;mie durchaus zu verbessern sei. So sagten 85 Prozent der &#196;rzte, dass es n&#252;tzlich sei, Informationen zur Unterzuckerung f&#252;r Typ-2-Diabetiker <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus/behandlung.html" target="_self">griffbereit zu haben</a>.</p>
<p>80 Prozent der &#196;rzte gaben an, bei einer Hypoglyk&#228;mie die Behandlung derart zu &#228;ndern, als dass sie eine <a href="http://das-ist-drin.de/blog/archives/1298-Endgueltiges-Aus-fuer-Diabetiker-Produkte.html" target="_blank">Therapierung durch ein neues Medikament</a> in Betracht ziehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/typ-2-diabetiker-nachholbedarf-bei-hypoglykaemien.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neu: Medikamenten-Bewertung abrufbar</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/neu-medikamenten-bewertung-abrufbar.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/neu-medikamenten-bewertung-abrufbar.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 08:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=835</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man von seinem Arzt ein Medikament empfohlen oder verschrieben bekommt, m&#246;chte man manchmal trotzdem gerne mehr &#252;ber das Arzneimittel wissen, vor allem, wie andere damit klargekommen sind. Arzt und Apotheker k&#246;nnen Ihnen zwar erkl&#228;ren, wie das Medikament wirkt und was etwaige Nebenwirkungen sind, eine Bewertung im Sinne der Produktzufriedenheit k&#246;nnen sie aber nicht abgeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von seinem Arzt ein Medikament empfohlen oder verschrieben bekommt, m&#246;chte man manchmal trotzdem gerne mehr &#252;ber das Arzneimittel wissen, vor allem, wie andere damit klargekommen sind. Arzt und Apotheker k&#246;nnen Ihnen zwar erkl&#228;ren, wie das Medikament wirkt und was etwaige Nebenwirkungen sind, eine Bewertung im Sinne der Produktzufriedenheit k&#246;nnen sie aber nicht abgeben. Manchen Patienten w&#228;re das f&#252;r die eigene <a href="http://www.med.de/gesundheit.html" target="_self">Gesundheit</a> aber durchaus wichtig.</p>
<p>Die <a href="http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Medikamente-im-Test-Einzelbewertungen-fuer-Medikamente-bei-testde-abrufbar-4144004-4144006/" target="_blank">Stiftung Warentest</a> bietet Nutzern ihrer Internetseite jetzt einen neuen Dienst an. Ab sofort k&#246;nnen auf der Seite www.test.de gezielt Informationen &#252;ber bestimmte einzelne Arzneimittel eingesehen werden. Nutzer erhalten &#252;ber das gesuchte Medikament sowohl Informationen zur Anwendungs- und Wirkungsweise, als auch zu Nebenwirkungen, bestimmten Vorsichtsma&#223;nahmen und weitere Daten.</p>
<p>Der Dienst kostet pro abgerufenem Medikament jeweils 1 Euro. In der Datenbank der Stiftung Warentest sind insgesamt 9.000 Medikamente eingepflegt, die von den Nutzern per Mausklick eingesehen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Preisvergleiche von Arzneimitteln mit gleicher Zusammensetzung werden Nutzern der Internetseite von Stiftung Warentest daf&#252;r kostenlos angezeigt. F&#252;r Verbraucher ist dieser <a href="http://news.idealo.de/news/34825-medikamente-preisvergleich-infos-bewertung-stiftung-warentest/" target="_blank">Service</a> vorteilhaft, da teilweise gro&#223;e Preisunterschiede zwischen einzelnen <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> mit identischer Zusammensetzung erkennbar werden.</p>
<p>Tests der Stiftung Warentest haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass dieser Preisunterschied zwischen Arzneimitteln mit teilweise identischer Zusammensetzung nicht berechtigt ist. Ob es sich um die g&#252;nstige oder teure Variante eines Medikaments handelt, hat im Regelfall keinerlei Auswirkungen auf die Qualit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/neu-medikamenten-bewertung-abrufbar.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlaganfall holt gegen&#252;ber Herzinfarkt auf</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/schlaganfall-holt-gegenueber-herzinfarkt-auf.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/schlaganfall-holt-gegenueber-herzinfarkt-auf.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=829</guid>
		<description><![CDATA[Jedes Jahr bekommen in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall, bei stark steigender Tendenz, berichtet die &#196;rztezeitung.  Nach Sch&#228;tzungen der Arbeitsgruppe Schlaganfall Hessen wird diese Zahl bis zum Jahr 2050 deswegen auf 350.000 ansteigen. Au&#223;erdem wird die Zahl der Betroffenen, die nach einem Schlaganfall zum Pflegefall werden, sich verdoppeln.
Es macht sogar jetzt schon den Anschein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr bekommen in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall, bei stark steigender Tendenz, berichtet die &#196;rztezeitung.  Nach Sch&#228;tzungen der Arbeitsgruppe Schlaganfall Hessen wird diese Zahl bis zum Jahr 2050 deswegen auf 350.000 ansteigen. Au&#223;erdem wird die Zahl der Betroffenen, die nach einem Schlaganfall zum Pflegefall werden, sich verdoppeln.</p>
<p>Es macht sogar jetzt schon den Anschein, als h&#228;tte der Schlaganfall den Herzinfarkt schon &#252;berholt. Bisher galt n&#228;mlich der Herzinfarkt als h&#228;ufigste Gef&#228;&#223;erkrankung. Wissenschaftler der englischen Universit&#228;t Oxford hatten aber schon vor f&#252;nf Jahren bei einer Studie mehr Schlaganf&#228;lle (&#8221;zerebrale Insulte&#8221;) als Herzanf&#228;lle (&#8221;kardiale Ereignisse&#8221;) gez&#228;hlt.</p>
<p>Der Grund Grund f&#252;r den &#8220;Erfolg&#8221; des Schlaganfalls: Es gibt immer mehr immer &#228;ltere Menschen. Diese leiden h&#228;ufig an Bluthochdruck, Diabetes und <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/arteriosklerose.html" target="_self">Arteriosklerose</a>, also der bekannten &#8220;Arterienverkalkung&#8221;. Diese Erkrankungen gelten als vaskul&#228;re Risikofaktoren, als Probleme, die zur Besch&#228;digung der Gef&#228;&#223;e f&#252;hren k&#246;nnen. Diese Probleme an den Blutgef&#228;&#223;en ziehen dann oft Herzinfarkte oder eben zunehmend Schlaganf&#228;lle nach sich.</p>
<p>Viele der Beschwerden k&#246;nnen mit Medikamenten behandelt werden, so dass das Schlaganfallrisiko bei besonders gef&#228;hrdeten Menschen immerhin gesenkt werden kann. Noch besser ist es nat&#252;rlich, die Lebensweise zu &#228;ndern und so das Risiko eines Schlaganfalles zu senken. Dass solche &#196;nderungen sehr erfolgreich sind, zeigte eine gro&#223;e Schlaganfall-Studie erst vor kurzer Zeit. Danach sind f&#252;nf Risikofaktoren f&#252;r rund 80 Prozent aller Schlaganf&#228;lle verantwortlich: <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">Bluthochdruck</a>, Rauchen, &#220;bergewicht, <a href="http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-_Schlaganfall%3A_Risiko_senken,6179.html" target="_blank">ungesunde Ern&#228;hrung</a> und zu wenig Bewegung.</p>
<p>All diese Faktoren lassen sich durch einen ver&#228;nderten Lebensstil <a href="http://seniorblogg.wordpress.com/2010/09/14/schlaganfall-vorbeugen/" target="_blank">positiv beeinflussen</a>. Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden und danach lebensl&#228;nglich ein Pflegefall zu werden sinkt dadurch betr&#228;chtlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/schlaganfall-holt-gegenueber-herzinfarkt-auf.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was hilft bei Hausstaubmilben-Allergie?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/was-hilft-bei-hausstaubmilben-allergie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/was-hilft-bei-hausstaubmilben-allergie.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 07:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Milben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=826</guid>
		<description><![CDATA[Das Allergikerleben ist kein Zuckerschlecken. Aber einen Lichtblick gibt es fast immer: Auch die l&#228;ngste Pollensaison geht einmal vorbei, Wespen treiben nicht das ganze Jahr &#252;ber ihr Unwesen, durch wachsendes Bewusstsein f&#252;r Nahrungsmittelallergien kann man in Restaurants essen gehen, ohne in Lebensgefahr zu kommen, und Tierhaarallergiker k&#246;nnen im Notfall Schlangen oder Schildkr&#246;ten halten.
Weniger Gl&#252;ck haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Allergikerleben ist kein Zuckerschlecken. Aber einen Lichtblick gibt es fast immer: Auch die l&#228;ngste Pollensaison geht einmal vorbei, Wespen treiben nicht das ganze Jahr &#252;ber ihr Unwesen, durch wachsendes Bewusstsein f&#252;r Nahrungsmittelallergien kann man in Restaurants essen gehen, ohne in Lebensgefahr zu kommen, und Tierhaarallergiker k&#246;nnen im Notfall Schlangen oder Schildkr&#246;ten halten.</p>
<p>Weniger Gl&#252;ck haben Menschen, die auf die Ausscheidungen der Hausstaubmilben allergisch reagieren. Diesen kleinen Tieren kann man praktisch nicht entkommen. Das liegt daran, dass sie &#252;berall dort leben, wo sie ihre Nahrung finden: abgestorbene Hautschuppen des Menschen. Und die finden sie nat&#252;rlich -  in N&#228;he von Menschen. Sie leben in Einrichtungsgegenst&#228;nden in Wohnungen und B&#252;ros.</p>
<p>Das w&#228;re nicht weiter schlimm, allerdings l&#246;st ihr Kot bei vielen Menschen allergische Reaktionen aus. Die hauchfeinen Kotteilchen werden bei jeder Luftbewegung aufgewirbelt, geraten so in die Atemwege und l&#246;sen h&#228;ufig sogar <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/asthma.html" target="_self">Asthma</a> aus. Besonders unangenehm ist das, wenn die Milben im Bett bzw. der Matratze leben. An einen erholsamen Nachtschlaf ist dann durch die Allergiebeschwerden oft nicht mehr zu denken.</p>
<p>Die Beschwerden k&#246;nnen mit den <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen/behandlung.html" target="_self">g&#228;ngigen Allergie-Medikamenten</a> meist gut behandelt werden; noch besser ist es nat&#252;rlich, wenn es gar nicht erst zu den Beschwerden kommt. Bei zeitlich begrenzten Allergien ist das eine gute Behandlungsm&#246;glichkeit. Viele Menschen m&#246;chten aber nicht rund um das Jahr Medikamente nehmen m&#252;ssen. F&#252;r sie gibt es zahllose Empfehlungen, wie sie sich vor dem Milbenkot sch&#252;tzen k&#246;nnen, vom Verzicht von &#8220;Staubf&#228;ngern&#8221; in der Wohnung, &#252;ber spezielle Sprays gegen die Milben bis hin zu aufw&#228;ndigen und teuren Luftreinigern mit HEPA-Filtern.</p>
<p>Ob diese Empfehlungen etwas bringen, hat jetzt die Cochrane Collaboration, ein internationales Forschungsnetzwerk, untersucht. Dabei konzentrierten sich die Wissenschaftler vor allem darauf, ob die einschl&#228;gigen Ma&#223;nahmen im Schlafzimmer etwas bringen, und ob die Lebensqualit&#228;t der Betroffenen steigt, wenn sie weniger Medikamente anwendeten.</p>
<p>Es stellte sich heraus, dass milbendichte Bettw&#228;sche keine Vorteile gegen&#252;ber normaler Bettw&#228;sche zu haben scheint, und <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/allergien-wie-kann-man-im-wohnumfeld-durch-hausstaubmilben.700.de.html" target="_blank">auch HEPA-Filter verringern die Beschwerden nicht</a>. Giftige Sprays gegen Milben scheinen hilfreich zu sein, allerdings ist noch nicht erforscht, ob es bei ihnen zu Langzeitsch&#228;den kommt. Zu Sprays ohne Pestizide konnten die Cochrane-Wissenschaftler keine Studien finden.</p>
<p>Die Wohnung h&#228;ufig zu reinigen, vor allem feucht zu wischen, die Bettw&#228;sche h&#228;ufig zu wechseln und Staubf&#228;nger wie Vorh&#228;nge oder auch Stofftiere zu entfernen, scheinen wirksame, kosteng&#252;nstige und auch praktikable Ma&#223;nahmen zu sein, die Beschwerden durch die <a href="http://www.wellnessing.de/2010/08/26/hausstaub-milbenallergie/" target="_blank">Hausstaubmilbenallergie</a> einigerma&#223;en in den Griff zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/was-hilft-bei-hausstaubmilben-allergie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Verfahren bei Osteoporose</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/neues-verfahren-bei-osteoporose.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/neues-verfahren-bei-osteoporose.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 08:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=823</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland ist etwa ein Viertel aller Menschen ab 50 von Osteoporose betroffen. Die Krankheit wird h&#228;ufig f&#252;r eine typische Alterserkrankung gehalten, und f&#252;hrt beim Betroffenen zu einer St&#246;rung des Knochenstoffwechsels, wodurch es zum Abbau von Knochenmaterial kommt. Die Knochen werden schw&#228;cher und es kommt h&#228;ufiger zu Br&#252;chen oder anderen Verletzungen.
Bisher wurde, um Osteoporose zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland ist etwa ein Viertel aller Menschen ab 50 von Osteoporose betroffen. Die Krankheit wird h&#228;ufig f&#252;r eine typische Alterserkrankung gehalten, und f&#252;hrt beim Betroffenen zu einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/bewegungsapparat.html" target="_self">St&#246;rung des Knochenstoffwechsels</a>, wodurch es zum Abbau von Knochenmaterial kommt. Die Knochen werden schw&#228;cher und es kommt h&#228;ufiger zu Br&#252;chen oder anderen Verletzungen.</p>
<p>Bisher wurde, um <a href="http://www.med.de/krankheiten/bewegungsapparat/osteoporose.html" target="_self">Osteoporose</a> zu diagnostizieren, eine Messung der Knochendichte vorgenommen. Allerdings konnte bei dieser Untersuchung weder &#196;nderungen in der Struktur noch der Dichte der Knochen gemessen werden. Das soll sich jetzt &#228;ndern.</p>
<p>In London hat ein Team aus internationalen Forschern ein neues Verfahren entwickelt, das eine genauere Diagnose der Osteoporose m&#246;glich macht. Mittels R&#246;ntgenstrahlen soll der zu untersuchende Bereich am Knochen nicht nur hochaufl&#246;send (im Nanometerbereich), sondern von verschiedenen Richtungen dargestellt werden (3D-Screening). Dadurch lassen sich Ver&#228;nderungen in den Knochenstrukturen schneller und genauer erkennen.</p>
<p>Das dem Verfahren zugrunde liegende Prinzip ist jedoch nicht neu. Schon l&#228;nger werden R&#246;ntgenstrahlen in Krankenh&#228;usern dazu verwendet, den menschlichen K&#246;rper aus mehreren Winkeln zu durchleuchten. Die einzelnen Bilder werden dann zu einem digitalen 3D-Bild zusammengef&#252;gt.</p>
<p>Neu an der so genannten Nano-Tomographie-Methode ist nun, dass nicht nur die absorbierte Strahlung f&#252;r jeden der Winkel gemessen wird, sondern auch die in verschiedene Richtungen abgelenkten Teile des R&#246;ntgenstrahls. Dadurch lassen sich selbst kleinste Unterschiede in Dichte und Struktur der Knochen genau darstellen. So ist es auch m&#246;glich, die Fr&#252;hphase der <a href="http://www.health-infos.de/2009/08/mit-nur-zwei-jaehrlichen-injektionen-osteoporose-behandeln/" target="_blank">Osteoporose-Erkrankung</a> genau zu untersuchen. &#196;rzten soll das neue Verfahren des Londoner Forscherteams eine bessere Auswertung verschiedener Therapieans&#228;tze erm&#246;glichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/neues-verfahren-bei-osteoporose.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cholera in Deutschland bleibt Einzelfall</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-in-deutschland-bleibt-einzelfall.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-in-deutschland-bleibt-einzelfall.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 08:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cholera]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=820</guid>
		<description><![CDATA[Erst j&#252;ngst sorgte ein Fall in Hessen f&#252;r neue Cholera-Hysterie: Eine Familie war mit ihrem S&#228;ugling und drei weiteren Kindern in die Krisenregion Pakistan gereist, dabei hatte sich der Nachwuchs mit der von Bakterien verursachten Durchfallerkrankung infiziert. Der S&#228;ugling war bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag in einer Klinik in Hessen gestorben, seine Geschwister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst j&#252;ngst sorgte ein Fall in Hessen f&#252;r neue Cholera-Hysterie: Eine Familie war mit ihrem S&#228;ugling und drei weiteren Kindern in die Krisenregion Pakistan gereist, dabei hatte sich der Nachwuchs mit der von Bakterien verursachten Durchfallerkrankung infiziert. Der S&#228;ugling war bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag in einer Klinik in Hessen gestorben, seine Geschwister wurden mittlerweile auf die Normalstation verlegt.</p>
<p>Trotz aller Tragik, die Panikmache um eine Cholera-Welle in der Bundesrepublik ist unbegr&#252;ndet. Mediziner sagen sogar: Cholera als bakterielle <a href="http://www.med.de/krankheiten/infektionskrankheiten.html" target="_self">Infektionskrankheit</a> wird nur selten nach Deutschland eingeschleppt.</p>
<p>Nach dem Infektionsschutzgesetz ist Cholera meldepflichtig. Bundesweit seien nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit Einf&#252;hrung der Meldepflicht nur zehn Erkrankungen durch Cholera bekannt geworden. Der Fall des S&#228;uglings in Hessen ist der erste durch <a href="http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten/cholera.html" target="_self">Cholera</a> verzeichnete Todesfall in Deutschland &#252;berhaupt seit Einf&#252;hrung der Meldepflicht.</p>
<p>Der Erreger der Krankheit, Vibrio cholerae, wird haupts&#228;chlich in Regionen &#252;bertragen, in denen das Trinkwasser nicht so stark kontrolliert wird, weshalb es zu einer Verunreinigung, beispielsweise durch Abw&#228;sser, kommen kann. Der Erreger der Cholera kann sowohl durch direkte Aufnahme des Trinkwassers als auch durch Nahrung aus verunreinigten Gew&#228;ssern (Fische) &#252;bertragen werden. Die Folge: heftiger Durchfall und Elektrolytverlust im K&#246;rper k&#246;nnen schnell zum Tod f&#252;hren.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man dar&#252;ber debattieren, warum die Familie mit ihren Kindern in eine Region wie Pakistan gereist ist, in der aktuell ein erheblich gro&#223;es <a href="http://www.groksteady.com/2010/02/talking-about-cholera.html" target="_blank">Cholera-Risiko</a> besteht. Sicher aber ist eins: Eine Impfung h&#228;tte wenigstens die drei Geschwister des toten S&#228;uglings sch&#252;tzen k&#246;nnen. Der Impfstoff Dukoral ist ab einem Alter von zwei Jahren zugelassen. Reisende, die trotz des gesundheitlichen Risikos in Krisengebiete reisen, sollten sich demnach pr&#228;ventiv gegen Cholera impfen lassen.</p>
<p>Bei Kindern, die noch nicht gegen den Erreger Vibrio cholerae geimpft werden k&#246;nnen, empfiehlt es sich, lieber in Gebiete zu reisen, die kein hohes so gesundheitliches Risiko f&#252;r den Nachwuchs darstellen. S&#228;uglinge sind n&#228;mlich allein aufgrund ihres unausgereiften Immunsystems gef&#228;hrdet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/cholera-in-deutschland-bleibt-einzelfall.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rosiglitazon – droht Antidiabetikum das Aus?</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/rosiglitazon-droht-antidiabetikum-das-aus.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/rosiglitazon-droht-antidiabetikum-das-aus.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=808</guid>
		<description><![CDATA[Vor nicht einmal elf Jahren wurde Rosiglitazon zur Behandlung von Typ-2-Diabetes (fr&#252;her als &#8220;Alterszucker&#8221; bezeichnet) zugelassen. Lange Zeit galt das Antidiabetikum als &#228;u&#223;erst innovativ, und das, obwohl es schon bei seiner Einf&#252;hrung umstritten war. Jetzt droht dem Medikament wegen zu hoher Nebenwirkungen die R&#252;cknahme vom Markt.
Rosiglitazon geh&#246;rt zu den so genannten Insulin-Sensitizer, es ist also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nicht einmal elf Jahren wurde Rosiglitazon zur Behandlung von <a href="http://www.der-diabetes-typ.de/blog/2010/01/31/unterschiede-bei-diabetes-typ-1-und-2/" target="_blank">Typ-2-Diabetes</a> (fr&#252;her als &#8220;Alterszucker&#8221; bezeichnet) zugelassen. Lange Zeit galt das Antidiabetikum als &#228;u&#223;erst innovativ, und das, obwohl es schon bei seiner Einf&#252;hrung umstritten war. Jetzt droht dem Medikament wegen zu hoher Nebenwirkungen die R&#252;cknahme vom Markt.</p>
<p>Rosiglitazon geh&#246;rt zu den so genannten Insulin-Sensitizer, es ist also ein Wirkstoff, der den Blutzucker senkt und die Insulinempfindlichkeit der K&#246;rperzellen verbessert. Bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> ist diese Funktion der Zellen angegriffen.</p>
<p>Es ist erstaunlich, wie lange Rosiglitazon sich schon auf dem Markt h&#228;lt, wenn man bedenkt, dass es bereits bei seiner Zulassung Anlass f&#252;r heftige Kontroversen gab. Die Hauptkritik bezog sich damals auf den Umstand, dass die Herstellerfirma Glaxo-Smith-Kline nicht gen&#252;gend Material besa&#223;, um Nutzen und Sicherheit der Substanz zu belegen.<br />
In den Folgejahren sollten diese Zweifel eigentlich durch mehrere Nachzulassungsstudien zerstreut werden, aber die Hersteller vers&#228;umten es abermals die Ergebnisse zu liefern.</p>
<p>Im Jahr 2007 wurde die Debatte um das Diabetes-Mittel dann erneut angeheizt. Kritiker f&#252;hlten sich in ihren Zweifeln best&#228;tigt, als man in einer Vergleichsstudie der amerikanischen Arzneizulassungsbeh&#246;rde (FDA) herausfand, dass das Risiko eines Herzinfarktes im Vergleich zu anderen Antidiabetika bei Rosiglitazon um 30 bis 80 Prozent erh&#246;ht ist. Das Sterberisiko bei einem Herzinfarkt ist gegen&#252;ber Placebos und anderen Medikamenten um etwa 25 Prozent erh&#246;ht.</p>
<p>Die h&#228;ufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Rosiglitazon sind erh&#246;hte Cholesterinwerte, <a href="http://www.med.de/krankheiten/blutkrankheiten/anaemie.html" target="_self">Blutarmut</a> (An&#228;mie), Gewichtszunahme und Fettstoffwechselst&#246;rungen. Daneben kann es auch zu &#214;demen kommen, also durch Fl&#252;ssigkeit bedingte Gewebeschwellungen. In Verbindung mit Insulin tritt h&#228;ufig auch eine Unterzuckerung (Hypoglyk&#228;mie) auf. Bei starker Ver&#228;nderung der Leber-Enzym-Werte kann es dar&#252;ber hinaus auch zu Lebersch&#228;den kommen.</p>
<p>Dass ein Medikament mit solchen Nebenwirkungen nicht vertretbar ist, scheint jetzt auch die Europ&#228;ische Arzneimittelagentur (EMEA) verstanden zu haben. Nachdem die FDA schon im Juli &#252;ber eine R&#252;cknahme diskutiert hat, wird ein Ergebnis der EMEA noch in diesem Monat erwartet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/rosiglitazon-droht-antidiabetikum-das-aus.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Multiple Sklerose: Neurologen warnen vor falscher Therapie</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/multiple-sklerose-neurologen-warnen-vor-falscher-therapie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/multiple-sklerose-neurologen-warnen-vor-falscher-therapie.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=801</guid>
		<description><![CDATA[Vom 21.-25. September findet in Mannheim die Neurowoche 2010 statt, der gr&#246;&#223;te neuromedizinische Kongress in Europa. Unter dem Banner der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Neurologie (DGN) treffen sich rund 6000 Spezialisten f&#252;r Gehirn und Nerven, um sich &#252;ber Diagnosen, Forschung und Therapie auszutauschen. Neurologen nutzen diesen Anlass aber auch, um auf eine gef&#228;hrliche Therapie bei Multipler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 21.-25. September findet in Mannheim die Neurowoche 2010 statt, der gr&#246;&#223;te neuromedizinische Kongress in Europa. Unter dem Banner der <a href="http://www.dgn.org/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Neurologie</a> (DGN) treffen sich rund 6000 Spezialisten f&#252;r Gehirn und Nerven, um sich &#252;ber Diagnosen, Forschung und Therapie auszutauschen. Neurologen nutzen diesen Anlass aber auch, um auf eine gef&#228;hrliche Therapie bei Multipler Sklerose aufmerksam zu machen, die derzeit gegen ein privates Honorar auch in Deutschland angeboten wird.</p>
<p>Das Gehirn fungiert als eine Art &#8220;Schaltzentrale&#8221;, von der aus Signale &#252;ber Nervenzellen im R&#252;ckenmark zum K&#246;rper geleitet werden. Ist die Schutzschicht dieser Nervenbahnen, das so genannte <a href="http://www.med.de/lexikon/myelin.html" target="_blank">Myelin</a>, entz&#252;ndet, k&#246;nnen die Signale nicht mehr richtig &#252;bertragen werden. Die Folge: St&#246;rungen des Sehverm&#246;gens, spastische L&#228;hmungen, Degeneration der Nervenzellforts&#228;tze – kurz: <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/multiple-sklerose.html" target="_self">Multiple Sklerose</a>.</p>
<p>Beschwerden und Verlauf der Erkrankung sind allerdings so unterschiedlich, dass bis heute allgemeing&#252;ltige Aussagen &#252;ber MS nur bedingt m&#246;glich sind. Viele Multiple-Sklerose-Patienten klammern sich deswegen an jeden Strohhalm, den sie kriegen k&#246;nnen. Diese Einstellung machen sich jedoch immer h&#228;ufiger &#8220;schwarze Schafe&#8221; unter den Neurologen zu nutze.</p>
<p>Aktuell werden immer mehr gef&#228;hrliche Gef&#228;&#223;eingriffe bei MS-Patienten auch in Deutschland gegen ein privates Entgelt angeboten. Neurologen warnen jedoch vor falschen Heilsversprechungen. Die Eingriffe, die auf der so genannten &#8220;ven&#246;sen Stauungshypothese&#8221; des italienischen Arztes Paolo Zamboni beruhen, seien nicht nur sinnlos, sondern auch gef&#228;hrlich. Es g&#228;be keinerlei wissenschaftliche Beweise daf&#252;r, dass ein Gef&#228;&#223;stau f&#252;r die Entstehung der MS verantwortlich sei. Genauso wenig sei es erwiesen, dass durch eine Erweiterung der Gef&#228;&#223;e die vermeintliche Ursache f&#252;r <a href="http://www.litok.de/beauty-gesundheit/was-genau-versteht-man-unter-multiple-sklerose" target="_blank">MS</a> behoben werden kann.</p>
<p>Da die Therapiemethode Zambonis in Deutschland trotz bekannter Todesf&#228;lle immer mehr Anh&#228;nger findet, wird es dazu im Rahmen der Neurowoche zwei Pressekonferenzen geben. Die DGN will dadurch verhindern, dass Multiple-Sklerose-Patienten sich f&#252;r viel Geld auf ein sinnloses Risiko einlassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/multiple-sklerose-neurologen-warnen-vor-falscher-therapie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuer Aufschwung mit &#8220;KV Initiative Pflegeheim&#8221;</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/neuer-aufschwung-mit-kv-initiative-pflegeheim.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/neuer-aufschwung-mit-kv-initiative-pflegeheim.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=793</guid>
		<description><![CDATA[Erstmals haben sich alle 17 Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen (KVen) zusammengetan und die &#8220;KV Initiative Pflegeheim&#8221; gegr&#252;ndet. Nach dem Vorbild des Projekts &#8220;Die Pflege mit dem Plus&#8221; in Berlin soll diese eine fach&#252;bergreifende &#228;rztliche Versorgung in Pflegeheimen erm&#246;glichen. Zu den Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen in Deutschland geh&#246;ren alle &#196;rzte und Psychotherapeuten an, die sich um die ambulante Versorgung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals haben sich alle 17 Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen (KVen) zusammengetan und die &#8220;KV Initiative <a href="http://www.hdr.de/" target="_blank">Pflegeheim</a>&#8221; gegr&#252;ndet. Nach dem Vorbild des Projekts &#8220;Die Pflege mit dem Plus&#8221; in Berlin soll diese eine fach&#252;bergreifende &#228;rztliche Versorgung in Pflegeheimen erm&#246;glichen. Zu den Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen in Deutschland geh&#246;ren alle &#196;rzte und Psychotherapeuten an, die sich um die ambulante Versorgung von Versicherten k&#252;mmern.</p>
<p>Herbert Mauel, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), sieht das als eine Reaktion der Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen auf ein bestehendes <a href="http://www.reformpflege.de/2010/09/von-der-transparenz-und-der-prufung-derselben/" target="_blank">Problem in den Pflegeheimen</a>. Derzeit sei es n&#228;mlich so, dass in manchen F&#228;llen mehrere &#196;rzte pro Tag in ein Heim k&#228;men, an anderen Tagen daf&#252;r kein einziger. Das ist nicht nur f&#252;r die Patienten von Nachteil. Auch f&#252;r die Heime ist es wesentlich besser, wenn sie sich auf die Arztbesuche richtig einstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Die &#8220;KV Initiative Pflegeheim&#8221; sieht vor, die Verst&#228;ndigung zwischen den Krankenkassen und KVen zu vereinfachen. Das gilt vor allem f&#252;r die Vertragsschlie&#223;ung. Au&#223;erdem soll die  Zusammenarbeit zwischen <a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">&#196;rzten </a>und Heimen verbessert werden und Qualit&#228;tsprogramme und neue Partner eingef&#252;hrt werden. Neben Haus&#228;rzten sollen in der Initiative der KVen auch Fach&#228;rzte und Psychotherapeuten mit eingebunden werden.</p>
<p>Der Zusammenschluss von &#196;rzten soll einen wechselnden Besuch der Pflegeheime gew&#228;hrleisten. Statt unregelm&#228;&#223;iger Arztbesuche sollen die Heimbewohner somit in der Regel jeden Tag von einem Arzt betreut werden. Dar&#252;ber hinaus seien die &#196;rzte auch abends oder am Wochenende &#252;ber einen speziellen Rufdienst erreichbar. Dadurch k&#246;nnen sie im Notfall entscheiden, ob ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird (aufgrund von <a href="http://www.med.de/krankheiten.html" target="_self">Krankheit </a>oder starken Beschwerden) oder ob nur unn&#246;tige Kosten entstehen w&#252;rden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/neuer-aufschwung-mit-kv-initiative-pflegeheim.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Regelm&#228;&#223;iges Prostata-Screening f&#252;r M&#228;nner unn&#246;tig</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/regelmaessiges-prostata-screening-fuer-maenner-unnoetig.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/regelmaessiges-prostata-screening-fuer-maenner-unnoetig.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 08:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=790</guid>
		<description><![CDATA[Prostatakrebs ist die am h&#228;ufigsten diagnostizierte Tumorart bei M&#228;nnern und gilt als die dritth&#228;ufigste Todesursache durch Krebskrankheiten beim starken Geschlecht. Kein Wunder also, dass Mediziner schon seit l&#228;ngerer Zeit &#252;ber ein regelm&#228;&#223;iges, altersabh&#228;ngiges Prostata-Screening bei M&#228;nnern nachdenken.
Zur Krebsfr&#252;herkennung bei Frauen gibt es ein regelm&#228;&#223;iges Mammografie-Screening. F&#252;r M&#228;nner hingegen existiert eine solche altersabh&#228;ngige Vorsorgeuntersuchung bisher noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/prostatakrebs.html" target="_self">Prostatakrebs </a>ist die am h&#228;ufigsten diagnostizierte Tumorart bei M&#228;nnern und gilt als die dritth&#228;ufigste Todesursache durch Krebskrankheiten beim starken Geschlecht. Kein Wunder also, dass Mediziner schon seit l&#228;ngerer Zeit &#252;ber ein regelm&#228;&#223;iges, altersabh&#228;ngiges Prostata-Screening bei M&#228;nnern nachdenken.</p>
<p>Zur Krebsfr&#252;herkennung bei Frauen gibt es ein regelm&#228;&#223;iges Mammografie-Screening. F&#252;r M&#228;nner hingegen existiert eine solche altersabh&#228;ngige Vorsorgeuntersuchung bisher noch nicht. Eine &#220;berpr&#252;fung der Prostata erscheint im Grunde eigentlich sinnvoll, da das prostataspezifische Antigen (PSA), ein Eiwei&#223;stoff, den die Vorsteherdr&#252;se des Mannes produziert, Aufschluss &#252;ber <a href="http://www.optikur.de/blog/krebszahlen/" target="_blank">vorhandene Krebszellen</a> geben kann. Allerdings wird die Wichtigkeit dieses Stoffes zur Krebserkennung bezweifelt. Der PSA-Wert l&#228;sst zudem keinen Schluss darauf zu, ob der Tumor gut- oder b&#246;sartiger Natur ist.</p>
<p>Eine neue Studienauswertung aus Rotterdam zeigt, dass ein solches allgemeines Screening bei M&#228;nnern doch eher unn&#246;tig ist. Die Analyse einer Studie aus den Neunzigern fand unter Pirn van Leeuwen von der Erasmus-Universit&#228;t Rotterdam statt und umfasste 85.000 Patientendaten. Die M&#228;nner, deren Daten zur Verwertung hinzugezogen wurden, waren zur Zeit der Studie zwischen 55 und 74 Jahren alt. Ziel der Auswertung war es, herauszufinden, ob der Basiswert des PSA als Indikator daf&#252;r gelten kann, dass M&#228;nner von solchen Vorsorge-Untersuchungen profitieren.</p>
<p>Van Leeuwens Analyse der Studie ergab, dass der <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krankheit </a>vor allem M&#228;nner unterlagen, die zu Beginn der Studie einen erh&#246;hten PSA-Wert aufgewiesen hatten. Als erh&#246;ht gilt dieser Wert, wenn er dauerhaft mehr als vier Nanogramm pro Milliliter Blutserum aufzeigt.</p>
<p>Auf der Basis dieses Ergebnisses ermittelten die niederl&#228;ndischen Wissenschaftler, dass ein Vorsorge-Screening f&#252;r Risikopatienten mit einem extrem hohen PSA-Wert also durchaus sinnvoll sei. Hingegen f&#252;r M&#228;nner mit einem niedrigen Wert, also etwa zwei Nanogramm pro Milliliter Blutserum, w&#228;re ein solches Screening eher unn&#246;tig. Das liegt daran, dass der Krebs nur langsam w&#228;chst und der PSA-Wert, wenn er nicht erh&#246;ht ist, dementsprechend langsam ansteigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/regelmaessiges-prostata-screening-fuer-maenner-unnoetig.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Hoffnung f&#252;r Allergiker?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/neue-hoffnung-fuer-allergiker.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/neue-hoffnung-fuer-allergiker.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[SLIT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=781</guid>
		<description><![CDATA[Die Nase l&#228;uft, die Augen brennen, das Atmen f&#228;llt schwer – Symptome einer Pollenallergie. Was aber tun gegen den Heuschnupfen? Das fragen sich Jahr f&#252;r Jahr immer mehr Menschen, die von den Gr&#228;serpollen geplagt werden.
Bei leichten Beschwerden helfen Nasensprays und Augentropfen. Ist die Allergie stark ausgepr&#228;gt, braucht es oft allerdings eine Therapie aus einer Kombination [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nase l&#228;uft, die Augen brennen, das Atmen f&#228;llt schwer – Symptome einer Pollenallergie. Was aber tun gegen den Heuschnupfen? Das fragen sich Jahr f&#252;r Jahr immer mehr Menschen, die von den Gr&#228;serpollen geplagt werden.</p>
<p>Bei leichten Beschwerden helfen Nasensprays und Augentropfen. Ist die Allergie stark ausgepr&#228;gt, braucht es oft allerdings eine Therapie aus einer Kombination von Antihistaminika und Kortison. Eine andere M&#246;glichkeit bietet die spezifische Immuntherapie (SIT). Die auch als <a href="http://www.med.de/lexikon/hyposensibilisierung.html" target="_self">Hyposensensibilisierung</a> bekannte Methode ist wie eine Art Impfung. Der Allergiker wird wiederholt mit dem Allergen in Kontakt gebracht. Dadurch soll eine Empfindlichkeit gegen&#252;ber der allergieausl&#246;senden Substanz sinken.</p>
<p>Jetzt scheint es eine neue, viel versprechende Behandlungsmethode f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfenpatienten</a> zu geben. 2007 startete am Universit&#228;tsklinikum M&#252;nchen eine Studie &#252;ber die Behandlung mit der 5-Gr&#228;ser-Tablette Oralair. Im Vergleich zu Placebo lie&#223; sich ein deutlicher Wirkunterschied erkennen: Die Tablette wirkt auf l&#228;ngere Sicht und ihre Wirkung steigt mit der Dauer der Behandlung.</p>
<p>Placebos sind Medikamente ohne Wirkstoff, die trotzdem eine Heilung hervorrufen k&#246;nnen. Darum werden diese in der Medizin herangezogen, wenn ein neues Medikament getestet werden soll. Das neue Pr&#228;parat wird erst dann als wirksam eingestuft, wenn es die Wirkung des Scheinmedikaments deutlich &#252;bertrifft.</p>
<p>Die <a href="http://www.blogmed.de/allegie-gegen-graeser-neue-therapie/" target="_blank">sublinguale Immuntherapie</a> wurde im ersten Jahr an 633 Patienten im Alter von 18 bis 50 Jahren getestet. Insgesamt ist eine Therapie von f&#252;nf Jahren vorgesehen, die sich in drei Jahre aktive Behandlung und zwei Nachbeobachtungsjahre gliedert. Christian Virchow vom Universit&#228;tsklinikum M&#252;nchen erkl&#228;rt, dass es noch ein zweites positives Ergebnis gibt. Nebenwirkungen seien im Verlauf der Tabletteneinnahme nur selten aufgetreten. Auch die lokale Vertr&#228;glichkeit sei w&#228;hrend der Therapie immer besser geworden, sodass es kaum zu Reizungen der Zunge und des Mundbereichs kam.</p>
<p>Ziel der 2007 begonnenen Studie sei es aber, einen anhaltenden Effekt der Gr&#228;sertablette zu belegen. Darum sollten geplagte Heuschnupfenpatienten auf jeden Fall die Ergebnisse der Nachbeobachtungsphase abwarten, die bis 2011 vorliegen sollen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/neue-hoffnung-fuer-allergiker.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IGeL f&#252;r M&#228;nnergesundheit</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/igel-fuer-maennergesundheit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/igel-fuer-maennergesundheit.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=777</guid>
		<description><![CDATA[M&#228;nner sind schon lange nicht mehr die knochenharten, krankheits- und angstresistenten &#8220;Macker&#8221;, die sie zwar eigentlich sowieso nie waren, als die sie aber jahrzehntelang dargestellt wurden. Ihre gesundheitlichen Probleme sind inzwischen bei &#196;rzten verschiedener Fachrichtungen ebenso n&#228;her an den Mittelpunkt des Interesses ger&#252;ckt wie die Frauenkrankheiten.
Im Oktober findet in Bad Homburg sogar ein eigener Kongress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#228;nner sind schon lange nicht mehr die knochenharten, krankheits- und angstresistenten &#8220;Macker&#8221;, die sie zwar eigentlich sowieso nie waren, als die sie aber jahrzehntelang dargestellt wurden. Ihre gesundheitlichen Probleme sind inzwischen bei &#196;rzten verschiedener Fachrichtungen ebenso n&#228;her an den Mittelpunkt des Interesses ger&#252;ckt wie die Frauenkrankheiten.</p>
<p>Im Oktober findet in Bad Homburg sogar ein eigener Kongress rund um die M&#228;nnergesundheit statt: Der Jahreskongress 2010 der <a href="http://www.mann-und-gesundheit.com/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Mann und Gesundheit</a> (DGMG).</p>
<p>Eines der gro&#223;en Probleme bei M&#228;nnern ist ihre Abneigung gegen Vorsorge. Die Vermeidung der typischen <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten.html" target="_self">M&#228;nnerkrankheiten</a> ist daher eines der Schwerpunktthemen des Kongresses. Diese <a href="http://www.die-maenner-expertin.de/gesundheit-warum-maenner-diesen-ausruf/" target="_blank">Vorsorge-Muffelei</a> mag durchaus auch mit dazu beitragen, dass M&#228;nner immer noch eine k&#252;rzere Lebenserwartung als Frauen haben. Gerade bei psychischen Problemen suchen M&#228;nner seltener Hilfe als Frauen.</p>
<p>Der DGMG-Vorsitzende Professor Frank Sommer betont, deswegen, dass der Kongress sich an &#196;rzte aller Fachrichtungen wendet. Sie sollen vor allem auch dar&#252;ber informiert werden, welche Individuellen Gesundheits-Leistungen (IGeL) erfolgreich angeboten werden k&#246;nnen.</p>
<p>Auch das Vorbeugungs-Angebot U25, Untersuchungen speziell f&#252;r M&#228;nner zwischen 18 und 25, ist noch lange nicht so bekannt wie die DGMG es sich w&#252;nschen w&#252;rde. Auch diese IGeL sollen die &#196;rzte, vom Allgemeinarzt &#252;ber Urologen, Andrologen, Internisten bis hin zum Sportmediziner ihren Patienten schmackhaft machen. Diese individuelle Gesundheitsleistung schl&#228;gt mit immerhin 200 bis 800 Euro zu Buche.</p>
<p>Schwerpunktthemen des Kongresses sind M&#228;nnersexualit&#228;t, vor allem in Hinblick auf <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion.html" target="_self">Erektionsst&#246;rungen</a> und fr&#252;hzeitigem Samenerguss, und die Themenkomplexe &#8220;Burn-out und Depressionen beim Mann&#8221; und &#8220;Prostataerkrankungen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/igel-fuer-maennergesundheit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ozon macht Roggen allergiegef&#228;hrlicher</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/ozon-macht-roggen-allergiegefaehrlicher.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/ozon-macht-roggen-allergiegefaehrlicher.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ozon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=770</guid>
		<description><![CDATA[Hohe Ozonwerte in den Sommermonaten belasten bekannterma&#223;en die Atemwege. Sie tun das aber nicht nur auf die &#8220;direkte&#8221; Weise, sondern sie tragen auch zu einem erh&#246;hten Gehalt an Allergenen in Pflanzen bei. Pollenallergiker leiden also m&#246;glicherweise doppelt.
Eine Wissenschaftlergruppe um Professor Rudolf Valenta von der Medizinischen Universit&#228;t Wien hat herausgefunden, dass stark ozonbelastete Luft einen h&#246;heren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hohe Ozonwerte in den Sommermonaten belasten bekannterma&#223;en die Atemwege. Sie tun das aber nicht nur auf die &#8220;direkte&#8221; Weise, sondern sie tragen auch zu einem erh&#246;hten Gehalt an Allergenen in Pflanzen bei. Pollenallergiker leiden also m&#246;glicherweise doppelt.</p>
<p>Eine Wissenschaftlergruppe um Professor Rudolf Valenta von der Medizinischen Universit&#228;t Wien hat herausgefunden, dass stark ozonbelastete Luft einen h&#246;heren Allergengehalt in Pflanzen zur Folge hat.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Untersuchungen hatten die &#214;sterreicher zwei Roggensorten in stark ozonhaltiger Luft wachsen lassen. Die H&#246;he der Ozonwerte entsprach dabei den Spitzenwerten an hei&#223;en Tagen in Wien: 79 Teile Ozon pro einer Milliarde Teile Luft (parts per billion, ppb). Zum Vergleich zogen sie den Roggen auch in Luft mit normalen Ozonwerten heran (22 ppb).</p>
<p>Als die Wissenschaftler den Roggen untersuchten, stellte sich heraus, dass bei beide Roggensorten, die unter ozonbelasteten Bedingungen gewachsen waren, einen h&#246;heren Eiwei&#223;- und Allergengehalt hatten als &#252;blich. Schlie&#223;lich brachten die Forscher Proteinextrakte aus dem Roggen mit Antik&#246;rpern von Allergikern zusammen. Sie konnten beobachten, <a href="http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,31046/ticket,g_u_e_s_t/~/Ozon_macht_Pollen_aggressiver.html" target="_blank">dass die Proteinextrakte des &#8220;Ozon-Roggens&#8221; st&#228;rker mit den Antik&#246;rpern reagieren</a>.</p>
<p>F&#252;r Allergiker bedeutet das: Wer gegen Roggenpollen allergisch ist, muss nach einem sehr hei&#223;en Sommer mit hohen Ozonwerten mit st&#228;rkeren Allergiebeschwerden, also etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfen</a> und Bindehautreizungen, als sonst rechnen.</p>
<p>„Die im Roggen untersuchen Hauptallergene sind hoch homolog in allen Gr&#228;sern und Getreiden. Das hei&#223;t, dass man mit gro&#223;er Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Beobachtungen f&#252;r Roggen f&#252;r alle Gr&#228;ser und Getreide Allgemeing&#252;ltigkeit haben werden.“, sagt Rudolf Valenta.</p>
<p>Unter ung&#252;nstigen Umst&#228;nden kann das bedeuten, dass die <a href="http://www.med.de/krankheiten/atemwege-lunge.html" target="_self">Atemwege</a> und Schleimh&#228;ute, die schon vorher durch den hohen Ozongehalt gereizt wurden, nun auch noch durch eine aggressivere allergische Reaktion belastet werden.</p>
<p>Die Wiener Wissenschaftler werten ihre Erkenntnisse auch als Beleg daf&#252;r, dass zunehmende Umweltverschmutzung zu einer Zunahme bei Allergien f&#252;hrt.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Roggen und Ozon sind eine schlechte Kombination</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/ozon-macht-roggen-allergiegefaehrlicher.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Biopsiemethode f&#252;r die Prostata</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/neue-biopsiemethode-fuer-die-prostata.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/neue-biopsiemethode-fuer-die-prostata.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=766</guid>
		<description><![CDATA[Bei Verdacht auf Prostatakrebs ist eine Biopsie der Prostata, also das Entnehmen einer Gewebeprobe, fr&#252;her oder sp&#228;ter unumg&#228;nglich. Urologen der Heidelberger Universit&#228;t haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die Lage und die Gr&#246;&#223;e des Tumors noch genauer als bisher bestimmt werden k&#246;nnen.
Die Lage des Tumors zu kennen ist nat&#252;rlich von gro&#223;er Wichtigkeit f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Verdacht auf <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/prostatakrebs.html" target="_self">Prostatakrebs</a> ist eine Biopsie der Prostata, also das Entnehmen einer Gewebeprobe, fr&#252;her oder sp&#228;ter unumg&#228;nglich. Urologen der Heidelberger Universit&#228;t haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die Lage und die Gr&#246;&#223;e des Tumors noch genauer als bisher bestimmt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Lage des Tumors zu kennen ist nat&#252;rlich von gro&#223;er Wichtigkeit f&#252;r eine Gewebeentnahme. Um sie noch besser als bisher feststellen zu k&#246;nnen, kombinieren die Heidelberger Urologen jetzt Hochfeld-<a href="http://www.med.de/lexikon/mrt.html" target="_self">Magnetresonanztomographie</a> (mit einer h&#246;heren Magnetfeldst&#228;rke als normale MRTs) und hochaufl&#246;senden Ultraschallaufnahmen. Die Bilder werden am Computerbildschirm kombiniert und ergeben so ein dreidimensionales Bild der Prostata.</p>
<p>So k&#246;nnen die &#196;rzte des Nationalen Centrums f&#252;r Tumorerkrankungen (NCT) nicht nur die Lage, sondern auch die Gr&#246;&#223;e des Tumors besser beurteilen. Fast noch wichtiger ist aber, dass sie durch die Hochfeld-Magnetresonanztomographie verschiedene andere Eigenschaften des Tumors erkennen k&#246;nnen: die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Zelldichte. Diese Kriterien sind ein wichtiger Hinweis darauf, wie aggressiv ein Tumor ist.</p>
<p>Mit diesem neuen Verfahren k&#246;nnen gezielt aus der Region der Prostata Proben entnommen werden, die am &#8220;verd&#228;chtigsten&#8221; ist. Zudem entnehmen die Heidelberger &#196;rzte die Gewebeproben durch den Damm und nicht, wie &#252;blich, durch den Enddarm. Das Komplikationsrisiko sinkt dadurch.</p>
<p>In Deutschland werden jedes Jahr &#252;ber 60.000 neue Prostatakrebserkrankungen diagnostiziert. Diese Krebsart geh&#246;rt zu den t&#252;ckischsten Krebserkrankungen, weil sie oft erst so sp&#228;t Symptome zeigt, dass sie nicht mehr heilbar ist. Zur Diagnose werden Ultraschalluntersuchungen, Tastuntersuchungen oder der <a href="http://www.interadent.com/blog/allgemein/was-das-zahnfleisch-mit-der-prostata-verbindet/" target="_blank">PSA-Wert</a> (prostataspezifisches Antigen) herangezogen.</p>
<p>Kann bei einer <a href="http://www.med.de/lexikon/biopsie.html" target="_self">Biopsie</a> die Aggressivit&#228;t eines Tumors schon fr&#252;h feststellt werden, kann die passende Therapie geplant werden. Bei nur wenig aggressiven Tumoren kann es reichen, sie einfach nur st&#228;ndig zu &#252;berwachen, ohne dass der Patient belastenden <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/prostatakrebs/behandlung.html" target="_self">Therapiemethoden und Behandlungen</a> ausgesetzt wird (&#8221;active surveillance&#8221;; aktives Beobachten).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/neue-biopsiemethode-fuer-die-prostata.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blutproben verraten Krampfaderursache</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/blutproben-verraten-krampfaderursache.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/blutproben-verraten-krampfaderursache.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Krampfadern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=761</guid>
		<description><![CDATA[Bei manchen Frauen kommen Krampfadern immer wieder, sogar nach Operationen und trotz krampfadernvermeidender &#196;nderungen im Lebensstil. Woran das eventuell liegt, kann jetzt durch eine einfache Blutprobe gekl&#228;rt werden, wie Bochumer &#196;rzte festgestellt haben.
Bei den Betroffenen kann es n&#228;mlich sein, dass das Blut einen anderen Weg nimmt als eigentlich vorgesehen. Es macht sozusagen einen Umweg &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei manchen Frauen kommen Krampfadern immer wieder, sogar nach <a href="http://www.med.de/chirurgie/gefaesschirurgie/krampfadern.html" target="_self">Operationen</a> und trotz <a href="http://www.wellnessing.de/2007/07/11/krampfadern-vertreiben/" target="_blank">krampfadernvermeidender &#196;nderungen im Lebensstil</a>. Woran das eventuell liegt, kann jetzt durch eine einfache Blutprobe gekl&#228;rt werden, wie Bochumer &#196;rzte festgestellt haben.</p>
<p>Bei den Betroffenen kann es n&#228;mlich sein, dass das Blut einen anderen Weg nimmt als eigentlich vorgesehen. Es macht sozusagen einen Umweg &#252;ber das kleine Becken und nimmt bei den Eierst&#246;cken &#214;strogen mit. Es enth&#228;lt deswegen deutlich mehr &#214;strogen als das Blut in anderen Venen, die Frauen bekommen h&#228;ufiger Krampfadern.</p>
<p>Bisher konnte dieses Ph&#228;nomen, das &#8220;pelvine Insuffizienz&#8221; genannt wird (unzureichende Leistung der Beckenvenen), nur mittels einer aufw&#228;ndigen und sehr unangenehmen Untersuchung der Leistenvene diagnostiziert werden, f&#252;r die <a href="http://www.med.de/lexikon/katheter.html" target="_self">Katheter</a> und Kontrastmittel notwendig sind. Der h&#246;here &#214;strogengehalt des Blutes l&#228;sst sich aber m&#252;helos bei einer Blutuntersuchung feststellen.</p>
<p>Normalerweise w&#252;rde das Blut von den Eierst&#246;cken wieder zur&#252;ck zum Herzen flie&#223;en und sich dort mit anderem Blut mischen – der Hormongehalt w&#228;re dann &#252;berall gleich. Da bei der pelvinen Insuffizienz das Blut aber direkt in die Beine flie&#223;t, ist dort der &#214;strogenspiegel viel h&#246;her als etwa im Arm. Werden also aus einer Armvene und einer Krampfader Blutproben genommen und untersucht, l&#228;sst sich die Ursache der <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen.html" target="_self">Gef&#228;&#223;erkrankung</a> schnell und einfach identifizieren.</p>
<p>&#8220;Dann kann man immer noch kompliziertere Untersuchungen machen und die betroffenen Venen dabei auch gleich ver&#246;den&#8221;, so der Bochumer Professor Achim Mumme. &#8220;Der Test ist einfach und kosteng&#252;nstig und kann vielen Patientinnen die teure und belastende Kontrastmittelr&#246;ntgenuntersuchung ersparen.&#8221; Bei wiederkehrenden Krampfadernleiden kann den Frauen also zumindest eine schmerzhafte und belastende Untersuchung erspart werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/blutproben-verraten-krampfaderursache.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Hilfe bei Erdnussallergie</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/neue-hilfe-bei-erdnussallergie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/neue-hilfe-bei-erdnussallergie.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=756</guid>
		<description><![CDATA[Allergien sind &#220;berreaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe. Auf Pflanzenpollen reagieren viele Menschen mit Heuschnupfen, was ja noch ertr&#228;glich ist. Gef&#228;hrlicher wird es bei Allergenen wie etwa Wespengift oder Erdnussproteinen – die allergische Reaktion kann dabei zum Tod f&#252;hren.
In vielen F&#228;llen lassen sich die Allergene, wenn sie denn erst einmal identifiziert sind, vermeiden. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allergien sind &#220;berreaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe. Auf Pflanzenpollen reagieren viele Menschen mit <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfen</a>, was ja noch ertr&#228;glich ist. Gef&#228;hrlicher wird es bei Allergenen wie etwa Wespengift oder Erdnussproteinen – die allergische Reaktion kann dabei zum Tod f&#252;hren.</p>
<p>In vielen F&#228;llen lassen sich die Allergene, wenn sie denn erst einmal identifiziert sind, vermeiden. Bei Erdn&#252;ssen ist das schwerer als beispielsweise bei einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien.html" target="_self">Allergie</a> gegen Tierhaare. Katzen kann man noch vergleichsweise gut aus dem Weg gehen, Erdn&#252;sse bzw. Erdnussbestandteile lauern aber praktisch &#252;berall. Nicht alle Lebensmittel, die etwa unter Verwendung von Erdnuss&#246;l zubereitet werden, sind auch entsprechend gekennzeichnet. Auf der anderen Seite sind gerade auch S&#252;&#223;waren fast immer als m&#246;glicherweise mit Spuren von Erdn&#252;ssen &#8220;verunreinigt&#8221; gekennzeichnet, da es ja immer sein kann, dass in einer Maschine vorher erdnusshaltige Produkte hergestellt wurden.</p>
<p>Die Proteine, die als Allergen das Immunsystem so sehr reizen, k&#246;nnen schon in den allerkleinsten Mengen zu extrem starken und sogar t&#246;dlichen Reaktionen f&#252;hren. Lebensmitteleinkauf und Essen bei Freunden oder im Restaurant wird f&#252;r Erdnussallergiker zu einem im besten Fall anstrengenden, im schlimmsten Fall t&#246;dlichen Gl&#252;cksspiel. Sie m&#252;ssen immer ein entsprechendes Medikament f&#252;r den Notfall bereithalten. Behandelbar sind Nahrungsmittelallergien bisher nicht, anders als beispielsweise Heuschnupfen, f&#252;r den es <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen/behandlung.html" target="_self">verschiedene Therapien</a> gibt.</p>
<p>Mediziner der Berliner Charité konnten nun aber erstmals Kinder, die an einer Erdnussallergie leiden, desensibilisieren. Eine Forschergruppe der Klinik f&#252;r P&#228;diatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie am Campus Virchow-Klinikum behandelte 23 Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren.</p>
<p>Die Kinder erhielten &#252;ber mehrere Monate hinweg kleinste Mengen Erdnuss, die in andere Nahrung gemischt wurde. Die Anfangsdosis betrug zehn Milligramm, zum Schluss des Projekts waren es 500 Milligramm, was etwa einer ganzen Erdnuss entspricht. Die Dosis wurde immer dann gesteigert, wenn die Kinder die aktuelle Dosis gut vertrugen.</p>
<p>Nat&#252;rlich mussten die Kinder bei diesem Versuch besonders gut &#252;berwacht werden. Daher erhielten sie ihre Erdnuss-Dosis unter medizinischer Aufsicht, damit im Falle eines allergischen Schocks sofort Ma&#223;nahmen ergriffen werden konnten.</p>
<p>Nach sieben Monaten waren 14 der Kinder tolerant der Erdnuss-Dosis gegen&#252;ber, zeigten also keine allergische Reaktion. Bei vier anderen Kindern musste die Therapie wegen Nebenwirkungen abgebrochen werden, vier Kinder beendeten die Studie nicht, und ein Kind sprach laut &#196;rztezeitung nur teilweise auf die Therapie an.</p>
<p>&#8220;Wenn Allergiker eine kleine Menge Erdn&#252;sse tolerieren k&#246;nnen, sind sie wesentlich besser vor einem allergischen Schock bei versehentlichem Genuss gesch&#252;tzt&#8221;, so Dr. Katharina Bl&#252;mchen, ein Mitglied dieser Forschergruppe, in einer <a href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_entwickelt_therapie_gegen_erdnussallergie/" target="_blank">Pressemitteilung der Charité</a>.</p>
<p>Die Therapie wird nun noch weiter erforscht, vor allem auch in Hinblick darauf, warum sie nicht bei allen Kindern gewirkt hat, und ob die Behandelten f&#252;r den Rest ihres Lebens eine gewisse Erdnussmenge zu sich nehmen m&#252;ssen, um den Effekt aufrecht zu erhalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/neue-hilfe-bei-erdnussallergie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hepatitis: Die Gefahr lauert im Tattoo-Studio</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/hepatitis-die-gefahr-lauert-im-tattoo-studio.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/hepatitis-die-gefahr-lauert-im-tattoo-studio.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=752</guid>
		<description><![CDATA[Eine Gruppe um Wissenschaftler um Dr. Jane Buxton (Vancouver) hat 124 Studien aus 30 L&#228;ndern analysiert. Dabei sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass t&#228;towierte Menschen fast dreimal so oft mit Hepatitis C infiziert sind wie Menschen ohne Tattoos.
Das Risiko einer Hepatitis-C-Infektion ist auch dann gr&#246;&#223;er, wenn keine weiteren Risikofaktoren hinzukommen. Allerdings steigerten andere Faktoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppe um Wissenschaftler um Dr. Jane Buxton (Vancouver) hat 124 Studien aus 30 L&#228;ndern analysiert. Dabei sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass t&#228;towierte Menschen fast dreimal so oft mit Hepatitis C infiziert sind wie Menschen ohne Tattoos.</p>
<p>Das Risiko einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/hepatitis.html" target="_self">Hepatitis-C-Infektion</a> ist auch dann gr&#246;&#223;er, wenn keine weiteren Risikofaktoren hinzukommen. Allerdings steigerten andere Faktoren die Gefahr noch zus&#228;tzlich. Bei t&#228;towierten S&#252;chtigen, die sich ihre Drogen spritzen, war die Hepatitis-Rate ebenfalls etwa dreimal so hoch wie bei Nicht-T&#228;towierten. Wirklich neu ist diese Erkennnis nat&#252;rlich nicht, allerdings sind die genauen Zahlen vielleicht doch &#252;berraschend hoch.</p>
<p>Bei t&#228;towierten <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">S&#252;chtigen</a>, die sich ihre Drogen nicht spritzen, sondern sie auf andere Weise einnehmen, war die Hepatitis-C-Rate fast um das Sechsfache h&#246;her als bei unt&#228;towierten Personen (5,74).</p>
<p>Das allgemein erh&#246;hte Hepatitis-C-Risiko schein in Anbetracht der Zahlen eindeutig in den Tattoo-Studios zu liegen. Die Forscher sprechen sich daher f&#252;r eine st&#228;rkere Kontrolle der Betreiber von Tattoo-Studios aus, damit diese die Hygienevorschriften beachten. Da vor allem junge Menschen sich verst&#228;rkt t&#228;towieren lassen, sollte auch die Information und die Vorsorge durch <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Schutzimpfungen</a> in diesem Bev&#246;lkerungssegment verst&#228;rkt betrieben werden.</p>
<p>Nat&#252;rlich beachten wahrscheinlich die meisten Tattoo-Studios durchaus die Hygienevorschriften beim T&#228;towieren und auch beim Piercen. Da das T&#228;towieren aber zu so einem Massenph&#228;nomen geworden ist, besteht immer die Gefahr, dass man als Kunde eben ein &#8220;schwarzes Schaf&#8221; erwischt und sich mit dem <a href="http://hepatitits-c-hamburg.blogspot.com/2007/05/ein-hc-virus-befllt-eine-leberzelle.html" target="_blank">Hepatitis-C-Virus</a> ansteckt. Ein Argument mehr daf&#252;r, das Tattoo oder das Piercing nicht spontan durchf&#252;hren zu lassen, sondern das Tattoo-Studio erst einmal gr&#252;ndlich unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Seri&#246;se T&#228;towierer arbeiten hygienisch einwandfrei und beantworten auch gerne Fragen dazu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/hepatitis-die-gefahr-lauert-im-tattoo-studio.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Import-Resistenzen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/neue-import-resistenzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/neue-import-resistenzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Resistenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=748</guid>
		<description><![CDATA[Laut einer in dem Fachblatt &#8220;Lancet Infectious Diseases&#8221; ver&#246;ffentlichten Studie sollen sich in Indien gef&#228;hrliche Antibiotikaresistenzen ausgebreitet haben. So genannte Medizintouristen, die aus dem Ausland kommen, um sich in Indien und Pakistan medizinisch behandeln zu lassen, sollen die resistenten Bakterien nun sozusagen in ihre jeweiligen Heimatl&#228;nder importiert haben.
Unter den resistenten Bakterien befindet sich auch Escherichia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer in dem Fachblatt &#8220;Lancet Infectious Diseases&#8221; ver&#246;ffentlichten Studie sollen sich in Indien gef&#228;hrliche Antibiotikaresistenzen ausgebreitet haben. So genannte Medizintouristen, die aus dem Ausland kommen, um sich in Indien und Pakistan medizinisch behandeln zu lassen, sollen die resistenten Bakterien nun sozusagen in ihre jeweiligen Heimatl&#228;nder importiert haben.</p>
<p>Unter den resistenten Bakterien befindet sich auch Escherichia coli (E. coli). Das Bakterium ist im Darm, wo es hingeh&#246;rt, sehr n&#252;tzlich, weil es durch seine schnelle Vermehrung andere, sch&#228;dliche Organismen verdr&#228;ngt. Au&#223;erhalb des Darmes jedoch kann E. coli Infektionen ausl&#246;sen, beispielsweise Bauchfellentz&#252;ndungen (eine gro&#223;e Gefahr etwa bei einem <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm/blinddarmentzuendung.html" target="_self">Blinddarmdurchbruch</a>, wenn der Darminhalt in die Bauchh&#246;hle gelangt) oder, bei einer Infektion w&#228;hrend der<a href="http://www.med.de/gesundheit/schwangerschaft-geburt/geburt.html" target="_self"> Geburt</a>, eine Hirnhautentz&#252;ndung bei Neugeborenen.</p>
<p>Die Erreger sind resistent gegen mehrere g&#228;ngige Antibiotika; andere Mittel wirken zwar noch, aber eben nicht mehr so gut wie fr&#252;her. Einige &#228;ltere Antibiotika sind zwar noch gut wirksam, werden aber wegen ihrer starken Nebenwirkungen nur sehr ungern eingesetzt. Mediziner bef&#252;rchten daher eine sich rasend schnell ausbreitende Welle von durch E. coli ausgel&#246;ste <a href="http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/cranberries_beeren_mit_heilwirkung.php" target="_blank">Harnwegsinfektionen</a> in den Industriel&#228;ndern.</p>
<p>Indische Politiker zeigen sich inzwischen emp&#246;rt &#252;ber die &#8220;b&#246;sartige Propaganda&#8221; und die &#8220;rei&#223;erischen Berichte&#8221;. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums meinte, die <a href="http://www.med.de/lexikon/bakterium.html" target="_self">Bakterien</a> gebe es schlie&#223;lich praktisch &#252;berall, so dass man sich auf der ganzen Welt damit anstecken k&#246;nne. Vor allem auch die Anschuldigung, die Ansteckung h&#228;tte sich verhindern lassen, wenn die indischen Krankenh&#228;user einschl&#228;gigen Hygieneregeln folgen w&#252;rden, sorgt f&#252;r Unmut. Es werden sogar Stimmen laut, die multi-nationale Pharmaunternehmen beschuldigen, die Studie finanziert zu haben.</p>
<p>Indien ist in den letzten Jahren ein beliebtes Ziel f&#252;r Medizintouristen geworden. Nach Angaben des &#196;rzteblatts reisen j&#228;hrlich &#252;ber 150.000 Menschen nach Indien, um dort medizinische Behandlungen, meist &#8220;elektive Operationen&#8221;, durchf&#252;hren zu lassen. Die Patienten kommen vorrangig aus den Golfstaaten, aus Europa und aus den USA. Der Medizintourismus ist eine schnell wachsende Wirtschaftsbranche mit einem Umsatz von mehreren hundert Millionen Dollar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/neue-import-resistenzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rauchentw&#246;hnung auf Kassenkosten</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/rauchentwoehnung-auf-kassenkosten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/rauchentwoehnung-auf-kassenkosten.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=742</guid>
		<description><![CDATA[Zigaretten und andere Tabakprodukte sind schlecht f&#252;r die Gesundheit, das ist allgemein bekannt. Allerdings ist das in Tabak enthaltene Nikotin auch hochgradig suchterregend, deswegen f&#228;llt es Rauchern schwer, von ihrem Laster zu lassen, auch wenn sie sich &#252;ber die Risiken im Klaren sind.
Durch verschiedene Lungenkrankheiten, die nicht in allen, aber doch in vielen F&#228;llen durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zigaretten und andere Tabakprodukte sind schlecht f&#252;r die Gesundheit, das ist allgemein bekannt. Allerdings ist das in Tabak enthaltene Nikotin auch hochgradig suchterregend, deswegen f&#228;llt es Rauchern schwer, von ihrem Laster zu lassen, auch wenn sie sich &#252;ber die Risiken im Klaren sind.</p>
<p>Durch verschiedene Lungenkrankheiten, die nicht in allen, aber doch in vielen F&#228;llen durch das Rauchen ausgel&#246;st werden, wie etwa Lungenkrebs oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/atemwege-lunge/copd.html" target="_self">COPD</a>, wird das Gesundheitssystem enorm belastet.</p>
<p>Der Gesundheits&#246;konom J&#252;rgen Wasem von der Universit&#228;t Duisburg-Essen pl&#228;diert daher daf&#252;r, dass die Krankenkassen in Zukunft die Kosten f&#252;r die Rauchentw&#246;hnung &#252;bernehmen. Diese Forderung fu&#223;t auf einer aktuellen Studie, die an Wasems Lehrstuhl erstellt wurde.</p>
<p>F&#252;r die Studie wurden Modellrechnungen f&#252;r drei Gruppen chronisch kranker Raucher erstellt, bei der die Kosten der Krankheitsbehandlung den Kosten der medikament&#246;sen Rauchentw&#246;hnung gegen&#252;ber gestellt wurden. Laut dieser Studie rechnet sich die Kosten&#252;bernahme auf jeden Fall.</p>
<p>Zu beachten ist dabei aber, dass es hier speziell um die medikament&#246;se Rauchentw&#246;hnung geht. Das ist nicht &#252;berraschend, wurde die Veranstaltung, auf der Wasem die Studie vorstellte, doch vom Pharmaunternehmen Pfizer ausgerichtet. Pfizer stellt das Medikament Champix her, das beim Rauchen aufh&#246;ren helfen soll.</p>
<p>Ob die Forderung Wasems bei den Krankenkassen ankommt, ist zweifelhaft. Andere Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die gesundheitssch&#228;dliche Wirkung nicht durch das Nikotin, sondern durch Begleitstoffe entsteht. Sie schlagen &#8220;<a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-08/raucherentwoehnung-nikotinersatz" target="_blank">alternative Nikotinquellen</a>&#8221; vor, die zumindest die Rate f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/lungenkrebs.html" target="_self">Lungenkrebs</a> und andere Lungenkrankheiten senken k&#246;nnten, und die Umstehende nicht zum Passivrauchen zwingen.</p>
<p>Ob die Alternativen, etwa Lutschtabak, durch andere Krankheiten wie Krebserkrankungen im Mundraum den &#246;konomischen Vorteil wieder verspielen, steht dabei noch nicht fest.</p>
<p>Zudem steht vor der Kosten&#252;bernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen auch die Bewertung des medizinischen Nutzens durch das IQWiG (Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen). Das IWQiG selbst hat aber Anfang es Jahres <a href=" http://www.med.de/news/allgemein/schluss-mit-rauchen-was-hilft-dabei.html" target="_self">&#252;ber eine australische Studie berichtet</a>, nach der der <a href="http://de-de.help-eu.com/pages/Ich-m%C3%B6chte-aufh%C3%B6ren-arreter-3.html" target="_blank">Rauchentzug</a> in immerhin bis zu drei Viertel aller F&#228;lle auch ganz ohne Hilfen – Hypnose, Akupunktur oder Medikamente – klappt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/rauchentwoehnung-auf-kassenkosten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittelmeerdi&#228;t kann vor Brustkrebs sch&#252;tzen</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/mittelmeerdiaet-kann-vor-brustkrebs-schuetzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/mittelmeerdiaet-kann-vor-brustkrebs-schuetzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=738</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der EPIC-Studie (siehe unten) werteten Wissenschaftler Gesundheitsdaten und &#252;ber Frageb&#246;gen erhobene Informationen &#252;ber die Ern&#228;hrungsgewohnheiten von fast 15.000 Frauen aus. In einem Zeitraum von zehn Jahren erkrankten 240 dieser Frauen an Brustkrebs.
&#220;ber die komplette Teilnehmerinnenzahl gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Brustkrebsrisiko und der &#8220;Mittelmeerdi&#228;t&#8220;, also einer Ern&#228;hrung, die reich an Fisch, Gem&#252;se, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der EPIC-Studie (siehe unten) werteten Wissenschaftler Gesundheitsdaten und &#252;ber Frageb&#246;gen erhobene Informationen &#252;ber die Ern&#228;hrungsgewohnheiten von fast 15.000 Frauen aus. In einem Zeitraum von zehn Jahren erkrankten 240 dieser Frauen an Brustkrebs.</p>
<p>&#220;ber die komplette Teilnehmerinnenzahl gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Brustkrebsrisiko und der &#8220;<a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung/diaeten/mediterrane-diaet-mittelmeerdiaet.html" target="_self">Mittelmeerdi&#228;t</a>&#8220;, also einer Ern&#228;hrung, die reich an Fisch, Gem&#252;se, N&#252;ssen, H&#252;lsenfr&#252;chten und Oliven&#246;l ist. Interessanterweise verh&#228;lt sich das bei der Gruppe der <a href="http://www.senioreninfo-magazin.de/mittelmeer-diat-scheint-brustkrebsrisiko-zu-senken/" target="_blank">Frauen in der Postmenopause</a> anders, also nach den Wechseljahren.</p>
<p>Hier war die Brustkrebsrate bei denjenigen Frauen, die sich besonders ausgepr&#228;gt mediterran ern&#228;hrten, um 22 Prozent niedriger als bei den Frauen, die sich eben nicht so ern&#228;hrten. Bei j&#252;ngeren Frauen ist dieser Zusammenhang nicht zu beobachten.</p>
<p>Die Autoren der Studie sehen darin zumindest eine teilweise Erkl&#228;rung daf&#252;r, warum Frauen in Mittelmeerl&#228;ndern seltener an <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/brustkrebs.html" target="_self">Brustkrebs</a> erkranken als in anderen Regionen.</p>
<p>Die EPIC-Studie ist eine gro&#223; angelegte Studie, an der zehn europ&#228;ische L&#228;nder teilnehmen. Studiengegenstand ist der Zusammenhang zwischen Ern&#228;hrung und Krebs, aber auch anderer chronischer Erkrankungen. Die meisten Studienteilnehmer sind Frauen zwischen 35 und 36 Jahren und M&#228;nner zwischen 40 und 65 Jahren.</p>
<p>Die Studie wird von 23 zentralen Einrichtungen aus geleitet, in Deutschland sind das Heidelberg und Potsdam. Deutschland stellt &#252;ber 50.000 Teilnehmer an der Studie, das entspricht knapp &#252;ber 10 Prozent.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/mittelmeerdiaet-kann-vor-brustkrebs-schuetzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Waffe im Kampf gegen Diabetes</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/neue-waffe-im-kampf-gegen-diabetes.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/neue-waffe-im-kampf-gegen-diabetes.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=735</guid>
		<description><![CDATA[Diabetes Typ 1 tritt oft schon bei Kindern auf. Die Krankheit entsteht, wenn die Inselzellen in der Bauchspeicheldr&#252;se zerst&#246;rt werden. Diese Zellen &#252;berpr&#252;fen die H&#246;he des Blutzuckerspiegels und stellen entsprechend viel Insulin her und sch&#252;tten es aus – zumindest machen sie das bei Gesunden.
Bei Diabetikern werden diese Zellen aber zerst&#246;rt, etwa durch eine Autoimmunreaktion. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetes Typ 1 tritt oft schon bei Kindern auf. Die Krankheit entsteht, wenn die Inselzellen in der Bauchspeicheldr&#252;se zerst&#246;rt werden. Diese Zellen &#252;berpr&#252;fen die H&#246;he des Blutzuckerspiegels und stellen entsprechend viel Insulin her und sch&#252;tten es aus – zumindest machen sie das bei Gesunden.</p>
<p>Bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetikern</a> werden diese Zellen aber zerst&#246;rt, etwa durch eine <a href="http://www.diabetes-themen.de/typ-1-ursachen/diabetes-mellitus-typ-1-ursachen.html" target="_blank">Autoimmunreaktion</a>. Es wird kein Insulin mehr hergestellt und ausgesch&#252;ttet, die Betroffenen sind auf eine Zufuhr dieses wichtigen Insulins von au&#223;en angewiesen. Schon seit einiger Zeit gibt es die M&#246;glichkeit, diese Zellen zu transplantieren und so wieder eine eigene Insulinproduktion zu erreichen. Die Nachteile und Risiken sind dabei &#228;hnlich denen bei allen Transplantationen, beispielsweise die Operationsrisiken.</p>
<p>Die Zellen k&#246;nnen also vom neuen K&#246;rper abgesto&#223;en werden, weswegen die Immunreaktion dauerhaft unterdr&#252;ckt werden muss. Die daf&#252;r verwendeten Medikamente (Immunsuppressiva) bringen aber zahlreiche schwere Nebenwirkungen mit sich. Die Transplantation ist zudem enorm teuer; Langzeiterkenntnisse liegen ebenfalls noch nicht vor, weil dazu einfach zu wenig dieser <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operationen</a> durchgef&#252;hrt wurde.</p>
<p>Leider ist auch die Wirksamkeit und Lebensdauer der transplantierten Inselzellen beschr&#228;nkt. <a href="http://www.n-tv.de/wissen/Hoffnung-fuer-Diabetes-Kranke-article1152516.html" target="_blank">Ihre Funktion l&#228;sst sich aber verbessern</a>, indem die Produktion von Wachstumshormonen angeregt wird. Das haben Mediziner der Universit&#228;tsklinik Dresden zusammen mit dem US-amerikanischen Medizin-Nobelpreistr&#228;ger Andrew V. Schally festgestellt.</p>
<p>In Versuchen mit M&#228;usen konnten sie durch eine spezielle Substanz erreichen, dass deutlich mehr Hormone ausgesch&#252;ttet wurden. Die transplantierten Inselzellen waren viel leistungsf&#228;higer und der Zuckerstoffwechsel der so behandelten M&#228;use verbesserte sich mehr als bei den M&#228;usen, die nur das herk&#246;mmliche Transplantat erhielten.</p>
<p>In etwa f&#252;nf Jahren k&#246;nnte es so weit sein, dass die patentierte Substanz auch beim Menschen die Leistung transplantierter Inselzellen und somit die Lebensqualit&#228;t von Typ-1-Diabetikern verbessert. Die Transplantation ist bisher die einzige halbwegs urs&#228;chliche <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus/behandlung.html" target="_self">Behandlung von Diabetes</a> Typ 1.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/neue-waffe-im-kampf-gegen-diabetes.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erh&#246;htes Krebsrisiko durch Alkohol</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/erhoehtes-krebsrisiko-durch-alkohol.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/erhoehtes-krebsrisiko-durch-alkohol.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=731</guid>
		<description><![CDATA[Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle f&#252;r Suchtfragen (DHS) trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr und belegt damit weltweit den f&#252;nften Platz. &#220;ber drei Millionen Deutsche seien alkoholabh&#228;ngig oder &#8220;Missbrauchskonsumenten&#8221;.
Der Alkoholmissbrauch ist aber nicht nur in Hinsicht auf die allgemein bekannten medizinischen und sozialen Probleme gef&#228;hrlich (etwa Gastritis, epileptische Anf&#228;lle, Alkoholembryopathie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle f&#252;r Suchtfragen (DHS) trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr und belegt damit weltweit den f&#252;nften Platz. &#220;ber drei Millionen Deutsche seien alkoholabh&#228;ngig oder &#8220;Missbrauchskonsumenten&#8221;.</p>
<p>Der Alkoholmissbrauch ist aber nicht nur in Hinsicht auf die allgemein bekannten medizinischen und sozialen Probleme gef&#228;hrlich (etwa Gastritis, epileptische Anf&#228;lle, Alkoholembryopathie, Leberzirrhose und <a href=" http://www.med.de/krankheiten/sucht/alkoholkrankheit.html" target="_self">Alkoholsucht</a>). Dauerhafter Alkoholkonsum steigert das Risiko, an Krebs im Mund-Rachen-Raum oder in der Speiser&#246;hre zu erkranken, um das zwei- bis dreifache. Tats&#228;chlich ist Alkohol f&#252;r j&#228;hrlich 3,6 Prozent der Krebserkrankungen in aller Welt verantwortlich, so der &#228;rztliche Direktor des Heidelberger Krankenhauses Salem, <a href="http://www.n-tv.de/wissen/Alkoholkonsum-erhoeht-Krebsrisiko-article1144821.html" target="_blank">Helmut K. Seitz, bei n-tv</a>. Zus&#228;tzlich wird Alkohol mit einem h&#246;heren Risiko f&#252;r Krebs an der Bauchspeicheldr&#252;se und im Darm in Verbindung gebracht; die Verbindung von <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose.html" target="_self">Leberzirrhose</a> und Leberkrebs ist bekannt.</p>
<p>F&#252;r dieses erh&#246;hte Risiko sorgt schon eine fast harmlos erscheinende Dosis von etwa einem halben Liter Wein pro Tag – das entspricht 50 Gramm reinen Alkohols. Kommen zu dem <a href="http://das-ist-drin.de/blog/archives/943-Alkoholkonsum-der-Deutschen-ueber-dem-Durchschnitt....html" target="_blank">Alkoholkonsum</a> auch noch Zigaretten, steigert sich das Risiko an Krebs zu erkranken sogar auf das 44-fache.</p>
<p>Alkohol sch&#228;digt den gesamten Organismus, neben dem Magen-Darm-Trakt und nat&#252;rlich der Leber sind auch Herz und Kreislauf, <a href="http://www.med.de/krankheiten/bewegungsapparat.html" target="_self">Skelett und Muskulatur</a>, Nervensystem und der komplette Stoffwechsel betroffen.</p>
<p>Um das Risiko durch Alkohol m&#246;glichst gering zu halten, empfiehlt die DHS einen t&#228;glichen Konsum von h&#246;chsten 0,3 Litern Bier oder 0,15 Litern Wein f&#252;r Frauen, bzw. 0,6 Liter Bier oder 0,3 Liter Wein f&#252;r M&#228;nner.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 192px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://das-ist-drin.de/blog/archives/943-Alkoholkonsum-der-Deutschen-ueber-dem-Durchschnitt&#8230;.html</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/erhoehtes-krebsrisiko-durch-alkohol.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diabetes-News</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetes-news.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetes-news.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=719</guid>
		<description><![CDATA[Fast t&#228;glich ver&#246;ffentlichen Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen neue Erkenntnisse zur Zuckerkrankheit und geben Diabetikern Tipps, wie diese besser mit ihrer Krankheit zurechtkommen k&#246;nnen. Wir fassen f&#252;r Sie einige der Meldungen der letzten Tage zusammen.
Gewichtskontrolle hilfreich bei Diabetes
Dass bei Diabetes ein gesunder Abbau von &#220;bergewicht hilfreich sein kann, ist nicht wirklich neu. Professor Andreas Hamann aus Bad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast t&#228;glich ver&#246;ffentlichen Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen neue Erkenntnisse zur Zuckerkrankheit und geben Diabetikern Tipps, wie diese besser mit ihrer Krankheit zurechtkommen k&#246;nnen. Wir fassen f&#252;r Sie einige der Meldungen der letzten Tage zusammen.</p>
<p><strong>Gewichtskontrolle hilfreich bei Diabetes</strong></p>
<p>Dass bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> ein gesunder Abbau von &#220;bergewicht hilfreich sein kann, ist nicht wirklich neu. Professor Andreas Hamann aus Bad Nauheim wies jetzt beim Diabetes-Kongress in Stuttgart darauf hin, dass &#220;bergewicht gerade bei Diabetes ein wichtiger &#8220;kardiovaskul&#228;rer Risikomarker&#8221; sei, also auf das Risiko f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweise.</p>
<p>Zudem kann <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a> (Adipositas) den Effekt eine Diabetes-Therapie beeintr&#228;chtigen. Das ist besonders deswegen problematisch, da viele Therapieformen zu einer Gewichtszunahme f&#252;hren, der Patient sich also st&#228;ndig auf einem sehr schmalen Grat bewegt. Gerade &#228;ltere Patienten k&#228;mpfen mit ihrem Gewicht, denn ihr Grundumsatz ist von Haus aus geringer, und ihre Bewegungsfreiheit oft eingeschr&#228;nkt. Hamann betont deswegen, wie wichtig es ist, die Therapieform genau auf den jeweiligen Patienten und seine individuelle Lebensform abzustellen.</p>
<p><strong>Blutzuckerwerte genauer messen </strong></p>
<p>Das genaue Erfassen der Blutzuckerwerte ist wichtig, um die richtige Insulindosis bestimmen zu k&#246;nnen. Allerdings gibt es einige Dinge, die den Wert verf&#228;lschen k&#246;nnen, so dass die Therapie zwangsl&#228;ufig nicht mehr ideal ist. Das <a href="http://www.sana-gerresheim.de/unser-leistungsspektrum/medizinische-zentren/wdgz-westdeutsches-diabetes-und-gesundheitszentrum.html " target="_blank">Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum</a> gibt Tipps zum optimalen Messen der Blutzuckerwerte.</p>
<ol>
<li>Vor dem Testen H&#228;nde waschen und abtrocknen. Essensreste, Schmutz und Feuchtigkeit an den Fingern kann den Wert verf&#228;lschen.</li>
<li>Teststreifen in der Packung k&#252;hl und trocken lagern. W&#228;rme und Feuchtigkeit k&#246;nnen sie angreifen und die Genauigkeit beeintr&#228;chtigen.</li>
<li>Manche Substanzen, darunter Vitamin C, Paracetamol und andere Medikamente, verf&#228;lschen das Messergebnis. Der <a href="http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/neue_maaeinheit_far_den_hba1c.php" target="_blank">Blutzuckerwert</a> erscheint niedriger als er ist.</li>
<li>Bei niedrigem Blutzucker nicht am Daumenballen oder Unterarm messen; die Werte k&#246;nnten verf&#228;lscht werden.</li>
<li>Weniger schmerzhaft als direkt an der Fingerkuppe ist das Pieksen seitlich an der Fingerspitze</li>
</ol>
<p><strong>Polyneuropathie und psychische Probleme</strong></p>
<p>Diabetes f&#252;hrt oft dazu, dass bei den Betroffenen die Nerven gesch&#228;digt werden und es deswegen zu Symptomen wie Empfindungsst&#246;rungen, L&#228;hmungen und Hautsch&#228;den kommt. Diese Erkrankungen hei&#223;en Polyneuropathien, wenn sie als Folge von Diabetes auftreten, spricht man auch von diabetischer Polyneuropathie.</p>
<p>Professor G&#246;ran Hajak aus Regensburg hat nun darauf aufmerksam gemacht, dass diese Polyneuropathien oft mit &#8220;psychiatrischen Komorbidit&#228;ten&#8221; auftreten. Das bedeutet, dass die Nervenerkrankungen oft von psychischen Erkrankungen wie <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden/depression.html" target="_self">Depressionen</a>, &#196;ngsten und Schlaflosigkeit begleitet werden. Auch diese Erkrankungen m&#252;ssen angemessen behandelt werden, fordert Hajak. Die Medikamente, beispielsweise Antidepressiva, m&#252;ssen aber speziell zur Behandlung von Diabetikern zugelassen sein.</p>
<p><strong>Unterwegs mit Diabetes</strong></p>
<p>Das Pharmaunternehmen Novartis hat einen &#8220;Sprachf&#252;hrer Diabetes&#8221; ver&#246;ffentlicht. Er enth&#228;lt Informationen zur Reisevorbereitung f&#252;r Diabetiker und dar&#252;ber hinaus die wichtigsten Begriffe rund um die Zuckerkrankheit. Erh&#228;ltlich ist der Sprachf&#252;hrer in Englisch, Franz&#246;sisch, Italienisch, Spanisch und T&#252;rkisch. Zum Bestellen oder zum <a href="http://www.gemeinsam-geht-es-leichter.de/de/service/downloadcenter/page.html " target="_blank">Herunterladen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetes-news.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So dreht man richtig an der inneren Uhr</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/so-dreht-man-richtig-an-der-inneren-uhr.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/so-dreht-man-richtig-an-der-inneren-uhr.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[All]]></category>
		<category><![CDATA[Jetlag]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=714</guid>
		<description><![CDATA[Wer eine Reise in ein fremdes Land macht, der hat viel zu erz&#228;hlen – und eines der Dinge, die er erz&#228;hlt, wird die Geschichte vom Jetlag sein. Das betrifft Gesch&#228;ftsreisende ebenso wie Urlauber, wobei die letzteren wenigstens noch die Chance haben, sich w&#228;hrend des Urlaubs von dem Stress der Zeitverschiebung zu erholen.
Am besten kommt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine Reise in ein fremdes Land macht, der hat viel zu erz&#228;hlen – und eines der Dinge, die er erz&#228;hlt, wird die Geschichte vom Jetlag sein. Das betrifft Gesch&#228;ftsreisende ebenso wie Urlauber, wobei die letzteren wenigstens noch die Chance haben, sich w&#228;hrend des Urlaubs von dem Stress der Zeitverschiebung zu erholen.</p>
<p>Am besten kommt man mit der Zeitverschiebung zurecht, wenn man schon einige Tage vor der Reise seinen K&#246;rper an die Zeit am Urlaubsort anpasst. Die einfachste Methode ist es, wenn man seinen Schlafrhythmus der vermutlichen Schlafenszeit am Reiseziel ann&#228;hert. Das bedeutet, dass man einfach ein bisschen fr&#252;her oder sp&#228;ter ins Bett geht und so den eigenen Tagesrhythmus stufenweise verschiebt. Das gilt vor allem, wenn man f&#252;r l&#228;ngere Zeit verreist; bei Kurzreisen ist es einfacher und schonender, einfach den eigenen Rhythmus so weit es geht beizubehalten.</p>
<p>Ganz so einfach ist das Anpassen der inneren Uhr allerdings nicht. Sie wird unter anderem auch vom Wechsel von Tageslicht zu n&#228;chtlicher Dunkelheit gestellt, so dass man sich notfalls mit k&#252;nstlicher Beleuchtung oder zus&#228;tzlicher Verdunkelung im Schlafzimmer behelfen muss.</p>
<p>&#220;brigens besteht Jetlag nicht einfach nur aus einem Schlafdefizit, das f&#252;r l&#228;hmende M&#252;digkeit sorgt. Die Umstellung verursacht meist auch <a href="http://www.med.de/krankheiten/schlafstoerungen/schlaflosigkeit.html" target="_self">Schlaflosigkeit</a> und Konzentrationsschw&#228;chen, setzt die k&#246;rperliche Leistungsf&#228;higkeit herab und f&#252;hrt zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Neben ausreichendem <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Impfschutz</a> ist also auch die Anpassung an die andere Zeit eine wichtige Ma&#223;nahme, die Gesundheit auf Reisen zu erhalten.</p>
<p>Der K&#246;rper hat eine beschr&#228;nkte F&#228;higkeit, sich dem neuen Tagesrhythmus anzupassen. Interessanterweise klappt das nicht in beide Richtungen gleich gut: Bei einer Reise in den Westen hat der K&#246;rper eine &#8220;Anpassungskapazit&#228;t&#8221; von 92 Minuten pro Tag, in &#246;stlicher Richtung nur durchschnittlich 57 Minuten.</p>
<p>Um die <a href="http://www.wohl-bekomms.info/index.php?/permalink/Ab-in-die-Ferne-So-trickst-man-den-Jetlag-aus-I.html" target="_blank">Anpassung</a> zu unterst&#252;tzen und dem Jetlag m&#246;glichst zu entgehen, gelten folgende Regeln:</p>
<p>Bei Reisen nach Osten in ein bis zu acht Zeitzonen entfernt gelegenes Gebiet sollten Sie sich am Morgen nach der Ankunft hellem Licht aussetzen; bei Reisen nach Westen gilt das f&#252;r den Abend.</p>
<p>Bei Reisen nach Osten in weiter als acht Zeitzonen entfernte Gebiete sollten Sie das Licht am Morgen meiden; bei Reisen nach Westen gilt das f&#252;r den Abend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/so-dreht-man-richtig-an-der-inneren-uhr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie jeden Sommer: Zu wenige Blutkonserven</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/wie-jeden-sommer-zu-wenige-blutkonserven.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/wie-jeden-sommer-zu-wenige-blutkonserven.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=711</guid>
		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder beklagen &#196;rzte den sommerlichen Mangel an Blutkonserven. Durch die Sommerhitze k&#246;nnen sich weniger Menschen zu Blutspenden aufraffen als in k&#252;hleren Monaten, und nat&#252;rlich sind viele potenzielle Blutspender auch einfach im Urlaub. Das galt in den vergangenen Jahren, und das gilt selbstverst&#228;ndlich auch in diesem Sommer. Vielleicht sogar besonders in diesem Sommer, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder beklagen &#196;rzte den sommerlichen Mangel an Blutkonserven. Durch die Sommerhitze k&#246;nnen sich weniger Menschen zu Blutspenden aufraffen als in k&#252;hleren Monaten, und nat&#252;rlich sind viele potenzielle Blutspender auch einfach im Urlaub. Das galt in den vergangenen Jahren, und das gilt selbstverst&#228;ndlich auch in diesem Sommer. Vielleicht sogar besonders in diesem Sommer, denn sogar <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41931" target="_blank">die WM hat f&#252;r deutlich weniger Blutspender gesorgt</a>, als es in Nicht-WM-Sommern gibt.</p>
<p>Der &#228;rztliche Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Blutspendedienstes des Deutschten Roten Kreuzes, Franz Weinauer, wird bei <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Massiver-Mangel-an-Blutkonserven-article1080951.html" target="_blank">n-tv</a> mit den Worten zitiert: &#8220;Wir leben von der Hand in den Mund, die Reserven reichen maximal f&#252;r eineinhalb Tage.&#8221; Weinauer versichert aber, dass jeder Notfall versorgt werden k&#246;nne; planbare Operationen aber w&#252;rden bereits verschoben, weil oft die notwendigen Konserven der richtigen Blutgruppe nicht vorhanden seien.</p>
<p>Generell sind alle Blutgruppen betroffen, besonders knapp sind aber die <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende/blutspende.html" target="_self">Blutkonserven</a> der Blutgruppe 0, die universell eingesetzt wird, wenn es kein passendes Blut f&#252;r den Patienten gibt. Dieses Vorgehen ist aber nicht ideal, und Weinauer h&#228;lt es sogar f&#252;r &#8220;ethisch nicht in Ordnung&#8221;. Blutkonserven der Blutgruppe 0 sollten seiner Meinung nach nur in Notf&#228;llen verwendet werden, etwa wenn nach Unf&#228;llen die Blutgruppe von Verletzten nicht bekannt ist.</p>
<p>Nach Angaben des DRK werden in Deutschland t&#228;glich etwa 15.000 Blutkonserven ben&#246;tigt, und zwar nicht nur bei <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operationen</a>, sondern auch bei der Behandlung von <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebskranken</a>. Weinauer appelliert daher an alle, die Blut spenden k&#246;nnen, das auch zu tun. Ideal w&#228;re es nat&#252;rlich, wenn jeder, der spenden kann, das regelm&#228;&#223;ig tut. Bisher machen das aber nur knapp zwei Prozent aller Personen, die daf&#252;r in Frage kommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/wie-jeden-sommer-zu-wenige-blutkonserven.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieder mehr Fehlzeiten bei Arbeitnehmern</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/wieder-mehr-fehlzeiten-bei-arbeitnehmern.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/wieder-mehr-fehlzeiten-bei-arbeitnehmern.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=707</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Bericht der Zeitung &#8220;Die Welt&#8221; sind die Krankenst&#228;nde in den deutschen Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 auf den h&#246;chsten Wert seit 5 Jahren angestiegen. Angeblich werten die Arbeitsmarktexperten den Anstieg der Fehlzeiten als Zeichen daf&#252;r, dass die Arbeitnehmer jetzt weniger Angst um ihren Arbeitsplatz haben, da die konjunkturelle Situation besser sei.
Dem Bericht liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Bericht der Zeitung &#8220;Die Welt&#8221; sind die Krankenst&#228;nde in den deutschen Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 auf den h&#246;chsten Wert seit 5 Jahren angestiegen. Angeblich werten die Arbeitsmarktexperten den Anstieg der Fehlzeiten als Zeichen daf&#252;r, dass die Arbeitnehmer jetzt weniger Angst um ihren Arbeitsplatz haben, da die konjunkturelle Situation besser sei.</p>
<p>Dem Bericht liegen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zugrunde, das die Krankenst&#228;nde aller gesetzlich versicherten Arbeitnehmer erfasst. 2009 fehlten die Arbeitnehmer im Vergleichszeitraum 3,24 Prozent der Sollarbeitszeit, dieses Jahr waren es durchschnittlich 3,58 Prozent – das entspricht vier Arbeitstagen. Frauen fehlten mit durchschnittlich 3,77 Prozent der Sollarbeitszeit &#8220;deutlich h&#228;ufiger&#8221; als M&#228;nner mit 3,41 Prozent.</p>
<p>Der &#8220;Klassiker&#8221; bei den Fehlzeiten sind <a href="http://www.med.de/krankheiten/rueckenbeschwerden.html" target="_self">R&#252;ckenbeschwerden</a>, die jeden Arbeitnehmer treffen k&#246;nnen, ob er bzw. sie nun k&#246;rperlich arbeitet oder den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. In den letzten Jahren haben aber vor allem die <a href="http://www.dieschaeferin.de/?p=74" target="_blank">seelischen Erkrankungen</a> aufgeholt, die 2008 schon &#252;ber zehn Prozent aller Fehltage ausmachten.</p>
<p>Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen auf der Hand, auch f&#252;r Nicht-<a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">Mediziner</a>: Stress, hoher Arbeitsdruck, wenig Anerkennung und steigende Arbeitsplatzunsicherheit f&#252;hren zu depressiven Verstimmungen und <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden/depression.html" target="_self">Depressionen</a>. Vermutlich ist daf&#252;r auch mitverantwortlich, dass viele Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren eben aus Angst um ihren Arbeitsplatz bei Krankheiten nicht zum Arzt gegangen sind und sich nicht ausreichend erholen konnten – der Druck auf sie stieg dadurch nur.</p>
<p>Interessant sind in diesem Zusammenhang vor allem die Kommentare bei den Online-Ausgaben der berichtenden Zeitschriften. Viele Kommentatoren halten die Behauptung, die steigenden Fehlzeiten seien auch eine Art Anzeichen f&#252;r den Aufschwung f&#252;r v&#246;llig falsch.</p>
<p>Dass die Arbeitnehmer jetzt zum ersten Mal seit Jahren auch tats&#228;chlich zu Hause bleiben, wenn sie krank sind, wird von vielen eher dahingehend gedeutet, dass die Arbeitnehmer erkannt haben, dass sie auch dann nicht vor Arbeitslosigkeit gesch&#252;tzt sind, wenn sie sich krank zur Arbeit schleppen, wom&#246;glich noch mit ansteckenden Krankheiten wie <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe.html" target="_self">Erk&#228;ltungen oder Grippe</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/wieder-mehr-fehlzeiten-bei-arbeitnehmern.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magen-Darm-Geschw&#252;re durch Medikamente</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/magen-darm-geschwuere-durch-medikamente.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/magen-darm-geschwuere-durch-medikamente.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Magengeschwür]]></category>
		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=702</guid>
		<description><![CDATA[Rheuma und andere Erkrankungen aus dem rheumatischen Krankheitskreis werden oft mit nicht-steroidalen Antirheumatika behandelt. Diese Medikamente bek&#228;mpfen die rheumatischen Beschwerden gut, f&#252;hren aber w&#228;hrend der langen Einnahmezeit h&#228;ufig zu Magengeschw&#252;ren.
Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) hemmen die Entz&#252;ndung in den Gelenken und tragen so zum Abschwellen der betroffenen Gelenke bei und lindern die Schmerzen. &#8220;Nicht-steroidal&#8221; bedeutet, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rheuma und andere Erkrankungen aus dem rheumatischen Krankheitskreis werden oft mit nicht-steroidalen Antirheumatika behandelt. Diese Medikamente bek&#228;mpfen die rheumatischen Beschwerden gut, f&#252;hren aber w&#228;hrend der langen Einnahmezeit h&#228;ufig zu Magengeschw&#252;ren.</p>
<p>Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) hemmen die Entz&#252;ndung in den Gelenken und tragen so zum Abschwellen der betroffenen Gelenke bei und lindern die Schmerzen. &#8220;Nicht-steroidal&#8221; bedeutet, dass die Medikamente kein Cortisol enthalten, ein Hormon, dass im menschlichen K&#246;rper in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es spielt eine wichtige Roll im Stoffwechsel, wird aber auch in entz&#252;ndungshemmenden Medikamenten verwendet.</p>
<p>Der gr&#246;&#223;te Nachteil der NSAR ist, dass sie die Magenschleimhaut sch&#228;digen und so zur <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm/gastritis.html" target="_self">Magenschleimhautenz&#252;ndung</a> und damit zur m&#246;glichen Bildung von Geschw&#252;ren und Tumoren beitragen k&#246;nnen. Auch im Zw&#246;lffingerdarm k&#246;nnen sich durch die Einnahme der Antirheumatika Geschw&#252;re bilden.</p>
<p>Das Risiko f&#252;r Komplikationen liegt bei 1 bis 2 Prozent im Jahr, das bedeutet: Von 100 Menschen, die &#252;ber ein Jahr lang NSAR gegen ihre Beschwerden einnehmen, bekommen einer oder zwei Beschwerden aufgrund der Medikamente.</p>
<p>Um die Wahrscheinlichkeit eines Magen- oder Darm-Tumors zu senken, k&#246;nnen zus&#228;tzlich noch andere Medikamente verordnet werden. Sie senken die Produktion der Magens&#228;ure, so dass die angegriffene Magenschleimhaut nicht noch weiter attackiert wird, oder stimulieren den Aufbau der Magenschleimhaut, die so widerstandsf&#228;higer wird.</p>
<p>Die Mittel zur Schonung des Magens sind allerdings nicht bei allen <a href="http://www.med.de/krankheiten/rheumatische-beschwerden/rheuma.html" target="_self">Rheumakranken</a> sinnvoll. Bei jungen Menschen beispielsweise ist die Gefahr eines Geschw&#252;rs nicht so gro&#223;, deswegen erhalten sie diese Pr&#228;parate meist erst gar nicht, au&#223;er die individuelle Abw&#228;gung des Falls spricht daf&#252;r.</p>
<p>Die Risikofaktoren f&#252;r die Entwicklung eines Magengeschw&#252;rs durch die Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika sind nach <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/arthrose-und-rheuma-wie-kann-man-durch-schmerzmittel-bedingten.675.de.html" target="_blank">Information des Instituts f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen</a> vor allem das Alter (vor allem Menschen ab 65 Jahren sind betroffen), aber auch eine fr&#252;here Bildung von Magengeschw&#252;ren und die Einnahme bestimmter Antidepressiva oder von Acetylsalicyls&#228;ure.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/magen-darm-geschwuere-durch-medikamente.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesund durch den Sommer</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/gesund-durch-den-sommer.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/gesund-durch-den-sommer.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenstich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=698</guid>
		<description><![CDATA[Zweifellos gibt es Menschen, die bei sehr hohen Temperaturen richtiggehend aufbl&#252;hen und zur H&#246;chstform auflaufen. Die meisten von uns &#228;chzen allerdings unter dem aktuellen Wetter, denn die Sonne meint es im Moment schon sehr gut. Neben Arbeitsunlust und unelegantem Schwei&#223;fluss bringt die Jahreszeit aber einige echte Probleme mit sich: Dehydration (Austrocknung) und Sonnenstich.
Trotz W&#228;rme und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos gibt es Menschen, die bei sehr hohen Temperaturen richtiggehend aufbl&#252;hen und zur H&#246;chstform auflaufen. Die meisten von uns &#228;chzen allerdings unter dem aktuellen Wetter, denn die Sonne meint es im Moment schon sehr gut. Neben Arbeitsunlust und unelegantem Schwei&#223;fluss bringt die Jahreszeit aber einige echte Probleme mit sich: Dehydration (Austrocknung) und Sonnenstich.</p>
<p>Trotz W&#228;rme und reichlichen Schwitzens vergessen viele Menschen, ausreichend zu trinken. Bei den aktuellen Temperaturen steigt der Fl&#252;ssigkeitsbedarf von etwa eineinhalb bis zwei Liter auf drei Liter oder noch mehr an. Die genaue Menge h&#228;ngt dabei nat&#252;rlich von der Aktivit&#228;t ab, aber auch von der <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a>: Wer sehr viel wasserreiches Gem&#252;se und Obst isst, nimmt automatisch mehr Fl&#252;ssigkeit auf.</p>
<p>Gerade alte Menschen vergessen das Trinken, deshalb ist f&#252;r sie, aber auch f&#252;r J&#252;ngere, ein Trinkplan wichtig: Jede Stunde ein Glas Wasser, Tee oder Saftschorle trinken, dann hat die Dehydratation keine Chance. Die Folgen sind unangenehm bis gef&#228;hrlich: Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Unruhe, Verwirrtheit, und Bewusstlosigkeit bis hin zum kompletten Organversagen.</p>
<p>Der Sonnenstich wird durch eine anhaltende Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken ausgel&#246;st. Er ist nur einer der &#8220;Hitzesch&#228;den&#8221;, die den Medizinern bekannt sind. Die Sonnenstrahlung reizt die Hirnhaut und es kommt zu einer Entz&#252;ndung (Meningitis). Die Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel, &#220;belkeit und Erbrechen  und der f&#252;r Hirnhautentz&#252;ndungen typische steife Nacken.</p>
<p>Eine zu starke Sonneneinstrahlung bzw. zu starke Hitze kombiniert mit Fl&#252;ssigkeitsmangel kann zum Hitzschlag f&#252;hren. Dabei steigt die K&#246;rpertemperatur auf &#252;ber 40°C an, es kommt zu Fieberkr&#228;mpfen. Wegen des Wassermangels schwitzen die Betroffenen nicht, es fehlt also die wichtigste K&#252;hlfunktion des K&#246;rpers.</p>
<p>Um sich v<a href="http://gesundheit-frauen-m&#228;nner.de/wie-am-besten-einen-sonnenstich-verhindern-oder-was-bei-einem-hitzschlag-tun/" target="_blank">or diesen Problemen zu sch&#252;tzen</a>, sollten Sie nicht nur ausreichend  Fl&#252;ssigkeit zu sich nehmen, sondern auch Kopf und Nacken vor Sonneneinstrahlung sch&#252;tzen, etwa durch eine helle Kopfbedeckung.</p>
<p>Um eine Hitzeschlag zu vermeiden, sollten Sie sich zudem nicht geschlossenen, &#252;berhitzten R&#228;umen aufhalten und sich auch nicht k&#246;rperlich &#252;beranstrengen. Sollten Sie erleben, dass ein anderer wegen der Hitze das Bewusstsein verliert und zusammenbricht, schaffen Sie ihn in den Schatten und bringen ihn die <a href="http://www.med.de/krankheiten/unfaelle-erste-hilfe/stabile-seitenlage.html" target="_self">stabile Seitenlage</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/gesund-durch-den-sommer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr Service f&#252;r Blinde und Geh&#246;rlose</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/mehr-service-fuer-blinde-und-gehoerlose.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/mehr-service-fuer-blinde-und-gehoerlose.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gehörlose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=694</guid>
		<description><![CDATA[Das Leben mit einer k&#246;rperlichen Behinderung ist, gelinde gesagt, anstrengend. Viele allt&#228;gliche Erledigungen und Aktivit&#228;ten werden zur beschwerlichen Herausforderung. Dazu kommt in vielen F&#228;llen noch eine mehr oder weniger offene Diskriminierung durch Andere. Jetzt gibt es zwei Angebote, die Geh&#246;rlosen oder H&#246;rgesch&#228;digten und Blinden das Leben etwas einfacher machen sollen.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben mit einer k&#246;rperlichen Behinderung ist, gelinde gesagt, anstrengend. Viele allt&#228;gliche Erledigungen und Aktivit&#228;ten werden zur beschwerlichen Herausforderung. Dazu kommt in vielen F&#228;llen noch eine mehr oder weniger offene Diskriminierung durch Andere. Jetzt gibt es zwei Angebote, die Geh&#246;rlosen oder H&#246;rgesch&#228;digten und Blinden das Leben etwas einfacher machen sollen.</p>
<p>Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat eine Internetseite vorgestellt, die blinden und sehbehinderten Menschen Packungsbeilagen f&#252;r <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> zug&#228;nglich macht. Die kleingedruckten Informationen auf den Beipackzetteln sind schon f&#252;r Normalsichtige schwer zu lesen, f&#252;r Sehbehinderte und Blinde ist das oft ganz unm&#246;glich.</p>
<p>Die Website<a href="http://www.patienteninfo-service.de/" target="_blank"> PatientenInfoService</a> bietet einen barrierefreuen Zugang zu vielen Medikamenten. Die Beipackzettel k&#246;nnen im Gro&#223;druck heruntergeladen und ausgedruckt werden. Alternative k&#246;nnen sie auch als H&#246;rbuch heruntergeladen werden, oder die User lassen sich die Informationen direkt von der Website vorlesen.</p>
<p>Die Website, die vom DBSV zusammen mit der Roten Liste entwickelt wurde, wird st&#228;ndig ausgebaut, ist dabei aber abh&#228;ngig davon, ob und welche Informationen die Pharmahersteller zur Verf&#252;gung stellen.</p>
<p>F&#252;r Geh&#246;rlose und H&#246;rgesch&#228;digte ist das Bundesgesundheitsministerium (BMG) das B&#252;rgertelefon ab sofort auch mit Schreibtelefon, Fax, E-Mail oder Geb&#228;rdentelefon zu erreichen. Somit k&#246;nnen nun auch h&#246;rgesch&#228;digte oder geh&#246;rlose B&#252;rger sich Zugang zu den Informationen des BMG verschaffen. Die Beratungsangebote umfassen Informationen &#252;ber Krankheitspr&#228;vention, gesetzliche Anspr&#252;che, &#252;ber Kranken- und Pflegeversicherung. Auch individuelle Probleme rund um die <a href="http://www.med.de/gesundheit.html" target="_self">Gesundheit</a> k&#246;nnen besprochen werden.</p>
<p>Das BMG ist f&#252;r Geh&#246;rlose und H&#246;rgesch&#228;digte von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr zu erreichen.</p>
<p>Schreibtelefon: 01805 – 99 66 07<br />
Geb&#228;rdentelefon (ISDN-Bildtelefon): 01805 &#8211; 996606<br />
(F&#252;r diese Anrufe gilt ein Festpreis von 14 Cent pro Minute aus den Festnetzen und maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.)<br />
Geb&#228;rdentelefon (Video over IP): gebaerdentelefon.bmg@sip.bmg.buergerservice-bund.de</p>
<p>Bestimmt sind diese zwei Angebote nicht weltbewegend, f&#252;r blinde oder geh&#246;rlose Mitb&#252;rger sind sie aber ein hilfreicher Schritt, ihr Leben selbstbestimmt und wenigstens ein bisschen <a href="http://blindpr.wordpress.com/2010/06/22/dbsv-verbandstag-signale-fur-barrierefreiheit-und-ein-gerechtes-blindengeld/" target="_blank">barrierefreier</a> zu f&#252;hren.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 288px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://www.med.de/gesundheit.html</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/mehr-service-fuer-blinde-und-gehoerlose.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Nanomaterialien gegen Karies</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/mit-nanomaterialien-gegen-karies.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/mit-nanomaterialien-gegen-karies.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Karies]]></category>
		<category><![CDATA[Nanopartikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=690</guid>
		<description><![CDATA[Der gr&#246;&#223;te Trick der Karies ist die Bildung von Biofilmen, also einer sch&#252;tzenden Schicht aus verschiedenen organischen Bestandteilen, die die &#8220;Karies-Kolonien&#8221; an der Zahnoberfl&#228;che sch&#252;tzen. Bildet sich erst einmal so ein Biofilm, hat die Zahnkrankheit die besten Lebensbedingungen, denn mit der Zahnb&#252;rste allein kann sie dann nicht mehr so effektiv entfernt werden.
Nun kommen die zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gr&#246;&#223;te Trick der Karies ist die Bildung von Biofilmen, also einer sch&#252;tzenden Schicht aus verschiedenen organischen Bestandteilen, die die &#8220;Karies-Kolonien&#8221; an der Zahnoberfl&#228;che sch&#252;tzen. Bildet sich erst einmal so ein Biofilm, hat die Zahnkrankheit die besten Lebensbedingungen, denn mit der Zahnb&#252;rste allein kann sie dann nicht mehr so effektiv entfernt werden.</p>
<p>Nun kommen die zur Zeit in der Forschung besonders beliebten Nanopartikel ins Spiel. Es gibt schon Zahncremes, die Nanopartikel enthalten, um so den Zahnschmelz zu st&#228;rken und sogar wieder aufzubauen. Zudem sollen die Nano-Zahncremes und Mundw&#228;sser die Bildung der Biofilme erschweren und so auch effektiv die <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/karies.html" target="_self">Karies</a> bek&#228;mpfen.</p>
<p>Die Zahncremes, die den Zahnschmelz wieder aufbauen, sind &#252;brigens das Ergebnis von Bestrebungen, mit solchen Materialen bereits entstandene L&#246;cher zu f&#252;llen. Das ist aber bisher auf diese Weise noch nicht m&#246;glich. Die Zahncremes enthalten Carbonat-Hydroxylapatit-Nanopartikel, die winzigste <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/karies/symptome.html" target="_self">L&#246;cher und Risse im Zahnschmelz</a> auff&#252;llen und schlie&#223;en k&#246;nnen. Bei einer Studie mit Kindern konnte sogar belegt werden, dass dieser Effekt eintritt, wenn die Kinder Kaugummi mit den Nanopartikeln kauen.</p>
<p>Ein m&#246;glicher Einsatz f&#252;r die Nanopartikel ist eine Beschichtung der Z&#228;hne. Bei anf&#228;lligen Menschen k&#246;nnten damit die Z&#228;hne versiegelt werden, damit die Bakterien bei der Zahnpflege leichter entfernt werden k&#246;nnen. Dies berichtet <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Nanomaterialien-erleichtern-Zahnpflege-article981731.html" target="_blank">n-tv</a> unter Berufung auf Matthias Hannig vom Universit&#228;tshospital der Saarland Universit&#228;t und Christian Hannig von der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Dresden.</p>
<p>Ziel aller Forschungen auf diesem Gebiet ist es, k&#252;nstlichen Zahnschmelz herzustellen, der die aktuell f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/karies/behandlung.html" target="_self">Zahnf&#252;llungen</a> verwendeten Kunststoffe ersetzen kann. Allerdings machen die Wissenschaftler darauf aufmerksam, dass auch k&#252;nstlicher Zahnschmelz nicht immun gegen <a href="http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/karies_gibt_es_seit_urzeiten_ergebnis_einer_koevolution.php" target="_self">Karies</a> ist, und regelm&#228;&#223;ige Zahnpflege braucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/mit-nanomaterialien-gegen-karies.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akupunktur hilft bei Herzinsuffizienz</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/akupunktur-hilft-bei-herzinsuffizienz.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/akupunktur-hilft-bei-herzinsuffizienz.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=686</guid>
		<description><![CDATA[Wie alle anderen alternativen Heilmethoden wird die Akupunktur von der Schulmedizin nur ungern bis gar nicht anerkannt. Neue Studien haben jedoch belegt, dass durch den Reiz der Nadeln zumindest Schmerzen behandelt werden k&#246;nnen. Jetzt scheint festzustehen, dass die Akupunktur auch Patienten mit Herzinsuffizienz helfen kann.
Der gr&#246;&#223;te Kritikpunkt der Schulmedizin an den alternativen Heilmethoden ist immer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alle anderen alternativen Heilmethoden wird die Akupunktur von der Schulmedizin nur ungern bis gar nicht anerkannt. Neue Studien haben jedoch belegt, dass durch den Reiz der Nadeln zumindest Schmerzen behandelt werden k&#246;nnen. Jetzt scheint festzustehen, dass die Akupunktur auch Patienten mit Herzinsuffizienz helfen kann.</p>
<p>Der gr&#246;&#223;te Kritikpunkt der Schulmedizin an den <a href="http://www.med.de/gesundheit/alternative-heilmethoden.html " target="_self">alternativen Heilmethoden</a> ist immer, dass die Ergebnisse nicht durch ausreichend viele aussagekr&#228;ftige Studien belegt sind. Deswegen wurden in den vergangenen Jahren viele Heilmethoden in Untersuchungen getestet, darunter auch die Akupunktur.</p>
<p>In diesen Untersuchungen konnte immerhin belegt werden, dass die Akupunktur zur Schmerzbehandlung geeignet ist. Der Reiz der Nadeln tr&#228;gt n&#228;mlich dazu bei, dass <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/06/warum-die-akupunkturstudie-keine-akupunkturstudie-war.php" target="_blank">schmerzstillende Substanzen ausgesch&#252;ttet</a> werden. Die strengen Vorgaben der Schulmedizin werden aber trotzdem nicht erf&#252;llt, denn die Schmerzen nehmen auch dann ab, wenn die Nadeln abseits der &#8220;richtigen&#8221; Stellen gesetzt werden.</p>
<p>Ein weiterer Versuch brachte allerdings an den Tag: Bei Herzinsuffizienz, eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzkrankheit</a>, bei der die Pumpleistung des Herzens eingeschr&#228;nkt ist, kann Akupunktur eine echte Hilfe sein. Der Zustand der Patienten besserte sich in diesem Fall aber nur dann Besserung, wenn auch die echten Akupunkturpunkte genadelt wurden. Die verwendeten Punkte sollen laut der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) allgemein st&#228;rkend wirken und den Sympathikus und den Parasympathikus st&#228;rken, zwei wichtige Elemente des vegetativen Nervensystems.</p>
<p>Die untersuchten Patienten wurden in zehn Sitzungen mit Akupunktur behandelt. Dabei besserte sich zwar nicht die Herzleistung selbst, aber sie konnten in einem Zeitraum von sechs Minuten durchschnittlich 32 Meter weiter gehen als die Kontrollgruppe, die nur mit Placebo-Akupunktur behandelt wurde. Die Patienten erholten sich schneller von Belastungstests und f&#252;hlten sich subjektiv weniger ersch&#246;pft, berichtet die &#196;rztezeitung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/akupunktur-hilft-bei-herzinsuffizienz.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Blutspendentests sind schneller und sicherer</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/neue-blutspendentests-sind-schneller-und-sicherer.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/neue-blutspendentests-sind-schneller-und-sicherer.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=682</guid>
		<description><![CDATA[Die Blutspende ist eine wichtige Ma&#223;nahme zur Bereitstellung von Blut, das f&#252;r die Behandlung von Verletzten und Kranken wichtig ist. Damit mit dem Blut bei Transfusionen oder durch die Verwendung von aus Blut hergestellten Arzneimitteln keine Krankheiten &#252;bertragen werden, gibt es zahlreiche Regeln und Tests.
Zu diesen Vorschriften geh&#246;rt beispielsweise, dass bestimmte &#8220;Risikogruppen&#8221; wie Homosexuelle, Drogenabh&#228;ngige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blutspende ist eine wichtige Ma&#223;nahme zur Bereitstellung von Blut, das f&#252;r die Behandlung von Verletzten und Kranken wichtig ist. Damit mit dem Blut bei Transfusionen oder durch die Verwendung von aus Blut hergestellten Arzneimitteln keine Krankheiten &#252;bertragen werden, gibt es zahlreiche Regeln und Tests.</p>
<p>Zu diesen Vorschriften geh&#246;rt beispielsweise, dass bestimmte &#8220;Risikogruppen&#8221; wie <a href="http://www.daswillichwissen.de/2010/02/12/warum-durfen-homosexuelle-manner-in-deutschland-kein-blut-spenden/" target="_blank">Homosexuelle</a>, Drogenabh&#228;ngige und Menschen, die l&#228;ngere Zeit in Gro&#223;britannien waren, frisch <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operierte</a> und nat&#252;rlich kranke Menschen kein Blut spenden d&#252;rfen. Da aber nicht alle, die an durch das Blut &#252;bertragbaren Krankheiten leiden das auch wissen, kommt es immer wieder zu Blutspenden, die mit Krankheitserregern verseucht sind. Besorgniserregend sind dabei vor allem schwere Krankheiten wie Hepatitis und Aids.</p>
<p>Um zu vermeiden, dass solche <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende/blutspende.html" target="_self">Blutspenden</a> verwendet werden, f&#252;hren die Blutspendedienste Tests am Blut durch. Bisher ist es &#252;blich, dass bis zu 96 unterschiedliche Proben zusammen getestet werden. Untersucht wird dabei, ob das Blut Antik&#246;rper enth&#228;lt, die auf bestimmte Infektionskrankheiten hindeuten. Erst wenn die Ergebnisse feststehen, kommt das Blut aus seiner &#8220;Quarant&#228;ne&#8221; und wird verwendet.</p>
<p>Das Vermischen der Proben bedeutet jedoch, dass einzelne &#8220;verseuchte&#8221; Proben soweit verd&#252;nnt werden k&#246;nnen, dass die Tests die Antik&#246;rper nicht auffinden. Der Blutspendedienst M&#252;nchen testet nun als bundesweit erster Dienst dieser Art alle Blutspenden einzeln.</p>
<p>Durch einen neu entwickelten Test k&#246;nnen die einzelnen Blutproben nun v&#246;llig automatisch, und daher auch zeitsparend, durchgef&#252;hrt werden. Der Test ist zudem sehr empfindlich, berichtet die &#196;rztezeitung. Das bedeutet, dass die Erreger in den Blutproben jetzt schon viel fr&#252;her festgestellt werden k&#246;nnen.</p>
<p>So konnten die HI-<a href="http://www.med.de/lexikon/virus.html" target="_self">Viren</a> bisher neun Tage, HC-Viren (Hepatitis C) 7,4 Tage und HB-Viren (Hepatitis B) 32,3 Tage nach der Infektion festgestellt werden. Mit dem neuen Test haben sich die Zeiten deutlich verk&#252;rzt, und zwar auf 5,6 (HIV), 4,9 (HCV) und 24,6 (HBV).</p>
<p>So k&#246;nnen die Blutspenden in M&#252;nchen schneller verwendet werden, bei gleichzeitig h&#246;herer Sicherheit f&#252;r die Empf&#228;nger.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/neue-blutspendentests-sind-schneller-und-sicherer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tee ist gut f&#252;rs Herz, aber schlecht bei Rheuma</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/tee-ist-gut-fuers-herz-aber-schlecht-bei-rheuma.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/tee-ist-gut-fuers-herz-aber-schlecht-bei-rheuma.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=676</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl beide Getr&#228;nke Koffein enthalten, wird Kaffee oft als aufputschend und Tee als beruhigend angesehen. Dabei kann nat&#252;rlich auch Tee anregend wirken, wenn er nur kurz zieht. Ist diese anregende Wirkung des Koffeins f&#252;r Menschen mit Herzbeschwerden ein Problem? Wohl nicht, solange Tee und Kaffee nur in Ma&#223;en genossen werden.
Eine niederl&#228;ndische Studie hat untersucht, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl beide Getr&#228;nke Koffein enthalten, wird Kaffee oft als aufputschend und Tee als beruhigend angesehen. Dabei kann nat&#252;rlich auch Tee anregend wirken, wenn er nur kurz zieht. Ist diese anregende Wirkung des Koffeins f&#252;r Menschen mit Herzbeschwerden ein Problem? Wohl nicht, solange Tee und Kaffee nur in Ma&#223;en genossen werden.</p>
<p>Eine niederl&#228;ndische Studie hat untersucht, wie sich Tee- und Kaffeekonsum auf die Gesundheit auswirken. Die Langzeitstudie &#252;ber 13 Jahre hinweg hatte &#252;ber 37.000 Teilnehmer, die Erkenntnisse sind also durchaus verl&#228;sslich.</p>
<p>Die durchf&#252;hrenden Forscher vom University Medical Center in Utrecht konnten so belegen, dass ein moderater Kaffee- und sogar ein hoher Tee-Konsum nicht urs&#228;chlich damit in Verbindung gebracht werden k&#246;nnen, ob Menschen Schlaganf&#228;lle oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzerkrankungen</a> mit t&#246;dlichem Ausgang erleiden. Au&#223;erdem scheinen sowohl Tee als auch Kaffee sogar <a href="http://magazine.web.de/de/themen/gesundheit/ernaehrung/10642684-Forscher-Tee-und-Kaffee-gut-fuer-Herz.html" target="_blank">positiv auf die Gesundheit</a> zu wirken.</p>
<p>Allgemein war der Gesundheitszustand von Teetrinkern besser als der von Kaffeetrinkern, was die Wissenschaftler allerdings weniger auf den Tee allein zur&#252;ckf&#252;hren als vielmehr darauf, dass die Teetrinker insgesamt ges&#252;nder lebten und beispielsweise weniger rauchten als die Kaffeetrinker.</p>
<p>Im Hinblick auf <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen.html" target="_self">Herz-Kreislauf-Krankheiten</a> und Schlaganfall gilt also: Teetrinker k&#246;nnen nach Lust und Laune ihrer Leidenschaft fr&#246;nen; bei den Kaffeetrinkern profitieren nur diejenigen, die mindestens zwei, aber nicht mehr als vier Tassen t&#228;glich trinken.</p>
<p>Einen kleinen Wermutstropfen gibt es f&#252;r Teetrinkerinnen aber doch: M&#246;glicherweise erkranken sie &#246;fter an <a href="http://www.med.de/krankheiten/rheumatische-beschwerden/rheuma.html" target="_self">Rheuma</a> als ihre kaffeetrinkenden Geschlechtsgenossinnen. Das <a href="http://www.rheuma-treffpunkt.de/wordpress/?p=17" target="_blank">Risiko f&#252;r die schmerzhafte Erkrankung</a> scheint um so h&#246;her zu sein, je mehr Tee sie trinken. Diesen Zusammenhang hat eine US-amerikanische Beobachtungsstudie mit fast 100.000 Teilnehmerinnen hergestellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/tee-ist-gut-fuers-herz-aber-schlecht-bei-rheuma.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Malaria durch Rodung auf dem Vormarsch</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/malaria-durch-rodung-auf-dem-vormarsch.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/malaria-durch-rodung-auf-dem-vormarsch.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=672</guid>
		<description><![CDATA[Die Abholzung des Regenwaldes ist eine Umwelts&#252;nde sondergleichen, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Durch das Verschwinden riesiger Waldgebiete &#228;ndert sich nicht nur das Klima, es werden auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, von denen die meisten noch nicht einmal bekannt sind, vertrieben, vernichtet und ausgerottet.
Oft stirbt damit auch die Hoffnung, dass man die in den Urw&#228;ldern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abholzung des Regenwaldes ist eine Umwelts&#252;nde sondergleichen, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Durch das Verschwinden riesiger Waldgebiete &#228;ndert sich nicht nur das Klima, es werden auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, von denen die meisten noch nicht einmal bekannt sind, vertrieben, vernichtet und ausgerottet.</p>
<p>Oft stirbt damit auch die Hoffnung, dass man die in den Urw&#228;ldern, egal ob in Afrika, Asien oder Lateinamerika, m&#246;glicherweise schlummernden Potenziale f&#252;r neue Medikamente, vielleicht gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a>, HIV und Diabetes, nie wecken wird.</p>
<p>Jetzt haben Wissenschaftler der Universit&#228;t von Wisconsin auch festgestellt, dass die <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,701281,00.html" target="_blank">Rodung des Regenwaldes</a> im Amazonasgebiet auch der Verbreitung von Stechm&#252;cken Vorschub leistet, die mit ihrem Stich <a href="http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten/malaria.html" target="_self">Malaria</a>-Erreger &#252;bertragen k&#246;nnen. Durch das Abholzen der riesigen B&#228;ume bilden sich unbeschattete Wasserpf&#252;tzen, die den Anopheles-darlingi-Stechm&#252;cken ideale Umst&#228;nde bieten. So k&#246;nnen sich riesige M&#252;ckenschw&#228;rme bilden, die dann den Malaria-Erreger auf den Menschen &#252;bertragen k&#246;nnen.</p>
<p>Deswegen hat laut Recherchen von Sarah Olsen, einem Mitglied des amerikanischen Forscherteams, die Anopheles darlingi sich schon so stark vermehren k&#246;nnen, dass andere Stechm&#252;ckenarten zur&#252;ckgedr&#228;ngt wurden.</p>
<p>Olson hat die Rodungen mit der Zahl der Malariaerkrankungen im brasilianischen Grenzgebiet zu Peru in Zusammenhang gebracht: Ein R&#252;ckgang der Waldfl&#228;che von nur vier Prozent hat ihrer Meinung nach zu einer Zunahme an Malaria-Erkrankungen um 48 Prozent gef&#252;hrt.</p>
<p>In Afrika werden &#252;brigens teilweise schon <a href="http://fischtante.wordpress.com/2009/04/25/fische-zur-malariaprophylaxe/" target="_blank">Fische</a> eingesetzt, die in Gew&#228;ssern die Larven der Anopheles-Steckm&#252;cken fressen und so beim Kampf gegen die Malaria mithelfen.</p>
<p>Die Stechm&#252;cken der Gattung Anopheles &#252;bertragen die Plasmodien, die Krankheitserreger der Malaria, bei ihrem Stich und stecken Menschen so mit Malaria an. Gegen Malaria gibt es keine <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Impfung</a>, es ist allenfalls eine chemische Vorbeugung m&#246;glich, indem man n&#228;mlich prophylaktisch Medikamente einnimmt, die eigentlich zur Behandlung verwendet werden. Die beste Vorbeugung ist es, durch Moskitonetze, Insektenschutzmittel etc. Stiche &#252;berhaupt ganz zu vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/malaria-durch-rodung-auf-dem-vormarsch.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bluthochdruck effektiver senken</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/bluthochdruck-effektiver-senken.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/bluthochdruck-effektiver-senken.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=669</guid>
		<description><![CDATA[Zu hoher Blutdruck gilt als Risikofaktor f&#252;r eine ganze Reihe von Zivilisationskrankheiten, vor allem nat&#252;rlich solche Krankheiten, die als Folge des belasteten Gef&#228;&#223;systems entstehen. Um Komplikationen vorzubeugen, wird deshalb normalerweise eine schnelle und dauerhafte Senkung des Blutdrucks angestrebt.
Besonders in Kombination mit Diabetes mellitus steigt f&#252;r Menschen mit erh&#246;htem Blutdruck (Hypertonie) die Gefahr der Arteriosklerose (Adernverkalkung) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu hoher Blutdruck gilt als Risikofaktor f&#252;r eine ganze Reihe von Zivilisationskrankheiten, vor allem nat&#252;rlich solche Krankheiten, die als Folge des belasteten Gef&#228;&#223;systems entstehen. Um Komplikationen vorzubeugen, wird deshalb normalerweise eine schnelle und <a href="http://apotheke.sanicare.de/de/c2-Herz+Kreislauf+und+Gefaesse,Blutdruck/Blutdruck" target="_blank">dauerhafte Senkung des Blutdrucks</a> angestrebt.</p>
<p>Besonders in Kombination mit Diabetes mellitus steigt f&#252;r Menschen mit erh&#246;htem Blutdruck (<a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">Hypertonie</a>) die Gefahr der Arteriosklerose (Adernverkalkung) und damit das Risiko f&#252;r schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da Bluthochdruck selbst oft keine eindeutigen Beschwerden ausl&#246;st, sind Folgeerkrankungen sozusagen die ersten Symptome daf&#252;r. Wenn die kleinen Blutgef&#228;&#223;e im Becken gesch&#228;digt sind, kann es etwa zu <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion.html" target="_self">Impotenz</a> kommen, die wiederum auf ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r Herzkrankheiten hinweisen kann.</p>
<p>&#220;ber 5000 solcher &#8220;Problem-Patienten&#8221; mit Diabetes und Bluthochdruck, genauer gesagt ihre Daten, wurden nun von Dr. Alexander Turchin des Massachusetts General Hospital in Boston untersucht. Die Patienten hatten alle einen Blutdruck von &#252;ber 130/85 mmHg.</p>
<p>Bei der Analyse der Patientendaten stellte sich heraus, dass die Patienten, die in k&#252;rzeren Abstanden von h&#246;chstens einem Monat zu den regelm&#228;&#223;igen Kontrollen kamen, ihr &#8220;Blutdruckziel&#8221; viel schneller erreichten als die anderen Patienten. Bei den Patienten, die h&#228;ufiger zum Arzt kamen, dauerte es im Durchschnitt nur eineinhalb Monate, bis sie ihren anvisierten Blutdruck erreichten. Dabei sank ihr Blutdruck pro Monat durchschnittlich um 29 mmHg. Das beste Ergebnis erzielten die Patienten, die mindestens alle zwei Wochen einen Termin hatten.</p>
<p>Waren die Abst&#228;nde zwischen den Kontrolluntersuchungen w&#228;hrend der Einstellphase des Blutdrucks l&#228;nger als ein Monat, brauchten die Patienten durchschnittlich 12 Monate bis zu ihrem Blutdruckziel; der Blutdruck sank dabei nur um 2,6 mmHg pro Monat.</p>
<p>Zu den &#252;blichen Ma&#223;nahmen, die den Blutdruck senken sollen, geh&#246;ren fast immer der Abbau von &#220;bergewicht, regelm&#228;&#223;ige Bewegung, <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">ausgewogene Ern&#228;hrung</a>, der Verzicht auf Tabak und Alkohol, ein eingeschr&#228;nkter Salzkonsum (wobei der <a href="http://gesund-bleiben-im-job.de/ernaehrung/salz-und-blutdruck-gefahr-oder-mythos/" target="_blank">Einfluss von Salz auf den Blutdruck nicht unumstritten</a> ist), und gegebenenfalls auch gezielte Entspannungs&#252;bungen, etwa Yoga oder Autogenes Training.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/bluthochdruck-effektiver-senken.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einfach Leben retten am Weltblutspendetag</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/einfach-leben-retten-am-weltblutspendetag.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/einfach-leben-retten-am-weltblutspendetag.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 08:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>
		<category><![CDATA[Weltblutspendetag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=665</guid>
		<description><![CDATA[Spende Blut, rette Leben – seit Jahren ist dieser Slogan bekannt. Er soll zur Blutspende ermuntern, damit f&#252;r Kranke und Verletzte ausreichend Blutvorr&#228;te f&#252;r ben&#246;tigte Transfusionen bereitstehen. Allein in Deutschland werden jeden Tag rund 15.000 Blutspenden ben&#246;tigt.
Immer wieder kommt es saisonbedingt zu Engp&#228;ssen in der Blutversorgung, etwa im Sommer, wenn potenzielle Spender im Urlaub sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spende Blut, rette Leben – seit Jahren ist dieser Slogan bekannt. Er soll zur Blutspende ermuntern, damit f&#252;r Kranke und Verletzte ausreichend Blutvorr&#228;te f&#252;r ben&#246;tigte Transfusionen bereitstehen. Allein in Deutschland werden jeden Tag rund 15.000 Blutspenden ben&#246;tigt.</p>
<p>Immer wieder kommt es saisonbedingt zu Engp&#228;ssen in der Blutversorgung, etwa im Sommer, wenn potenzielle Spender im Urlaub sind und deswegen ausfallen. Gleichzeitig kommt es im Sommer aber wohl zu mehr Unf&#228;llen, so dass mehr Blut gebraucht wird. Nun bef&#252;rchten Experten einen dauerhaften R&#252;ckgang an <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende/blutspende.html" target="_self">Blutspendern</a>. Das liegt am steigenden Alter der Bev&#246;lkerung, und zwar in zweierlei Hinsicht.</p>
<p>Einerseits wird es immer &#246;fter n&#246;tig, im Rahmen von medizinischer Behandlung und bei <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operationen</a> Bluttransfusionen zu verabreichen, so Volker Kiefel, Professor f&#252;r Transfusionsmedizin am Universit&#228;tsklinikum Rostock. Auf der anderen Seite fallen durch das &#196;lterwerden auch immer mehr der m&#246;glichen Blutspender aus.</p>
<p>Ganz hoffnungslos ist die Lage aber wohl trotzdem nicht. Nach Angaben der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) nimmt der Anteil der jungen Neuspender in den letzten Jahren wieder zu, so stieg die Zahl der Neuspender unter 25 Jahren innerhalb der letzten vier Jahre um mehr als 25 Prozent. Befragungen zeigen, dass sogar jeder zweite Erwachsene sich vorstellen kann, Blut zu spenden.</p>
<p>Anl&#228;sslich des heutigen Weltblutspendetags will die BZgA noch mehr Aufmerksamkeit daf&#252;r schaffen, wie wichtig die Blutspende ist. Auf der Internetseite <a href="http://www.einfachlebenretten.de/" target="_blank">Einfach Leben retten</a> informiert die BZgA &#252;ber die Blutspende und beantwortet h&#228;ufige Fragen. Verschiedene Einrichtungen und Organisationen bieten heute auch <a href="http://herzschrittmacher.wordpress.com/2010/06/11/blutspenden-retten-leben/" target="_blank">M&#246;glichkeiten zur Blutspende</a> an.</p>
<p>Blut spenden kann prinzipiell jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren. M&#228;nner k&#246;nnen bis zu sechs Mal im Jahr Blut spenden, Frauen bis zu vier Mal. F&#252;r bestimmt Personengruppen gelten verschiedene Ausschlusskriterien, die Sie bei der Blutspende selbst erfahren k&#246;nnen.</p>
<p>Bei <a href="http://www.med.de/lexikon/transfusion.html" target="_self">Bluttransfusionen</a> wird &#8220;Vollblut&#8221; heute nur noch selten verabreicht, meist werden nur Bestandteile des Blutes transfundiert. Bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/blutkrankheiten/anaemie.html" target="_self">An&#228;mie</a> beispielsweise werden nur die roten Blutzellen, die Erythrozyten &#252;bertragen, bei St&#246;rungen der Blutgerinnung nur die Thrombozyten, die f&#252;r die Gerinnung des Blutes zust&#228;ndig sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/einfach-leben-retten-am-weltblutspendetag.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rheuma-Anzeichen sind vielf&#228;ltig</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/rheuma-anzeichen-sind-vielfaeltig.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/rheuma-anzeichen-sind-vielfaeltig.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=659</guid>
		<description><![CDATA[Rheuma ist eine extrem weit verbreitete Krankheit. Entgegen des Stereotyps sind davon aber bei weitem nicht nur &#228;ltere Menschen betroffen: Rheuma kann jeden treffen. Vor allem Frauen leiden an Rheuma, n&#228;mlich zwei- bis dreimal h&#228;ufiger als M&#228;nner.
Wer Rheuma sagt, meint normalerweise die &#8220;rheumatoide Arthritis&#8221;. Es handelt sich dabei um eine chronische entz&#252;ndliche Gelenkerkrankung, die h&#228;ufigste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rheuma ist eine extrem weit verbreitete Krankheit. Entgegen des Stereotyps sind davon aber bei weitem nicht nur &#228;ltere Menschen betroffen: Rheuma kann jeden treffen. Vor allem Frauen leiden an Rheuma, n&#228;mlich zwei- bis dreimal h&#228;ufiger als M&#228;nner.</p>
<p>Wer <a href="http://www.med.de/krankheiten/rheumatische-beschwerden/rheuma.html" target="_self">Rheuma</a> sagt, meint normalerweise die &#8220;rheumatoide Arthritis&#8221;. Es handelt sich dabei um eine chronische entz&#252;ndliche Gelenkerkrankung, die h&#228;ufigste der rheumatischen Erkrankungen. Sie greift vor allem die Gelenke der Finger, F&#252;&#223;e und Knie an, verursacht starke Schmerzen und schr&#228;nkt die Beweglichkeit ein. Die Einschr&#228;nkungen sind um so schlimmer, je l&#228;nger die Krankheit fortschreitet.</p>
<p>Als Grund daf&#252;r wird eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/autoimmunerkrankungen.html" target="_self">Autoimmunerkrankung</a> vermutet. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem gegen k&#246;rpereigenes Gewebe wendet und es zu zerst&#246;ren versucht. Im Fall von Rheuma bedeutet das, dass die Gelenkinnenhaut in den betroffenen Gelenken sich entz&#252;ndet und anschwillt. Noch ist nicht alles &#252;ber die Hintergr&#252;nde der rheumatoiden Arthritis bekannt, oder dar&#252;ber bei wem sie auftaucht, aber vermutlich gibt es eine erbliche Veranlagung daf&#252;r.</p>
<p>Die Krankheit kann durchaus schwer zu diagnostizieren sein, da die Beschwerden sich oft &#8220;einschleichen&#8221;. Es kann mit allgemeiner M&#252;digkeit, Appetitlosigkeit und Fieber beginnen, wobei die Gelenkschmerzen erst nach und nach einsetzen. Bei manchen Betroffenen k&#246;nnen die Rheuma-Anzeichen aber auch ganz abrupt beginnen.</p>
<p>Auch der Krankheitsverlauf kann unterschiedlich sein. Bei manchen Rheumapatienten nehmen die Beschwerden stetig zu, bei anderen scheint das Rheuma &#252;ber lange Zeit zu &#8220;ruhen&#8221;. Besonders typisch f&#252;r die rheumatoide Arthritis sind aber die Krankheitssch&#252;be: Die Entz&#252;ndungen und Beschwerden in den Gelenken tauchen pl&#246;tzlich auf, h&#246;ren dann aber nach einiger Zeit wieder auf und bleiben l&#228;ngere Zeit verschwunden. Normalerweise wird bei jedem &#8220;Schub&#8221; die Krankheit schlimmer.</p>
<p><strong>Typische Rheuma-Symptome sind: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Gelenkschmerzen</strong> schon bei geringer Belastung: Bei Rheuma in den Fingergelenken kann schon ein normaler H&#228;ndedruck Schmerzen verursachen.</li>
<li> <strong>Geschwollene, warme Gelenke</strong>: Die Gelenke schwellen durch wuchernde Gelenkinnenhaut und gesteigerte Durchblutung an und f&#252;hlen sich warm an.</li>
<li> <strong>Steifheit</strong>: Durch die Schwellungen werden die Gelenke steif, was sich nach Bewegung bessert.</li>
<li> <strong>Ersch&#246;pfung</strong>: Durch die chronische Entz&#252;ndung wird der ganze K&#246;rper beeintr&#228;chtigt. Fieber, Gewichtsverlust und Schw&#228;che sind die Folge.</li>
<li> <strong>Muskelschw&#228;che</strong>: Durch die steifen Gelenke und die Schmerzen f&#228;llt Bewegung schwer; die Muskulatur baut ab.</li>
<li> <strong>Rheumaknoten</strong>: Bei fortgeschrittenem Rheuma k&#246;nnen an Ellenbogen und Fingern feste Knoten unter der Haut auftreten. Sie schmerzen meist nicht, auch nicht bei Druck</li>
</ul>
<p>Bei der Behandlung werden oft Schmerzmittel, entz&#252;ndungshemmende Mittel und Physiotherapie kombiniert. Vor allem <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/rheumatoide-arthritis-welche-bewegungsart-koennte-helfen-und-ist.597.de.html" target="_blank">sanfte Bewegung</a> kann dazu beitragen, dass die Bewegungsfreiheit so weit wie m&#246;glich erhalten bleibt, und auch dem Abbau der Muskulatur vorgebeugt wird.</p>
<p>Ganzheitliche Ans&#228;tze versuchen mit pflanzlichen Heilmitteln, die Schmerzen zu besiegen und die Einschr&#228;nkungen zu minimieren. <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/30/weidenrinden-extrakte-lindern-arthritis.html" target="_blank">Pr&#228;parate mit Weidenrinde</a> und auch Teufelskralle sollen dabei besonders hilfreich sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/rheuma-anzeichen-sind-vielfaeltig.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diabetiker im Stra&#223;enverkehr</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetiker-im-strassenverkehr.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetiker-im-strassenverkehr.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=652</guid>
		<description><![CDATA[Diabetiker k&#246;nnen durchaus Autos und andere Fahrzeuge steuern. Sie m&#252;ssen aber unbedingt darauf achten, dass sie sich selbst und andere nicht gef&#228;hrden. Voraussetzung daf&#252;r ist ein regelm&#228;&#223;ig kontrollierter und gut eingestellter Blutzucker. Darauf weist die Juli-Ausgabe des &#8220;Ratgebers aus Ihrer Apotheke&#8221; (RaIA) hin.
Laut Anhang 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung d&#252;rfen Diabetiker nur dann kein Kraftfahrzeug f&#252;hren, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetiker k&#246;nnen durchaus Autos und andere Fahrzeuge steuern. Sie m&#252;ssen aber unbedingt darauf achten, dass sie sich selbst und andere nicht gef&#228;hrden. Voraussetzung daf&#252;r ist ein regelm&#228;&#223;ig kontrollierter und gut eingestellter Blutzucker. Darauf weist die Juli-Ausgabe des &#8220;Ratgebers aus Ihrer Apotheke&#8221; (RaIA) hin.</p>
<p>Laut Anhang 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung d&#252;rfen Diabetiker nur dann kein Kraftfahrzeug f&#252;hren, wenn sie zu schweren Stoffwechselentgleisungen f&#252;hren. In allen anderen F&#228;llen ist bei ausgeglichener Stoffwechsellage nichts dagegen einzuwenden.</p>
<p>Laut dem RaIA verursachen Diabetiker nicht mehr Unf&#228;lle im Stra&#223;enverkehr als Verkehrsteilnehmer, die nicht an der Zuckerkrankheit leiden. Trotzdem wird zuckerkranken Fahrern zur Vorsicht geraten. Gerade wenn der Diabetes mit <a href="http://www.med.de/lexikon/insulin.html" target="_self">Insulin</a> oder bestimmten anderen Medikamenten behandelt wird, besteht das Risiko der Unterzuckerung.</p>
<p>Unterzuckerung (Hypoglyk&#228;mie) f&#252;hrt zu Beschwerden wie Nervosit&#228;t, Zittern und Hungergef&#252;hl. Sinkt der Blutzuckerspiegel noch weiter ab, kommen Taubheitsgef&#252;hle, Schwindel, Kopfschmerzen und Sehst&#246;rungen dazu. All diese Auswirkungen machen es den Fahrern schwer, sich auf den Verkehr und ihr Fahrzeug zu kontrollieren.</p>
<p>Riskant wird es nat&#252;rlich vor allem dann, wenn Diabetiker eine drohende oder beginnende Unterzuckerung nicht erkennen. Wird das erkannt, kann die Fahrt ja unterbrochen und Ma&#223;nahmen gegen die Unterzuckerung ergriffen werden. Aber gerade bei einem schon lange bestehenden <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> k&#246;nnen die Anzeichen einer Unterzuckerung fehlen, so dass der Diabetiker am Steuer von ihr &#252;berrascht wird.</p>
<p>Im Zug einer amerikanischen Untersuchung wurde herausgefunden, dass schon Blutzuckerwerte ab 70 bis mg/dl zu einer deutlich verl&#228;ngerten Reaktionszeit f&#252;hren. Zu wirklich gravierenden Fahrfehlern kommt es der Untersuchung nach bei Werten unter 50 mg/dl.</p>
<p><strong>Tipps f&#252;r sicheres Fahren mit Diabetes: </strong></p>
<ul>
<li>Vor einer Fahrt den Blutzucker kontrollieren. Liegt das Ergebnis au&#223;erhalb der Testwerte, d&#252;rfen Sie nicht fahren!</li>
<li>F&#252;r den Fall einer Unterzuckerung schnell wirkende Kohlenhydrate mitnehmen (Traubenzucker oder zuckerhaltige Getr&#228;nke)</li>
<li>W&#228;hrend der Fahrt bei Unwohlsein und Schwindel anhalten und Blutzucker kontrollieren</li>
<li>Bei Unterzucker schnell wirkende Kohlenhydrate zu sich nehmen. Erst nach etwa einer halben Stunde nach erneuter Blutzuckerkontrolle weiterfahren</li>
<li>L&#228;ngere Autofahrten durch regelm&#228;&#223;ige Pausen mit Imbiss unterbrechen</li>
<li>Alle Fahrten vermeiden, die den normalen Tagesablauf durcheinander bringen (z.B. lange Nachtfahrten)</li>
<li><a href="http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/r_wie_retinopathie_und_remissionsphase.php" target="_blank">Augen</a> regelm&#228;&#223;ig (zweimal j&#228;hrlich) kontrollieren lassen</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetiker-im-strassenverkehr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unkomplizierter zum Psychiater</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/unkomplizierter-zum-psychiater.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/unkomplizierter-zum-psychiater.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=648</guid>
		<description><![CDATA[Wer Hilfe f&#252;r psychische Probleme sucht und daf&#252;r zu einem Psychotherapeuten geht, der muss teilweise monatelang auf seinen Termin warten. Das gilt vor allem f&#252;r Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Ist die Wartezeit sehr lange, &#252;bernimmt die Krankenkasse aber auch ausnahmsweise f&#252;r einen Therapeuten ohne Kassenzulassung.
Das und mehr rund um das Thema &#8220;Psychotherapie&#8221; erf&#228;hrt man in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Hilfe f&#252;r psychische Probleme sucht und daf&#252;r zu einem Psychotherapeuten geht, der muss teilweise monatelang auf seinen Termin warten. Das gilt vor allem f&#252;r Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Ist die Wartezeit sehr lange, &#252;bernimmt die Krankenkasse aber auch ausnahmsweise f&#252;r einen Therapeuten ohne Kassenzulassung.</p>
<p>Das und mehr rund um das Thema &#8220;Psychotherapie&#8221; erf&#228;hrt man in einem neuen Ratgeber der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Wartezeiten von sechs Monaten muss also niemand hinnehmen, der Hilfe f&#252;r sein <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden.html" target="_self">psychisches Leiden</a> braucht. Bei Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung gibt es Termine meist schon nach wenigen Tagen. Daf&#252;r muss aber immer im Einzelfall mit der Krankenkasse abgekl&#228;rt werden, ob sie die Kosten &#252;bernimmt oder nicht.</p>
<p>Wer akute psychische Probleme hat, kann sich aber jederzeit an psychiatrische Stationen oder die psychiatrischen Dienste von Krankenh&#228;usern wenden. Sie gibt es in ambulanter und station&#228;ren Form.</p>
<p>Der Ratgeber &#8220;Psychotherapie&#8221; informiert au&#223;erdem &#252;ber die <a href="http://www.psychodrama-praxis-berlin.de/2010/01/21/systemische-therapie-hintergrund/" target="_blank">unterschiedlichen psychotherapeutischen Methoden</a>, dar&#252;ber wie eine Therapie abl&#228;uft und wie man die individuell geeignete Therapie und vor allem <a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">den richtigen Therapeuten findet</a>.</p>
<p>Auch umfassende Informationen zu den Kosten, der Kosten&#252;bernahme durch Krankenkassen und verschiedene F&#246;rderungsm&#246;glichkeiten gibt es in dem <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ127530576314439/RG10A738021AM/link738021A" target="_blank">Ratgeber &#8220;Psychotherapie&#8221;</a>.</p>
<p>Gesetzlich Krankenversicherte k&#246;nnen &#252;brigens auch ohne &#220;berweisung zum Psychiater oder Psychotherapeuten gehen. Wie bei jedem anderen Facharztbesuch ohne &#220;berweisung werden dann aber die 10 Euro Quartalsgeb&#252;hr f&#228;llig, und die Versichertenkarte muss man ebenfalls parat haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/unkomplizierter-zum-psychiater.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herzpflege mit der Zahnb&#252;rste</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/herzpflege-mit-der-zahnbuerste.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/herzpflege-mit-der-zahnbuerste.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 08:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=644</guid>
		<description><![CDATA[M&#246;glicherweise kann zweimal t&#228;gliches Z&#228;hneputzen vor Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten sch&#252;tzen. Das hat laut einem Bericht des &#196;rzteblatts eine schottische Studie festgestellt.
Die schottische Regierung f&#252;hrt regelm&#228;&#223;ig Umfragen zum Gesundheitszustand der Bev&#246;lkerung durch. Stichprobenartig werden im Rahmen der Scottish Health Survey  auch &#228;rztliche Untersuchungen durchgef&#252;hrt. Die aktuelle Untersuchung l&#228;uft seit 2008 und soll 2011 abgeschlossen sein.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#246;glicherweise kann zweimal t&#228;gliches Z&#228;hneputzen vor Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten sch&#252;tzen. Das hat laut einem Bericht des &#196;rzteblatts eine schottische Studie festgestellt.</p>
<p>Die schottische Regierung f&#252;hrt regelm&#228;&#223;ig Umfragen zum Gesundheitszustand der Bev&#246;lkerung durch. Stichprobenartig werden im Rahmen der Scottish Health Survey  auch &#228;rztliche Untersuchungen durchgef&#252;hrt. Die aktuelle Untersuchung l&#228;uft seit 2008 und soll 2011 abgeschlossen sein.</p>
<p>In den Befragungen von 1995, 1998 und 2005 wurden die Teilnehmer (knapp 12.000 M&#228;nner und Frauen &#252;ber 35 Jahren) der Survey auch zur Zahnpflege befragt. Damals gaben 70 Prozent an, sich zweimal am Tag die Z&#228;hne zu putzen.</p>
<p>Die gleichen Teilnehmer gaben deutlich seltener als Zahnputzmuffel an, an <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzerkrankungen</a> zu leiden. Bei der Auswertung wurden auch andere bekannte Herz-Risikofaktoren ber&#252;cksichtigt, also beispielsweise eine erbliche Vorbelastung, Rauchen, &#220;bergewicht oder auch der soziale Status. Dies best&#228;tigt einen schon l&#228;nger bekannten <a href="http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/zahnbettentzandung_parodontitis_und_herzinfarkt_zusammenhang_bewiesen.php" target="_blank">Zusammenhang zwischen Parodontitis  und Herzinfarkt</a>.</p>
<p>Einem Teil dieser Befragten waren auch Blutproben entnommen worden. Bei der Untersuchung wurde auch die Konzentration des C-reaktiven Proteins (CRP) bestimmt. Dieses Protein findet sich bei allgemeinen Entz&#252;ndungsreaktionen im K&#246;rper. Diese Entz&#252;ndungen gelten als (Mit-)Ursache f&#252;r die &#8220;Arterienverkalkung&#8221; (<a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/arteriosklerose.html" target="_self">Arteriosklerose</a>), die zu einem Gef&#228;&#223;verschluss und damit zu Schlaganfall oder Herzinfarkt f&#252;hren kann.</p>
<p>Diejenigen der untersuchten Personen, die ihre Z&#228;hne nur wenig oder gar nicht pflegten, hatten deutlich mehr CRP im Blut. Richard Watt vom University College in London, der die Untersuchung analysierte, geht davon aus, dass von mangelnder Mundhygiene verursachte <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/parodontose.html" target="_self">Parodontitis</a> zu einer allgemeinen Entz&#252;ndungsreaktion im K&#246;rper f&#252;hrt und so indirekt das Risiko von Herzinfarkt und anderen Herzerkrankungen steigert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/herzpflege-mit-der-zahnbuerste.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Petition f&#252;r muttersprachliche Therapie</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/petition-fuer-muttersprachliche-therapie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/petition-fuer-muttersprachliche-therapie.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 06:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=639</guid>
		<description><![CDATA[Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen fordert zusammen mit anderen Fachleuten und Verb&#228;nden vom Bundestag eine &#196;nderung des Sozialgesetzbuches. Damit soll eine muttersprachliche Therapie f&#252;r Menschen mit Zuwanderungshintergrund sichergestellt werden.
Der Psychologenverband und andere Verb&#228;nde halten die aktuell zur Verf&#252;gung stehende Psychotherapie f&#252;r v&#246;llig unzureichend. Es muss jedem einleuchten, dass etwa eine durch Krieg, Vertreibung, Folter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen fordert zusammen mit anderen Fachleuten und Verb&#228;nden vom Bundestag eine &#196;nderung des Sozialgesetzbuches. Damit soll eine muttersprachliche Therapie f&#252;r Menschen mit Zuwanderungshintergrund sichergestellt werden.</p>
<p>Der Psychologenverband und andere Verb&#228;nde halten die aktuell zur Verf&#252;gung stehende Psychotherapie f&#252;r v&#246;llig unzureichend. Es muss jedem einleuchten, dass etwa eine durch Krieg, Vertreibung, Folter und Vergewaltigung traumatisierte Frau, die gerade erst nach Deutschland gekommen ist, auf einen Seite sehr wahrscheinlich noch nicht Deutsch spricht, aber auf der anderen Seite eben dringend eine Therapie braucht – und zwar sofort.</p>
<p>Nat&#252;rlich sollen alle Einwanderer nach Deutschland die deutsche Sprache lernen und sich mit der deutschen Kultur vertraut machen. Soll man mit der dringend n&#246;tigen Therapie f&#252;r seelisch schwer verletzte Menschen warten, bis sie nach zwei oder drei Jahren so gut Deutsch sprechen, dass sie zu einem deutschsprachigen Psychotherapeuten gehen k&#246;nnen?</p>
<p>Oder sollte man nicht vielmehr in diesem Notfall eine Therapie in der Muttersprache der Menschen anbieten k&#246;nnen? Diese Therapieangebote bzw. <a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">&#196;rzte und Therapeuten</a> f&#252;r traumatisierte Menschen fehlen aber, so dass es zu langen Wartezeiten oder eben zu Absagen kommt. Verz&#246;gerungen in der Behandlung f&#252;hren aber h&#228;ufig dazu, dass die <a href=" http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden.html" target="_self">psychischen Leiden</a> chronisch werden und sp&#228;ter das Gesundheitssystem um so mehr und auch langfristig belasten.</p>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11855" target="_blank">Laut der Petition</a> verst&#246;&#223;t Deutschland mit diesem Mangel an Therapieangeboten sogar gegen EU-Recht, denn die &#8220;EU-Aufnahmel&#228;nder sind zur Behandlung von besonders schutzbed&#252;rftigen Personen verpflichtet. „Schutzbed&#252;rftig“ sind dabei Personen, die „Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben“.</p>
<p>Nach Meinung des Berufsverbands stehen diesem Mangel an muttersprachlicher Therapie ein Angebot an Psychotherapeuten beider Geschlechter aus verschiedensten Herkunftsl&#228;ndern gegen&#252;ber, &#8220;die in der Lage w&#228;ren, kultur- und gendersensible muttersprachliche Therapie durchzuf&#252;hren&#8221;. Oft werden ihre beruflichen Qualifikationen aus Nicht-EU-L&#228;ndern aber nicht oder erst sehr sp&#228;t anerkannt. Auf der anderen Seite hat das Bundessozialgericht <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41164" target="_blank">den Anspruch auf muttersprachliche Therapie wiederholt zur&#252;ckgewiesen</a>.</p>
<p>Wer die Petition mitzeichnen will, kann dies online beim <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php" target="_blank">Deutschen Bundestag</a> tun (Petition Nr. 11855; &#8220;Heilberufe &#8211; Kultursensible und muttersprachliche Psychotherapie f&#252;r Menschen mit Zuwanderungshintergrund&#8221;). Die Mitzeichnungsfrist endet am 1. Juli 2010.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/petition-fuer-muttersprachliche-therapie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ansteckungsgefahr bei Alzheimer</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/ansteckungsgefahr-bei-alzheimer.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/ansteckungsgefahr-bei-alzheimer.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=634</guid>
		<description><![CDATA[Alzheimer kann anstecken – allerdings nicht im herk&#246;mmlichen Sinn, so wie Infektionskrankheiten wie Masern oder Grippe ansteckend sind. Wie genau die &#8220;Ansteckung&#8221; vor sich geht, ist noch nicht klar, aber fest steht: Wer Demenzkranke pflegt, tr&#228;gt selbst ein h&#246;heres Risiko der Erkrankung.
Auf bisher noch ungekl&#228;rte Weise scheint die neurologische Krankheit Alzheimer also vom Patienten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alzheimer kann anstecken – allerdings nicht im herk&#246;mmlichen Sinn, so wie Infektionskrankheiten wie Masern oder Grippe ansteckend sind. Wie genau die &#8220;Ansteckung&#8221; vor sich geht, ist noch nicht klar, aber fest steht: Wer Demenzkranke pflegt, tr&#228;gt selbst ein h&#246;heres Risiko der Erkrankung.</p>
<p>Auf bisher noch ungekl&#228;rte Weise scheint die <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden.html" target="_self">neurologische Krankheit</a> Alzheimer also vom Patienten auf den Pfleger &#8220;&#252;berzuspringen&#8221;, vor allem vor allem wenn es sich um pflegende Partner handelt. Damit f&#228;llt zumindest die Vermutung flach, dass pflegende blutsverwandte Angeh&#246;rige eben wie die erkrankte Person eine erbliche Veranlagung zur Alzheimer-Krankheit hat.</p>
<p>Eine US-amerikanische Studie hat 1221 Ehepaare im Alter ab 65 Jahren &#252;ber 15 Jahre begleitet. 255 der Testpersonen entwickelten, wie nicht anders zu erwarten, w&#228;hrend dieser Zeit Demenz. Was Wissenschaftler schon lange vermuteten, best&#228;tigte sich in dieser Studie: Partner von Alzheimer-Patienten oder an anderen Demenzerkrankungen Leidenden, die die Kranken zu Hause pflegten, hatten ein sechsfach erh&#246;htes Risiko an Alzheimer zu erkranken. Das Risiko f&#252;r M&#228;nner war dabei h&#246;her als das f&#252;r Frauen.</p>
<p>Studienleiterin Dr. Maria Norton von der Utah State University f&#252;hrt das auf den <a href="http://www.senioren-blogger.de/gesundheit/wenn-alzheimerpatienten-aggressiv-sind.html" target="_blank">Stress durch die Pflege eines demenzkranken Menschen</a> zur&#252;ck. Au&#223;erdem sei es eine enorme seelische Belastung dabei zuzusehen, wie die Pers&#246;nlichkeit des Lebenspartners verschwinde. Die genauen Ursachen f&#252;r die Demenz bei Pflegenden m&#252;ssten aber noch weiter untersucht werden.</p>
<p>Schon Jahre vor einer gesicherten Diagnose der Krankheit selbst lassen sich bei Alzheimer-Patienten neurologische bzw. neuropsychologische Auff&#228;lligkeiten feststellen. Dazu geh&#246;ren Probleme mit dem Kurzzeitged&#228;chtnis, sp&#228;ter auch ein Verfall des Sprachverst&#228;ndnisses, Teilnahmslosigkeit und <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden/depression.html" target="_self">Depressionen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/ansteckungsgefahr-bei-alzheimer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Viren im Einsatz gegen Krebs</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/viren-im-einsatz-gegen-krebs.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/viren-im-einsatz-gegen-krebs.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 09:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=630</guid>
		<description><![CDATA[Krebserkrankungen scheinen immer h&#228;ufiger zu werden. Obwohl viele Patienten inzwischen gerettet werden k&#246;nnen, und viele F&#228;lle dank Vorsorgeuntersuchungen schon sehr fr&#252;h entdeckt werden, sterben aber immer noch viele Menschen an Krebserkrankungen. Kein Wunder also, dass Mediziner immer noch fieberhaft nach neuen Methoden suchen, der b&#246;sartigen Wucherungen Herr zu werden.
Wie die Welt online berichtet, haben Wissenschaftler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krebserkrankungen scheinen immer h&#228;ufiger zu werden. Obwohl viele Patienten inzwischen gerettet werden k&#246;nnen, und viele F&#228;lle dank Vorsorgeuntersuchungen schon sehr fr&#252;h entdeckt werden, sterben aber immer noch viele Menschen an Krebserkrankungen. Kein Wunder also, dass Mediziner immer noch fieberhaft nach neuen Methoden suchen, der b&#246;sartigen Wucherungen Herr zu werden.</p>
<p>Wie die <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article7472766/Viren-koennen-dem-Krebs-zu-Leibe-ruecken.html" target="_blank">Welt online</a> berichtet, haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungsinstitutes in Heidelberg jetzt erste Erfolge damit errungen, Viren in den Kampf gegen Tumore zu schicken.</p>
<p>Das Kuriose dabei ist nat&#252;rlich, dass <a href="http://www.med.de/lexikon/virus.html" target="_self">Viren</a> als Krankheitserreger gef&#252;rchtet sind. Ihnen kann man mit Antibiotika nicht beikommen, weil sie eigentlich keine &#8220;richtigen&#8221; Lebewesen sind. Sie infiltrieren die Zellen des K&#246;rpers, lassen von ihnen ihr eigenes Erbgut vervielf&#228;ltigen und verbreiten sich &#252;ber den ganzen Organismus.</p>
<p>Nun ist es den Heidelberger Wissenschaftler gelungen, die &#8220;Talente&#8221; der Viren im Kampf gegen Krebs zu verwenden. Im Tierversuch haben die Viren die Zellen b&#246;sartiger Gehirntumore pr&#228;zise angesteuert und vernichtet.</p>
<p>B&#246;sartige Gehirntumore (Glioblastome) sind besonders schwer zu bek&#228;mpfen. Das Gehirn wird von herk&#246;mmlichen Medikamenten nicht erreicht, weil die Blut-Hirn-Schranke das Gehirn vom Blutkreislauf trennt und es so vor sch&#228;dlichen Substanzen sch&#252;tzt – aber eben auch vor rettenden Arzneien. Um einen Hirntumor zu behandeln, muss das Medikament entweder direkt ins Gehirn eingebracht werden, oder es muss eine Substanz gesucht werden, die die Blut-Hirn-Schranke &#252;berwinden kann. Glioblastome sind die gef&#228;hrlichsten Hirntumore &#252;berhaupt, nur etwa die H&#228;lfte der Erkrankten ist ein Jahr nach der Diagnose noch am Leben. Eine endg&#252;ltige Heilung dieser <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebsart</a> ist zur Zeit nicht m&#246;glich.</p>
<p>Die Heidelberger f&#252;hren seit mehreren Jahren Versuche mit Viren durch. Nun verwendeten sie ein Parvovirus, das f&#252;r den Menschen ungef&#228;hrlich ist. Diese Viren wurden Ratten mit Hirntumoren injiziert. In allen Tieren befielen die Viren ausschlie&#223;lich die Krebszellen und zerst&#246;rten sie; innerhalb von drei Tagen bildete sich der Krebs zur&#252;ck. Bei acht der zw&#246;lf Versuchstiere verschwanden die Tumore v&#246;llig. Die Ratten sind nach einem Jahr immer noch tumorfrei und zeigen keine Sp&#228;tfolgen der Behandlung.</p>
<p>Die Parvoviren m&#252;ssen dabei nicht einmal speziell manipuliert werden, sie befallen von Haus aus bevorzugt die Zellen, die sich besonders schnell teilen – wenn also die <a href=" http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/biochemie-und-molekularbiologie/2008-02-09/krebsforschung-im-molekularen-labyrinth" target="_blank">unkontrolliert und schnell wachsenden Krebszellen</a> in der N&#228;he sind, sind die das ideale Ziel. In gesunden Zellen k&#246;nnen sie sich nicht vermehren, sie sch&#228;digen diese auch nicht.</p>
<p>Leider sind die Viren, die jetzt auch an menschlichen Patienten getestet werden sollen, keine Universalwaffe gegen alle Krebserkrankungen. Gegen den Pankreaskrebs ( Krebs der <a href="http://www.med.de/lexikon/pankreas.html" target="_self">Bauchspeicheldr&#252;se</a>) sind sie zwar auch wirksam, aber weniger effektiv als beim Glioblastom.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/viren-im-einsatz-gegen-krebs.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU will Richtlinie zum Umgang mit Organen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/eu-will-richtlinie-zum-umgang-mit-organen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/eu-will-richtlinie-zum-umgang-mit-organen.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=624</guid>
		<description><![CDATA[Die EU will eine Richtlinie zur Qualit&#228;t und Sicherheit von menschlichen Organen einf&#252;hren. Nach diesen Richtlinien soll zuk&#252;nftig jedes Land ein Nationales Qualit&#228;tsprogramm einf&#252;hren, dass alle Prozesse von der Spende bis zum Implantation kontrolliert und verbessert. Die Standards sollen europaweit einheitlich sein.
Schon seit Jahren wird &#252;ber so eine Richtlinie diskutiert, nun haben sich laut eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU will eine Richtlinie zur Qualit&#228;t und Sicherheit von menschlichen Organen einf&#252;hren. Nach diesen Richtlinien soll zuk&#252;nftig jedes Land ein Nationales Qualit&#228;tsprogramm einf&#252;hren, dass alle Prozesse von der Spende bis zum Implantation kontrolliert und verbessert. Die Standards sollen europaweit einheitlich sein.</p>
<p>Schon seit Jahren wird &#252;ber so eine Richtlinie diskutiert, nun haben sich laut eines Berichts der <a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/600710/eu-will- empfaenger-organen-schuetzen-keine-chance-organhandel.html" target="_blank">&#196;rztezeitung</a> Parlamentsvertreter, die Europ&#228;ische Kommission und der EU-Rat auf eine Direktive geeinigt, die &#8220;nur&#8221; noch vom Europ&#228;ischen Parlament und vom Ministerrat angenommen werden muss. Wird die Direktive angenommen, bedeutet das f&#252;r die Mitgliedsl&#228;nder, dass sie innerhalb zweier Jahre die Richtlinie umsetzen m&#252;ssen.</p>
<p>Zu den Richtlinien geh&#246;rt beispielsweise eine ausf&#252;hrliche Dokumentation, mit der sich die gespendeten Organe zur&#252;ckverfolgen lassen; gleichzeitig m&#252;ssen dabei die Regeln des Datenschutzes beachtet werden. Mit dieser genauen Dokumentation sollen m&#246;glichst viele Risiken f&#252;r den Empf&#228;nger eines Organs ausgeschlossen werden. Deswegen geh&#246;ren dazu Anamnesedaten des Organspenders, verschiedene Labordaten und Informationen zur Behandlung des Spenders. Somit soll beispielsweise das &#220;bertragen von gef&#228;hrlichen Infektionskrankheiten oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html " target="_self">Krebserkrankungen</a> vermieden werden.</p>
<p>Die europaweit einheitlichen Standards w&#252;rden auch den Austausch von Spenderorganen &#252;ber die L&#228;ndergrenzen hinweg erleichtern und verbessern.</p>
<p>Liegen nicht alle dieser Daten vor, kann der Arzt sich trotzdem zur Transplantation entscheiden, wenn der voraussichtliche Nutzen schwerer wiegt als eventuell m&#246;gliche Risiken. &#8220;Es ist wichtig, dass die Entscheidung f&#252;r oder gegen eine Transplantation beim Arzt liegt, nicht bei der Politik&#8221;, billigt Professor G&#252;nter Kirste von der <a href="http://www.dso.de/" target="_blank">Deutschen Stiftung Organstransplantation</a> (DSO) diese Regelung.</p>
<p>Kernpunkte der neuen Richtlinie sind die Einrichtung von Verfahren und Institutionen, die die Sicherheit der kompletten Organspende-Prozessen &#252;berwachen und sicherstellen sollen. Dazu geh&#246;ren auch die Koordinatoren innerhalb der einzelnen Kliniken, die m&#246;gliche Organspender erkennen und melden k&#246;nnen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Koordinatoren die Anzahl von <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende.html" target="_self">Organspenden</a> deutlich steigern k&#246;nnen, vor allem indem sie Angeh&#246;rigen von potenziellen Spendern f&#252;r ihre Fragen als Ansprechpartner zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Noch vor der Sicherheit der Organspende wird in der Richtlinie aber auf die Wahrung der Menscherechte verwiesen. Das bedeutet, die Organspende wird auch in Zukunft freiwillig und unbezahlt sein. So soll der Einflussnahme auf Lebendspender und dem Organhandel vorgebeugt werden.</p>
<p>Durch die gesteigerte Transparenz und Sicherheit erhoffen sich die Europapolitiker nicht zuletzt auch eine gr&#246;&#223;ere Bereitschaft zur Organspende.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/eu-will-richtlinie-zum-umgang-mit-organen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Nasenspray M&#228;nner z&#228;hmen kann</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/wie-ein-nasenspray-maenner-zaehmen-kann.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/wie-ein-nasenspray-maenner-zaehmen-kann.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 09:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=618</guid>
		<description><![CDATA[Eine aktuelle Werbekampagne f&#252;r ein Deo-Spray wirbt mit der auf Frauen anziehenden Wirkung des Duftes, Ein Spot dieser Serie verwendet den Slogan &#8220;Jetzt noch einf&#252;hlsamer!&#8221; Zweifellos war das w&#228;hrend der Konzeption der Kampagne noch mit einem am&#252;sierten Schmunzeln geplant – inzwischen steht jedoch fest: Mit dem richtigen Spray werden M&#228;nner tats&#228;chlich einf&#252;hlsamer. Der Deo-Hersteller hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Werbekampagne f&#252;r ein Deo-Spray wirbt mit der auf Frauen anziehenden Wirkung des Duftes, Ein Spot dieser Serie verwendet den Slogan &#8220;Jetzt noch einf&#252;hlsamer!&#8221; Zweifellos war das w&#228;hrend der Konzeption der Kampagne noch mit einem am&#252;sierten Schmunzeln geplant – inzwischen steht jedoch fest: Mit dem richtigen Spray werden M&#228;nner tats&#228;chlich einf&#252;hlsamer. Der Deo-Hersteller hat trotzdem nichts davon, denn das betreffende Spray ist kein Duftspray, sondern ein Nasenspray.</p>
<p>Bei einer gemeinsamen Studie des Babraham-Instituts im englischen Cambridge und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit&#228;t in Bonn haben die Forscher festgestellt, dass das <a href="http://www.med.de/lexikon/hormon.html" target="_self">Hormon</a> Oxytocin M&#228;nner tats&#228;chlich einf&#252;hlsamer macht. Als Anwendungsform wurde daf&#252;r eben ein Nasenspray ausgew&#228;hlt.</p>
<p>Den an der Studie teilnehmenden M&#228;nnern wurden verschiedene Bilder gezeigt, die emotionale Szenen zeigten, etwa ein weinendes Kind oder einen trauernden Mann. Die eine H&#228;lfte der M&#228;nner hatten eine Hormongabe erhalten, die anderen ein Placebo. Die mit Oxytocin behandelten M&#228;nner konnten sich deutlich besser in die Situationen hineinversetzen als die anderen – und zwar so gut wie Frauen! Auch in einem zweiten Test schnitten die <a href="http://www.netdoktor.de/News/Maenner-Hormonspray-macht-e-1132745.html" target="_blank">hormonbehandelten M&#228;nner</a> besser ab.</p>
<p>Das ist eigentlich nichts Neues. Oxytocin ist als Bindungshormon oder umgangssprachlich auch &#8220;Kuschelhormon&#8221; bekannt. Es wird bei M&#228;nnern und Frauen beim Orgasmus ausgesch&#252;ttet, bei Frauen auch beim Stillen. In beiden F&#228;llen st&#228;rkt das Hormon die Bindung, zwischen den Partnern oder zwischen Mutter und Kind.</p>
<p>Viele Medienberichte reichern ihre Artikel &#252;ber die Studie mit rosigen Zukunftsvisionen an: Ein Sto&#223; Oxytocinspray, und der Mann weint mit Frau oder Freundin bei Liebesschmonzetten – endlich hat der Streit um den Fernsehabend ein Ende! &#8220;Du verstehst mich einfach nicht!&#8221; – her mit dem Nasenspray, und diese Diskussionen geh&#246;ren der Vergangenheit an.</p>
<p>Die Wissenschaftler hingegen hoffen auf andere Einsatzgebiete eines solchen Sprays: Sie versprechen sich davon einen Behandlungsansatz f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden.html" target="_self">psychische Erkrankungen</a> wie etwa Schizophrenie. Bei solchen Krankheiten k&#246;nne durch den Einsatz von Oxytocin die soziale Kontaktf&#228;higkeit verbessert und dem sozialen R&#252;ckzug begegnet werden.</p>
<p>Bei Schwangeren l&#246;st Oxytocin &#252;brigens auch Wehen aus, warum Geschlechtsverkehr auch ein immer wieder gern empfohlenes Mittel ist, wenn die <a href="http://www.med.de/gesundheit/schwangerschaft-geburt/geburt.html" target="_self">Geburt</a> auf sich warten l&#228;sst. Diese Wirkung bleibt vermutlich auch in Zukunft den Frauen vorbehalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/wie-ein-nasenspray-maenner-zaehmen-kann.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gespr&#228;che zwischen Muskeln und Knochen</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/gespraeche-zwischen-muskeln-und-knochen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/gespraeche-zwischen-muskeln-und-knochen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=615</guid>
		<description><![CDATA[Muskeln und Knochen sind nicht nur sehr greifbar durch Sehnen miteinander verbunden. Wie sich jetzt herausgestellt hat, kommunizieren die zwei sehr unterschiedlichen Gewebearten miteinander.
US-amerikanische Forscher stellten vor wenigen Tagen eine Studie vor, in deren Verlauf sie entdeckt haben wie das Skelett und die Muskeln Informationen austauschen und sich gegenseitig beeinflussen. Sie stellten fest, dass Gendefekte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muskeln und Knochen sind nicht nur sehr greifbar durch Sehnen miteinander verbunden. Wie sich jetzt herausgestellt hat, kommunizieren die zwei sehr unterschiedlichen Gewebearten miteinander.</p>
<p>US-amerikanische Forscher stellten vor wenigen Tagen eine Studie vor, in deren Verlauf sie entdeckt haben wie das Skelett und die Muskeln Informationen austauschen und sich gegenseitig beeinflussen. Sie stellten fest, dass Gendefekte, die die Muskeln beeintr&#228;chtigen, auch Auswirkungen auf die Knochen haben; ebenso ist es im umgekehrten Fall. Wie aber beeinflussen sich diese zwei Hauptakteure des Bewegungsapparates?</p>
<p>Die Forscher der University of Missouri machten eine &#252;berraschende Entdeckung: Knochen k&#246;nnen, wie Dr&#252;sen, bestimmte <a href="http://www.med.de/lexikon/hormon.html" target="_self">Hormone</a> freisetzen und so das Muskelwachstum mitsteuern. &#196;hnlich k&#246;nnen auch Muskeln Stoffe absondern, die einen Abbau der Knochen bewirken. Muskeln und Knochen &#8220;kommunizieren&#8221; also miteinander.</p>
<p>Von Osteoporose geschw&#228;chte Knochen k&#246;nnen so einen Prozess ansto&#223;en, der auch zum Abbau von Muskelmasse f&#252;hrt. Das war bisher unbekannt; Osteoporose und Muskelabbau wurden als unabh&#228;ngige Alterungserscheinungen angesehen.</p>
<p>Gleichzeitig untersuchten die Forscher auch den Kalzium-Stoffwechsel. Kalzium wird nicht nur f&#252;r die Bildung gesunder Knochen ben&#246;tigt, sondern es spielt auch eine Rolle bei der Muskelkontraktion. Im Tierversuch mit M&#228;usen schalteten die Wissenschaftler das Enzym aus, das den Kalziumhaushalt regelt. Die M&#228;use ohne dieses Enzym hatten tats&#228;chlich schwache Muskeln und eine reduzierte Knochendichte. Weibchen waren vom Knochenabbau st&#228;rker betroffen als M&#228;nnchen, &#228;hnlich wie beim Menschen mehr Frauen als M&#228;nner an <a href="http://www.senioren-blogger.de/vermischtes/fitness-fuer-die-knochen.html" target="_blank">Osteoporose</a> leiden.</p>
<p>Besonders wichtig ist dieses Wissen nach Ansicht der Mediziner, um damit vielleicht neue Ans&#228;tze zur Bek&#228;mpfung der Osteoporose zu finden, aber auch anderer <a href="http://www.med.de/krankheiten/bewegungsapparat.html" target="_self">Erkrankungen des Bewegungsapparates</a>.</p>
<p>Osteoporose wird als typische Erkrankung im Alter angesehen, vor allem bei Frauen. Bewegung ist nicht nur generell eine bew&#228;hrte &#8220;<a href="http://www.med.de/gesundheit/seniorengesundheit.html" target="_self">Anti-Aging-Methode</a>&#8220;, sondern vor allem ein gutes Mittel gegen Osteoporose; bisher wurde allerdings angenommen, dass allein der Zug der Muskeln an den Knochen und die Belastung der Knochen w&#228;hrend der Bewegung den Abbau von Knochenmasse aufhalten und f&#252;r einen Aufbau sorgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/gespraeche-zwischen-muskeln-und-knochen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Darmspiegelung senkt Krebsrisiko</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/darmspiegelung-senkt-krebsrisiko.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/darmspiegelung-senkt-krebsrisiko.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Darmkrebs geh&#246;rt in den Industriestaaten zu den h&#228;ufigsten Krebsarten. Allein in Deutschland sollen jedes Jahr &#252;ber 70.000 Menschen daran erkranken, vor allem im h&#246;heren Alter. Die Sterblichkeit bei Darmkrebs geht jedoch zur&#252;ck.
Das die Todeszahlen zur&#252;ckgehen, liegt auch an den Vorsorgeuntersuchungen wie den Darmspiegelungen. Nach einer britischen Studie kann das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmkrebs geh&#246;rt in den Industriestaaten zu den h&#228;ufigsten Krebsarten. Allein in Deutschland sollen jedes Jahr &#252;ber 70.000 Menschen daran erkranken, vor allem im h&#246;heren Alter. Die Sterblichkeit bei Darmkrebs geht jedoch zur&#252;ck.</p>
<p>Das die Todeszahlen zur&#252;ckgehen, liegt auch an den Vorsorgeuntersuchungen wie den Darmspiegelungen. Nach einer britischen Studie kann das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, durch eine Darmspiegelung um 40 Prozent gesenkt werden.</p>
<p>Eine Forschergruppe vom Londoner Imperial College hat &#252;ber 170.000 Patienten 16 Jahre lang begleitet. Sie fand heraus, dass schon eine einzige Darmspiegelung im Alter von 55 bis 64  Jahren das Risiko einer t&#246;dlichen Darmkrebserkrankung <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Darmspiegelung-verringert-Krebsrisiko-article845170.html" target="_blank">um mehr als 40 Prozent senkt</a>.</p>
<p>Das &#8220;Erfolgsgeheimnis&#8221; der Darmspiegelung: Kleine Ausst&#252;lpungen im Dickdarm, so genannte Polypen, werden schon fr&#252;h entdeckt und untersucht und k&#246;nnen dann <a href="http://www.med.de/chirurgie/allgemeinchirurgie.html" target="_self">chirurgisch</a> entfernt werden. So k&#246;nnen sich aus ihnen keine Krebsgeschw&#252;re entwickeln.</p>
<p>Werden die Ver&#228;nderungen fr&#252;h genug entdeckt und vollst&#228;ndig entfernt, sind bis zu 90 Prozent der Betroffenen geheilt. Je sp&#228;ter Darmkrebs entdeckt wird, desto geringer sind die Heilungschancen.</p>
<p>Als Risikofaktoren f&#252;r Darmkrebs gelten neben genetischen Faktoren vor allem falsche Ern&#228;hrung und <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a>, Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch chronisch entz&#252;ndliche Darmerkrankungen.</p>
<p>Bei einer Darmspiegelung wird der Dickdarm endoskopisch untersucht. Das spezielle Endoskop (Koloskop) wird durch den After in den Darm geschoben. Damit l&#228;sst sich der Darm nicht nur ansehen, es k&#246;nnen auch gleichzeitig Gewebeproben genommen werden. Kleinere einzelne Polypen lassen sich auch direkt entfernen.</p>
<p>Die Darmspiegelung geh&#246;rt zur gesetzlichen Darmvorsorge; die Krankenkassen &#252;bernehmen f&#252;r alle ab dem 56. Lebensjahr die Kosten daf&#252;r. Darmspiegelungen sind nicht schmerzhaft, k&#246;nnen aber unangenehm sein – sie sch&#252;tzen jedoch vor Schlimmerem, vor allem einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankung</a>. Es k&#246;nnen aber auch andere Darmerkrankungen entdeckt werden, die vorher nicht diagnostiziert wurden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/darmspiegelung-senkt-krebsrisiko.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Masern-Kind steckt 62 andere Menschen an</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/masern-kind-steckt-62-andere-menschen-an.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/masern-kind-steckt-62-andere-menschen-an.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 08:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Masern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=605</guid>
		<description><![CDATA[Seit Jahren reden sich die &#196;rzte den Mund fusselig: Masern sind zwar eine Kinderkrankheit – aber eben nicht harmlos. Da es durch die Krankheit zu schweren Komplikationen kommen kann, raten Mediziner zur Schutzimpfung. Ihre Worte fallen nicht immer auf fruchtbaren Boden, und immer mehr Eltern halten Impfungen gegen Kinderkrankheiten f&#252;r unn&#246;tig. In Berlin ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren reden sich die &#196;rzte den Mund fusselig: Masern sind zwar eine Kinderkrankheit – aber eben nicht harmlos. Da es durch die Krankheit zu schweren Komplikationen kommen kann, raten Mediziner zur Schutzimpfung. Ihre Worte fallen nicht immer auf fruchtbaren Boden, und immer mehr Eltern halten Impfungen gegen Kinderkrankheiten f&#252;r unn&#246;tig. In Berlin ist ein ungeimpfter Junge jetzt an Masern erkrankt und hat &#252;ber 60 Menschen damit angesteckt.</p>
<p>Der Sch&#252;ler hat sich vermutlich Ende des vergangenen Jahres in Indien mit der Krankheit infiziert. Die Infektion verbreitete sich &#252;ber Mitsch&#252;ler und deren Eltern, so dass sich die Masern auf andere Schulen und auch Kitas bis nach Brandenburg ausbreiteten. Dies ist einem <a href="http://www.rki.de/cln_151/nn_494538/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/16/Art__02.html " target="_blank">Bericht des Robert-Koch-Instituts</a> (RKI) zu entnehmen.</p>
<p>Masern sind eine der klassischen <a href="http://www.med.de/krankheiten/kinderkrankheiten.html" target="_self">Kinderkrankheiten</a>: Sie treten zumeist im Kindesalter auf, sie sind extrem ansteckend, und hat man sie einmal &#252;berstanden ist man den Rest des Lebens immun dagegen. Harmlos sind Kinderkrankheiten aber nicht, fast alle k&#246;nnen schlimme Komplikationen nach sich ziehen.</p>
<p>Die Ansteckungsrate bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/kinderkrankheiten/masern.html" target="_self">Masern</a> liegt bei fast 100 Prozent. Wer also nicht schon immun dagegen ist, entweder weil er sich schon einmal damit angesteckt hat oder weil er geimpft wurde, steckt sich bei einem Kontakt mit einer infizierten Person fast unausweichlich an und erkrankt auch daran.</p>
<p>Bei fast einem Drittel der Krankheitsf&#228;lle kommt es zu Komplikationen wie Lungenentz&#252;ndungen oder Gehirnhaut- bzw. Gehirnentz&#252;ndungen, die dauerhafte Sch&#228;den hinterlassen oder zum Tod f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Da Virusinfektionen wie die Masern nicht in der Ursache behandelt werden k&#246;nnen, bietet eine <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Impfung</a> einen guten Schutz gegen die Krankheit und die m&#246;glichen Infektionen. Die St&#228;ndige Impfkommission empfiehlt eine Schutzimpfung; meist verabreicht man diese als Mehrfachimpfung gegen Masern, Mumps und R&#246;teln (MMR) oder gegen Masern, Mumps, R&#246;teln und Windpocken (MMRV).</p>
<p>Zu Beginn der Europ&#228;ischen Impfwoche weist das RKI deswegen darauf hin, dass in Deutschland in diesem Jahr bisher 219 Personen an Masern erkrankt sind, von denen 35 im Krankenhaus behandelt werden mussten. Durch eine Impfung h&#228;tten diese Erkrankungen vermieden werden k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/masern-kind-steckt-62-andere-menschen-an.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gene entscheiden &#252;ber Nikotin-Anf&#228;lligkeit</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/gene-entscheiden-ueber-nikotin-anfaelligkeit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/gene-entscheiden-ueber-nikotin-anfaelligkeit.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=601</guid>
		<description><![CDATA[Ob Raucher ihrem Laster eher sparsam fr&#246;nen und nur &#8220;Genuss-&#8221; oder &#8220;Gelegenheitsraucher&#8221; sind, oder ob sie abh&#228;ngig werden und eine Zigarette an der anderen rauchen, liegt weitgehend an den Genen. Das hat ein internationales Forscherteam jetzt beweisen k&#246;nnen.
Die Gr&#252;nde, warum man mit dem Rauchen anf&#228;ngt, sind f&#252;r Nichtraucher ebenso fadenscheinig wie sie vielf&#228;ltig sind. Mangelnde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Raucher ihrem Laster eher sparsam fr&#246;nen und nur &#8220;Genuss-&#8221; oder &#8220;Gelegenheitsraucher&#8221; sind, oder ob sie abh&#228;ngig werden und eine Zigarette an der anderen rauchen, liegt weitgehend an den Genen. Das hat ein internationales Forscherteam jetzt beweisen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Gr&#252;nde, warum man mit dem Rauchen anf&#228;ngt, sind f&#252;r Nichtraucher ebenso fadenscheinig wie sie vielf&#228;ltig sind. Mangelnde Aufkl&#228;rung kann es nicht sein – die gesundheitlichen Probleme, die das Rauchen verursacht oder verschlimmert, von chronischen Nebenh&#246;hlenentz&#252;ndungen &#252;ber <a href="http://www.med.de/lexikon/copd.html" target="_self">COPD</a> bis hin zum <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a>, sind heutzutage jedem bekannt. Trotzdem raucht fast jeder fr&#252;her oder sp&#228;ter im Leben einmal eine Zigarette, und sei es nur aus Neugier. Was aber ist der Grund, dass die Glimmst&#228;ngel einige Leute vollkommen kalt lassen, und andere einer jahrelangen Sucht verfallen?</p>
<p>Wissenschaftler aus aller Welt untersuchten in verschiedenen Studien weltweit bis zu 140.000 Menschen aus 20 Bev&#246;lkerungsgruppen. So konnten sie nachweisen, dass es Genvariationen der Nikotinrezeptoren gibt, die eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">Abh&#228;ngigkeit</a> viel wahrscheinlicher machen.</p>
<p>Diese Rezeptoren befinden sich im Gehirn und setzen nach der Aufnahme von Nikotin sofort Substanzen frei, die das Wohlbefinden steigern. Diejenigen der Testpersonen, deren Nikotinrezeptoren bestimmte genetische Varianten aufwiesen, rauchten pro Tag deutlich mehr Zigaretten.</p>
<p>Gleichzeitig sorgt diese Mutation aber auch daf&#252;r, dass ihr Lungenkrebsrisiko um zehn Prozent h&#246;her ist als bei Menschen ohne die Mutation. Allerdings gibt es auch eine Mutation, die es manchen Rauchern einfacher macht, sich von der <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprechstunde/allgemein/2010-02-10/rauchentw-hnung-ohne-hilfsmittel" target="_blank">Abh&#228;ngigkeit zu l&#246;sen</a> und so Atemwegen und Lunge etwas Gutes zu tun.</p>
<p>Vielleicht eine kleine Motivation zum Aufh&#246;ren: Das alte Klischee vom Rauchen als Schlankheitshilfe stimmt nicht. Wie in der Apotheken-Umschau zu lesen ist, haben spanische Forscher beobachtet, dass Nichtraucher weniger zunehmen als Raucher. Die Wissenschaftler beobachteten &#252;ber 7.500 Personen &#252;ber einen Zeitraum von vier Jahren, weil sie den Einfluss von &#220;bergewicht und Rauchen auf <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herz-Kreislauf-Krankheiten</a> erforschen wollten.</p>
<p>Sie kamen zu einem &#252;berraschenden Ergebnis: Die Nichtraucher legten am wenigsten Gewicht zu. H&#246;rten Raucher w&#228;hrend der Studie mit dem Rauchen auf, nahmen sie umso mehr zu, je mehr sie vorher geraucht hatten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/gene-entscheiden-ueber-nikotin-anfaelligkeit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apotheken schneiden schlecht ab</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheken-schneiden-schlecht-ab.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheken-schneiden-schlecht-ab.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=598</guid>
		<description><![CDATA[Die Stiftung Warentest hat 50 Apotheken getestet, 23 Versandapotheken und 27 Vor-Ort-Apotheken. Elf Apotheken wurden mit &#8220;mangelhaft&#8221; bewertet, sieben mit &#8220;gut&#8221;. Das begehrte &#8220;sehr gut&#8221; gab es f&#252;r keine einzige der getesteten Apotheken.
Die gute Nachricht: Im Vergleich zum letzten Test von Vor-Ort-Apotheken im Jahr 2008 haben diese ihre Leistung verbessert. Die Apotheken in Augsburg, Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Warentest hat 50 Apotheken getestet, 23 Versandapotheken und 27 Vor-Ort-Apotheken. Elf Apotheken wurden mit &#8220;mangelhaft&#8221; bewertet, sieben mit &#8220;gut&#8221;. Das begehrte &#8220;sehr gut&#8221; gab es f&#252;r keine einzige der getesteten Apotheken.</p>
<p>Die gute Nachricht: Im Vergleich zum letzten Test von Vor-Ort-Apotheken im Jahr 2008 haben diese ihre Leistung verbessert. Die Apotheken in Augsburg, Berlin, Essen und N&#252;rnberg geh&#246;ren alle bundesweiten Apothekenkooperationen an und verbinden damit selbst besondere Qualit&#228;tsanspr&#252;che. Trotzdem schnitten die Apotheken, die unter der gleichen Marke auftreten, unterschiedlich ab.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: Die Versandapotheken haben sich verschlechtert, seit die Stiftung Warentest sie 2007 getestet hat. Keine einzige der Apotheken war &#8220;gut&#8221;. Viermal &#8220;befriedigend&#8221; ist noch die beste Wertung, dazu kommen elfmal &#8220;ausreichend&#8221; und achtmal &#8220;mangelhaft&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/finanzen/article7287882/Diese-Apotheken-schneiden-im-Test-schlecht-ab.html" target="_blank">Gepr&#252;ft wurden Beratung, Service und Preise</a> bei rezeptfreien Medikamenten, bei den Versandapotheken zus&#228;tzlich auch die Website, Bestell- und Lieferservice und die Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen. Den Apotheken wurden &#8220;Aufgaben&#8221; gestellt, die sie zu l&#246;sen hatten. Dazu geh&#246;rten die m&#246;glichen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten, aber auch die Beratung und Information zu Nahrungserg&#228;nzungsmitteln, Inkontinenzprodukten und Arzneimitteln f&#252;r ein fiebriges Kind.</p>
<p>Jede der getesteten Apotheken wurde siebenmal von Testern der Stiftung Warentest besucht, im Falle der Versandapotheken per Telefon oder Brief kontaktiert. Die Angestellten der Apotheken erkannten dabei nur in drei der Vor-Ort-Apotheken die Wechselwirkungen zwischen den <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> und informierten dar&#252;ber.</p>
<p>Besonders drastisch abgesackt ist der fr&#252;here Testsieger bei den Versandapotheken: Die Apotheke erkannte keine der Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten und erhielt in diesem Test das Urteil &#8220;mangelhaft&#8221;.</p>
<p>Obwohl der Umgang mit den Kunden als &#8220;in der Regel freundlich&#8221; bezeichnet wird, kritisiert die Stiftung Warentest, dass es gerade bei der Beratung zu Inkontinenzprodukten gelegentlich an Einf&#252;hlungsverm&#246;gen und auch an M&#246;glichkeiten zu einem diskreten Gespr&#228;ch.</p>
<p>Die kompletten Testergebnisse sind nachzulesen in der Mai-Ausgabe der test-Zeitschrift, und sie sind als <a href="http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/Apotheken-Selten-gut-beraten-1859514-1859814/" target="_blank">Download im Internet</a> erh&#228;ltlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheken-schneiden-schlecht-ab.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studien oft extrem verzerrt</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/studien-oft-extrem-verzerrt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/studien-oft-extrem-verzerrt.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=594</guid>
		<description><![CDATA[Pharmafirmen sind an m&#246;glichst positiven Studien &#252;ber ihre Produkte interessiert, das ist klar. Wenn belegt werden kann, dass ihr neues Medikament wirksam ist und keine Nebenwirkungen hat, steigen ihre Gewinne teilweise in astronomische H&#246;hen. Zur Not verwenden sie auch ihren finanziellen Einfluss, um Studienergebnisse in ihrem Sinne zu erreichen.
Dabei ist es nichts Neues, dass Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pharmafirmen sind an m&#246;glichst positiven Studien &#252;ber ihre Produkte interessiert, das ist klar. Wenn belegt werden kann, dass ihr neues Medikament wirksam ist und keine Nebenwirkungen hat, steigen ihre Gewinne teilweise in astronomische H&#246;hen. Zur Not verwenden sie auch ihren finanziellen Einfluss, um Studienergebnisse in ihrem Sinne zu erreichen.</p>
<p>Dabei ist es nichts Neues, dass Studien dazu neigen, ihren Auftrag- bzw. Geldgeber in einem vielleicht ungerechtfertigten positiven Licht zu sehen. So berichtet <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,690328,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> dar&#252;ber, dass Tests von Medikamenten gegen Brustkrebs immer dann g&#252;nstiger ausfallen, wenn die &#8220;Forschung&#8221; von den entsprechenden Pharmaherstellern finanziert wird. Manche Arzneimittelhersteller lassen gleich ganze Studien umschreiben. Unangenehme Erkenntnisse der durchf&#252;hrenden <a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">&#196;rzte</a> werden gar nicht erst ver&#246;ffentlicht, und die Ergebnisse werden eher im Sinne des Auftraggebers interpretiert.</p>
<p>Die Arzneimittelkommission der Deutschen &#196;rzteschaft hat jetzt fast 60 in Fachbl&#228;ttern ver&#246;ffentlichte Studien untersucht und kam zu dem Schluss: &#8221; Arzneimittelstudien, die von pharmazeutischen Unternehmen finanziert werden, oder bei deren Autoren ein finanzieller Interessenkonflikt vorliegt, ergeben h&#228;ufiger ein f&#252;r die Pharmafirma vorteilhaftes Ergebnis.&#8221;</p>
<p>Dazu kommt aber noch ein weiterer interessanter Aspekt. Durch den Ver&#246;ffentlichungszwang f&#252;r Akademiker sehen diese sich gezwungen, bei ihren Studien m&#246;glichst positive Ergebnisse zu erzielen – weil diese f&#252;r Fachzeitschriften wohl interessanter sind.</p>
<p>So kann es sich ergeben, dass etwa bei einem Medikament gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">Bluthochdruck</a> das <a href="http://www.netdoktor.de/News/Forschung-Konkurrenzdruck-v-1132685.html" target="_blank">Ergebnis entweder direkt verf&#228;lscht wird</a>, oder die gesammelten Daten so gew&#228;hlt und ausgewertet werden, dass sich schlie&#223;lich doch noch das gew&#252;nschte Forschungsergebnis aus den bestehenden Daten herausquetschen l&#228;sst.</p>
<p>Beliebt ist auch das Umformulieren der Hypothese. Beispielsweise k&#246;nnte die urspr&#252;ngliche Fragestellung lauten: &#8220;Wie wirkt sich Medikament X gegen den <a href="http://www.med.de/krankheiten/augenkrankheiten/glaukom.html" target="_self">Gr&#252;nen Star</a> auf das Herz-Kreislauf-System aus?&#8221; Sollte sich w&#228;hrend der Studie zeigen, dass es eben enorm schlecht f&#252;r das Herz-Kreislauf-System ist, aber von der Leber gut vertragen wird, kann man ja m&#252;helos umformulieren: &#8220;Studie beweist, dass Medikament X problemlos von der Leber vertragen wird&#8221;. Die unliebsamen Erkenntnisse kann man dann einfach verschweigen, weil es ja darum nicht geht. Fertig ist die positive Studie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/studien-oft-extrem-verzerrt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Sucht nach den Strahlen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/die-sucht-nach-den-strahlen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/die-sucht-nach-den-strahlen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 09:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=590</guid>
		<description><![CDATA[Alkoholsucht ist bekannt, die Sucht nach Nikotin und illegalen Drogen, aktuell ist dank prominenter Beispiele auch die Sexsucht &#8211; die es geben mag oder auch nicht &#8211; ein Thema. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt eine &#8220;neue&#8221; Sucht gefunden: Die Sucht nach dem Solarium.
Dermatologen hatten g&#228;ngige Kriterienkataloge f&#252;r Alkoholabh&#228;ngigkeit f&#252;r ihre Zwecke abgewandelt. Eine Studie, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkoholsucht ist bekannt, die Sucht nach Nikotin und illegalen Drogen, aktuell ist dank prominenter Beispiele auch die Sexsucht &#8211; die es geben mag oder auch nicht &#8211; ein Thema. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt eine &#8220;neue&#8221; Sucht gefunden: Die Sucht nach dem Solarium.</p>
<p>Dermatologen hatten g&#228;ngige Kriterienkataloge f&#252;r Alkoholabh&#228;ngigkeit f&#252;r ihre Zwecke abgewandelt. Eine Studie, die in der Fachpublikation Archives of Dermatology ver&#246;ffentlich wurde, konnte feststellen, dass ein Drittel der befragten Personen diese Kriterien der <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">Abh&#228;ngigkeit</a> erf&#252;llen – und zwar im Hinblick auf ihre Sonnenstudiobesuche bzw. Strandaufenthalte.</p>
<p>Die Studie wurde von Catherine Mosher vom angesehenen Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York durchgef&#252;hrt. Untersucht wurden &#252;ber 400 College-Studenten. Jeder zweite von ihnen besucht mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig ein Sonnenstudio: Durchschnittlich hatten sie innerhalb von 12 Monaten 23-mal ein Solarium besucht.</p>
<p>Ein Drittel dieser Solariumsfans zeigt ein Verhalten, dass den Suchtkriterien entspricht. Dazu geh&#246;rt, dass sie sich freiwillig den UV-Strahlen aussetzen, obwohl sie um deren Sch&#228;dlichkeit wissen. Sie f&#252;hlen sich auf das Sonnen angewiesen, weil es ihre Laune bessert und sie &#8220;unter die Leute kommen&#8221; – also &#228;hnlich wie manche <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht/alkoholkrankheit.html" target="_self">Alkoholkranken</a> ihren Alkoholkonsum empfinden.</p>
<p>In dieser Gruppe fanden sich auch mehr Studenten mit Angstst&#246;rungen, und sie griffen auch h&#228;ufiger zu Alkohol, Marihuana und anderen Rauschmitteln als die nicht &#8220;solariums-s&#252;chtigen&#8221; Studenten. Sie schienen also generell mehr zu Suchtverhalten oder gar Suchterkrankungen und Rauschmittelgebrauch zu neigen.</p>
<p>In Deutschland wurde im Juni des vergangenen Jahres ein Gesetz beschlossen, nachdem nur Personen &#252;ber 18 Jahren ein Sonnenstudio besuchen d&#252;rfen. Die UV-Strahlung verursacht n&#228;mlich nicht nur kosmetische Hautsch&#228;den, speziell das vorzeitige Altern der Haut, sondern auch Hautkrebs. Dies gilt umso mehr, wenn die <a href="http://www.senioren-blogger.de/gesundheit/solarien-in-der-kritik.html" target="_blank">Sicherheitsvorschriften vom Solariumsbetreiber nicht beachtet werden</a> oder einfach nicht ausreichen.</p>
<p>Bei Jugendlichen ist der Selbstschutz der Haut gegen die UV-Strahlung noch nicht v&#246;llig ausgebildet, deswegen sind sie durch &#252;berm&#228;&#223;ige Sonneneinwirkung noch gef&#228;hrdeter als Erwachsene. Durch h&#228;ufige und starke Sonnenbr&#228;nde in der Jugend entsteht sp&#228;ter unter Umst&#228;nden Hautkrebs. Vor allem der schwarze Hautkrebs ist eine sehr aggressive und b&#246;sartige <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankung</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/die-sucht-nach-den-strahlen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ambulant-OPs sind g&#252;nstig und gut</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/ambulant-ops-sind-guenstig-und-gut.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/ambulant-ops-sind-guenstig-und-gut.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 09:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ambulante Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Ambulante Operationen sind beliebt. Dem Patienten ersparen sie unangenehme &#220;bernachtungen in einem ungewohnten Umfeld, was dem Versicherungssystem wiederum unangenehme Ausgaben erspart. Wie eine aktuelle Studie ergab, sind Patienten auch mit dem Operationsergebnis sehr zufrieden.
Ambulante OPs sind nicht in allen, aber in vielen F&#228;llen m&#246;glich, in denen ein chirurgischer Eingriff n&#246;tig ist. Sie werden entweder direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ambulante Operationen sind beliebt. Dem Patienten ersparen sie unangenehme &#220;bernachtungen in einem ungewohnten Umfeld, was dem Versicherungssystem wiederum unangenehme Ausgaben erspart. Wie eine aktuelle Studie ergab, sind Patienten auch mit dem Operationsergebnis sehr zufrieden.</p>
<p>Ambulante OPs sind nicht in allen, aber in vielen F&#228;llen m&#246;glich, in denen ein chirurgischer Eingriff n&#246;tig ist. Sie werden entweder direkt in der Arztpraxis durchgef&#252;hrt, falls diese entsprechend ausgestattet ist, in einem Krankenhaus, oder in einem speziellen Zentrum f&#252;r ambulante Operationen.</p>
<p>Zusammen mit der Kassen&#228;rztlichen Bundesvereinigung, der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung Bayerns und dem Bundesverband Ambulantes Operieren hat die M&#252;nchner Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t eine Studie zur Patientenzufriedenheit durchgef&#252;hrt. 97,5 Prozent der Befragten bewerteten den Eingriff mit &#8220;gut&#8221; oder &#8220;sehr gut&#8221;; 95,5 Prozent w&#252;rden sich wieder einer ambulanten OP unterziehen.</p>
<p>Den Krankenhausaufenthalt haben die Befragten offensichtlich nicht vermisst: 94,9 Prozent fanden, dass sie zuhause v&#246;llig ausreichend betreut wurden. KVB-Vorstandschef Dr. Axel Munte sieht von diesen Zahlen die hohe Qualit&#228;t der niedergelassenen <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Chirurgen</a> und An&#228;sthesisten best&#228;tigt.</p>
<p>Gleichzeitig lassen sich mit ambulanten Kosten enorme Ersparnisse erzielen: Gesundheits&#246;konom Prof. Dr. Peter Oberender geht laut &#196;rzteblatt mit einem Einsparpotenzial von bis zu 515 Millionen Euro j&#228;hrlich aus. Zu dieser Zahl kam er durch einen Kostenvergleich von 25 Operationen, die oft ambulant durchgef&#252;hrt wurden.</p>
<p>Der Pr&#228;sident des <a href="http://www.operieren.de/" target="_blank">Bundesverbandes Ambulantes Operieren</a> (BAO), Dr. Axel Neumann, macht darauf aufmerksam, dass beispielsweise Meniskusoperationen in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern zu durchschnittlich 90 Prozent ambulant durchgef&#252;hrt w&#252;rden – in Deutschland nur bei etwas &#252;ber 30 Prozent der F&#228;lle. Allein hier k&#246;nnten jedes Jahr zwischen 5,3 bis 38,9 Millionen Euro eingespart werden.</p>
<p>In den USA werden &#252;ber 80 Prozent aller Eingriffe, die ambulant durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, auch tats&#228;chlich ambulant durchgef&#252;hrt – in Deutschland sind es nur 60 Prozent. Viele Eingriffe sind auch ambulant gut zu bew&#228;ltigen, etwa die Operation des <a href="http://www.med.de/krankheiten/augenkrankheiten/katarakt.html" target="_self">Grauen Stars</a>, Krampfaderoperationen, oder <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/fettabsaugung.html" target="_self">Liposuktion</a>.</p>
<p>Die an der Studie beteiligten Organisationen sind sich einig, dass es in aller Interesse ist, buchst&#228;blich sparsamer zu operieren – zumal die Qualit&#228;t der ambulanten Eingriffe und die Patientenzufriedenheit sehr hoch sind. Politik und Krankenkassen sollten daher die ambulanten Eingriffe mehr f&#246;rdern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/ambulant-ops-sind-guenstig-und-gut.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T&#246;dliche Klinikkeime</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/toedliche-klinikkeime.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/toedliche-klinikkeime.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 08:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[MRSA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Aktuell findet in Berlin ein internationaler Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Krankenhaushygiene (DGKH) statt. Ziel des Kongresses mit rund 1.000 Teilnehmern aus 12 L&#228;ndern ist es, Informationen dar&#252;ber zu sammeln, wie die verschiedenen L&#228;nder die Krankenhaushygiene regeln.
Unterschiede gibt es bei der Krankenhaushygiene aber nicht nur im internationalen Vergleich. Innerhalb Deutschlands gibt es keine einheitlichen Vorschriften, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell findet in Berlin ein internationaler Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Krankenhaushygiene (DGKH) statt. Ziel des Kongresses mit rund 1.000 Teilnehmern aus 12 L&#228;ndern ist es, Informationen dar&#252;ber zu sammeln, wie die verschiedenen L&#228;nder die Krankenhaushygiene regeln.</p>
<p>Unterschiede gibt es bei der Krankenhaushygiene aber nicht nur im internationalen Vergleich. Innerhalb Deutschlands gibt es keine einheitlichen Vorschriften, was etwa dazu f&#252;hrt, dass nur f&#252;nf Bundesl&#228;nder gr&#246;&#223;eren Krankenh&#228;usern hauptamtliche Hygieniker vorschreiben.</p>
<p>Hauptamtliche Hygieniker sind Fach&#228;rzte, die sich sozusagen in Vollzeit darum k&#252;mmern, dass im Krankenhaus alle Hygieneregeln auch wirklich eingehalten und potenzielle &#8220;Hygienefallen&#8221; aufgedeckt werden. Das reicht vom H&#228;ndedesinfizieren bei Pflegepersonal und &#196;rzten &#252;ber die Sterilisierung von medizinischen Ger&#228;ten und Werkzeugen bis hin zur Einhaltung der Hygienevorschriften f&#252;r die gesamten Geb&#228;ude.</p>
<p>So kann vermieden werden, dass ein ansonsten vollkommen gesunder Patient zu einer Routine-<a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operation</a> wie z.B. zum <a href="http://www.med.de/chirurgie/allgemeinchirurgie/blinddarmoperation.html" target="_self">Entfernen des Blinddarms</a> ins Krankenhaus kommt, dort mit Krankheitserregern in Kontakt kommt – vielleicht weil der Arzt bei der Visite zwischen den einzelnen Patienten die H&#228;nde nicht desinfiziert – und an einer vermeidbaren Infektion stirbt.</p>
<p>Laut Klaus-Dieter Zastrow vom <a href="http://www.dgkh.de/" target="_self">DGKH</a>-Vorstand k&#246;nnte die hohe Zahl der vermeidbaren Infektionen in Krankenh&#228;usern gesenkt werden, wenn jedes Klinikum ab 400 Betten einen hauptamtlichen Krankenhaushygieniker besch&#228;ftigen w&#252;rde. Von erh&#246;hten Kosten will Zastrow dabei nichts h&#246;ren: „Auf diese Weise k&#246;nnten die Kliniken Millionen einsparen, die sie nun f&#252;r die Folgebehandlung nach einer Krankenhausinfektion ausgeben m&#252;ssen“, wird er im &#196;rzteblatt zitiert.</p>
<p>Dabei steht noch nicht einmal verl&#228;sslich fest, wie viele Menschen sich tats&#228;chlich beim Krankenhausaufenthalt mit &#8220;Krankenhauserregern&#8221; infizieren. Laut DGKH sind die neuesten Zahlen dazu aus dem Jahr 1995. Nach den damaligen Zahlen kommt es jedes Jahr in Krankenh&#228;usern zu einer halben Million Infektionen und etwa 20.000 Todesf&#228;llen. Beides w&#228;re vermeidbar.</p>
<p>Gef&#252;rchtet ist bei den Krankenhausinfektionen vor allem der multiresistente Staphylococcous aureus (<a href="http://www.med.de/lexikon/mrsa.html" target="_self">MRSA</a>) und &#228;hnliche schwer zu bek&#228;mpfende Bakterien. Sie lassen sich mit herk&#246;mmlichen <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker/ber-den-tellerrand/2010-04-09/antibiotika" target="_blank">Antibiotika</a> nicht mehr bek&#228;mpfen. Es gibt neben dieser bekannten Gruppe von Krankheitserregern aber auch Viren und Pilze, die wohl zunehmend auf dem Vormarsch sind und gerade f&#252;r immungeschw&#228;chte Personen bedrohlich sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/toedliche-klinikkeime.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>K&#252;nstliches Pankreas f&#252;r Diabetiker getestet</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliches-pankreas-fuer-diabetiker-getestet.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliches-pankreas-fuer-diabetiker-getestet.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Pankreas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=580</guid>
		<description><![CDATA[Bei Diabetikern des Typs 1 hat die Bauchspeicheldr&#252;se ihre T&#228;tigkeit komplett eingestellt und produziert kein Insulin mehr. Die Patienten m&#252;ssen deshalb lebenslang regelm&#228;&#223;ig Insulin spritzen und ihre Ern&#228;hrung im Auge behalten.
Etwas neuer ist die Insulinpumpe, die bei Diabetes direkt am K&#246;rper getragen wird und mehrmals t&#228;glich Insulin &#252;ber einen Katheter in den K&#246;rper leitet. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Diabetikern des Typs 1 hat die Bauchspeicheldr&#252;se ihre T&#228;tigkeit komplett eingestellt und produziert kein Insulin mehr. Die Patienten m&#252;ssen deshalb lebenslang regelm&#228;&#223;ig Insulin spritzen und ihre Ern&#228;hrung im Auge behalten.</p>
<p>Etwas neuer ist die Insulinpumpe, die bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> direkt am K&#246;rper getragen wird und mehrmals t&#228;glich Insulin &#252;ber einen Katheter in den K&#246;rper leitet. Das Injizieren mit Spritze bzw. Pen entf&#228;llt. Die Pumpe kann aber den Blutzuckerspiegel nicht selbst messen und die ben&#246;tigte Menge Insulin festlegen, das <a href="http://dynamicare.wordpress.com/2010/04/06/dyna-valeo-non-invasive-durchbruch-in-der-selbstmessung-von-blutzucker-glukose/" target="_blank">Messen</a> muss also immer noch der Mensch selbst durchf&#252;hren.</p>
<p>Jetzt soll ein computergesteuertes &#8220;k&#252;nstliches <a href="http://www.med.de/lexikon/pankreas.html" target="_self">Pankreas</a>&#8221; beide Aufgaben &#252;bernehmen. Das Ger&#228;t misst regelm&#228;&#223;ig den Blutzuckerspiegel, um dann automatisch die richtige Menge Insulin zu verabreichen. Erstmals wird dabei auch Glucagon eingesetzt, der nat&#252;rliche &#8220;Gegenspieler&#8221; von Insulin. Auch dieses Hormon stellt die Bauchspeicheldr&#252;se von Typ-1-Diabetikern nicht mehr her.</p>
<p>Das Ger&#228;t wurde gerade von Wissenschaftlern der Universit&#228;t von Boston getestet. Sie konnten bei immerhin sechs der nur elf Versuchspersonen den angestrebten Blutzuckerwert erreichen, berichtet <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Kuenstliches-Pankreas-im-Test-article824782.html" target="_blank">n-tv</a>. Sie hoffen, dass Zuckerkranke in Zukunft handlichere Ger&#228;te dieser Art erhalten. Sie k&#246;nnten so auf das l&#228;stige Messen des Zuckers verzichten. Auch das genaue &#8220;Abz&#228;hlen&#8221; der verzehrten Kohlenhydrate w&#252;rde so wegfallen.</p>
<p>Durch genau angepasste Glucagon-Gaben k&#246;nnte auch eine Unterzuckerung vermieden werden, die bei Diabetikern ebenfalls immer ein Risiko ist, wenn sie etwa die Insulinmenge genau an ihren Verzehr angepasst haben, der Blutzuckerspiegel aber durch viel Bewegung zus&#228;tzlich sinkt.</p>
<p>Die Regulierung des Blutzuckerspiegels, am besten ohne gro&#223;e Schwankungen, ist deshalb so wichtig, weil Diabetes oft von anderen Krankheiten gefolgt wird, vor allem von <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/arteriosklerose.html" target="_self">Sch&#228;den an den Blutgef&#228;&#223;en</a>, am Herzen, an Augen, Nerven und Nieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliches-pankreas-fuer-diabetiker-getestet.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Niedriger Blutdruck nicht harmlos</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/niedriger-blutdruck-nicht-harmlos.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/niedriger-blutdruck-nicht-harmlos.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=576</guid>
		<description><![CDATA[Bluthochdruck gilt bei uns als echte &#8220;Volkskrankheit&#8221;. Je nach Altersgruppe sollen bis zu 50 Prozent der Deutschen daran leiden, und &#196;rzte und Patienten bem&#252;hen sich mit allen Mitteln um eine Senkung des Blutdruck: Mit einer Ern&#228;hrungsumstellung, die zu einem Gewichtsverlust f&#252;hren soll, mit Bewegung und auch mit Medikamenten. Meist gilt dabei: Je niedriger, umso besser. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bluthochdruck gilt bei uns als echte &#8220;Volkskrankheit&#8221;. Je nach Altersgruppe sollen bis zu 50 Prozent der Deutschen daran leiden, und &#196;rzte und Patienten bem&#252;hen sich mit allen Mitteln um eine Senkung des Blutdruck: Mit einer Ern&#228;hrungsumstellung, die zu einem Gewichtsverlust f&#252;hren soll, mit Bewegung und auch mit Medikamenten. Meist gilt dabei: Je niedriger, umso besser. Bei manchen Menschen kann aber auch zu niedriger Blutdruck gef&#228;hrlich werden &#8230;</p>
<p>Bei so gut wie jedem Arztbesuch wird auch der Blutdruck gemessen. Was dabei gemessen wird, ist der Druck im Blutgef&#228;&#223;, wenn das Herz das Blut in die Adern pumpt (der diastolische, h&#246;here Wert) und den Druck beim R&#252;ckfluss des Blutes (der systolische, niedrigere Wert). Von <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">Bluthochdruck</a> (medizinisch: Hypertonie) spricht man, wenn der systolische Wert &#252;ber 140, der diastolische Wert &#252;ber 90 liegt, und das &#252;ber eine l&#228;ngere Zeit. Als Faustregel gilt: Wenn an drei unterschiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Tagen erh&#246;hte Werte gemessen werden, dann hat man einen erh&#246;hten Blutdruck.</p>
<p>Steht das erst einmal fest, beginnt der Kampf gegen <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a>, Ern&#228;hrungsfehler und Bewegungsmangel. In vielen F&#228;llen wird der Blutdruck auch mit <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> gesenkt. Normalerweise gilt dabei, dass man den Blutdruck so weit dr&#252;cken sollte, wie es nur geht. Das ist aber nicht f&#252;r alle Betroffenen gut.</p>
<p>Bei niedrigem Blutdruck <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article7179876/Auch-niedriger-Blutdruck-kann-schaden.html" target="_blank">wird n&#228;mlich auch das Herz schlechter durchblutet</a>, und bei Patienten, die sowieso schon Durchblutungsprobleme des Herzens haben, kann das gef&#228;hrlich werden. Sie sollen deswegen darauf achten, dass ihr Blutdruck nicht unter 130/90 sinkt.</p>
<p>Ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie, systolischer Wert unter 110) kommt seltener vor als ein zu hoher. Es ist eine interessante Ironie, dass der Bluthochdruck kaum unangenehme Symptome verursacht, aber das Risiko f&#252;r Herzinfarkte und Schlaganf&#228;lle stark erh&#246;ht, w&#228;hrend der normalerweise harmlose niedrige Blutdruck sehr unangenehm sein kann. Er verursacht M&#252;digkeit und Schwindelgef&#252;hle, die zu Ohnmachten und Bewusstlosigkeit f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Wenn sie nicht von einer anderen Krankheit einhergeht bzw. davon ausgel&#246;st wird, ist die Hypotonie harmlos – abgesehen von m&#246;glichen Verletzungen bei St&#252;rzen, wenn man ohnm&#228;chtig wird. Medikamente sind fast nie n&#246;tig, durch <a href="http://heartcontrol.de/niedriger-blutdruck-indikation/" target="_blank">einfache Ma&#223;nahmen wie Sport und Wechselduschen</a> lassen sich die Symptome fast immer bek&#228;mpfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/niedriger-blutdruck-nicht-harmlos.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zecken spotten hartem Winter</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/zecken-spotten-hartem-winter.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/zecken-spotten-hartem-winter.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose]]></category>
		<category><![CDATA[FSME]]></category>
		<category><![CDATA[Zecken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=573</guid>
		<description><![CDATA[Der lange kalte Winter hat viele darauf hoffen lassen, dass es im Sommer weniger der l&#228;stigen Insekten geben wird. Vor allem die unbeliebten Zecken sollte das eisige Wetter nach den W&#252;nschen vieler Menschen dezimiert haben. Experten warnen aber, dass die Zecken vom vergangenen Winter nicht wirklich dezimiert wurden – die geschlossene Schneeschicht hat sie vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lange kalte Winter hat viele darauf hoffen lassen, dass es im Sommer weniger der l&#228;stigen Insekten geben wird. Vor allem die unbeliebten Zecken sollte das eisige Wetter nach den W&#252;nschen vieler Menschen dezimiert haben. Experten warnen aber, dass die Zecken vom vergangenen Winter nicht wirklich dezimiert wurden – die geschlossene Schneeschicht hat sie vor der K&#228;lte gesch&#252;tzt.</p>
<p>Die Infektionsgefahr, die von den Zecken ausgeht, ist daher ungebrochen. Gef&#252;rchtet ist vor allem die <a href=" http://www.med.de/lexikon/fsme.html" target="_self">Fr&#252;hsommer-Meningoenzephalitis</a> (FSME), die nicht urs&#228;chlich behandelt werden kann. Allerdings gibt es zur Vorbeugung eine Impfung, die allen Menschen empfohlen wird, die sich in Risikogebieten aufhalten. Das gilt f&#252;r die Bewohner dieser Gebiete ebenso wie f&#252;r Touristen und Personen, die sich auch anderen Gr&#252;nden dort aufhalten. Die vollst&#228;ndige <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Impfung</a> bietet f&#252;r mehrere Jahre Schutz vor der Infektion mit FSME.</p>
<p>Bei Zeckenstichen kann auch die Borreliose &#252;bertragen werden, eine <a href="http://www.med.de/lexikon/bakterium.html" target="_self">bakterielle</a> Infektion. Sie kann mit Antibiotika behandelt werden und heilt dann in den meisten F&#228;llen v&#246;llig aus. Die gilt vor allem dann, wenn die Krankheit in einem fr&#252;hen Stadium erkannt und mit den entsprechenden Medikamenten behandelt wird. Unbehandelt kann die Borreliose auch zu einer chronischen Krankheit werden. Anders als bei FSME gibt es gegen die Borreliose zumindest <a href="http://borreliose-epidemie.blogspot.com/2010/03/warten-auf-impfungen-und-neue.html" target="_blank">aktuell keine Impfung</a>.</p>
<p>Der beste Schutz vor beiden Krankheiten ist nat&#252;rlich das Vermeiden jeglicher Zeckenstiche. Wer nun zwischen M&#228;rz und Oktober aber nicht v&#246;llig auf den Aufenthalt im Freien verzichten will, sollte sich nicht nur impfen lassen, sondern zumindest nach so &#8220;risikoreichen&#8221; Aktivit&#228;ten wie etwa einen Waldspaziergang zus&#228;tzlich sorgf&#228;ltig den kompletten K&#246;rper absuchen, um Zecken sofort entdecken zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wer wissen will, ob er in einem Risikogebiet wohnt, oder ob man am Urlaubsort mit einer von Zecken &#252;bertragenen Krankheit rechnen muss, kann sich <a href="http://www.zecken.de/index.php?id=478" target="_blank">hier</a> informieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/zecken-spotten-hartem-winter.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arzneimittelmix lieber vermeiden</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/arzneimittelmix-lieber-vermeiden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/arzneimittelmix-lieber-vermeiden.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 10:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselwirkungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=566</guid>
		<description><![CDATA[Gerade &#228;ltere Patienten oder Patienten, die an mehreren Krankheiten leiden, m&#252;ssen oft mehrere Medikamente nebeneinander einnehmen. In diesem Fall k&#246;nnen die Medikamente, die die Krankheiten heilen und die Beschwerden lindern sollen, selbst zur Gefahr werden. Es kann n&#228;mlich zu gef&#228;hrlichen Wechselwirkungen kommen. Darauf machte jetzt Prof. J&#252;rgen Sch&#246;lmerich anl&#228;sslich eines Internistenkongresses in Wiesbaden aufmerksam.
Wird ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade &#228;ltere Patienten oder Patienten, die an mehreren Krankheiten leiden, m&#252;ssen oft mehrere Medikamente nebeneinander einnehmen. In diesem Fall k&#246;nnen die Medikamente, die die Krankheiten heilen und die Beschwerden lindern sollen, selbst zur Gefahr werden. Es kann n&#228;mlich zu gef&#228;hrlichen Wechselwirkungen kommen. Darauf machte jetzt Prof. J&#252;rgen Sch&#246;lmerich anl&#228;sslich eines Internistenkongresses in Wiesbaden aufmerksam.</p>
<p>Wird ein Patient von mehreren &#196;rzten, etwa unterschiedlichen <a href="http://www.med.de/arztsuche.html" target="_self">Fach&#228;rzten</a>, behandelt, kann es schnell dazu kommen, das Patient und Arzt gleicherma&#223;en den &#220;berblick &#252;ber die verordneten <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> verlieren. Wie diese Medikamente aufeinander reagieren, und wie sie in Gegenwart der anderen Arzneimittel im K&#246;rper abgebaut werden, k&#246;nne kein Arzt mehr auswendig wissen, so Sch&#246;lmerich, Direktor der Klinik f&#252;r Innere Medizin der Universit&#228;t Regensburg.</p>
<p>Er zitierte eine aktuelle franz&#246;sische Studie, bei der bei rund acht Prozent der Patienten &#252;ber 65 Jahren die Kombination der verschiedenen Arzneimittel der Grund f&#252;r die Beschwerden war. Deswegen sei ein Informationsaustausch zwischen den behandelnden &#196;rzten sinnvoll. So k&#246;nne, etwa mit Hilfe spezieller Computerprogramme, gekl&#228;rt werden, ob die verschiedenen Pr&#228;parate &#252;berhaupt gleichzeitig angewendet werden k&#246;nnen, und ob sie tats&#228;chlich alle notwendig sind. Im Internet gibt es sogar frei zug&#228;ngliche <a href="http://de.oddb.org/" target="_blank">Datenbanken</a>, die &#252;ber die Kompatibilit&#228;t verschiedener Inhaltsstoffe informieren.</p>
<p>Wechselwirkungen der Medikamente, die im schlimmsten Fall sogar t&#246;dlich sein k&#246;nnen, k&#246;nnten so vielleicht vermieden werden. M&#246;glicherweise kann dadurch sogar verhindert werden, dass ein bestimmtes Medikament Symptome verursacht, gegen die ein anderer Arzt wiederum ein weiteres Arzneimittel verschreibt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/arzneimittelmix-lieber-vermeiden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Japaner-Darm kann Algen verwerten</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/japaner-darm-kann-algen-verwerten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/japaner-darm-kann-algen-verwerten.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Algen gelten seit einigen Jahren als Gesundheitswunder aus dem Meer. Sie enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente, sind reich an Kohlenhydraten und unges&#228;ttigten Fetts&#228;uren. Trotzdem werden sie bei uns, anders als in gro&#223;en Teilen Asiens, nicht sehr oft als Gem&#252;se gegessen, sondern in aufbereiteter Form als Nahrungserg&#228;nzungsmittel.
Das ist vielleicht sogar sinnvoll, denn franz&#246;sische Forscher haben herausgefunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Algen gelten seit einigen Jahren als Gesundheitswunder aus dem Meer. Sie enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente, sind reich an Kohlenhydraten und unges&#228;ttigten Fetts&#228;uren. Trotzdem werden sie bei uns, anders als in gro&#223;en Teilen Asiens, nicht sehr oft als Gem&#252;se gegessen, sondern in aufbereiteter Form als Nahrungserg&#228;nzungsmittel.</p>
<p>Das ist vielleicht sogar sinnvoll, denn franz&#246;sische Forscher haben herausgefunden, dass Japaner die Bestandteile von Algen besser aufschlie&#223;en und verwerten k&#246;nnen als etwa Nordamerikaner. In Japan sind die an sich schwer verdaulichen Algen schon seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a>. W&#228;hrend dieser Zeit haben sich die Darmbakterien die n&#246;tigen F&#228;higkeiten angeeignet, mit denen sie die Algen auch wirklich verwerten k&#246;nnen.</p>
<p>Das franz&#246;sische Team untersuchte die Darmflora von 13 japanischen und 18 nordamerikanischen Testpersonen. Nur die Japaner verf&#252;gen &#252;ber ein Enzym, das die Verdauung von Algen unterst&#252;tzt. Es stammt urspr&#252;nglich von einer Bakterienart, die vor allem von den Algen lebt, die von den Japanern auch zum Kochen verwendet werden, etwa als H&#252;lle f&#252;r Sushi oder als Suppeneinlage.</p>
<p>Die Wissenschaftler vermuten nun, dass der h&#228;ufige Kontakt zu den Bakterien dazu gef&#252;hrt hat, dass die Darmflora bestimmte Eigenschaften, bzw. genetische Informationen von ihnen &#252;bernommen hat – schon jetzt wird das in den Medien gern als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,688027,00.html" target="_blank">Sushi-Gen</a>&#8221; bezeichnet. Die Darmflora ist damit in der Lage, nicht nur die &#8220;&#252;blichen&#8221; Lebensmittel wie Fleisch und zu Lande wachsende Pflanzen zu verwerten, sondern eben auch die Algen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/japaner-darm-kann-algen-verwerten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ergonomie so wichtig wie Physiotherapie</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/ergonomie-so-wichtig-wie-physiotherapie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/ergonomie-so-wichtig-wie-physiotherapie.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 09:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=557</guid>
		<description><![CDATA[Kaum ein Erwachsener bleibt lebenslang von R&#252;ckenschmerzen verschont. Bei manchen kommt und geht ein unerkl&#228;rlicher Schmerz innerhalb weniger Tage, andere schlagen sich fast jeden Tag damit herum. Abhilfe schaffen soll oft eine Physiotherapie – aber ist sie wirklich die beste Waffe im Kampf gegen die R&#252;ckenschmerzen?
Einer der h&#228;ufigsten Gr&#252;nde f&#252;r R&#252;ckenschmerzen ist ein unergonomisch eingerichteter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Erwachsener bleibt lebenslang von R&#252;ckenschmerzen verschont. Bei manchen kommt und geht ein unerkl&#228;rlicher Schmerz innerhalb weniger Tage, andere schlagen sich fast jeden Tag damit herum. Abhilfe schaffen soll oft eine Physiotherapie – aber ist sie wirklich die beste Waffe im Kampf gegen die R&#252;ckenschmerzen?</p>
<p>Einer der h&#228;ufigsten Gr&#252;nde f&#252;r R&#252;ckenschmerzen ist ein unergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz. Werden die richtigen Abst&#228;nde und Winkel nicht eingehalten, schleichen sich eine Vielzahl von kleinen Fehlhaltungen und Mehrbelastungen ein, die schlie&#223;lich zu R&#252;ckenschmerzen f&#252;hren, gelegentlich sogar zu <a href="http://www.med.de/krankheiten/rueckenbeschwerden/bandscheibenvorfall.html" target="_self">Bandscheibenvorf&#228;llen</a>. Das gilt prinzipiell f&#252;r alle Arbeitspl&#228;tze, vor allem aber die, an denen man lange Zeit nahezu bewegungslos verweilt – typischerweise also an Schreibtischen.</p>
<p>Chronische <a href="http://www.med.de/krankheiten/rueckenbeschwerden.html" target="_self">R&#252;ckenschmerzen</a> sind aber wiederum ein typischer Grund f&#252;r Fehlzeiten. Allein hierzulande fehlen pro Tag &#252;ber 90.000 Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz. Es ist also durchaus auch im Interesse des Arbeitgebers, wenn der f&#252;r einen ergonomischen Arbeitsplatz sorgt. Das beugt R&#252;ckenschmerzen vor, kann aber auch sozusagen hinterher noch helfen.</p>
<p>Das hat eine kanadisch-niederl&#228;ndische Studie mit 134 an R&#252;ckenschmerzen leidenden Teilnehmern ergeben. Ihre Schmerzen waren so schlimm, dass sie durchschnittlich sechs Monate lang nicht arbeiten konnten. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine traditionelle Behandlung mit Schmerzmedikamenten und Physiotherapie; die zweite Gruppe erhielt eine &#8220;integrative Behandlung&#8221;. Dabei werden <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Schmerzmittel</a>, R&#252;ckentraining und –schonung mit einem speziell zugeschnittenen <a href="http://www.kosmetik-und-wellness.at/gesundheit/ergonomie-am-arbeitsplatz-gesunde-haltung/" target="_blank">ergonomischen Arbeitsplatz</a> kombiniert.</p>
<p>Die Mitglieder der zweiten Gruppe waren im Durchschnitt vier Monate vor der ersten Gruppe wieder so weit, dass sie an ihren Arbeitsplatz zur&#252;ckkehren konnten. Allerdings gab es in punkto Schmerzen keinen Unterschied zwischen den beiden Methoden: Bei beiden Gruppen nahm der Schmerz immer mehr ab.</p>
<p>Die kombinierte Methode ist also deutlich wirksamer als die klassische Behandlung mit Schmerzmitteln und Physiotherapie, sei es nun Krankengymnastik oder Massage oder beides. Physiotherapie allein hat zudem keine langfristige lindernde Wirkung bei chronischen R&#252;ckenschmerzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/ergonomie-so-wichtig-wie-physiotherapie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der BMI hat endg&#252;ltig ausgedient</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/der-bmi-hat-endgueltig-ausgedient.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/der-bmi-hat-endgueltig-ausgedient.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[BMI]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=539</guid>
		<description><![CDATA[Lange Jahre war der Body Mass Index (BMI), wissenschaftlich eher unbegr&#252;ndet, das Ma&#223; aller Dinge, wenn vom Gewicht auf die Gesundheit geschlossen werden sollte. Jetzt konnten Mediziner aber erstmals belegen, dass der BMI nichts &#252;ber die Krankheitsrisiken aussagt.
Beim BMI, dem K&#246;rpermasse-Index, wird aus K&#246;rpergewicht und K&#246;rpergr&#246;&#223;e die K&#246;rpermasse errechnet. Je nach Ergebnis wird die Person [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Jahre war der Body Mass Index (BMI), wissenschaftlich eher unbegr&#252;ndet, das Ma&#223; aller Dinge, wenn vom Gewicht auf die Gesundheit geschlossen werden sollte. Jetzt konnten Mediziner aber erstmals belegen, dass der BMI nichts &#252;ber die Krankheitsrisiken aussagt.</p>
<p>Beim BMI, dem K&#246;rpermasse-Index, wird aus K&#246;rpergewicht und K&#246;rpergr&#246;&#223;e die K&#246;rpermasse errechnet. Je nach Ergebnis wird die Person dann in die Gruppen untergewichtig, normalgewichtig, &#252;bergewichtig oder stark &#252;bergewichtig eingeteilt. Starkes &#220;bergewicht (Fettleibigkeit bzw. <a href="http://www.med.de/lexikon/adipositas.html" target="_self">Adipositas</a>) wird als Risikofaktor f&#252;r viele Krankheiten angesehen, darunter etwa Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, wie etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/arteriosklerose.html" target="_self">Arteriosklerose</a>, oder Stoffwechselkrankheiten wie <a href=" http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes mellitus</a>.</p>
<p>Schon seit Jahren wurde der BMI generell kritisiert, weil die Formel nur Gewicht und Gr&#246;&#223;e beachtet, aber keine anderen Variablen. Vor allem der Anteil an K&#246;rperfett wird dabei nicht mit ber&#252;cksichtigt. Wer also gro&#223; und muskul&#246;s ist, kann genauso in der &#8220;&#220;bergewicht&#8221;-Schublade landen wie ein kleiner Dicker. F&#252;r sehr kleine, sehr gro&#223;e oder auch alte Menschen ist die Berechnung der K&#246;rpermasse mit dem BMI ungeeignet, und er sagt auch nichts &#252;ber <a href="http://www.med.de/gesundheit/fitness.html" target="_self">Fitness</a> oder Ern&#228;hrungsgewohnheiten aus. &#220;berhaupt sollte der BMI urspr&#252;nglich nur f&#252;r den statistischen Vergleich von Menschengruppen verwendet werden, nicht f&#252;r individuelle Berechnungen.</p>
<p>Wissenschaftler der M&#252;nchner Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t haben jetzt in einer Langzeitstudie belegt, dass der BMI sowieso nicht als Ma&#223;stab f&#252;r die Gesundheit eines Menschen geeignet ist. Fett sei n&#228;mlich nicht gleich Fett, so Studienleiter Harald Schneider. Es komme, wie schon lange vermutet, auf die Verteilung des Fetts am K&#246;rper an.</p>
<p>Diese Verteilung k&#246;nne allerdings wirklich einen Hinweis darauf geben, ob das Risiko f&#252;r Herzinfarkt oder Schlaganfall bei der jeweiligen Person erh&#246;ht sei. &#8220;Gef&#228;hrlich&#8221; ist demzufolge vor allem das Fett um den Bauch herum, w&#228;hrend Fett an Oberschenkeln und Po und das klassische H&#252;ftgold sogar die Gesundheit sch&#252;tzt. Zu diesem Ergebnis kamen Schneider und sein Team mit einer Langzeitstudie, in deren Rahmen sie 11.000 Probanden teilweise bis zu acht Jahre lang beobachteten.</p>
<p>F&#252;r die Gesundheitsvorsorge aussagekr&#228;ftiger als der BMI ist daher die WHtR, die &#8220;Waist to Height Ratio&#8221;. Diese Zahl ergibt sich, wenn man den Taillenumfang durch die K&#246;rpergr&#246;&#223;e teilt. Die sich dabei ergebenden Werte sollten 0,5 bis 0,6 m&#246;glichst nicht &#252;berschreiten.</p>
<p>Schon seit l&#228;ngerer Zeit gibt es auch eine &#228;hnliche, aber schnellere Methode: Hier gilt der Taillenumfang als wichtiger Hinweis auf eine eventuelle Gef&#228;hrdung. Dabei gilt bei Frauen ein Bauchumfang von &#252;ber 88 Zentimetern, bei M&#228;nnern &#252;ber 102 Zentimetern als starkes Warnzeichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/der-bmi-hat-endgueltig-ausgedient.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>M&#228;nner und Frauen sind unterschiedlich krank</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/maenner-und-frauen-sind-unterschiedlich-krank.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/maenner-und-frauen-sind-unterschiedlich-krank.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 09:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=534</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wenn ein Mann einen Herzinfarkt bekommt, ruft die Frau den Notarzt – wenn die Frau einen Herzinfarkt bekommt, ist der Mann schon tot oder die Frau will ihn nicht beim Fernsehen st&#246;ren&#8221; – was wie ein Scherz klingt, ist eine den meisten &#196;rzten bekannte Tatsachen: Frauen und M&#228;nner sind unterschiedlich krank, und gehen mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn ein Mann einen Herzinfarkt bekommt, ruft die Frau den Notarzt – wenn die Frau einen Herzinfarkt bekommt, ist der Mann schon tot oder die Frau will ihn nicht beim Fernsehen st&#246;ren&#8221; – was wie ein Scherz klingt, ist eine den meisten &#196;rzten bekannte Tatsachen: Frauen und M&#228;nner sind unterschiedlich krank, und gehen mit ihrer Gesundheit unterschiedlich um.</p>
<p>Trotzdem werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Kranksein immer noch nicht ausreichend beachtet. Daher f&#246;rdert das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung ein Pilotprojekt zur Geschlechterforschung in der Medizin. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts f&#252;r Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité.</p>
<p>Im  Rahmen des Projekts wird untersucht, inwieweit die internationale medizinische Literatur auf geschlechtsspezifische Unterschiede eingeht. Bisher wurden rund 10.000 Publikationen untersucht, von denen 3.000 &#8220;genderrelevant&#8221; waren, also auf die Unterschiede zwischen Frauen und M&#228;nnern eingehen. Diese Ver&#246;ffentlichungen wurden in die Datenbank des Projekts aufgenommen.</p>
<p>Durch die Beachtung der Geschlechterunterschiede in der medizinischen Praxis und der medizinischen Forschung soll Patientinnen, aber auch Patienten besser geholfen werden k&#246;nnen. Dies gilt f&#252;r Behandlungen von beispielsweise <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzkrankheiten</a> ebenso wie f&#252;r die Entwicklung von Medikamenten.</p>
<p>Seit Jahren beklagen Patientinnen ebenso wie &#196;rztinnen, dass bei der Forschung vor allem M&#228;nner ber&#252;cksichtigt werden. So erkl&#228;rt es sich, dass etwa Herzinfarkte bei Frauen viel zu selten richtig diagnostiziert werden, weil die typischen Symptome eben nur bei M&#228;nner typisch sind.</p>
<p>&#196;hnlich verh&#228;lt es sich in der pharmazeutischen Forschung. <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> werden oft vorrangig an M&#228;nnern getestet, so dass die Dosis und Verabreichung auf einen M&#228;nnerk&#246;rper abgestimmt ist. Im schlimmsten Fall kann das dazu f&#252;hren, dass die Medikamente bei Frauen komplett andere Nebenwirkungen haben oder nichts helfen.</p>
<p>Gender-Mediziner haben noch weitere interessante Unterschiede aufgesp&#252;rt: Spenderorgane von Frauen passen sich dem neuen K&#246;rper besser an; dagegen werden Frauen seltener Spenderorgane eingesetzt.</p>
<p>Warum M&#228;nner anders krank werden als Frauen, f&#252;hrt Frank Sommer, Professor f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten.html" target="_self">M&#228;nnergesundheit</a> an der Universit&#228;tsklinik Hamburg-Eppendorf, auf den Einfluss der Hormone zur&#252;ck. Warum sie mit Krankheiten anders umgehen, liegt f&#252;r ihn daran, dass M&#228;nner sich nicht gerne als &#8220;schwach&#8221; zeigen.</p>
<p>Vermutlich auch deswegen gehen M&#228;nner seltener zu Vorsorgeuntersuchungen als Frauen.  „Wir sagen gerne: Frauen betreiben Vorsorgemedizin, M&#228;nner hingegen Reparaturmedizin“, so Sommer in der <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article6536716/Warum-Maenner-solche-Gesundheitsmuffel-sind.html" target="_blank">Welt Online</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/maenner-und-frauen-sind-unterschiedlich-krank.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Potenzmittel zu wenig erforscht</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/potenzmittel-zu-wenig-erforscht.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/potenzmittel-zu-wenig-erforscht.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 08:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[IWQIG]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=524</guid>
		<description><![CDATA[Was im Volksmund gemeinhin als &#8220;Potenzprobleme&#8221; bezeichnet wird, das nennen Mediziner lieber &#8220;Erektionsst&#246;rungen&#8221; oder auch &#8220;erektile Dysfunktion&#8221;. Diese Diagnose trifft zu, wenn der Mann zwar sexuell erregt ist, aber seine Erektion nicht steif genug f&#252;r den Geschlechtsverkehr wird, oder aber nicht lange genug ausreichend steif bleibt.
Die Gr&#252;nde daf&#252;r sind vielf&#228;ltig und reichen von kurzzeitigen Ausf&#228;llen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was im Volksmund gemeinhin als &#8220;Potenzprobleme&#8221; bezeichnet wird, das nennen Mediziner lieber &#8220;Erektionsst&#246;rungen&#8221; oder auch &#8220;erektile Dysfunktion&#8221;. Diese Diagnose trifft zu, wenn der Mann zwar sexuell erregt ist, aber seine Erektion nicht steif genug f&#252;r den Geschlechtsverkehr wird, oder aber nicht lange genug ausreichend steif bleibt.</p>
<p>Die Gr&#252;nde daf&#252;r sind vielf&#228;ltig und reichen von kurzzeitigen Ausf&#228;llen wegen Krankheit, Medikamenten oder Alkoholgenuss &#252;ber grundlegende<a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion/ursachen-erektilen-dysfunktion/psychische-ursachen.html" target="_self"> psychische St&#246;rungen</a> bis hin zu chronischen Erkrankungen wie etwa Diabetes, in deren Folge dann auch Erektionsprobleme auftauchen.</p>
<p>Um zu einer befriedigenden Erektion zu kommen, stehen von erektiler Dysfunktion betroffenen M&#228;nnern gegebenenfalls auch Medikamente zur Verf&#252;gung. Die bekanntesten dieser <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion/potenzmittel.html" target="_self">Potenzmittel</a> basieren auf PDE-5-Hemmern. Sie unterbinden den Abbau eines Botenstoffs, der f&#252;r die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erektion wichtig ist. Die drei aktuelle bekanntesten &#8220;Potenzpillen&#8221; enthalten solche PDE-5-Hemmer: Viagra (Wirkstoff Sildenafil), Cialis (Tadalafil) und Levitra (Vardenafil).</p>
<p>Zwar haben sich diese Medikamente teilweise seit Jahren bew&#228;hrt, das <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/erektionsstoerungen-wie-wirksam-sind-potenzmittel-wie-viagra-und.617.html" target="_blank">Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a> bem&#228;ngelt jedoch, dass die Langzeitanwendung der Mittel bisher nicht ausreichend untersucht wurde.</p>
<p>Zwar gab es zu den Medikamente 130 Studien, die wenigsten davon untersuchten die Wirkung aber &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum als drei Monate; die Nebenwirkungen wurden nicht ausreichend beachtet, kamen aber zumindest bei den <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion/potenzmittel/sildenafil.html" target="_self">Sildenafil</a>-Verwendern bei zwei von zehn M&#228;nnern vor. Die Mittel wurden nur in wenigen Studien direkt miteinander verglichen, kritisiert das IQWIG.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/potenzmittel-zu-wenig-erforscht.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heroin fordert die meisten Todesopfer</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/heroin-fordert-die-meisten-todesopfer.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/heroin-fordert-die-meisten-todesopfer.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=552</guid>
		<description><![CDATA[Mechthild Dyckmans, die Drogenbeauftragte der Regierung, stellte gestern zusammen mit Bundeskriminalamtpr&#228;sident J&#246;rg Ziercke die aktuellen Zahlen zur Rauschgiftkriminalitat und den Drogentoten vor. Demnach ist die Zahl der Toten durch illegale Drogen so niedrig wie schon seit 2006 nicht mehr: 2009 sind 1331 Menschen an ihrem Drogenkonsum gestorben. Die meisten Todesopfer gehen dabei auf das Konto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mechthild Dyckmans, die Drogenbeauftragte der Regierung, stellte gestern zusammen mit Bundeskriminalamtpr&#228;sident J&#246;rg Ziercke die aktuellen Zahlen zur Rauschgiftkriminalitat und den Drogentoten vor. Demnach ist die Zahl der Toten durch illegale Drogen so niedrig wie schon seit 2006 nicht mehr: 2009 sind 1331 Menschen an ihrem Drogenkonsum gestorben. Die meisten Todesopfer gehen dabei auf das Konto von Heroin oder dem Konsum von Heroin und anderen Drogen.</p>
<p>Dyckmans macht die Hilfs- und Behandlungsangebote f&#252;r Drogenabh&#228;ngige f&#252;r den R&#252;ckgang der Todeszahlen verantwortlich. Sie belegt das unter anderem damit, dass die Zahl der &#8220;erstauff&#228;lligen&#8221; Konsumenten harter Drogen auf rund 18.000 zur&#252;ckgegangen und das Durchschnittsalter der Drogentoten gestiegen ist. „Diese Entwicklung best&#228;tigt, dass die Angebote zur gesundheitlichen Versorgung f&#252;r Drogenabh&#228;ngige notwendig sind und eine &#220;berlebenshilfe darstellen“, wird sie bei <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/drogenkonsum-heroin-bleibt-am-gefaehrlichsten_aid_493101.html" target="_blank">Focus online</a> zitiert.</p>
<p>V&#246;llige Entwarnung wollen aber weder Dyckmans noch Ziercke geben. Besonders bedenklich findet der BKA-Mann die &#8220;zunehmende Professionalisierung&#8221; bei den Cannabis-Anbauern. Ihre Cannabis-Pflanzen weisen bis zu viermal h&#246;here Werte an Tetryhydrocannabinol (THC) auf und verf&#252;gten so &#252;ber ein viel h&#246;heres <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">Suchtpotenzial</a>.</p>
<p>Die Drogen allein sind allerdings nicht die einzige Todesursache. Viele der Abh&#228;ngigen bringen sich um oder sterben an den Langzeitfolgen ihres Drogenkonsums. Zu diesen Folgen geh&#246;ren etwa Hepatitis C, <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose.html" target="_self">Leberzirrhose</a> oder AIDS. Neben der Aufkl&#228;rung junger Leute, damit diese gar nicht erst abh&#228;ngig werden, sei eben Angebote wie Drogenkonsumr&#228;ume, Spritzentausch und die Substitution mit Methadon und &#228;hnlichen <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> wichtig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/heroin-fordert-die-meisten-todesopfer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Wanzen-Trick gegen Blutgerinnsel</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/mit-wanzen-trick-gegen-blutgerinnsel.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/mit-wanzen-trick-gegen-blutgerinnsel.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 14:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[W&#252;rzburger Wissenschaftler haben eine Substanz entwickelt, die die Blutgerinnung hemmt. So konnten im Tierversuch Gef&#228;&#223;verschl&#252;sse, Herzinfarkte und Schlaganf&#228;lle vermieden. Das Mittel soll nun auch an Menschen getestet werden. Der Clou: Der Stoff basiert auf einer Substanz, mit der Wanzen die Blutgerinnung bei ihren Opfern vermeiden.
F&#252;r Wanzen – und nat&#252;rlich auch andere Blutsauger wie etwa Zecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#252;rzburger Wissenschaftler haben eine Substanz entwickelt, die die Blutgerinnung hemmt. So konnten im Tierversuch Gef&#228;&#223;verschl&#252;sse, Herzinfarkte und Schlaganf&#228;lle vermieden. Das Mittel soll nun auch an Menschen getestet werden. Der Clou: Der Stoff basiert auf einer Substanz, mit der Wanzen die Blutgerinnung bei ihren Opfern vermeiden.</p>
<p>F&#252;r Wanzen – und nat&#252;rlich auch andere Blutsauger wie etwa <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zecken#Saugvorgang" target="_blank">Zecken</a> – ist es enorm wichtig, dass das Blut, dass sie ihrem Opfer rauben, nicht gerinnt, zumindest nicht w&#228;hrend des Vorgangs. Sie verf&#252;gen deswegen &#252;ber ein Protein, dass die Blutgerinnung hemmt, so dass sie ungehindert saugen k&#246;nnen.</p>
<p>Wenn die Blutgerinnung gehemmt ist, bedeutet das auf der einen Seite, dass sich keine <a href="http://www.med.de/lexikon/thrombose.html" target="_self">Thromben</a>, also Blutgerinnsel, in den Gef&#228;&#223;en bilden, die dann beispielsweise zu Herzinfarkt oder Schlaganfall f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Andererseits ist es nat&#252;rlich auch nicht sinnvoll, wenn das Blut &#252;berhaupt nicht gerinnt. In diesem Fall w&#252;rde sich bei keiner Verletzung Schorf bilden; bei gr&#246;&#223;eren Verletzungen k&#246;nnte man also verbluten. So eine gest&#246;rte Blutgerinnung gibt es beispielsweise bei der H&#228;mophilie (<a href="http://www.med.de/krankheiten/erbkrankheiten/bluterkrankheit.html" target="_self">Bluterkrankheit</a>).</p>
<p>Die Herausforderung f&#252;r die Wissenschaft war es also nicht nur, das Protein aus dem Darm der Wanze zu isolieren und f&#252;r die Verwendung aufzubereiten und weiterzuentwickeln. Sie mussten sich auch dar&#252;ber Gedanken machen, wie man eine normale Blutgerinnung aufrechterhalten kann, die nach kleineren und gr&#246;&#223;eren Unf&#228;llen oder nach <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Operationen</a> so wichtig ist.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit einem pharmazeutischen Unternehmen ist das den Wissenschaftler jetzt gelungen. Sie haben damit m&#246;glicherweise ein Medikament erfunden, das zwar die Bildung von Blutpfropfen in den Gef&#228;&#223;en verhindern kann, ohne dabei die Blutgerinnung bei Wunden zu beeintr&#228;chtigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/mit-wanzen-trick-gegen-blutgerinnsel.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit N&#252;ssen gegen Prostatakrebs</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/mit-nuessen-gegen-prostatakrebs.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/mit-nuessen-gegen-prostatakrebs.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 09:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=529</guid>
		<description><![CDATA[Waln&#252;sse schmecken nicht nur gut, sie tun auch gut. Sie enthalten neben einer ganzen Reihe an Vitaminen und Spurenelementen auch unges&#228;ttigte Fetts&#228;uren, sch&#252;tzen die Blutgef&#228;&#223;e vor Entz&#252;ndungen, senken das &#8220;b&#246;se&#8221; LDL-Cholesterin und wirken so wohltuend auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Nun zeigt sich, das Waln&#252;sse vielleicht nicht nur vor Herzerkrankungen, sondern sogar noch vor Prostatakrebs sch&#252;tzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waln&#252;sse schmecken nicht nur gut, sie tun auch gut. Sie enthalten neben einer ganzen Reihe an Vitaminen und Spurenelementen auch unges&#228;ttigte Fetts&#228;uren, sch&#252;tzen die Blutgef&#228;&#223;e vor Entz&#252;ndungen, senken das &#8220;b&#246;se&#8221; LDL-Cholesterin und wirken so wohltuend auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Nun zeigt sich, das Waln&#252;sse vielleicht nicht nur vor <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzerkrankungen</a>, sondern sogar noch vor Prostatakrebs sch&#252;tzen k&#246;nnen.</p>
<p>Ein Forscher-Team einer kalifornischen Universit&#228;t hatte M&#228;use mit einer genetischen Neigung zu Prostatatumoren zwei Monate lang mit Waln&#252;ssen gef&#252;ttert. Zur Kontrolle wurde eine andere Gruppe der M&#228;use – mit der gleichen Veranlagung zum <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/prostatakrebs.html" target="_self">Prostatakrebs</a> – mit Soja&#246;l zus&#228;tzlich zur normalen Nahrung versorgt. Dies geschah, um eine eventuell durch das zus&#228;tzlich aufgenommene Fett erzielte Wirkung ausschlie&#223;en zu k&#246;nnen.</p>
<p>Nach den zwei Monaten waren die Tumore an der <a href="http://www.wie-krank-bin-ich.de/allgemein/prostata-prostataleiden-und-prostataschwellung/" target="_blank">Prostata</a> bei den walnussgef&#252;tterten M&#228;usen 30 bis 40 Prozent kleiner und entwickelten sich mit nur einem Drittel der Geschwindigkeit wie in der Kontrollgruppe.</p>
<p>Studienleiter Paul Davis geht davon aus, dass Waln&#252;sse ein Eiwei&#223; namens IGF-1 abbauen k&#246;nnen, das das Wachstum von Tumoren f&#246;rdert. Hohe Mengen dieses Stoffes im Blut werden auch als Hinweis auf ein gesteigertes Risiko f&#252;r Prostatakrebs gewertet. Zus&#228;tzlich waren bestimmte Gene, die Stoffwechsel und Wachstum von Tumoren regeln, weniger aktiv.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist noch nicht klar, ob die im Tierversuch gewonnenen Erkenntnisse komplett auf den Menschen &#252;bertragbar sind, aber in Anbetracht der bereits bekannten positiven Wirkungen von Waln&#252;ssen ist es wohl nicht verkehrt, sie auch noch zur Prostatakrebsvorbeugung in der eigenen <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a> unterzubringen. Laut der Studie reicht daf&#252;r der t&#228;gliche Verzehr von etwa 70 Gramm Waln&#252;ssen. Das d&#252;rfte auch im Sinne des California Walnut Board sein, das die Studie finanziert hat: Das Board ist die Vermarktervereinigung der kalifornischen Walnuss-Farmer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/mit-nuessen-gegen-prostatakrebs.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tuberkulose seltener, aber noch hartn&#228;ckig</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/tuberkulose-seltener-aber-noch-hartnaeckig.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/tuberkulose-seltener-aber-noch-hartnaeckig.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 10:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=519</guid>
		<description><![CDATA[Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind 2008 rund 4500 Menschen in Deutschland an Tuberkulose erkrankt. 2007 waren es noch rund 500 Erkrankungen mehr. An der Krankheit gestorben sind 155 Menschen.
Durchschnittlich erkranken 5,5 Menschen pro 100.000 Einwohner an der Infektionskrankheit. In st&#228;dtischen Ballungsgebieten kommt es dabei deutlich &#246;fter zu Neuansteckungen als in d&#252;nner besiedelten Gebieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind 2008 rund 4500 Menschen in Deutschland an Tuberkulose erkrankt. 2007 waren es noch rund 500 Erkrankungen mehr. An der Krankheit gestorben sind 155 Menschen.</p>
<p>Durchschnittlich erkranken 5,5 Menschen pro 100.000 Einwohner an der Infektionskrankheit. In st&#228;dtischen Ballungsgebieten kommt es dabei deutlich &#246;fter zu Neuansteckungen als in d&#252;nner besiedelten Gebieten. Hamburg war dabei mit 9 Patienten pro 100.000 Einwohner der Spitzenreiter.</p>
<p>Trotz der r&#252;ckl&#228;ufigen Zahlen muss die Tuberkulose genau beobachtet werden, so eine RKI-Sprecherin. Gerade bei ausl&#228;ndischen Staatsb&#252;rgern seien die Erkrankungszahlen 5,3-mal h&#246;her, etwa bei Menschen die in der T&#252;rkei oder in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion geboren wurden.</p>
<p>Sorgen machen den Medizinern aber vor allem auch die Ausbreitung resistenter Tuberkulose-<a href="http://www.med.de/lexikon/bakterium.html" target="_self">Bakterien</a> und die Zunahme von <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/biologie/2009-11-23/tuberkulose-eine-globale-gefahr-und-ihre-bek-mpfung" target="_blank">HIV-Tuberkulose-Koinfektionen</a>, vor allem in Osteuropa. Das bedeutet, dass vorbelastete HIV-Patienten noch zus&#228;tzlich an Tuberkulose erkranken.</p>
<p>Tuberkulose ist die weltweit am h&#228;ufigsten zum Tod f&#252;hrende, dabei aber heilbare Infektionskrankheit. Die Symptome sind anfangs nicht sehr eindeutig, und tats&#228;chlich haben Tuberkulose-Patienten oft gar keine <a href="http://www.med.de/lexikon/symptom.html" target="_self">Symptome</a> vorzuweisen. Vor allem das klassische Anzeichen f&#252;r Lungen-Tuberkulose, ein &#252;ber mindestens drei Wochen anhaltender Husten, kommt noch nicht einmal bei der H&#228;lfte aller Erkrankten vor.</p>
<p>Andere Symptome k&#246;nnen Appetitmangel und Gewichtsverlust, Fieber, M&#252;digkeit, und Beschwerden &#228;hnlich wie bei einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/grippe.html" target="_self">Grippe</a> sein. Vermutlich werden viele F&#228;lle von Tuberkulose deswegen auch nicht einmal diagnostiziert.</p>
<p>Weltweit sind 2008 rund 10 Millionen Menschen neu an Tuberkulose erkrankt; 1,8 Millionen sind daran gestorben. 150.000 davon wurden das Opfer von resistenten Tuberkulose-Erregern, die auf die &#252;blichen Antibiotika nicht mehr ansprechen.</p>
<p>Anl&#228;sslich des Welttuberkulosetages am 24. M&#228;rz will das RKI mit dem Motto &#8220;<a href="http://www.rki.de/cln_187/nn_205760/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2010/05__2010.html" target="_blank">Aktiv gegen Tuberkulose: Neue Ideen f&#252;r schnelleres Handeln</a>&#8221; vor allem Innovationen bei Diagnostik, Therapie und Pr&#228;vention f&#246;rdern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/tuberkulose-seltener-aber-noch-hartnaeckig.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FSME-Booster kann ausreichen</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/fsme-booster-kann-ausreichen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/fsme-booster-kann-ausreichen.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[FSME]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=513</guid>
		<description><![CDATA[Die Fr&#252;hsommermeningoenzephalitis, besser unter der handlichen Abk&#252;rzung FSME bekannt, ist eine von Zecken &#252;bertragene Entz&#252;ndung des Gehirns und der Gehirnh&#228;ute. Zum Schutz vor der Virusekrankung gibt es eine Impfung, die vor allem f&#252;r Menschen in den so genannte Risikogebieten empfohlen wird.
Zur Grundimmunisierung gegen das FSME-Virus sind drei Impfungen n&#246;tig. Die ersten zwei Impfungen werden im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fr&#252;hsommermeningoenzephalitis, besser unter der handlichen Abk&#252;rzung FSME bekannt, ist eine von Zecken &#252;bertragene Entz&#252;ndung des Gehirns und der Gehirnh&#228;ute. Zum Schutz vor der Virusekrankung gibt es eine Impfung, die vor allem f&#252;r Menschen in den so genannte Risikogebieten empfohlen wird.</p>
<p>Zur Grundimmunisierung gegen das <a href="http://www.med.de/lexikon/fsme.html" target="_self">FSME-Virus</a> sind drei Impfungen n&#246;tig. Die ersten zwei Impfungen werden im Abstand von einem Monat gegeben, die dritte Impfung schlie&#223;t neun bis 12 Monate nach der ersten den Vorgang ab. Der Impfschutz setzt etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung an und h&#228;lt etwa f&#252;nf Jahre, dann muss er aufgefrischt werden. Menschen &#252;ber 60 Jahren wird die Auffrischung schon nach drei Jahren empfohlen.</p>
<p>Nach Informationen Unternehmens Baxter, Hersteller eines FSME-<a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen/impfstoffe.html" target="_self">Impfstoffs</a>, ist es allerdings auch noch Jahre nach einer verpassten Auffrischungsimpfung nicht n&#246;tig, noch einmal eine Grundimmunisierung zu betreiben. Sogar wenn der Termin f&#252;r die Auffrischung (&#8221;Booster&#8221;) um mehrere Jahre &#252;berzogen wurde, reicht eine einzige Impfung, um das Immunged&#228;chtnis des K&#246;rpers wieder anzuregen.</p>
<p>Wie die &#196;rztezeitung berichtet, beobachtete das Unternehmen fast 3000 Geimpfte, die zwar eine vollst&#228;ndige Grundimmunisierung gegen das FSME-Virus erhalten hatten, die den empfohlenen Termin f&#252;r eine Auffrischung jedoch hatten verstreichen lassen – teilweise um bis zu 15 Jahre. Eine normale Impfstoff-Dosis sorgte bei 99 Prozent der 16- bis 50-J&#228;hrigen und bei &#252;ber 97 Prozent der &#252;ber 50-J&#228;hrigen f&#252;r einen ausreichenden FSME-Schutz.</p>
<p>Als Risikogebiete f&#252;r die Fr&#252;hsommermeningoenzephalitis gelten in Deutschland haupts&#228;chlich Bayern und Baden-W&#252;rttemberg, zunehmend auch Landkreise in Hessen, Th&#252;ringen und Rheinland-Pfalz. Sogar in den <a href="http://fragdenzahnarzt.wordpress.com/2010/03/19/zeckenvirus-breitet-sich-richtung-norden-aus/" target="_blank">n&#246;rdlicheren Bundesl&#228;ndern</a> sind schon F&#228;lle aufgetreten. Da das Virus vor Landesgrenzen nicht halt macht, gelten auch die angrenzenden Regionen im Ausland als Risikogebiete.</p>
<p>Die St&#228;ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen das Virus allen Menschen, die sich in diesen Gebieten aufhalten. Das gilt nat&#252;rlich vor allem f&#252;r Einwohner, aber auch f&#252;r Touristen und Personen, die in diesen Gebieten arbeiten. Die Kosten f&#252;r die Impfung werden in den meisten F&#228;llen von den Krankenkassen &#252;bernommen.</p>
<p>Das Pharmaunternehmen Novartis bietet auf der Seite www.zeckeninfo.de eine <a href="http://www.zeckeninfo.de/zecken/fsme/zeckenkarte/index.html?lang=de" target="_blank">interaktive Deutschlandkarte</a>. Hier kann mittels Postleitzahl leicht festgestellt werden, ob Wohnort oder Urlaubsziel zu den gef&#228;hrdeten Gebieten geh&#246;ren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/fsme-booster-kann-ausreichen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Teva kauft Ratiopharm</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/teva-kauft-ratiopharm.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/teva-kauft-ratiopharm.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Generika]]></category>
		<category><![CDATA[Ratiopharm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=505</guid>
		<description><![CDATA[Ratiopharm, einer der bekanntesten deutschen Arzneimittelhersteller, ist jetzt an der israelischen Generikaproduzenten Teva verkauft worden. Teva zahlte f&#252;r das Unternehmen 3,6 Milliarden Euro.
Ratiopharm wurde in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem Unternehmer Adolf Merckle gegr&#252;ndet. Die Firma entwickelte sich zum sechstgr&#246;&#223;ten Generikahersteller der Welt, mit einem Angebot von fast 1000 Arzneimitteln. Die hergestellten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ratiopharm, einer der bekanntesten deutschen Arzneimittelhersteller, ist jetzt an der israelischen Generikaproduzenten Teva verkauft worden. Teva zahlte f&#252;r das Unternehmen 3,6 Milliarden Euro.</p>
<p>Ratiopharm wurde in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem Unternehmer Adolf Merckle gegr&#252;ndet. Die Firma entwickelte sich zum sechstgr&#246;&#223;ten Generikahersteller der Welt, mit einem Angebot von fast 1000 Arzneimitteln. Die hergestellten Medikamente reichen von Augentropfen und Nasenspray f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien.html" target="_self">Allergie</a>-Patienten &#252;ber Medikamente gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/magen-darm.html" target="_self">Erkrankungen von Magen und Darm</a> bis hin zu diversen Schmerzmitteln.</p>
<p>Nach dem Selbstmord von Adolf Merckle im Jahr 2009 wegen finanzieller Probleme beschloss die Merckle-Unternehmensgruppe zusammen mit Banken, die Firma Ratiopharm zu verkaufen. So sollen Schulden anderer Bereiche der Unternehmensgruppe getilgt werden.</p>
<p>Teva Pharmaceuticals ist laut dem &#196;rzteblatt mit einem Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro der weltweit gr&#246;&#223;te Hersteller von Generika. Mit dem Erwerb von Ratiopharm will der Pharmariese seine Position auf den europ&#228;ischen M&#228;rkten weiter ausbauen. Nach den USA ist Deutschland der zweitgr&#246;&#223;te Markt f&#252;r Generika.</p>
<p>Noch ist die &#220;bernahme von Ratiopharm durch Teva von den zust&#228;ndigen Aufsichtsbeh&#246;rden noch nicht genehmigt, Teva-Pr&#228;sident Shlomo Yanai ist aber zuversichtlich, dass der Verkauf bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird.</p>
<p><strong>Generika:</strong><br />
Generika sind <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a>, die sozusagen eine Kopie eines Markenpr&#228;parates sind. Die Wirkstoffe sind dabei in Original und Generikum gleich. Die Wirkung des Generikums soll dabei nat&#252;rlich der des Markenmedikaments entsprechen; leichte Abweichungen in Wirkung und Vertr&#228;glichkeit k&#246;nnen sich aber immer wieder durch andere Herstellungsverfahren und die verwendeten Hilfsstoffe ergeben. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittelzulassung" target="_blank">Zulassungsverfahren</a> f&#252;r Generika sind die gleichen wie f&#252;r die Originalmedikamente</p>
<p>Da den Herstellern von Generika anders als den Markenproduzenten keine Forschungskosten entstehen, k&#246;nnen sie ihre Produkte teilweise sehr viel billiger anbieten. Um den Schaden f&#252;r die forschenden Unternehmen zumindest teilweise zu begrenzen, gilt f&#252;r neu entwickelte Medikamente ein Patentschutz. Dieser Schutz verbietet die Herstellung von Generika in den ersten zehn bis zwanzig Jahren nach der Markteinf&#252;hrung eines neuen Produktes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/teva-kauft-ratiopharm.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impotenz warnt vor Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/impotenz-warnt-vor-herzinfarkt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/impotenz-warnt-vor-herzinfarkt.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 09:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Impotenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=501</guid>
		<description><![CDATA[Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, dass Impotenz eine Art Vorl&#228;ufer f&#252;r weit schlimmere Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems sein k&#246;nnen. Eine neue Studie eines saarl&#228;ndischen Medizinerteams unterstreicht aber, wie wichtig es sein kann, M&#228;nner zu eventuellen Potenzst&#246;rungen zu befragen.
Michael B&#246;hm und sein Team von der Universit&#228;t des Saarlandes begleiteten zwei gro&#223;e Studien &#252;ber die erektile Dysfunktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, dass Impotenz eine Art Vorl&#228;ufer f&#252;r weit schlimmere Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems sein k&#246;nnen. Eine neue Studie eines saarl&#228;ndischen Medizinerteams unterstreicht aber, wie wichtig es sein kann, M&#228;nner zu eventuellen Potenzst&#246;rungen zu befragen.</p>
<p>Michael B&#246;hm und sein Team von der Universit&#228;t des Saarlandes begleiteten zwei gro&#223;e Studien &#252;ber die <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion.html" target="_self">erektile Dysfunktion</a> (ED). Bei diesen Studien stellte sich klar heraus dass M&#228;nner mit kardiovaskul&#228;ren Erkrankungen ein doppelt so hohes Risiko f&#252;r Herzinfarkt oder Tod hatten, wenn sie auch an Impotenz litten, genauer gesagt an einer erektilen Dysfunktion. Auch das Risiko f&#252;r einen <a href="http://stiftung-schlaganfall.de/2010/03/09/was-sind-eigentlich-stroke-units/" target="_blank">Schlaganfall</a> war bei den betroffenen M&#228;nnern erh&#246;ht, allerdings um &#8220;nur&#8221; zehn Prozent.</p>
<p>B&#246;hm und seine Kollegen weisen nun darauf hin, dass M&#228;nner mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch nach eventuellen Potenzst&#246;rungen gefragt werden sollten. Die ED ist deswegen ein so fr&#252;her Hinweis auf m&#246;gliche sp&#228;tere kardiovaskul&#228;re Probleme, weil beides auf der gleichen Ursache beruht: Einer Funktionsminderung der Blutgef&#228;&#223;e, etwa durch <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion/ursachen-erektilen-dysfunktion/arterienverkalkung.html" target="_self">Arterienverkalkung</a>. Diese Blutgef&#228;&#223;e sind aber in Penis und Becken viel feiner als im Herzbereich, zeigen die Symptome also schon fr&#252;her.</p>
<p>Die saarl&#228;ndische Studie zeigte auch, dass das Risiko f&#252;r einen Herzinfarkt umso gr&#246;&#223;er ist, je ausgepr&#228;gter die erektile Dysfunktion ist. Deswegen sollte die <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion/warnfunktion-ed.html" target="_self">&#8220;Warnung&#8221; der Impotenz</a> unbedingt beachtet werden, und Patienten mit ED an einen Kardiologen &#252;berwiesen werden, fordert B&#246;hm laut dem &#196;rzteblatt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/impotenz-warnt-vor-herzinfarkt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krankenkassen wieder mit Preisunterschieden</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wieder-mit-preisunterschieden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wieder-mit-preisunterschieden.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=497</guid>
		<description><![CDATA[Alle gesetzlichen Krankenkassen verlangen den gleichen Prozentsatz, den die Arbeitsnehmer von ihrem Lohn zahlen m&#252;ssen. Eigentlich. In Wirklichkeit aber gibt es inzwischen Preisunterschiede von bis zu 500 Euro pro Jahr. Der Grund: Manche Kassen sch&#252;tten Pr&#228;mien an die Versicherten aus, andere erheben Zusatzbeitr&#228;ge.
Die mit der Gesundheitsreform eingef&#252;hrten &#8220;Einheitspreise&#8221; bei den Krankenkassen gelten also schon jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle gesetzlichen Krankenkassen verlangen den gleichen Prozentsatz, den die Arbeitsnehmer von ihrem Lohn zahlen m&#252;ssen. Eigentlich. In Wirklichkeit aber gibt es inzwischen Preisunterschiede von bis zu 500 Euro pro Jahr. Der Grund: Manche Kassen sch&#252;tten Pr&#228;mien an die Versicherten aus, andere erheben Zusatzbeitr&#228;ge.</p>
<p>Die mit der Gesundheitsreform eingef&#252;hrten &#8220;Einheitspreise&#8221; bei den Krankenkassen gelten also schon jetzt nicht mehr. Noch vor einem Jahr konnte man sich die Krankenkasse danach aussuchen, ob sie einem vielleicht einen speziellen Zusatznutzen brachte, also etwa <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Reiseimpfungen</a> bezahlte oder auch f&#252;r alternative Heilmethoden wie etwa <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker/experimentelles/2010-03-07/homoeopathie" target="_blank">hom&#246;opathische Medikamente</a> aufkam.</p>
<p>Inzwischen kann man sich wieder nach den Beitr&#228;gen richten, die zwar oberfl&#228;chlich betrachtet bei allen Kassen gleich sind, bei n&#228;herem Hinsehen steht damit aber noch lange nicht fest, was man j&#228;hrlich wirklich f&#252;r die Krankenversicherung ausgibt. Wer es sich leisten kann, kann durchaus bei seiner Krankenkasse bleiben, wenn er mit den Leistungen zufrieden ist, trotz eventueller Zusatzbeitr&#228;ge.</p>
<p>Wer mit jedem Cent rechnen muss, f&#252;r den steht jetzt ein Rechenmarathon an: Welche Kasse erhebt Zusatzbeitr&#228;ge? Welche Kasse sch&#252;ttet Pr&#228;mien aus? Wie kann ich mich gleichzeitig g&#252;nstig und umfassend versichern?</p>
<p>Die erhobenen Zusatzbeitr&#228;ge der Krankenkassen betragen am niedrigen Ende des Spektrums acht Euro, h&#246;her – allerdings vermutlich auch gerechter – wird es bei Kassen, die einen einkommensabh&#228;ngigen Zusatzbeitrag verlangen. Die BKK Heilberufe etwa verlangt laut eines Artikels des &#196;rzteblatts ein Prozent des Einkommens, bis zu einem zus&#228;tzlichen j&#228;hrlichen Betrag in H&#246;he von 450 Euro. Die BKK Westfalen-Lippe verlangt ebenfalls ein Prozent des Einkommens, aber h&#246;chstens 12 Euro pro Monat.</p>
<p>Andere Kassen haben zugesagt, zumindest in diesem Jahr keinen Zusatzbeitrag zu erheben. Daneben gibt es auch noch Krankenkassen, die Pr&#228;mien an ihre Versicherten zahlen oder Rabatte f&#252;r diejenigen anbieten, die ihren Beitrag f&#252;r das ganze Jahr im Voraus zahlen.</p>
<p>All diese finanziellen Details kann man aber nicht isoliert sehen, sondern auch mit der Leistung der Kasse vergleichen. Obwohl alle gesetzlichen Krankenkassen sozusagen die gleichen Kernleistungen anbieten, gibt es manche, die f&#252;r den einzelnen Versicherten wichtige Leistungen anbieten, etwa Screenings f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankungen</a>, die &#252;ber die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen hinausgehen, oder Schulungsprogramme und Versorgungsmodell f&#252;r chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus oder <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wieder-mit-preisunterschieden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmerzgeheimnis von Schlafmohn entschl&#252;sselt</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/schmerzgeheimnis-von-schlafmohn-entschluesselt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/schmerzgeheimnis-von-schlafmohn-entschluesselt.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Codein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=491</guid>
		<description><![CDATA[Codein und Morphium sind zwei wichtige und weltweit verwendete Schmerzmittel. Beide Substanzen entstehen im Schlafmohn, vor allem Morphium, dass industriell zu Codein weiterverarbeitet wird. Kanadische Wissenschaftler haben nun die Gene entschl&#252;sselt, die an der Herstellung von Codein und Morphium beteiligt sind.
Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre neuen Erkenntnisse dazu beitragen, die Herstellung von Codein zu erleichtern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Codein und Morphium sind zwei wichtige und weltweit verwendete Schmerzmittel. Beide Substanzen entstehen im Schlafmohn, vor allem Morphium, dass industriell zu Codein weiterverarbeitet wird. Kanadische Wissenschaftler haben nun die Gene entschl&#252;sselt, die an der Herstellung von Codein und Morphium beteiligt sind.</p>
<p>Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre neuen Erkenntnisse dazu beitragen, die Herstellung von Codein zu erleichtern. Codein kommt zwar wie Morphium nat&#252;rlich in der Pflanze vor, wird dort aber zu Morphium umgewandelt. Es wird daher meist aus Morphium hergestellt und zu <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> weiterverarbeitet.</p>
<p>Da nun bekannt ist, welches genetische Programm bei dieser Umwandlung abl&#228;uft, lassen sich vielleicht Pflanzen entwickeln, bei denen das nicht mehr so ist, und die deshalb mehr Codein als Morphium enthalten. Studienleiter Peter Facchini von der University of Calgary sieht diese Entdeckung als &#8220;wichtigen Schritt nach vorne&#8221;. Unter Umst&#228;nden k&#246;nnten die Gene auch in Hefe oder Bakterien eingepflanzt werden, die dann f&#252;r die Herstellung von Codein genutzt werden k&#246;nnten, <a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-03/schlafmohn-medikament-morphium" target="_blank">berichtet die Zeit</a>.</p>
<p>Codein wird als Schmerzmittel eingesetzt, vor allem bei <a href="http://www.schmerzen-blog.de/allgemein/alternativen-in-der-schmerztherapie.html" target="_blank">chronischen Schmerzen</a> und in Kombination mit Paracetamol. Es ist auch in manchen hustenstillenden Medikamenten enthalten, die bei Reizhusten verschrieben werden. In Deutschland ist Codein verschreibungspflichtig, ohne Verschreibung codeinhaltige Pr&#228;parate abzugeben verst&#246;&#223;t gegen das Bet&#228;ubungsmittelgesetz.</p>
<p>Dauergebrauch von Codein kann zu einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">k&#246;rperlichen Abh&#228;ngigkeit</a> f&#252;hren; aber auch bei vorschriftsm&#228;&#223;igem Gebrauch kann es zu Nebenwirkungen wie Juckreiz, &#220;belkeit, Erbrechen, Benommenheit, Verstopfung und Depressionen kommen. Eine h&#228;ufige Nebenwirkung bei M&#228;nnern ist die <a href="http://www.med.de/krankheiten/maennerkrankheiten/impotenz-erektile-dysfunktion.html" target="_self">erektile Dysfunktion</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/schmerzgeheimnis-von-schlafmohn-entschluesselt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vielversprechender Selbsttest auf Zervixkarzinom</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/vielversprechender-selbsttest-auf-zervixkarzinom.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/vielversprechender-selbsttest-auf-zervixkarzinom.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Zervixkarzinom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=487</guid>
		<description><![CDATA[In den Niederlanden wurde ein Selbsttest zur Fr&#252;herkennung des Zervixkarzinoms erprobt. Dabei zeigte sich, dass der Test auch von denjenigen Frauen durchgef&#252;hrt wurde, die Einladungen ihres Arztes zur Vorsorgeuntersuchung ignoriert hatten, berichtet das &#196;rzteblatt.
Die Sterblichkeit beim Zervixkarzinom, der Krebserkrankung des Geb&#228;rmutterhalses, liegt bei &#252;ber 60 Prozent. Ein gro&#223;er Teil der Karzinome wird vermutlich durch humane [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Niederlanden wurde ein Selbsttest zur Fr&#252;herkennung des Zervixkarzinoms erprobt. Dabei zeigte sich, dass der Test auch von denjenigen Frauen durchgef&#252;hrt wurde, die Einladungen ihres Arztes zur Vorsorgeuntersuchung ignoriert hatten, berichtet das &#196;rzteblatt.</p>
<p>Die Sterblichkeit beim Zervixkarzinom, der <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankung</a> des <a href="http://www.med.de/lexikon/zervix.html" target="_self">Geb&#228;rmutterhalses</a>, liegt bei &#252;ber 60 Prozent. Ein gro&#223;er Teil der Karzinome wird vermutlich durch humane Papillomviren (HPV) verursacht. In letzter Zeit wurde M&#228;dchen und jungen Frauen deswegen auch eine <a href="http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_726_fachgesellschaften-fordert-fl-chendeckende-hpv-impfung.html" target="_blank">Impfung gegen die HPV-Infektion</a> empfohlen, mit dem Ziel sie vor Geb&#228;rmutterhalskrebs zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Durch Vorsorgeuntersuchungen versuchen &#196;rzte, die Krankheit in einem m&#246;glichst fr&#252;hen Stadium zu diagnostizieren, wenn die Heilungschancen noch am gr&#246;&#223;ten sind. In Folge dieser Ma&#223;nahmen ist die Sterblichkeit beim Geb&#228;rmutterhalskrebs in den letzten Jahren deutlich gesunken. In fr&#252;hen Stadien kann die Konisation (das Entfernen eines kegelf&#246;rmigen Gewebest&#252;ckes) die Tumore entfernen, sp&#228;ter werden drastischer <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">chirurgische Ma&#223;nahmen </a>notwendig, bis hin zur Entfernung der kompletten Geb&#228;rmutter, teils auch anderer Organe.</p>
<p>Doch l&#228;ngst nicht alle Frauen gehen tats&#228;chlich auch zu den Screenings. Mediziner des VU Medical Centre in Amsterdam haben deshalb getestet, ob die Frauen, die nicht zu Screenings kommen, zumindest einem Selbsttest positiv gegen&#252;ber stehen.</p>
<p>Sie schickten an fast 28.000 Frauen, die auch auf eine mehrmalige Einladung zum Screening nicht reagiert hatten, einen Selbsttest. Rund 26 Prozent der Frauen f&#252;hrten den Selbsttest durch. Bei 99 Prozent der Frauen wurden Zellver&#228;nderungen am Gewebe des Geb&#228;rmutterhalses entdeckt.</p>
<p>Die meisten Zervixkarzinome werden laut Studienleiter Chris Meijer bei Frauen entdeckt, die nicht an den Screenings teilnehmen. Daher sei der Test eine M&#246;glichkeit, die Wirksamkeit der Vorsorgeuntersuchungen zu steigern. In den Niederlanden n&#228;hmen aktuell etwa 65 Prozent der Frauen am Zervixkarzinom-Screening teil, mit dem Selbsttest hofft Meijer auf eine Teilnahme von insgesamt 70 Prozent.</p>
<p>Auch in Deutschland k&#246;nnte der Selbsttest die Vorsorge eventuell verbessern – bei uns nehmen n&#228;mlich nicht einmal 50 Prozent der Frauen am Screening teil.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/vielversprechender-selbsttest-auf-zervixkarzinom.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thalidomid soll sicherer werden</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/thalidomid-soll-sicherer-werden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/thalidomid-soll-sicherer-werden.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Contergan]]></category>
		<category><![CDATA[Thalidomid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=483</guid>
		<description><![CDATA[In den f&#252;nfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts brachte die Firma Gr&#252;nenthal ein Schlafmittel auf den Markt, von dem sie sich enorme Gewinne versprach. Es wurde zum gr&#246;&#223;ten Arzneimittelskandal &#252;berhaupt.
1953 begann das Unternehmen mit der Entwicklung einer Substanz, f&#252;r die es noch gar kein wirkliches Einsatzgebiet gab: Thalidomid. Im Tierversuch zeigten sich keinerlei sch&#228;dlichen Effekte, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den f&#252;nfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts brachte die Firma Gr&#252;nenthal ein Schlafmittel auf den Markt, von dem sie sich enorme Gewinne versprach. Es wurde zum gr&#246;&#223;ten Arzneimittelskandal &#252;berhaupt.</p>
<p>1953 begann das Unternehmen mit der Entwicklung einer Substanz, f&#252;r die es noch gar kein wirkliches Einsatzgebiet gab: Thalidomid. Im Tierversuch zeigten sich keinerlei sch&#228;dlichen Effekte, und Thalidomid wurde erst zur Vermeidung von epileptischen Anf&#228;llen und sp&#228;ter als Schlaf- und Beruhigungsmittel vermarktet. Es wurde vor allem auch Schwangeren verschrieben, weil es gegen die morgendliche &#220;belkeit in der <a href="http://www.med.de/gesundheit/schwangerschaft-geburt.html" target="_self">Schwangerschaft</a> half.</p>
<p>Schon Ende der f&#252;nfziger Jahre kam es immer h&#228;ufiger zu <a href="http://gina-tv.blog.de/2010/01/11/contergan-hilft-7736055/" target="_blank">Missbildungen bei Neugeborenen</a>. Sie kamen ohne Arme oder Beine zur Welt. Das Thalidomid hatte die Entwicklung der Embryos beeintr&#228;chtigt, und so fehlten den Kindern die Arme oder Beine ganz oder waren fehlgebildet. Weltweit waren nach Sch&#228;tzungen bis 10.000 Kinder betroffen; vermutlich kam es wegen der Entwicklungsst&#246;rungen auch zu zahlreichen Fehlgeburten.</p>
<p>Jetzt haben Forscher herausgefunden, <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,682757,00.html" target="_blank">wie genau es zu den Fehlbildungen kam</a>: Thalidomid bindet, zumindest im Tierversuch, ein spezielles Eiwei&#223; an sich. Dieses Eiwei&#223; ist aber an der Bildung von Extremit&#228;ten ma&#223;geblich beteiligt. Wenn diese Eiwei&#223;-Bindung vermieden werden kann, w&#228;re Thalidomid ein risiko&#228;rmeres Medikament. Bisher aber blockiert es bei der Entwicklung des Embrys die Bildung der notwendigen langen Knochen f&#252;r die Extremit&#228;ten und die Ausbildung von Blutgef&#228;&#223;en. Dazu st&#246;rt es noch das Wachstum verschiedener anderer Gewebetypen.</p>
<p>Voraussetzung f&#252;r den Einsatz von &#8220;sicherem&#8221; Thalidomid ist allerdings, dass die Erkenntnisse aus den Versuchen mit Fischen und V&#246;geln auch auf den Menschen zu &#252;bertragen sind.</p>
<p>Der Grund, warum Forscher &#252;berhaupt danach streben, Thalidomid sicher zu machen, ist folgender: Die Substanz wird in der Behandlung des multiplen Myeloms, einer sehr schweren <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankung</a> des Knochenmarks und bei schweren Lepraf&#228;llen eingesetzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/thalidomid-soll-sicherer-werden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Brosch&#252;ren zur Frauengesundheit</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-broschueren-zur-frauengesundheit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-broschueren-zur-frauengesundheit.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=479</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Internationalen Frauentag zum Anlass genommen, zwei neue Brosch&#252;ren herauszugeben, die sich der k&#246;rperlichen und seelischen Gesundheit von Frauen widmen.
Die Parlamentarische Staatssekret&#228;rin Annette Widmann-Mauz erkl&#228;rte dazu: „Gesund zu bleiben, pers&#246;nlich zufrieden zu sein, F&#228;higkeiten und Talente zu entwickeln, daran hat jede und jeder Einzelne ebenso ein Interesse wie unsere Gesellschaft als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Internationalen Frauentag zum Anlass genommen, zwei neue Brosch&#252;ren herauszugeben, die sich der k&#246;rperlichen und seelischen Gesundheit von Frauen widmen.</p>
<p>Die Parlamentarische Staatssekret&#228;rin Annette Widmann-Mauz erkl&#228;rte dazu: „Gesund zu bleiben, pers&#246;nlich zufrieden zu sein, F&#228;higkeiten und Talente zu entwickeln, daran hat jede und jeder Einzelne ebenso ein Interesse wie unsere Gesellschaft als Ganzes. Gesundheit braucht immer wieder neue Impulse und ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis von Aktivit&#228;t und Auszeit. Dazu geh&#246;rt es, eigene Priorit&#228;ten zu setzen, Entspannung und Ausgleich zu finden. Dies gilt besonders f&#252;r Frauen, die sich in Beruf und Familie vielf&#228;ltigen Herausforderungen stellen.“</p>
<p>Damit Frauen sich diesen vielf&#228;ltigen Herausforderungen stellen k&#246;nnen, informiert das BMG in den Brosch&#252;ren &#8220;Leben in Balance&#8221; und &#8220;Aktiv sein – f&#252;r mich&#8221;. In beiden Brosch&#252;ren liegt das Augenmerk vor allem auch auf dem seelischen Gleichgewicht und den positiven Effekten von <a href="http://www.med.de/gesundheit/fitness.html" target="_self">Bewegung</a> f&#252;r die Gesundheit.</p>
<p>Ausgehend davon, dass Frauen ihre Gesundheit besser beobachten als M&#228;nner, fordert &#8220;Leben in Balance&#8221; Frauen dazu auf, ihre eigene Psychologin zu werden, damit es erst gar nicht zu seelischen Erkrankungen kommt. Zur Entspannung und zum Ausgleich sollen die Leserinnen der Brosch&#252;re regelm&#228;&#223;ig angenehme Erfahrungen einplanen.</p>
<p>&#8220;Leben in Balance&#8221; gibt nicht nur Tipps f&#252;r die Frauen, sondern auch dazu, wie Betriebe die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen f&#246;rdern k&#246;nnen, etwa durch fachspezifische oder gesundheitspraktische Fortbildung oder auch familienfreundliche Ma&#223;nahmen.</p>
<p>Die Brosch&#252;ren des BMG sind nicht nur angenehm ausf&#252;hrlich, voller Beispiele und L&#246;sungsvorschl&#228;ge. Sie zeigen auch ganz deutlich, dass &#8220;Frauengesundheit&#8221; nicht nur daraus besteht, &#8220;<a href=" http://www.med.de/krankheiten/frauenkrankheiten.html" target="_self">Frauenleiden</a>&#8221; wie etwa <a href="http://www.med.de/lexikon/osteoporose.html" target="_self">Osteoporose</a> vorzubeugen, die Symptome der Wechseljahre zu lindern und die Schwangerschaftsvorsorge sicherzustellen.</p>
<p>Es wird auch anerkannt, dass Frauen oft doppelt belastet sind, durch Berufst&#228;tigkeit und Haushaltsf&#252;hrung, und dass diese Belastung sowohl seelisch als auch k&#246;rperlich ist. Dazu kommt, dass der K&#246;rper einer Frau sich in ihrem Leben mehrmals stark ver&#228;ndert. Dieser Tatsache tragen die Brosch&#252;ren Rechnung.</p>
<p>Die Brosch&#252;ren <a href="http://www.bmg.bund.de/cln_178/SharedDocs/Publikationen/DE/Praevention/Aktiv-sein-f_C3_BCr-mich,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Aktiv-sein-f%C3%BCr-mich.pdf" target="_blank">Aktiv sein – f&#252;r mich</a> und <a href="http://www.bmg.bund.de/cln_151/SharedDocs/Publikationen/DE/Praevention/Leben-in-Balance,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Leben-in-Balance.pdf" target="_blank">Leben in Balance</a> k&#246;nnen auf der Internetseite des BMG als PDF heruntergeladen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-broschueren-zur-frauengesundheit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei den Krankenkassen geht es rund</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/bei-den-krankenkassen-geht-es-rund.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/bei-den-krankenkassen-geht-es-rund.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=476</guid>
		<description><![CDATA[Den Krankenkassen weht ein starker Wind ins Gesicht. Zwar hat zumindest das Bundesversicherungsa, anders als etwa das Kartellamt, keine Bedenken wegen der gemeinsamen Ank&#252;ndigung der Zusatzbeitr&#228;ge, der Kampf ist deswegen noch lange nicht vorbei. Jetzt weigern sich n&#228;mlich schon die ersten Versicherten, die Zusatzbeitr&#228;ge zu bezahlen.
Die &#8220;L&#252;becker Nachrichten&#8221; berichten von Kassenangaben, nach denen beispielsweise bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Krankenkassen weht ein starker Wind ins Gesicht. Zwar hat zumindest das Bundesversicherungsa, anders als etwa das Kartellamt, keine Bedenken wegen der gemeinsamen Ank&#252;ndigung der Zusatzbeitr&#228;ge, der Kampf ist deswegen noch lange nicht vorbei. Jetzt weigern sich n&#228;mlich schon die ersten Versicherten, die Zusatzbeitr&#228;ge zu bezahlen.</p>
<p>Die &#8220;L&#252;becker Nachrichten&#8221; berichten von Kassenangaben, nach denen beispielsweise bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), dass von 4,6 Millionen zahlenden Mitgliedern bisher nur 1,5 Millionen der Krankenkasse eine Einzugserm&#228;chtigung erteilt haben. Die DAK erhebt einen Zusatzbeitrag von acht Euro pro Mitglied, r&#252;ckwirkend zum Februar.</p>
<p>Sowohl die DAK als auch die BKK Gesundheit und die BKK Phoenix haben der Zeitung auch best&#228;tigt, dass viele ihrer Mitglieder <a href="http://www.ln-online.de/artikel/2750965/Acht_Euro_extra:_Krankenkassen_droht_Boykott.htm" target="_blank">von ihrem Sonderk&#252;ndigungsrecht Gebrauch machen</a>.</p>
<p>Im Januar hatten neun gesetzliche Krankenkassen angek&#252;ndigt, Zusatzbeitr&#228;ge von ihren Mitgliedern erheben zu m&#252;ssen. Die ihnen aus dem Gesundheitsfonds zugeteilten Mitteln reichen angeblich nicht aus. Schon allein diese Ank&#252;ndigung hatte f&#252;r Unmut bei den Versicherten gesorgt.</p>
<p>Nun wird es aber noch &#228;rgerlicher, denn trotz des angeblichen Geldmangels haben manche Krankenkassen immer noch genug Geld gefunden um ihren Vorst&#228;nden <a href="http://alterknacker.blog.de/2010/03/09/dahin-zusatzbeitraege-krankenkassen-fliessen-8143316/" target="_blank">eine gro&#223;z&#252;gige Gehaltserh&#246;hung oder einen sch&#246;nen Bonus</a> zu spendieren, teilweise in einer H&#246;he von 50.000 Euro.</p>
<p>Das ist nicht gerade dazu geeignet, Verst&#228;ndnis f&#252;r die Zusatzbeitr&#228;ge bei den Versicherten zu schaffen. Ganz nach dem Motto: Leider k&#246;nnen wir Ihnen Ihr <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikament</a> nicht mehr bezahlen, das Geld mussten wir f&#252;r den Bonus des Vorstands ausgeben!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/bei-den-krankenkassen-geht-es-rund.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gr&#252;nes Rezept beliebt bei &#196;rzten</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/gruenes-rezept-beliebt-bei-aerzten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/gruenes-rezept-beliebt-bei-aerzten.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=472</guid>
		<description><![CDATA[Das Gr&#252;ne Rezept f&#252;r die Verordnung rezeptfreier Arzneimittel wurde schon 2004 von verschiedenen Interessengruppen, darunter Apothekerverb&#228;nde und Arzneimittelhersteller, gemeinschaftlich entwickelt. Aber erst seit dem letzten Jahr, seit der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) das Gr&#252;ne Rezept &#196;rzten kostenlos zur Verf&#252;gung stellt, ist das Rezept so richtig popul&#228;r geworden.
Eigentlich scheint es widersinnig: ein eigenes Rezept f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gr&#252;ne Rezept f&#252;r die Verordnung rezeptfreier Arzneimittel wurde schon 2004 von verschiedenen Interessengruppen, darunter Apothekerverb&#228;nde und Arzneimittelhersteller, gemeinschaftlich entwickelt. Aber erst seit dem letzten Jahr, seit der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) das Gr&#252;ne Rezept &#196;rzten kostenlos zur Verf&#252;gung stellt, ist das Rezept so richtig popul&#228;r geworden.</p>
<p>Eigentlich scheint es widersinnig: ein eigenes Rezept f&#252;r die Verschreibung rezeptfreier <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a>. &#196;rzte nehmen dieses Angebot aber wohl gern an, um so ihren Patienten ein bestimmtes Medikament bzw. bestimmte Arzneimittel ans Herz zu legen. Sie wollen so Verwechslungen beim Arzneimittelkauf ausschlie&#223;en.</p>
<p>Deswegen greifen laut BAH immer mehr &#196;rzte, egal ob Fach&#228;rzte oder Haus&#228;rzte, gerne zum Gr&#252;nen Rezept und k&#246;nnen so in gewissem Ma&#223;e auch die Kontrolle dar&#252;ber behalten, welche Medikamente ihre Patienten einnehmen. Bei den Haus&#228;rzten liegt der Anteil der &#196;rzte, die mindestens einmal pro Woche &#8220;gr&#252;n&#8221; verordnen, bei &#252;ber 70 Prozent, so die &#196;rztezeitung.</p>
<p>Dabei ist ein Gr&#252;nes Rezept keine &#8220;echte&#8221; Verschreibung. Es ist nur eine Empfehlung des Arztes an Patient und Apotheker – nur eben sicherer als eine rein m&#252;ndlich ausgesprochene Empfehlung f&#252;r bestimmte rezeptfreie Medikamente, etwa gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a>.</p>
<p>Auch die Patienten sind dem Gr&#252;nen Rezept gegen&#252;ber positiv eingestellt, meint Dr. Uwe May vom BAH. F&#252;r sie ist es beruhigend zu wissen, dass die Therapie unter &#228;rztlicher Aufsicht m&#246;glich ist, auch wenn die Krankenkassen nicht zahlen. Patientenverb&#228;nde halten das Gr&#252;ne Rezept allerdings eher f&#252;r einen Werbegag, der die Medikamentengl&#228;ubigkeit f&#246;rdert und <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Gruenes-Rezept-soll-Patienten-wieder-in-die-Apotheke-locken-id708111.html" target="_blank">Patienten in die Apotheken locken</a> soll.</p>
<p>Die Krankenkasse &#252;bernimmt die Kosten f&#252;r die so empfohlenen Medikamente nicht. Chronisch kranke Hartz-IV-Empf&#228;nger k&#246;nnen die Kosten unter Umst&#228;nden aber als Bedarf geltend machen, hat das Bundesverfassungsgericht im Februar entschieden. Theoretisch k&#246;nnen so Hautpflegeprodukte f&#252;r Neurodermitiker oder Hygieneartikel f&#252;r AIDS-Kranke erstattet werden.</p>
<p>Wie genau das geschehen soll, ist noch unklar, m&#246;glicherweise kann die Verschreibung auf dem Gr&#252;nen Rezept als Beleg verwendet werden. Damit dokumentiert der Arzt die medizinische Notwendigkeit und zeigt gleichzeitig, dass die Krankenkasse nicht zahlt. Bisher m&#252;ssen Hartz-IV-Empf&#228;nger zusehen, ob und wie sie sich ihre MEdikamente leisten k&#246;nnen. <a href="http://hartz-nordhausen.blog.de/2010/02/26/medikamenten-tafel-hilft-hartz-iv-empfaengern-8078119/" target="_blank">Hilfsangebote gibt es nur wenige</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/gruenes-rezept-beliebt-bei-aerzten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die vergessenen Krankheiten</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/die-vergessenen-krankheiten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/die-vergessenen-krankheiten.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[seltene Krankheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=468</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Krankheiten, die sind so selten, dass ein normaler Allgemeinarzt sie vielleicht niemals bei einem seinen Patienten diagnostiziert. F&#252;r die Patienten bedeutet das allerdings, dass sie oft jahrelang auf die richtige Diagnose warten m&#252;ssen – und dass es oft keine Medikamente f&#252;r ihre spezielle Erkrankung gibt.
Ein typischer Arztbesuch l&#228;uft meistens so ab: Man hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Krankheiten, die sind so selten, dass ein normaler Allgemeinarzt sie vielleicht niemals bei einem seinen Patienten diagnostiziert. F&#252;r die Patienten bedeutet das allerdings, dass sie oft jahrelang auf die richtige Diagnose warten m&#252;ssen – und dass es oft keine Medikamente f&#252;r ihre spezielle Erkrankung gibt.</p>
<p>Ein typischer Arztbesuch l&#228;uft meistens so ab: Man hat Beschwerden, geht zum Arzt, der Arzt stellt anhand der Symptome und der Vorgeschichte fest um welche Krankheit es sich handelt, verschreibt <a href="http://apotheke.sanicare.de/de/" target="_blank">Medikamente</a>, und im Idealfall ist man danach geheilt oder hat zumindest die Symptome unter Kontrolle.</p>
<p>Was aber, wenn man an einer so seltenen Krankheit leidet, dass sie dem Arzt noch nie untergekommen ist? Die <a href="http://www.zeit.de/2010/10/Care-for-rare" target="_blank">Zeit online berichtet</a> &#252;ber diese raren Krankheitem. Man nennt sie auch orphan diseases, &#8220;Waisenkrankheiten&#8221;. Weder die wissenschaftliche Forschung noch die Pharmaunternehmen k&#252;mmern sich besonders darum. F&#252;r die Industrie rechnet es sich einfach nicht, f&#252;r die paar Dutzend Patienten eigene <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> zu formulieren und zu produzieren; f&#252;r die Wissenschaft ist es dementsprechend schwer, f&#252;r Untersuchungen und Studien Geld zu bekommen.</p>
<p>In Europa gelten Krankheiten als orphan diseases, wenn weniger als f&#252;nf von 10.000 Menschen daran leiden. In anderen L&#228;ndern gelten andere Ma&#223;zahlen, in den USA beispielsweise weniger als 7,5, in Japan weniger als 4, in Australien weniger als 1 Patient (jeweils pro 10.000 Einwohner). Es gibt etwa 5.000 bis 8.000 solcher Krankheiten; oft handelt es sich dabei um <a href="http://www.med.de/krankheiten/erbkrankheiten.html" target="_self">Erbkrankheiten</a>. Sie betreffen die Haut, die Nerven, den Bewegungsapparat oder die Knochen – die orphan diseases machen vor nichts halt.</p>
<p>Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler und seine Frau Eva Luise haben eine <a href="http://www.evaluiseundhorstkoehlerstiftung.de/" target="_blank">Stiftung</a> f&#252;r seltene Krankheiten gegr&#252;ndet. Sie f&#246;rdert Forschungsprojekte und verleiht j&#228;hrlich einen Forschungspreis. Die Stiftung will darauf aufmerksam machen, dass alleine in Deutschland vier Millionen Menschen leben, die an einer von 5.000 seltenen Krankheiten leiden.</p>
<p>Auch europaweit w&#228;chst das Bewusstsein f&#252;r die orphan diseases. Der Europarat forderte im vergangenen Jahr dazu auf, Menschen mit seltenen Erkrankungen besser zu betreuen. Schon seit dem Jahr 2000 gibt es in Europa eine Verordnung, die Pharmaunternehmen, die sich der seltenen Krankheiten annehmen, Erleichterungen f&#252;r deren Zulassung und Vermarktung verspricht.</p>
<p>Da die seltenen Krankheiten nicht ausreichend von den Schulmedizinern betreut werden, ist es kein Wunder, dass sich die Selbsthilfeorganisationen umso st&#228;rker gemacht und zusammengeschlossen haben. Sie bieten Informationen und Unterst&#252;tzung f&#252;r Betroffene, durch das Sammeln von Informationen in einer Datenbank aber auch f&#252;r Medizin und Wissenschaft (z.B. <a href="http://www.achse-online.de/index.php" target="_blank">achse – Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen</a> oder <a href=" http://orpha-selbsthilfe.de" target="_blank">Orpha-Selbsthilfe</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/die-vergessenen-krankheiten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedrohlicher Muskelabbau</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/bedrohlicher-muskelabbau.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/bedrohlicher-muskelabbau.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=465</guid>
		<description><![CDATA[Das Altern ist eines der Schreckgespenster der heutigen Zeit. Lange leben wollen viele, wirklich alt sein will keiner. Tats&#228;chlich geht ein gewisser geistiger und k&#246;rperlicher Abbau mit dem Altern einher, das ist fast zwangsweise von der Natur so angelegt. Manche Probleme m&#252;ssten aber gar nicht sein.
Faltige Haut, knirschende Gelenke, Rheuma, Inkontinenz, sch&#252;tteres oder graues Haar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Altern ist eines der Schreckgespenster der heutigen Zeit. Lange leben wollen viele, wirklich alt sein will keiner. Tats&#228;chlich geht ein gewisser geistiger und k&#246;rperlicher Abbau mit dem Altern einher, das ist fast zwangsweise von der Natur so angelegt. Manche Probleme m&#252;ssten aber gar nicht sein.</p>
<p>Faltige Haut, knirschende Gelenke, <a href="http://www.med.de/krankheiten/rheumatische-beschwerden.html" target="_self">Rheuma</a>, Inkontinenz, sch&#252;tteres oder graues Haar – das sind die einschl&#228;gigen Anzeichen des Alters. Kosmetik und Medizin bieten verschiedene M&#246;glichkeiten an, die Probleme zu beheben oder zu vertuschen. Manche Ver&#228;nderungen am alternden K&#246;rper sind aber so schleichend und unauff&#228;llig, dass sie lange unbeachtet bleiben.</p>
<p>Zu diesen Ver&#228;nderungen geh&#246;rt die Sarkopenie, der Abbau der Muskelmasse im Alter. Der Muskelabbau f&#228;llt deswegen nicht auf, weil im heutigen Alltag kaum noch Muskelkraft notwendig ist.</p>
<p>Die <a href="http://www.dgim.de/index.html" target="_self">Deutsche Gesellschaft f&#252;r Innere Medizin</a> (DGIM) weist darauf hin, dass der Verlust von Muskelmasse die h&#228;ufigste Ursache f&#252;r St&#252;rze im Alter ist. Die St&#252;rze wiederum f&#252;hren oft zu Knochenbr&#252;chen, die Krankenhausaufenthalte und eventuelle Komplikationen wie <a href="sogar t&#246;dlich enden. http://www.med.de/chirurgie/gefaesschirurgie/blutgerinnsel.html" target="_self">Thrombosen</a> und Lungenentz&#252;ndungen nach sich f&#252;hren – und h&#228;ufig auf diese Weise</p>
<p>Muskeln werden durch Sport und Bewegung gesch&#252;tzt und neu aufgebaut. So werden Kraft und Beweglichkeit gef&#246;rdert, so dass es seltener zu St&#252;rzen kommt. Bewegung ist nat&#252;rlich auch ein wichtiges Element im Kampf gegen <a href="http://www.med.de/lexikon/osteoporose.html" target="_self">Osteoporose</a>, eine ebenfalls h&#228;ufige Alterserscheinung.</p>
<p>Prof. Dr. Reto Kressig, Chefarzt der Geriatrie an der Universit&#228;t Basel, r&#228;t allen &#228;lteren Menschen deshalb zu regelm&#228;&#223;iger Bewegung. F&#252;r die Seniorenfitness sind allerdings keine H&#246;chstleistungen gefragt. Es gen&#252;gen schon normale Arbeit in Haus und Garten, Nordic Walking, Treppensteigen oder lange Spazierg&#228;nge, f&#252;nfmal in der Woche f&#252;r jeweils eine halbe Stunde. Wer Lust hat, kann nat&#252;rlich auch Krafttraining oder Gymnastik machen, oder sogar, je nach individueller Fitness, im Winter <a href="http://www.senioren-blogger.de/gesundheit/ski-heil-fuer-aeltere-semester.html" target="_blank">Ski fahren</a>.</p>
<p>Ern&#228;hrung ist ein weiterer Schl&#252;ssel zum erfolgreichen Altern. F&#252;r den Erhalt und Aufbau der Muskelmasse ist ausreichend Eiwei&#223; notwendig. Das sollte in der <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a> unbedingt ber&#252;cksichtigt werden. Kressig verordnet vielen seiner Patienten auch Vitamin D; Studien haben gezeigt, dass ausreichend Vitamin D bei &#228;lteren Menschen dazu f&#252;hrt, dass sie seltener st&#252;rzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/bedrohlicher-muskelabbau.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Magneten gegen Migr&#228;ne</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/mit-magneten-gegen-migraene.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/mit-magneten-gegen-migraene.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=461</guid>
		<description><![CDATA[Migr&#228;ne ist eine extrem weit verbreitete Krankheit. Wer an Migr&#228;ne leidet, muss nicht nur mit sehr starken Kopfschmerzen fertig werden, sondern auch mit den Begleiterscheinungen. Dazu geh&#246;ren Sehst&#246;rungen, Lichtempfindlichkeit, L&#228;rmempfindlichkeit, &#220;belkeit und Erbrechen.
Jetzt haben Forscher eine neue Methode gefunden, wie Migr&#228;nepatienten geholfen werden kann: ein Magnetimpuls am Hinterkopf hat in einer Studie 40 Prozent der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Migr&#228;ne ist eine extrem weit verbreitete Krankheit. Wer an Migr&#228;ne leidet, muss nicht nur mit sehr starken Kopfschmerzen fertig werden, sondern auch mit den Begleiterscheinungen. Dazu geh&#246;ren Sehst&#246;rungen, Lichtempfindlichkeit, L&#228;rmempfindlichkeit, &#220;belkeit und Erbrechen.</p>
<p>Jetzt haben Forscher eine neue Methode gefunden, wie Migr&#228;nepatienten geholfen werden kann: ein Magnetimpuls am Hinterkopf hat in einer Studie 40 Prozent der Probanden gegen die Schmerzen geholfen.</p>
<p>Magnetimpulse wurden schon vorher als eventuelle Therapie gegen <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a> untersucht, das besondere an den neuen Tests ist allerdings, dass sie mit einfach zu handhabenden und auch handlichen Ger&#228;ten durchgef&#252;hrt wurden, die die Patienten bequem zu Hause anwenden k&#246;nnen. Vorher waren dazu gro&#223;e Apparate n&#246;tig, die es nur in Kliniken gab.</p>
<p>Bisher waren Schmerzmedikamente so ziemlich die einzige Therapiem&#246;glichkeit, von handels&#252;blichen Schmerztabletten bis hin zu der neuen Generation von Medikamenten mit <a href="http://www.schmerzen-blog.de/allgemein/triptane.html" target="_blank">Triptanen</a>. Manche Migr&#228;nepatienten haben allerdings auch mit <a href="../../gesundheit/alternative-heilmethoden.html" target="_self">alternative  Heilmethoden</a> wie etwa Akupunktur gute Erfahrungen gemacht, von denen wiederum die Schulmedizin nicht unbedingt &#252;berzeugt ist.</p>
<p>Die Wirkung des Magnetimpulses liegt vermutlich daran, dass er bestimmte elektrische Vorg&#228;nge im Gehirn unterbricht, die die Migr&#228;ne ausl&#246;sen, vor allem die Migr&#228;neformen, die von den als &#8220;Aura&#8221; bekannten Wahrnehmungsst&#246;rungen begleitet werden.</p>
<p>Um die Wirksamkeit des Ger&#228;ts zu testen, wurde am Albert Einstein College of Medicine in New York eine Studie mit 200 Teilnehmern durchgef&#252;hrt. Sie sollten &#252;ber einen Zeitraum von drei Monaten ihre Migr&#228;neattacken mit Magnetimpulsen behandeln. Die H&#228;lfte der Teilnehmer erhielt ein Placebo-Ger&#228;t, das also keine Impulse aussendete. Das echte Ger&#228;t sorgte bei mehr Patienten f&#252;r Schmerzfreiheit als das Placebo-Ger&#228;t.</p>
<p>Migr&#228;ne-Experten sind von der M&#246;glichkeit begeistert, auch eine Therapie f&#252;r diejenigen Patienten zu haben, denen die bisherige Behandlung mit <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> nicht hilft. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass die Magnetmethode noch genauer untersucht werden muss, vor allem in Hinblick auf die Dosierung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/mit-magneten-gegen-migraene.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cannabis f&#246;rdert Schizophrenie</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/cannabis-foerdert-schizophrenie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/cannabis-foerdert-schizophrenie.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Schizophrenie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=458</guid>
		<description><![CDATA[Eine australische Studie begleitet &#252;ber 3.600 Kinder, geboren in den Jahren 1981 bis 1983, schon seit der Schwangerschaft der M&#252;tter. Jetzt geben die H&#228;lfte der Teilnehmer an, schon einmal Cannabis konsumiert zu haben.
Jeder sechste davon hat sogar schon vor dem 15. Geburtstag damit angefangen. In der Statistik geht gerade dieser fr&#252;he Konsum mit einem erh&#246;hten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine australische Studie begleitet &#252;ber 3.600 Kinder, geboren in den Jahren 1981 bis 1983, schon seit der Schwangerschaft der M&#252;tter. Jetzt geben die H&#228;lfte der Teilnehmer an, schon einmal Cannabis konsumiert zu haben.</p>
<p>Jeder sechste davon hat sogar schon vor dem 15. Geburtstag damit angefangen. In der Statistik geht gerade dieser fr&#252;he Konsum mit einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r <a href="http://brainblog.blog.de/2009/01/27/thc-induzierte-psychosen-schizophrenie-vorlaeufer-5460395/" target="_blank">Psychosen</a> und Wahnvorstellungen einher. Psychosen wurden bei den Cannabis-Verwendern doppelt so oft gestellt wie bei denen, die es nicht konsumierten; je sp&#228;ter der Haschisch-Konsum begann, desto weniger Psychosen gab es.</p>
<p>Fast 250 Teilnehmer zeigten mindestens ein Anzeichen einer Psychose, 65 litten sogar an ausgepr&#228;gten <a href="http://www.med.de/krankheiten/psychische-leiden.html" target="_self">psychischen St&#246;rungen</a> wie etwa Schizophrenie. Symptome einer Psychose sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen, vor allem akustische Halluzinationen. Die Betroffenen h&#246;ren also Stimmen, die ihnen Befehle erteilen oder ihre Handlungen kommentieren – meist negativ.</p>
<p>John McGrath, einer der untersuchenden Wissenschaftler, schlie&#223;t aus dem Zusammenhang zwischen &#8220;Dosis und Wirkung&#8221; auf eine &#8220;Kausalit&#228;t&#8221;, also darauf, dass <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/cannabis-psychose-nach-dem-joint_aid_485963.html" target="_blank">Cannabis und Psychosen urs&#228;chlich zusammenh&#228;ngen</a>. Es ist jedoch nicht klar, ob Drogenkonsum Psychosen ausl&#246;st, oder ihre Entstehung f&#246;rdert. Ebenfalls m&#246;glich ist, dass eine sozusagen &#8220;schlummernde&#8221; Psychose Jugendliche empf&#228;nglicher f&#252;r Drogengebrauch macht.</p>
<p>Von Schizophrenie beispielsweise ist bekannt, dass Betroffene oft sehr starke Raucher sind, obwohl Rauchen als Ursache von Schizophrenie praktische ausgeschlossen wird. &#196;hnlich k&#246;nnte es sich auch mit Cannabis und Psychosen verhalten.</p>
<p>Das Rauschmittel Cannabis wird aus Hanfpflanzen gewonnen, genauer gesagt aus den harzigen weiblichen Bl&#252;ten verschiedener Hanfsorten. Konsumiert wird Cannabis in Form von der unverarbeiteten Bl&#252;ten (Marihuana), oder in verarbeiteter Form als Haschisch (das Harz der Pflanze) oder Haschisch&#246;l. Die Inhaltstoffe wirken entspannend und beruhigend, k&#246;nnen aber auch Halluzinationen ausl&#246;sen.</p>
<p>Cannabis wird in Form des reinen Wirkstoffes Tetrahydrocannabinol (THC) auch in <a href=" http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> verwendet. Manche AIDS-Patienten werden damit gegen den Appetit- und damit auch Gewichtsverlust behandelt, und <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a>-Patienten kann damit gegen die von der Chemotherapie verursachte &#220;belkeit mit Erbrechen geholfen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/cannabis-foerdert-schizophrenie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magenkrebs bleibt oft lange unauff&#228;llig</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/magenkrebs-bleibt-oft-lange-unauffaellig.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/magenkrebs-bleibt-oft-lange-unauffaellig.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Magenkrebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=455</guid>
		<description><![CDATA[Beim 29. Deutschen Krebskongress, der Ende Februar in Berlin stattfand, wies Onkologe Florian Lordick darauf hin, dass Magenkrebs oft erst sp&#228;t bemerkt wird. Schuld sind auch die unauff&#228;lligen fr&#252;hen Anzeichen der Krankheit.
Mitgrund f&#252;r die weite Verbreitung d&#252;rfte die moderne Lebensweise sein, die eine an Nitrosaminen und Salz reiche Ern&#228;hrung mit sich bringt, aber auch Laster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim 29. Deutschen Krebskongress, der Ende Februar in Berlin stattfand, wies Onkologe Florian Lordick darauf hin, dass Magenkrebs oft erst sp&#228;t bemerkt wird. Schuld sind auch die unauff&#228;lligen fr&#252;hen Anzeichen der Krankheit.</p>
<p>Mitgrund f&#252;r die weite Verbreitung d&#252;rfte die moderne Lebensweise sein, die eine an Nitrosaminen und Salz reiche <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a> mit sich bringt, aber auch Laster wie etwa das Rauchen, das ebenfalls als Risikofaktor gilt.</p>
<p>Nitrosamine sind als krebserregend bekannt. Sie kommen beispielsweise in Bier, K&#228;se und gep&#246;keltem Fleisch vor, aber auch in Tabak. Studien lassen auf einen Zusammenhang zwischen nitrosaminreicher Ern&#228;hrung und dem Vorkommen von Magen- und auch Speiser&#246;hrenkrebs schlie&#223;en.</p>
<p>Ein weiterer Risikofaktor f&#252;r Magenkrebs (Fachausdruck: Magenkarzinom) ist die Infektion mit dem Bakterium <a href="http://www.med.de/lexikon/helicobacter-pylori.html" target="_self">Helicobacter pylori</a> (&#252;blicherweise als H. pylori abgek&#252;rzt). Dieses Bakterium nistet sich in der Magenschleimhaut ein, schw&#228;cht sie, und tr&#228;gt so zur Entstehung von Geschw&#252;ren bei. Neue Studien weisen &#252;brigens darauf hin, dass eine Infektion mit <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprechstunde/allgemein/2010-01-21/sch-tzt-helicobacter-pylori-vor-dem-ausbruch-von-tuberkulose" target="_blank">H. pylori vor Tuberkulose sch&#252;tzen</a> kann.</p>
<p>Magenkrebs wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium bemerkt. Er verursacht eher unspezifische Beschwerden, die auch Ern&#228;hrung oder Lebenswandel zugeschrieben werden k&#246;nnen. Dazu geh&#246;ren Verdauungsst&#246;rungen, V&#246;llegef&#252;hl, &#220;belkeit, Erbrechen und Oberbauchschmerzen.</p>
<p>Wer unter diesen Problemen leidet, wird das anfangs vermutlich auf eine besonders &#252;ppige Mahlzeit oder andere harmlose Gr&#252;nde schieben. Viele Betroffene greifen dann zu &#8220;selbstverordneten&#8221; Medikamenten oder ignorieren die Schmerzen erstmal.</p>
<p>Erst wenn es zu Appetit- und Gewichtsverlust und Schluckbeschwerden kommt, gehen sie zum Arzt. Der kann dann, mit Hilfe einer <a href="http://www.med.de/lexikon/endoskop.html" target="_self">endoskopischen Untersuchung</a>, den Magenkrebs feststellen.</p>
<p>Besonders gef&#228;hrdet sind M&#228;nner und &#228;ltere Menschen. Obwohl das Magenkarzinom weltweit die zweith&#228;ufigste Tumorart ist, macht es in Deutschland nur etwa f&#252;nf Prozent der <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankungen</a> aus; in L&#228;ndern wie etwa Japan, China, Russland, Costa Rica und Kolumbien sind die Zahlen viel h&#246;her. In den westlichen Industriel&#228;ndern ist der Magenkrebs die einzige zur&#252;ckgehende Krebsart.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/magenkrebs-bleibt-oft-lange-unauffaellig.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Pollenh&#246;lle droht</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/die-pollenhoelle-droht.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/die-pollenhoelle-droht.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=452</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r die Allergiker ist der Fr&#252;hling nicht nur sch&#246;n: Neben Sonnenschein, blauem Himmel und milden L&#252;ften bedeutet Fr&#252;hling n&#228;mlich auch Pollenflug – und der l&#246;st bei immer mehr Menschen Heuschnupfen aus. Fr&#252;hling bedeutet also auch eine laufende Nase und juckende Augen.
Wie die &#196;rztezeitung berichtet, wird dieses Jahr die Bl&#252;te von Birke, Hasel und Erle fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die Allergiker ist der Fr&#252;hling nicht nur sch&#246;n: Neben Sonnenschein, blauem Himmel und milden L&#252;ften bedeutet Fr&#252;hling n&#228;mlich auch Pollenflug – und der l&#246;st bei immer mehr Menschen <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfen</a> aus. Fr&#252;hling bedeutet also auch eine laufende Nase und juckende Augen.</p>
<p>Wie die <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/allergien/article/591206/spaeter-heftiger-start-pollensaison.html" target="_blank">&#196;rztezeitung</a> berichtet, wird dieses Jahr die Bl&#252;te von Birke, Hasel und Erle fast gleichzeitig sein. F&#252;r die rund zehn Millionen deutschen Pollenallergiker ist das nat&#252;rlich eine volle Breitseite. In den letzten Jahren war die Pollensaison immer l&#228;nger geworden, vor allem auch weil die Haselpollen in w&#228;rmeren Wintern oft schon im Januar oder gar Dezember flogen.</p>
<p>In diesem Jahr erwarten Experten allerdings einen fast gleichzeitigen Flug von Hasel-, Erlen- und Birkenpollen. Die Birkenpollen werden noch dazu besonders zahlreich sein. Birken folgen einem Zwei-Jahres-Rhythmus, der Pollenflug ist also jedes zweite Jahr besonders stark. Ihre besonders &#8220;aggressiven&#8221; Pollen geh&#246;ren inzwischen zu den <a href="http://www.wie-krank-bin-ich.de/krankheiten/allergie-krankheiten/" target="_blank">Allergie</a>-Spitzenreitern und qu&#228;len inzwischen schon fast genauso viele Allergiker wie die Gr&#228;serpollen.</p>
<p>Experten erwarten auch, dass dieses Jahr noch mehr Menschen als zuvor an Allergien leiden werden. Bei Menschen mit Veranlagung zur Allergie kann der enorme Pollenflug dazu f&#252;hren, dass das Immunsystem dieses Jahr &#252;berreagiert und f&#252;r die typischen Probleme sorgt, von Niesanf&#228;llen &#252;ber laufende Nasen und brennende Augen bis hin zu handfesten <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/asthma.html" target="_self">Asthma</a>-Attacken.</p>
<p>Es gibt jedoch auch Hoffnung f&#252;r Allergiker: Heuschnupfensymptome lassen sich nach Erkenntnissen der Universit&#228;t Freiburg gut mit Elektroakupunktur bek&#228;mpfen. Bei 70 Prozent der Patienten bessern sich dadurch f&#252;r bis zu acht Wochen die Anzeichen der Allergie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/die-pollenhoelle-droht.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lunge durchs Schl&#252;sselloch eingesetzt</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/lunge-durchs-schluesselloch-eingesetzt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/lunge-durchs-schluesselloch-eingesetzt.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lunge]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=449</guid>
		<description><![CDATA[An der Uniklinik M&#252;nster wurde einem Patienten jetzt eine Spenderlunge implantiert. Das allein ist zwar beachtenswert genug, das Besondere an dieser Operation war aber, dass die Lunge bei einer minimal-invasiven Operation eingesetzt wurde, bei der die &#196;rzte nur zwei etwa zehn Zentimeter lange Schnitte setzten.
Bei minimal-invasiven Operationen ist das Ziel, durch m&#246;glichst kleine Schnitte m&#246;glichst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Uniklinik M&#252;nster wurde einem Patienten jetzt eine Spenderlunge implantiert. Das allein ist zwar beachtenswert genug, das Besondere an dieser Operation war aber, dass die Lunge bei einer minimal-invasiven Operation eingesetzt wurde, bei der die &#196;rzte nur zwei etwa zehn Zentimeter lange Schnitte setzten.</p>
<p>Bei <a href=" http://www.med.de/lexikon/minimal-invasiv.html" target="_self">minimal-invasiven Operationen</a> ist das Ziel, durch m&#246;glichst kleine Schnitte m&#246;glichst wenige Gewebe zu sch&#228;digen, sowohl Haut als auch innere Gewebe. Die Heilung ist bei den kleinen Wunden entsprechend schneller, die Schmerzen geringer. Bei vielen Operationen im Bauchraum, etwa an der Gallenblase oder wenn der Blinddarm entfernt wird, sind diese Operationen schon Routine. F&#252;r Lungentransplantationen wurde bisher aber immer der Brustkorb (<a href="http://www.med.de/lexikon/thorax.html" target="_self">Thorax</a>) ge&#246;ffnet und aufgeklappt (Thorakotomie).</p>
<p>Der Nachteil der minimal-invasiven Operationsmethoden ist nat&#252;rlich die eingeschr&#228;nkte Sicht. So war es auch im Fall des Patienten, der die Lunge eingesetzt bekam. Obwohl die Lunge im Brustkorb einen gro&#223;en Raum einnimmt, konnte sie durch so einen vergleichsweise kleinen Einschnitt eingesetzt werden. <a href="http://www.med.de/chirurgie/thoraxchirurgie.html" target="_self">Thoraxchirurg</a> Karsten Wiebe: &#8220;Die Lungenfl&#252;gel passen, wenn sie luftleer und zusammengefallen sind, in eine Hand.</p>
<p>Der Patient litt vor der Transplantation an einer Lungenfibrose. Dabei verh&#228;rtet die Lunge sozusagen, weil sich immer mehr Bindegewebe um die Lungenbl&#228;schen bildet. Dadurch wird die Atmung stark eingeschr&#228;nkt. Wenn eine Behandlung mit Medikamenten nicht mehr hilft, ist eine Lungentransplantation der letzte Ausweg.</p>
<p>Die Wartezeit f&#252;r eine Spenderlunge liegt bei bis zu zwei Jahren, <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Lunge-minimalinvasiv-verpflanzt-article747977.html" target="_blank">berichtet n-tv</a>. Rund ein Drittel der Patienten sterben w&#228;hrend dieser Zeit. Neben kompletten <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende.html" target="_self">Spenderlungen</a> gibt es auch die M&#246;glichkeit, nur einen Fl&#252;gel oder auch nur einen oder mehrere Lungenlappen zu transplantieren. Lungenlappen k&#246;nnen auch von lebenden Organspendern stammen. Diese <a href="http://selbsthilfe-copd.de/krankheitsbilder/lungentransplantation/" target="_blank">Lebend-Lungentransplantation</a> wird meist bei Kindern durchgef&#252;hrt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/lunge-durchs-schluesselloch-eingesetzt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Den Hitzewallungen davonlaufen?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/den-hitzewallungen-davonlaufen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/den-hitzewallungen-davonlaufen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wechseljahre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Begriff Wechseljahre wird die Zeit bezeichnet, in der der K&#246;rper der Frau sozusagen mit dem Thema Fortpflanzung abschlie&#223;t. Die Regelblutung wird unregelm&#228;&#223;iger und bleibt schlie&#223;lich ganz aus. Oft gehen die Wechseljahre auch mit mehr oder weniger l&#228;stigen Begleiterscheinungen einher.
Wenn die Eierst&#246;cke keine Eier mehr abgeben, bekommt die Frau auch keine Regelblutungen mehr. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Begriff Wechseljahre wird die Zeit bezeichnet, in der der K&#246;rper der Frau sozusagen mit dem Thema Fortpflanzung abschlie&#223;t. Die Regelblutung wird unregelm&#228;&#223;iger und bleibt schlie&#223;lich ganz aus. Oft gehen die Wechseljahre auch mit mehr oder weniger l&#228;stigen Begleiterscheinungen einher.</p>
<p>Wenn die Eierst&#246;cke keine Eier mehr abgeben, bekommt die Frau auch keine Regelblutungen mehr. Die Eierst&#246;cke stellen aber auch einen Teil ihrer Hormonherstellung ein, was zu weit reichenden Ver&#228;nderungen im K&#246;rper f&#252;hrt.</p>
<p>Fast schon legend&#228;r sind die Hitzewallungen w&#228;hrend der Wechseljahre. Tats&#228;chlich leiden bis zu zwei Drittel aller betroffenen Frauen darunter. Die Temperaturschwankungen kommen daher, dass die Gef&#228;&#223;e sich scheinbar grundlos weiter und wieder enger stellen. Wie sehr die Frauen darunter leiden ist unterschiedlich und h&#228;ngt davon ab, wie ausgepr&#228;gt die Hitzewallungen sind. Manche Frauen k&#246;nnen deswegen kaum noch schlafen, so dass schon allein deswegen die Lebensqualit&#228;t deutlich eingeschr&#228;nkt ist. Noch &#228;rgerlicher wird die Angelegenheit, wenn die Hitzewallungen dann auch noch etwas herablassend als &#8220;<a href="http://www.med.de/krankheiten/frauenkrankheiten.html" target="_self">Frauenprobleme</a>&#8220;  und mehr oder weniger eingebildete Problemchen abgetan werden.</p>
<p>Gravierender sind auf lange Frist allerdings andere Folgen der Hormonumstellung. So steigt etwa das Osteoporoserisiko. Bei dieser <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten.html" target="_self">Stoffwechselst&#246;rung</a> werden die Knochen nicht mehr ausreichend fest erhalten, so dass Knochenbr&#252;che h&#228;ufiger vorkommen. Daneben treten auch andere Symptome auf, wie etwa <a href="http://www.wechseljahre-blog.de/2009/07/dieser-knoten-im-taschentuch-%E2%80%93-wozu-war-der-doch-gleich/" target="_blank">Vergesslichkeit</a>, Stimmungsschwankungen oder auch Haarausfall.</p>
<p>Vor allem um die unangenehmen Hitzewallung in den Griff zu bekommen, greifen viele Frauen auf Medikamente zur&#252;ck. Um das zu vermeiden, schw&#246;ren viele auch auf Sportarten wie Walking oder auch Yoga. K&#246;nnen diese Sportarten, die durchaus die allgemeine <a href="http://www.med.de/gesundheit/fitness.html" target="_self">Fitness</a> f&#246;rdern und das Risiko f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, auch Hitzewallungen vorbeugen?</p>
<p>Aktuell ist diese Frage ungekl&#228;rt, weil es nicht ausreichend wissenschaftlich fundierte Studien dazu gibt, wie das <a href="http://www.gesundheitsinformation.de/wechseljahre-kann-bewegung-hitzewallungen-und-andere-symptome-lindern.622.html" target="_blank">Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen</a> (IQWiG) berichtet. Das internationale Forschungsnetzwerk Cochrane Collaboration hat Studien zu diesem Thema analysiert, war aber von den Ergebnissen entt&#228;uscht. Es gab n&#228;mlich nur eine Studie, die sich speziell mit diesem Thema besch&#228;ftigt hatte. Die Studie war mit nur 30 Teilnehmerinnen sehr klein und konnte am Ende keine aussagekr&#228;ftige Antwort darauf geben, ob regelm&#228;&#223;iger Sport etwas an den unangenehmen Symptomen der Wechseljahre &#228;ndern kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/den-hitzewallungen-davonlaufen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Therapien gegen immer mehr Krebs</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-therapien-gegen-immer-mehr-krebs.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-therapien-gegen-immer-mehr-krebs.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=439</guid>
		<description><![CDATA[Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt in Deutschland immer mehr zu. Das Robert-Koch-Institut (RKI) sch&#228;tzt, dass 2010 450.000 Deutsche die Diagnose Krebs erhalten. Demgegen&#252;ber stehen aber auch immer neuere und genauere Diagnoseverfahren und Therapien.
Die Sch&#228;tzung basiert auf Zahlen aus den vorhergegangenen Jahren und ber&#252;cksichtigt die demographische Entwicklung: &#196;ltere Menschen haben ein h&#246;heres Risiko, an Krebs zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt in Deutschland immer mehr zu. Das Robert-Koch-Institut (RKI) sch&#228;tzt, dass 2010 450.000 Deutsche die Diagnose Krebs erhalten. Demgegen&#252;ber stehen aber auch immer neuere und genauere Diagnoseverfahren und Therapien.</p>
<p>Die Sch&#228;tzung basiert auf Zahlen aus den vorhergegangenen Jahren und ber&#252;cksichtigt die demographische Entwicklung: &#196;ltere Menschen haben ein h&#246;heres Risiko, an Krebs zu erkranken. Die h&#228;ufigsten Krebserkrankungen werden bei M&#228;nnern wieder <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen/prostatakrebs.html" target="_self">Prostatakrebs</a>, bei Frauen <a href="http://masca1.wordpress.com/2010/02/21/artikel-krebskongress-stellt-erste-patientenleitlinie-zum-brustkrebs-vor/" target="_blank">Brustkrebs</a> sein.</p>
<p>Harald zur Hausen, Pr&#228;sident der Deutschen Krebshilfe, geht sogar davon aus, dass die Zahl der Neuerkrankungen noch mehr steigt. Er rechnet mit j&#228;hrlich 580.000 Krebsneuerkrankungen bis zum Jahr 2030. Deswegen rief er zur Vorbeugung auf. &#8220;Wir wissen heute: Rund zwei Drittel aller <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebskrankheiten</a> sind Folge unseres Lebensstils. Nichtrauchen, geringer Alkoholkonsum, k&#246;rperliche Bewegung, der Schutz vor UV-Strahlen und auch die Vermeidung von Virusinfektionen k&#246;nnten das Krebsrisiko entscheidend mindern&#8221;.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es aber auch ermutigende Nachrichten: Die Sterberate bei Krebs sinkt seit Jahren. Das liegt teilweise an der fr&#252;heren Diagnose, erm&#246;glicht durch Fr&#252;herkennungsma&#223;nahmen, aber auch an den immer besseren Behandlungsmethoden. Waren vor einigen Jahren <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Chirurgie</a>, Chemotherapie und Strahlentherapie noch die einzigen Behandlungsarten, gibt es nun beispielsweise viel versprechende Therapien auf molekularer Ebene.</p>
<p>Die Therapie wird auch immer individueller, so dass Krebskranke nicht mehr nach dem Motto &#8220;Viel hilft viel&#8221; fast wahllos mit Unmengen von Medikamenten behandelt werden. Die Behandlung wird jetzt viel genauer auf den jeweiligen Patienten und seine Erkrankung abgestimmt. Viele Krebsarten werden nun &#8220;multimodal&#8221; behandelt, so dass vor der Operation Chemo- und Strahlentherapie stehen k&#246;nnen.</p>
<p>Wolff Schmiegel, Pr&#228;sident des Deutschen Krebskongresses, wei&#223;t auch darauf hin, dass die interdisziplin&#228;re Behandlung in Krebszentren Erfolg versprechender ist, als wenn nur ein einziger Arzt die Behandlung koordiniert. Zu neuen Medikamenten <a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-02/medizin-krebsbekaempfung" target="_blank">meint Schmiegel in der Zeit</a>: &#8221; Die gr&#246;&#223;te Herausforderung liegt nicht in der Entwicklung und Anwendung von immer mehr neuen Medikamenten. Viel wichtiger ist es, herauszufinden, wem sie wirklich n&#252;tzen. Daf&#252;r m&#252;ssen wir unsere Diagnostik verfeinern.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/neue-therapien-gegen-immer-mehr-krebs.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diabetesschutz durch Vitamin D</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetesschutz-durch-vitamin-d.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetesschutz-durch-vitamin-d.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=433</guid>
		<description><![CDATA[Die Analyse verschiedener Studien hat ergeben, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel das Risiko von Stoffwechsel- und Herzkrankheiten stark senken kann. Das Diabetesrisiko wird demnach halbiert, das Risiko f&#252;r Herzerkrankungen sinkt um ein Drittel.
Unter der Leitung von Dr. Oscar Franco werteten Forscher der Universit&#228;t im englischen Warwick 28 Studien aus, an denen insgesamt fast 100.000 Menschen mittleren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Analyse verschiedener Studien hat ergeben, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel das Risiko von Stoffwechsel- und Herzkrankheiten stark senken kann. Das Diabetesrisiko wird demnach halbiert, das Risiko f&#252;r Herzerkrankungen sinkt um ein Drittel.</p>
<p>Unter der Leitung von Dr. Oscar Franco werteten Forscher der Universit&#228;t im englischen Warwick 28 Studien aus, an denen insgesamt fast 100.000 Menschen mittleren und h&#246;heren Alters teilgenommen hatten. Dabei stellten sie fest, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel das Risiko f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a> und Herzkrankheiten senkte, und dass bei diesen Personen auch das metabolische Syndrom nur halb so oft vorkam.</p>
<p>Vitamine sind im allgemeinen Stoffe, die der K&#246;rper unbedingt mit der Nahrung aufnehmen muss, um problemlos funktionieren zu k&#246;nnen. Vitamin D ist beispielsweise in fettreichen Fischen wie Lachs oder Tunfisch vorhanden. Allerdings kann der menschliche K&#246;rper Vitamin D auch selbst herstellen, wo zu er Sonnenlicht braucht.</p>
<p>Ein Mangel an Vitamin D, das hormon&#228;hnlich wirkt, kann zu Rachitis f&#252;hren, da ohne Vitamin D die Knochenbildung nicht richtig funktioniert. Abgesehen davon gilt eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D als Risikofaktor f&#252;r Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und auch f&#252;r <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankungen</a>, speziell Brustkrebs. Wegen seiner wichtigen Rolle f&#252;r das Immunsystem f&#252;hrt ein Mangel an Vitamin D auch zur einer erh&#246;hten Anf&#228;lligkeit f&#252;r Infektionskrankheiten.</p>
<p>Zwar konnten die englischen Wissenschaftler keinen urs&#228;chlichen Zusammenhang zwischen Vitamin D und einem verminderten Krankheitsrisiko beweisen, Franco h&#228;lt gezielte Ma&#223;nahmen gegen <a href="http://www.jameda.de/blog/ernaehrung/vitamin-d-mangel-vitamin-d3-mangel/" target="_blank">Vitamin-D-Mangel</a> bei Erwachsenen trotzdem f&#252;r geeignet, um Herz- und <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten.html" target="_self">Stoffwechselkrankheiten</a> vorzubeugen.</p>
<p>Obwohl Vitamin D im Rahmen einer <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">gesunden Ern&#228;hrung</a> durchaus in ausreichender Menge aufgenommen werden kann, gibt es trotzdem Verfechter einer allgemeinen Zusatzversorgung mit dem Vitamin. Dies steht aber schon deshalb in weiter Ferne, weil Experten sich nicht einig sind, welche <a href=" http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung/tagesbedarf.html" target="_self">Tagesdosis</a> nun richtig und empfehlenswert ist. In Deutschland sind aktuell nur S&#228;uglingsmilch und Margarine mit Vitamin D angereichert, w&#228;hrend beispielsweise in den USA die Trinkmilch, in Gro&#223;britannien auch Fr&#252;hst&#252;ckscerealien angereichert sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/diabetesschutz-durch-vitamin-d.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach Schlaganfall singen statt sprechen</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/nach-schlaganfall-singen-statt-sprechen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/nach-schlaganfall-singen-statt-sprechen.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=430</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Schlaganfall kommt es h&#228;ufig vor, dass die Patienten Probleme beim Sprechen haben bzw. gar nicht mehr sprechen k&#246;nnen, wenn das Sprachzentrum im Gehirn betroffen wurde. Mit einem Umweg &#252;ber das Singen k&#246;nnen die betroffenen aber das Sprechen wieder lernen.
Sehst&#246;rungen, Schwindel, Kopfschmerzen – das kann eine Migr&#228;neattacke sein, es kann sich dabei aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Schlaganfall kommt es h&#228;ufig vor, dass die Patienten Probleme beim Sprechen haben bzw. gar nicht mehr sprechen k&#246;nnen, wenn das Sprachzentrum im Gehirn betroffen wurde. Mit einem Umweg &#252;ber das Singen k&#246;nnen die betroffenen aber das Sprechen wieder lernen.</p>
<p>Sehst&#246;rungen, Schwindel, Kopfschmerzen – das kann eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;neattacke</a> sein, es kann sich dabei aber auch um die Symptome eines Schlaganfalls handeln. Ein Schlaganfall muss immer schnell behandelt werden, um die schweren Folgen m&#246;glichst gering zu halten und weitere Sch&#228;den abzuwenden.</p>
<p>Zu einem Schlaganfall kommt es, wenn ein Teil des Gehirns nicht mehr richtig durchblutet wird, so zu wenig Sauerstoff und N&#228;hrstoffe erh&#228;lt und deswegen seine Aufgaben nicht mehr erf&#252;llen kann. H&#228;ufiger Grund f&#252;r die unzureichende Blutversorgung ist ein <a href="http://www.med.de/chirurgie/gefaesschirurgie/blutgerinnsel.html" target="_self">Blutgerinnsel</a>, das die Blutgef&#228;&#223;e blockiert und zu einer <a href="http://www.med.de/lexikon/embolie.html" target="_self">Embolie</a> f&#252;hrt.</p>
<p>Wird bei einem Schlaganfall das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachzentrum" target="_blank">Sprachzentrum</a> im Gehirn in Mitleidenschaft gezogen und ganz oder teilweise zerst&#246;rt, haben die Patienten danach zumindest Probleme beim Sprechen, oft verlieren sie ihre Sprache sogar ganz.</p>
<p>Neurologe Gottfried Schlaug von der Harvard-Universit&#228;t hat auf einer wissenschaftlichen Konferenz nun eine Studie vorgestellt, nach der Schlaganfallpatienten ihr Sprechverm&#246;gen wieder gewinnen k&#246;nnen – &#252;ber das Singen.</p>
<p>Der Grund daf&#252;r: Auch wenn das Sprachzentrum in der linken Hirnh&#228;lfte besch&#228;digt ist, k&#246;nnen die Patienten oft noch Singen. Dieser Vorgang verwendet v&#246;llig andere Gehirnregionen, und zwar in beiden Hirnh&#228;lften. Singen die Schlaganfallpatienten ihre Aussagen anstatt sie zu sprechen, umgehen sie dabei das Sprachzentrum und die &#8220;Sing-Regionen&#8221; schaffen sogar neue Verbindungen im Gehirn.</p>
<p>Das Schlafanfallpatienten noch singen k&#246;nnen, nachdem es ihnen buchst&#228;blich die Sprache verschlagen hatte, war dabei nicht vollkommen neu. Schlaug ist aber der erste, der die Sprech-Sing-Versuche mit bildgebenden Verfahren kombiniert hat. So konnte er zeigen, was tats&#228;chlich im Gehirn seiner Testpersonen passiert: dass sich n&#228;mlich neue Verbindungen bilden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/nach-schlaganfall-singen-statt-sprechen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chronisch Kranke oft schlecht informiert</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/chronisch-kranke-oft-schlecht-informiert.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/chronisch-kranke-oft-schlecht-informiert.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[chronische Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zuzahlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=425</guid>
		<description><![CDATA[Wie der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite berichtet, werden viele chronisch Kranke nur unzureichend von ihrem Arzt &#252;ber die Wirkung ihrer Medikamente unterrichtet.  So kommt es dazu, dass die Erkrankten Fehler bei der Medikamenteneinnahme machen.
Rund ein Drittel derer, die ihre Medikamente nicht regelm&#228;&#223;ig einnehmen, geben an, von ihrem Arzt zu wenig oder gar nicht &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite berichtet, werden viele chronisch Kranke nur unzureichend von ihrem Arzt &#252;ber die Wirkung ihrer Medikamente unterrichtet.  So kommt es dazu, dass die Erkrankten Fehler bei der Medikamenteneinnahme machen.</p>
<p>Rund ein Drittel derer, die ihre Medikamente nicht regelm&#228;&#223;ig einnehmen, geben an, von ihrem Arzt <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Arzneiwirkung-kaum-erklaert-article734886.html" target="_blank">zu wenig oder gar nicht &#252;ber die Wirkung der Arzneimittel informiert worden zu sein</a>. Nun ist ja die &#8220;Compliance&#8221; der Patienten ein wichtiger Faktor f&#252;r das erfolgreiche Behandeln einer Krankheit. Darunter versteht man die Therapietreue, das Mitarbeiten des Patienten, indem er eben die Medikamente regelm&#228;&#223;ig in der richtigen Dosierung einnimmt, oder vom Arzt angeordnete &#196;nderungen im Lebenswandel vornimmt.</p>
<p>Wenn chronisch Kranke ihr Medikament bzw. die verschiedenen verschriebenen <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> nicht richtig einnehmen, wird die Krankheit nat&#252;rlich nicht richtig behandelt. Im g&#252;nstigen Fall sind die Beschwerden l&#228;stig, im schlimmsten Fall kann es zu einer Verschlimmerung des Zustands und sogar zum Tod kommen, wenn die n&#246;tigen Medikamente nicht, nicht ausreichend oder nicht richtig eingenommen werden. Das gilt je nach Auspr&#228;gung f&#252;r alle chronischen Krankheiten, etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes</a>, Asthma, <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/bluthochdruck.html" target="_self">Bluthochdruck</a>, oder die Lungenerkrankung COPD.</p>
<p>Gesundheitsforscher Bernd Glaeske vom Institut f&#252;r Arbeitsschutz und Gesundheitsf&#246;rderung fragt: &#8220;Was verstehen eigentlich Patienten, wenn sie informiert werden?&#8221; Er spricht sich daf&#252;r aus, in Arztpraxen speziell geschultes Personal einzusetzen, das sich gezielt um die Verst&#228;ndigung k&#252;mmern soll. Er bem&#228;ngelt auch, dass viele Apotheken ihre Informationschancen vertun. Laut einer Studie des Instituts werden die Medikamente in 40 Prozent der Apotheken n&#228;mlich &#8220;kommunikationslos&#8221; &#252;bergeben.</p>
<p>Zu diesen Ergebnissen kam Glaeske im Rahmen einer Studie, die herausfinden sollte ob Zuzahlungen bei Arzneimitteln einen Krankheitsverlauf bei Patienten verschlechtern k&#246;nnen. Oft wird vermutet, dass die Zuzahlungen dazu f&#252;hren, dass die Patienten versuchen, ihre <a href="http://www.senioren-blogger.de/vermischtes/medikamente-politisches-ballyhoo-und-interessante-perspektiven.html" target="_blank">Medikamente</a> zu &#8220;strecken&#8221;, indem sie eine geringere Dosis einnehmen als ihnen verschrieben wurde, also etwa zwei statt drei Tabletten t&#228;glich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/chronisch-kranke-oft-schlecht-informiert.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei Sport ist weniger oft mehr</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/bei-sport-ist-weniger-oft-mehr.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/bei-sport-ist-weniger-oft-mehr.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=418</guid>
		<description><![CDATA[Das Sport gesund ist hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass zuviel Sport sch&#228;dlich sein kann, ist auch bekannt. Allerdings gilt das nicht nur f&#252;r extrem viel trainierende Berufssportler, sondern auch Untrainierte sollten lieber langsam anfangen. Zuviel Sport &#252;berfordert und frustriert nicht nur schnell – er bringt auch schlichtweg nichts.
Gerade wer mit guten Vors&#228;tzen ins neue Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sport gesund ist hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass zuviel Sport sch&#228;dlich sein kann, ist auch bekannt. Allerdings gilt das nicht nur f&#252;r extrem viel trainierende Berufssportler, sondern auch Untrainierte sollten lieber langsam anfangen. Zuviel Sport &#252;berfordert und frustriert nicht nur schnell – er bringt auch schlichtweg nichts.</p>
<p>Gerade wer mit guten Vors&#228;tzen ins neue Jahr gestartet ist und voller Optimismus mehr Bewegung in den Alltag bringen will, etwa durch t&#228;gliches Jogging oder Kraftraining bis an die Grenzen der Leistungsf&#228;higkeit oder gar dar&#252;ber hinaus. Dabei sind nicht nur Verletzungen vorprogrammiert, wenn der erste Enthusiasmus abgeflaut ist, ist das &#8220;Full-Power-Sportprogramm&#8221; auch einfach zu ersch&#246;pfend. Die ertr&#228;umte <a href="http://www.med.de/gesundheit/fitness.html" target="_self">Fitness</a> r&#252;ckt in immer weitere Ferne.</p>
<p>Da ist es kein Wunder, wenn man die guten Vors&#228;tze noch vor Ostern wieder in den Wind schie&#223;t. Wer will sich schlie&#223;lich schon jeden Tag v&#246;llig ersch&#246;pfen? Die Hoffnung <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a> abzubauen und das Herz vor <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen.html" target="_self">Krankheiten</a> zu sch&#252;tzen gibt man dann schnell auf.</p>
<p>Professor Ingo Frob&#246;se vom Zentrum f&#252;r Gesundheit der Deutschen Sporthochschule in K&#246;ln weist in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/277/503499/text/" target="_blank">S&#252;ddeutschen</a> darauf hin, dass Training nichts n&#252;tzt, wenn der K&#246;rper sich zwischen den Trainingseinheiten nicht regenerieren kann.</p>
<p>Damit der K&#246;rper wirklich vom Training profitiert, muss er w&#228;hrend des Sports zwar belastet werden, braucht dann aber unbedingt eine Pause. Frob&#246;se r&#228;t Untrainierten nach Ausdauersport zu einer Pause von 36 bis 48 Stunden, bei Muskeltraining sogar 48 bis 72 Stunden.</p>
<p>Nur wenn diese Pausen eingehalten werden, kann der K&#246;rper sich auf die n&#228;chste Belastung vorbereiten, indem er Muskeln aufbaut und den Energiestoffwechsel optimiert. Daf&#252;r braucht er aber einfach Zeit. Sportanf&#228;nger sollten die Sache deswegen lieber ruhig angehen. T&#228;gliches Training sei f&#252;r Anf&#228;nger v&#246;llig falsch, meint Frob&#246;se.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/bei-sport-ist-weniger-oft-mehr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Viele gef&#228;lschte Medikamente in Deutschland</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/viele-gefaelschte-medikamente-in-deutschland.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/viele-gefaelschte-medikamente-in-deutschland.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Eine im Auftrag des Pharmaunternehmens Pfizer europaweit durchgef&#252;hrte Studie hat ergeben, dass die Deutschen mehr gef&#228;lschte Medikamente kaufen als die meisten anderen Europ&#228;er. Nur die Italiener gaben noch mehr f&#252;r Arzneimittel-Fakes aus als die Deutschen.
Der Einkauf gef&#228;lschter Medikamente geht mit dem Medikamentenkauf im Internet Hand in Hand. Von den 14.000 befragten Europ&#228;ern aus 14 L&#228;ndern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine im Auftrag des Pharmaunternehmens Pfizer europaweit durchgef&#252;hrte Studie hat ergeben, dass die Deutschen mehr gef&#228;lschte Medikamente kaufen als die meisten anderen Europ&#228;er. Nur die Italiener gaben noch mehr f&#252;r Arzneimittel-Fakes aus als die Deutschen.</p>
<p>Der Einkauf gef&#228;lschter Medikamente geht mit dem Medikamentenkauf im Internet Hand in Hand. Von den 14.000 befragten Europ&#228;ern aus 14 L&#228;ndern gaben mehr als drei Viertel an, lieber im Internet einzukaufen, weil es bequemer sei. Fast 40 Prozent kaufen <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamente</a> im Internet, weil sie da billiger sind, und 35 Prozent gaben an, lieber direkt im Internet Arzneimittel zu kaufen, weil sie nicht extra einen Arzt aufsuchen wollten. Ein Drittel kauft &#8220;aus Zeitgr&#252;nden&#8221; rezeptpflichtige Medikamente im Internet, ohne ein Rezept daf&#252;r zu haben.</p>
<p>Die beliebtesten F&#228;lschungen in Europa sind mit einem Anteil von 45 Prozent Di&#228;tpillen, danach kommen mit 35 Prozent <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe.html" target="_self">Grippe</a>-Medikamente und, &#252;berraschenderweise erst auf dem dritten Platz, Potenzmittel. Sie machen nur 25 Prozent der Medikamentenf&#228;lschungen aus.</p>
<p>Erst im letzten Jahr waren in der EU 3<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/arzneimittelfaelschung102.html" target="_blank">2 Millionen gef&#228;lschter Tablettenpackungen</a> beschlagnahmt worden &#8211; innerhalb von nur zwei Monaten. Sch&#228;tzungsweise 50 bis 90 Prozent der &#252;ber das Internet vertriebenen Medikamente sollen gef&#228;lscht sein. Diese Zahlen lassen schon erahnen, dass der Handel mit gef&#228;lschten Medikamenten das ganz gro&#223;e Geld bringt.</p>
<p>Laut der aktuellen Studie wurden j&#228;hrlich in Europa mit den gef&#228;lschten Pillen 10,5 Milliarden Euro umgesetzt. Die Deutschen tragen dazu mit 2,7 Milliarden bei, nur noch geschlagen von den Italienern, die sich ihre vermeintliche Gesundheit, Sch&#246;nheit oder Potenz satte 3,6 Milliarden kosten lassen.</p>
<p>Die Verf&#252;gbarkeit von solchen &#8220;Medikamenten&#8221; im Internet gaukelt den K&#228;ufern dabei wom&#246;glich vor, dass sie den &#252;blichen Aufwand – Arztbesuch, Diagnose, Quartalsgeb&#252;hr – umgehen k&#246;nnen. Vielleicht ist es manchen auch peinlich, Hilfe bei echtem oder eingebildetem <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a> oder bei Erektionsst&#246;rungen in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Im besten Fall sind die F&#228;lschungen wirkungslos und hoffentlich auch nicht sch&#228;dlich – im schlimmsten Fall enthalten sie aber sogar sch&#228;dliche Stoffe. Wer im Internet einkauft, sollte nicht bei Versandapotheken au&#223;erhalb der EU bestellen. Wird f&#252;r verschreibungspflichtige Medikamente kein Rezept verlangt, ist das praktisch eine Garantie daf&#252;r, dass F&#228;lschungen verkauft werden. Seri&#246;se Versandapotheken tragen ein <a href="http://www.dimdi.de/static/de/amg/var/sicherheitslogo/index.htm" target="_blank">Sicherheitslogo</a>, das darauf hinweist, dass diese Apotheke zum Versandhandel zugelassen ist.</p>
<p>Die Pharmafirma Pfizer stellt &#252;brigens das Potenzmittel Viagra her, eines der am h&#228;ufigsten gef&#228;lschten Medikamente &#252;berhaupt. Verst&#228;ndlich, dass dem Unternehmen die Bek&#228;mpfung der F&#228;lscherei besonders am Herzen liegt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/viele-gefaelschte-medikamente-in-deutschland.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>15 Prozent der Deutschen zu Beauty-OP bereit</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/15-prozent-der-deutschen-zu-beauty-op-bereit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/15-prozent-der-deutschen-zu-beauty-op-bereit.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[plastische Chirurgie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=410</guid>
		<description><![CDATA[Eine im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz durchgef&#252;hrte Umfrage hat ergeben, dass sich jeder sechste Deutsche vorstellen kann, sich einer Sch&#246;nheitsoperation zu unterziehen. Das bedeutet allerdings auch, dass rund 85 Prozent Sch&#246;nheitsoperationen ablehnen oder ihnen zumindest sehr skeptisch gegen&#252;ber stehen.
Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut forsa unter 1.001 Menschen durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse sind aufschlussreich bis &#252;berraschend: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz durchgef&#252;hrte Umfrage hat ergeben, dass sich jeder sechste Deutsche vorstellen kann, sich einer Sch&#246;nheitsoperation zu unterziehen. Das bedeutet allerdings auch, dass rund 85 Prozent Sch&#246;nheitsoperationen ablehnen oder ihnen zumindest sehr skeptisch gegen&#252;ber stehen.</p>
<p>Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut forsa unter 1.001 Menschen durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse sind aufschlussreich bis &#252;berraschend: Die &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit ist kein Freund von Sch&#246;nheits-OPs, eine kleine Gruppe w&#252;rde sich durchaus chirurgisch versch&#246;nern lassen, und zwei Prozent haben sich sogar schon mindestens einmal operieren lassen. Dabei reicht die Spanne vom <a href="http://www.plastische-chirurgie-insider.com/?p=33" target="_blank">Ohren anlegen</a> bis hin zur <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/brustvergroesserung.html" target="_self">Brustvergr&#246;&#223;erung</a>.</p>
<p>Deutliche Unterschiede gibt es bei den Altersgruppen: Von den 15- bis 29-j&#228;hrigen Befragten k&#246;nnen sich sogar 25 Prozent eine Sch&#246;nheitsoperation vorstellen, bei den 45- bis 65-j&#228;hrigen Umfrageteilnehmern sind es nur elf Prozent.</p>
<p>Am begehrtesten ist das <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/fettabsaugung.html" target="_self">Fettabsaugen</a>, das sich 35 Prozent der Operationswilligen w&#252;nschen, noch vor <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/nasenkorrektur.html" target="_self">Nasenkorrekturen</a> oder Augenkorrekturen mit 28 Prozent. Die Lippen aufspritzen w&#252;rden sich nur vier Prozent der Befragten lassen – ein echter Ladenh&#252;ter also.</p>
<p>Sehr positiv: 83 Prozent der Befragten stehen zu kleineren &#8220;Sch&#246;nheitsfehlern&#8221;, die ihnen ein individuelles Aussehen geben, und satte 71 Prozent sind mit ihrem Aussehen v&#246;llig zufrieden, akzeptieren sich also mit ihren Nasen, Falten und Narben – alles klassische Einsatzgebiete der <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie.html" target="_self">plastischen Chirurgie</a>.</p>
<p>Da die Umfrage von einer Krankenkasse in Auftrag gegeben wurde, erstaunt es auch nicht, dass die KKH-Allianz auch gleich darauf hinweist, dass kosmetische Sch&#246;nheitsoperationen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Das scheint die Teilnehmer an der Umfrage nicht zu st&#246;ren: 87 Prozent der Befragten sind daf&#252;r, dass die Kosten f&#252;r Sch&#246;nheitsoperationen von den Patienten getragen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/15-prozent-der-deutschen-zu-beauty-op-bereit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;rztefehler sollen gemeldet werden</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/aerztefehler-sollen-gemeldet-werden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/aerztefehler-sollen-gemeldet-werden.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=406</guid>
		<description><![CDATA[Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Z&#246;ller, hat ein bundesweites Melderegister f&#252;r &#228;rztliche Behandlungsfehler gefordert. Die Einf&#252;hrung eines solchen &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Melderegisters soll nach Z&#246;ller am besten im Patientenrechtegesetz verankert werden, das 2011 in Kraft treten solle.
&#8220;Wir brauchen eine neue Fehlerkultur&#8221;, wird Z&#246;ller in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zitiert. Die Daten &#252;ber &#228;rztliche Behandlungsfehler sollen zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Z&#246;ller, hat ein bundesweites Melderegister f&#252;r &#228;rztliche Behandlungsfehler gefordert. Die Einf&#252;hrung eines solchen &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Melderegisters soll nach Z&#246;ller am besten im Patientenrechtegesetz verankert werden, das 2011 in Kraft treten solle.</p>
<p>&#8220;Wir brauchen eine neue Fehlerkultur&#8221;, wird Z&#246;ller in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zitiert. Die Daten &#252;ber &#228;rztliche Behandlungsfehler sollen zumindest anfangs anonymisiert gespeichert werden, also ohne dass der Name des Arztes genannt wird.</p>
<p>Laut einer Umfrage der Stiftung Gesundheit passiert jedem vierten Arzt einmal im Monat ein Fehler, in der Verwaltung, in der Kommunikation oder bei der Diagnose. F&#252;r diese Umfrage wurden an 17.500 &#196;rzte Frageb&#246;gen verschickt, nur knapp 1000 von ihnen lieferten allerdings verwertbare Angaben. Verst&#228;ndlich, denn welcher Arzt will schon gerne Fehler zugeben!</p>
<p>Bei &#196;rztefehlern denkt fast jeder automatisch an dramatische Kunstfehler, wenn etwa einem Patienten ein gesundes Bein amputiert werden, <a href="http://blog.doccheck.com/de/archive/2290-Behandlungsfehler-bei-der-Ausuebung-des-aerztlichen-Notdienstes.html" target="_blank">wenn ein Kind eine &#252;berh&#246;hte Medikamentendosis erh&#228;lt</a> oder einer Frau aus Versehen die Eierst&#246;cke und die Geb&#228;rmutter entfernt werden, wenn eigentlich nur ein <a href="http://www.med.de/krankheiten/frauenkrankheiten/myom.html" target="_self">Myom</a> operiert werden sollte.</p>
<p>Nicht immer geht es aber bei einem Arztfehler so drastisch zu, oft sind es &#8220;nur&#8221; kleiner Fehler in der Verwaltung oder in der Kommunikation mit dem Patienten, die zu Verz&#246;gerungen in der Behandlung f&#252;hren oder vielleicht dazu, dass durch mangelnde Schulung des Personals mit zu altem Impfstoff <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">geimpft</a> wird. &#196;rzte sind zwar auch nur Menschen, trotzdem sollten auch sie an den Ma&#223;st&#228;ben gemessen werden, die f&#252;r andere Berufst&#228;tige gelten: Fehler sollten nicht vertuscht, sondern zugegeben werden, schon damit sie in der Zukunft vermieden werden k&#246;nnen.</p>
<p>Vielleicht kann ein Melderegister f&#252;r Behandlungsfehler auch eine wichtige Informationsquelle f&#252;r andere Mediziner sein, die ihre eigenen Arbeitsabl&#228;ufe &#252;berpr&#252;fen und optimieren k&#246;nnen. Daf&#252;r reicht ein anonymes Melderegister durchaus. F&#252;r Patienten bringt es allerdings eher wenig, wenn sie vor einer Operation zwar sehen, dass in ihrem Bundesland ein <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">Chirurg</a>, &#252;berspitzt gesagt, mehr oder weniger routinem&#228;&#223;ig die falschen Gliedma&#223;en amputiert. Echten Nutzen hat die Sache nur, wenn sie wissen, um wen es sich dabei handelt. Hier sto&#223;en Patientenrecht und Pers&#246;nlichkeitsrecht des Arztes hart aufeinander.</p>
<p>Der Pr&#228;sident der Bundes&#228;rztekammer, Prof. Dr. J&#246;rg-Friedrich Hoppe, wehrt sich allerdings energisch gegen so ein &#8220;Zwangsregister&#8221;, wie er es nennt. Ihm w&#228;re eine &#8220;Fehlervermeidungskultur&#8221; lieber. Seiner Meinung nach k&#246;nnten schon viele Fehler vermieden werden, wenn &#196;rzte endlich unter vern&#252;nftigen Bedingungen arbeiten k&#246;nnten.</p>
<p>Hoppe verweist auch darauf, dass die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bereits ein umfassendes Register f&#252;hren. Dort werden, in anonymisierter Form, s&#228;mtliche Antr&#228;ge (auf Gutachten und Schlichtungen bei Behandlungsfehlervorw&#252;rfen) registriert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/aerztefehler-sollen-gemeldet-werden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Lungenkrebs t&#246;dlich macht</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/was-lungenkrebs-toedlich-macht.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/was-lungenkrebs-toedlich-macht.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenkrebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=403</guid>
		<description><![CDATA[Lungenkrebs ist immer eine schreckliche Diagnose. Wird der Krebs fr&#252;hzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen allgemein h&#246;her, wie bei den meisten Krebsarten. Trotzdem gibt es immer wieder Krebskranke, die trotz fr&#252;her Diagnose und Behandlung nur sehr schlechte Heilungschancen haben. An was liegt das?
US-Forscher haben sich Tumore von fast 800 Lungenkrebspatienten unterschiedlichen Alters angesehen. Dabei machten sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lungenkrebs ist immer eine schreckliche Diagnose. Wird der Krebs fr&#252;hzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen allgemein h&#246;her, wie bei den meisten Krebsarten. Trotzdem gibt es immer wieder Krebskranke, die trotz fr&#252;her Diagnose und Behandlung nur sehr schlechte Heilungschancen haben. An was liegt das?</p>
<p>US-Forscher haben sich Tumore von fast 800 Lungenkrebspatienten unterschiedlichen Alters angesehen. Dabei machten sie einige interessante Entdeckungen, die teilweise neu waren, teilweise aber auch viele &#228;ltere Theorien best&#228;tigten.</p>
<p>So zeigte sich beispielsweise, dass M&#228;nnern wohl anf&#228;lliger f&#252;r Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) sind als Frauen.  Au&#223;erdem verl&#228;uft Lungenkrebs  bei &#228;lteren Patienten weniger dramatisch als bei jungen Patienten. Au&#223;erdem stellten die Wissenschaftler fest, dass auch &#228;ltere Krebskranke gut auf Behandlungen ansprechen, die meist nur j&#252;ngeren Menschen angeboten werden, etwa eine herk&#246;mmliche Chemotherapie.</p>
<p>Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist aber wohl dass die &#8220;Konstruktionsart&#8221; des Tumors mitentscheidet, wie gut die Heilungschancen sind. Die Mediziner untersuchten n&#228;mlich auch die molekularen Signalwege, also sozusagen die &#8220;Kommunikationsweise&#8221; der Tumore. Der Zeitpunkt der Diagnose ist also nicht das einzige Kriterium. Ohnehin wir Lungenkrebs meist nur zuf&#228;llig entdeckt, etwa bei Untersuchungen des Brustkorbs aus anderen Gr&#252;nden. Im fr&#252;hen Stadium verursacht der Lungenkrebs selbst <a href="http://www.krebsinformation.de/tumorarten/lungenkrebs/frueherkennung.php" target="_blank">nur selten Beschwerden</a>.</p>
<p>Die Signalwege bei M&#228;nnern sind dabei deutlich aktiver als die von Frauen, die am gleichen Lungenkrebstyp erkrankt sind. So erkl&#228;rt sich auch das h&#246;here Risiko der M&#228;nner. Generell gibt es bei den Patienten mit hohem Risiko eine viel st&#228;rkere Aktivit&#228;t der Signalwege, vor allem bei denen, die mit der Blutversorgung der Tumore, mit der Metastasenbildung und der Invasivit&#228;t des Krebses in Verbindung stehen.</p>
<p>Diese drei Faktoren sind sozusagen das &#8220;Erfolgsrezept&#8221; von <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankungen</a> und das Kennzeichen f&#252;r b&#246;sartige (maligne) Tumore. Die Tumore k&#246;nnen ihre eigene Blutversorgung aufbauen, indem sie selbst&#228;ndig Blutgef&#228;&#223;e bilden k&#246;nnen. Sie k&#246;nnen Zellen &#252;ber das Lymphsystem oder die Blutbahn &#252;ber den ganzen K&#246;rper verbreiten und so Metastasen bilden. Mit Invasivit&#228;t wird die F&#228;higkeit des Krebses beschrieben, in andere Organe und Gewebe einzudringen und sie zu zerst&#246;ren.</p>
<p>Die Wissenschaftler hoffen, dass durch weitere Studien auf diesem Gebiet der genaue Mechanismus gekl&#228;rt wird und so vielleicht neue Therapiem&#246;glichkeiten gefunden werden. Bisher kommen beim Lungenkrebs als Behandlung <a href="http://www.med.de/chirurgie/thoraxchirurgie/tumorentfernung.html" target="_self">Operationen zur Tumorentfernung</a>, Strahlentherapie, Chemotherapie oder kombinierte Methoden zum Einsatz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/was-lungenkrebs-toedlich-macht.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Migr&#228;ne bedeutet h&#246;heres Schlaganfallrisiko</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/migraene-bedeutet-hoeheres-schlaganfallrisiko.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/migraene-bedeutet-hoeheres-schlaganfallrisiko.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=400</guid>
		<description><![CDATA[Migr&#228;ne ist mit fast zehn Millionen betroffenen Deutschen ein echtes Volksleiden. Trotzdem wird es immer noch ein bisschen bel&#228;chelt, und &#8220;Migr&#228;ne&#8221; gilt als klassische Ausrede, um sich vor Arbeit, Familienfeiern und Sex zu dr&#252;cken.
Dabei w&#228;re jedem Migr&#228;nepatienten auch die schlimmste Familienfeier lieber als die qu&#228;lenden Kopfschmerzen, die Empfindlichkeit gegen Licht und Ger&#228;usche und die Sehst&#246;rungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Migr&#228;ne ist mit fast zehn Millionen betroffenen Deutschen ein echtes Volksleiden. Trotzdem wird es immer noch ein bisschen bel&#228;chelt, und &#8220;Migr&#228;ne&#8221; gilt als klassische Ausrede, um sich vor Arbeit, Familienfeiern und Sex zu dr&#252;cken.</p>
<p>Dabei w&#228;re jedem Migr&#228;nepatienten auch die schlimmste Familienfeier lieber als die qu&#228;lenden Kopfschmerzen, die Empfindlichkeit gegen Licht und Ger&#228;usche und die Sehst&#246;rungen, von denen Migr&#228;ne-Attacken oft begleitet werden.</p>
<p>Wird die <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a> von der so genannten &#8220;Aura&#8221; begleitet, den <a href="http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/formen/" target="_blank">typischen Sehst&#246;rungen</a>,  bedeutet das zudem noch ein erh&#246;htes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Das zumindest besagt eine US-amerikanische Studie, die jetzt in einem neurologischen Magazin ver&#246;ffentlicht wurde.</p>
<p>F&#252;r die Studie befragten Richard Lipton und sein Team &#252;ber 6000 Menschen mit Migr&#228;ne und &#252;ber 5000 Menschen, die nicht betroffen sind. Art, H&#228;ufigkeit und Schweregrad der Kopfschmerzen wurden mit dem allgemeinen Gesundheitszustand in Verbindung gesetzt.</p>
<p>Dabei zeigte sich dass die Migr&#228;nepatienten um &#252;ber 50 Prozent h&#228;ufiger an <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> und damit verbundenen Krankheiten litten. Die Wissenschaftler vermuten, dass bei allen diesen Krankheiten ein gemeinsamer Faktor vorliegt, dass n&#228;mlich die Blutbahnen im ganzen K&#246;rper, und deswegen auch im Gehirn, eine Funktionsst&#246;rung aufweisen.</p>
<p>Wenn ein Arzt einen Patienten wegen Migr&#228;ne behandelt, muss er also gleichzeitig auch auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems achten -  den die Chancen stehen gut, dass die Migr&#228;ne nicht als &#8220;isolierte&#8221; St&#246;rung auftritt, meint Richard Lipton in der Online-Ausgabe des <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/kopfschmerz/news/migraene-doppeltes-risiko-fuer-herzinfarkt_aid_478925.html " target="_blank">Focus</a>.</p>
<p>Vor einigen Wochen gab es im Rahmen einer anderen Studie Hinweise, dass Migr&#228;ne und Depression eventuell zusammenh&#228;ngen k&#246;nnten. Allerdings ist nicht bekannt, ob sie sich nur gegenseitig in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf beeinflussen, oder ob sie beide aus der gleichen genetischen &#8220;Entgleisung&#8221; entstehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/migraene-bedeutet-hoeheres-schlaganfallrisiko.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schluss mit Rauchen &#8211; was hilft dabei?</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/schluss-mit-rauchen-was-hilft-dabei.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/schluss-mit-rauchen-was-hilft-dabei.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=395</guid>
		<description><![CDATA[Rauchen ist sch&#228;dlich. Das hat sich inzwischen ausreichend herumgesprochen. Mit dem Rauchen aufh&#246;ren ist allerdings schwer, auch wenn Raucher sich meist durchaus bewusst sind, wie sehr sie ihrer Gesundheit schaden.
Wer sich von der l&#228;stigen Sucht befreien will, kann entweder auf die eigene Entschlossenheit und Willenskraft vertrauen, oder er kann sich von verschiedenen Produkten unterst&#252;tzen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rauchen ist sch&#228;dlich. Das hat sich inzwischen ausreichend herumgesprochen. Mit dem Rauchen aufh&#246;ren ist allerdings schwer, auch wenn Raucher sich meist durchaus bewusst sind, wie sehr sie ihrer Gesundheit schaden.</p>
<p>Wer sich von der l&#228;stigen Sucht befreien will, kann entweder auf die eigene Entschlossenheit und Willenskraft vertrauen, oder er kann sich von verschiedenen Produkten unterst&#252;tzen lassen. Verschiedene Medikamente und Hilfsmittel suggerieren in der Werbung, dass sie den steinigen Weg zum Nichtrauchen ein bisschen weniger steinig machen k&#246;nnen. Wenn man den Fernsehspots und Print-Anzeigen glaubt, ist es fast unm&#246;glich, ohne Hilfe das Rauchen aufzugeben – Produkt XY macht es ganz leicht. Aber stimmt das auch?</p>
<p>Ein Team von Forschern der Universit&#228;t im australischen Sydney ist &#252;berzeugt davon, dass viele Kampagnen gegen das Rauchen sogar dazu beitragen, dass Raucher glauben, der Weg aus der <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht.html" target="_self">Sucht</a> sei kaum zu schaffen. Die Aktionen legen soviel Gewicht auf das Vorhandensein von Hilfsmitteln, dass entw&#246;hnungswillige Raucher den Eindruck bekommen, ohne die Kaugummis, Pflaster oder etwa Hypnose w&#228;re ihr eigener Versuch zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Dabei sind sie durchaus nicht dazu verurteilt, auf ewig zu rauchen und so eine ganze Palette an <a href="http://www.med.de/krankheiten/atemwege-lunge.html" target="_self">Lungenerkrankungen</a> bis hin zum <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a> zu provozieren. Laut Simon Chapman, dem Leiter der Untersuchung, schaffen es zwei Drittel bis drei Viertel aller Ex-Raucher, ohne jeglichen Hilfsmittel von ihrer Sucht loszukommen. Chapmans Team hat hunderte von Studien zu dem Thema ausgewertet, und dabei hat sich gezeigt dass die eigene Willenskraft in den allermeisten F&#228;llen v&#246;llig ausreicht.</p>
<p>Der erfolgreiche Ex-Raucher hat nach diesen Studien also auf die eigene Willenskraft vertraut, keine Hilfsmittel verwendet, entweder von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt oder seine Zigarettenanzahl langsam reduziert, und fand den Entzug bei weitem nicht so schwer wie erwartet.</p>
<p>Das verzerrte Bild kommt nach Chapmans Ansicht daher, dass die Pharmahersteller mehr Studien zum Rauchentzug finanzierten als &#246;ffentliche Stellen, wie die <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/328/502560/text/" target="_blank">S&#252;ddeutsche</a> berichtet. In den USA sollen beispielsweise auch dreimal mehr Informationen zum Nikotin-Entzug von der Pharmaindustrie als von anderen Organisationen ver&#246;ffentlicht werden. Verst&#228;ndlicherweise bewerten die pharmafinanzierten Studien den Erfolg der Hilfsmittel auch h&#246;her als die anderen Studien: Die Tabakersatztherapien werden in 51 Prozent der von den Herstellern bezahlten Studien als erfolgreich bezeichnet, aber nur in 22 Prozent der von anderen Stellen finanzierten Untersuchungen. Nat&#252;rlich haben die Hersteller der Nikotin-Pflaster, der E-Zigaretten und der <a href="http://rauchfrei.blog.de/2008/04/09/rauchfrei-im-halbschlaf-studien-beweisen-4020186/" target="_blank">Rauch-Stopp-Hypnose</a>-CDs auch mehr zu gewinnen bei der Sache &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/schluss-mit-rauchen-was-hilft-dabei.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sport gegen Gallensteine</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-gegen-gallensteine.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-gegen-gallensteine.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gallensteine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=392</guid>
		<description><![CDATA[Gallensteine sind sehr h&#228;ufig, aber nur in rund einem Drittel der F&#228;lle machen sie &#252;berhaupt Probleme – wenn sie sich bemerkbar machen, sind sie allerdings &#228;u&#223;erst schmerzhaft. Britische Forscher haben nun herausgefunden, dass h&#228;ufige sportliche Bet&#228;tigung der Entwicklung von Gallensteinen vorbeugen kann.
Eine an der University of East Anglia (Norwich) durchgef&#252;hrte Studie an 25.000 M&#228;nnern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gallensteine sind sehr h&#228;ufig, aber nur in rund einem Drittel der F&#228;lle machen sie &#252;berhaupt Probleme – wenn sie sich bemerkbar machen, sind sie allerdings &#228;u&#223;erst schmerzhaft. Britische Forscher haben nun herausgefunden, dass h&#228;ufige sportliche Bet&#228;tigung der Entwicklung von Gallensteinen vorbeugen kann.</p>
<p>Eine an der University of East Anglia (Norwich) durchgef&#252;hrte Studie an 25.000 M&#228;nnern und Frauen zeigte, dass die Aktivsten unter ihnen ein um 70% reduziertes Gallensteinrisiko hatten. Das Forscherteam macht daf&#252;r einen gesenkten Cholesterinspiegel in der Galle verantwortlich. Zudem k&#246;nne Sport den Spiegel von &#8220;gutem&#8221; Cholesterin anheben und die Darmbewegungen anregen, was ebenfalls das Risiko senken k&#246;nne.</p>
<p>Die Studienteilnehmer wurden je nach ihrem Aktivit&#228;tslevel in eine von vier Gruppen eingeteilt. Diejenigen unter ihnen, die wenigstens m&#228;&#223;ig viel Bewegung hatten, hatten auch ein geringeres Risiko schmerzhafter Gallensteinsymptome. &#8220;M&#228;&#223;ig viel Bewegung&#8221; bedeutete in dieser Studie: Beruf mit sitzender T&#228;tigkeit mit einer Stunde Bewegung t&#228;glich, ein Beruf mit stehender T&#228;tigkeit mit 30 Minuten Bewegung t&#228;glich, oder ein Beruf mit k&#246;rperlicher T&#228;tigkeit.</p>
<p><a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/gallensteine.html" target="_self">Gallensteine</a> entstehen, wenn feste Bestandteile der Galle kristallisieren. Das kann passieren, wenn die Zusammensetzung der Galle aus dem Gleichgewicht ger&#228;t. Verschiedene Faktoren tragen noch zus&#228;tzlich zur Bildung von Gallensteinen bei, etwa Diabetes mellitus, <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a>, fettreiche Ern&#228;hrung, Mangel an Bewegung, schnelle Gewichtsabnahme oder auch Schwangerschaft. Manche Menschen haben auch eine erbliche Veranlagung zu Gallensteinen. Schmerzen entstehen dann, wenn die Steine den Abfluss der Galle aus der Gallenblase in den Gallengang behindern, sei es nun weil die Gallenblase schlichtweg voller Steine ist, oder weil die Steine den Gallengang blockieren.</p>
<p>Gallensteine bestehen zum Gro&#223;teil aus Cholesterin. Sie machen meist keine Beschwerden und werden deswegen auch nur dann entdeckt, wenn sie Schmerzen, in Form der typischen Koliken, verursachen. Dann m&#252;ssen sie auch behandelt werden: Entweder wird gleich die ganze Gallenblase in einer, heute oft <a href="http://www.med.de/lexikon/minimal-invasiv.html" target="_self">minimal-invasiv</a> durchgef&#252;hrten, Operation entfernt, in weniger dramatischen F&#228;llen k&#246;nnen die Steine mit Medikamenten aufgel&#246;st werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/sport-gegen-gallensteine.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auch im Karneval: Kenn dein Limit</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/auch-im-karneval-kenn-dein-limit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/auch-im-karneval-kenn-dein-limit.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=386</guid>
		<description><![CDATA[W&#228;hrend des Karnevals wird besonders viel Alkohol getrunken; nicht umsonst wird der Begriff &#8220;feucht-fr&#246;hlich&#8221; besonders oft in dieser Zeit verwendet. Auch Jugendliche schlagen dabei &#252;ber die Str&#228;nge.
Im Rahmen der st&#228;ndigen Aktion &#8220;Kenn dein Limit&#8221; warnt die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) vor allem vor den Gefahren des &#8220;Rauschtrinkens&#8221;. Laut Prof. Dr. Elisabeth Pott von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend des Karnevals wird besonders viel Alkohol getrunken; nicht umsonst wird der Begriff &#8220;feucht-fr&#246;hlich&#8221; besonders oft in dieser Zeit verwendet. Auch Jugendliche schlagen dabei &#252;ber die Str&#228;nge.</p>
<p>Im Rahmen der st&#228;ndigen Aktion &#8220;Kenn dein Limit&#8221; warnt die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) vor allem vor den Gefahren des &#8220;Rauschtrinkens&#8221;. Laut Prof. Dr. Elisabeth Pott von der BZgA ist der Meinung, dass Jugendlich die Gefahren dieses Rauschtrinkens untersch&#228;tzen: „Da sich ihr K&#246;rper noch in der Entwicklung befindet, wirkt das Zellgift Alkohol bei Jugendlichen viel schneller und sch&#228;dlicher als bei Erwachsenen. Jeder Rauschzustand ist eine Vergiftung“, so Pott.</p>
<p>Ob sich Kinder und Jugendliche der Gefahren des Trinkens nun bewusst sind oder nicht, jeder f&#252;nfte 12 – 17-J&#228;hrig in Deutschland betrinkt sich mindestens einmal im Monat &#8211; auch wenn nicht gerade <a href="http://alex-kempe.de/http:/alex-kempe.de/allgemein/karneval-der-schnapsleichen/" target="_blank">Karneval</a> ist. Der Alkohol verschlechtert die Sehf&#228;higkeit, die Reaktionsf&#228;higkeit nimmt ab und die Sprache wird undeutlich. Gewaltbereitschaft und Unfallrisiko nehmen dramatisch zu – das Unfallrisiko ist bei Betrunkenen zehnmal h&#246;her als bei N&#252;chternen.</p>
<p>Besonders gef&#228;hrlich ist das &#8220;Rauschtrinken&#8221; auch deshalb, weil es in so kurzer Zeit geschieht, dass der K&#246;rper sich nicht mit seinen &#252;blichen Mechanismen wie &#220;belkeit und Erbrechen gegen den Alkohol wehren kann. Der Organismus wird in k&#252;rzester Zeit mit dem Gift Alkohol &#252;berschwemmt, was zum Atemstillstand und in Folge auch zum Tod f&#252;hren kann.</p>
<p>Einer eher indirekte Wirkung: Alkohol enthemmt, so dass es schneller zu Geschlechtsverkehr kommt, der noch dazu meist ungesch&#252;tzt ist. Unerw&#252;nschte Schwangerschaften, HIV-Infektionen und andere sexuell &#252;bertragbare Krankheiten sind die Folge. Nicht zuletzt kann so aber auch der Grundstein f&#252;r die <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht/alkoholkrankheit.html" target="_self">Alkoholkrankheit</a> und ihre Begleiterkrankungen wie etwa <a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose.html" target="_self">Leberzirrhose</a> gelegt werden.</p>
<p>Die BZga setzt neben dem Einfluss der Eltern auch auf  die Peer-Teams (&#8221;peer&#8221; ist das englische Wort f&#252;r &#8220;gleichaltrig&#8221;). Dabei handelt es sich um eigens geschulte 18- bis 24-J&#228;hrige, die andere Jugendliche &#252;berall da &#252;ber die Folgen des Alkoholkonsums aufkl&#228;ren, wo auch Alkohol im Spiel ist. Die Peer-Teams sollen in den Karnevals-Hochburgen K&#246;ln, D&#252;sseldorf und Mainz, aber auch in M&#252;nchen im Einsatz sein.</p>
<p>Die Peer-Aktionen sind auch au&#223;erhalb der Karnevalszeit Bestandteil der Aktion &#8220;<a href="http://www.kenn-dein-limit.info/" target="_blank">Kenn dein Limit</a>&#8220;, die Jugendliche zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol bewegen soll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/auch-im-karneval-kenn-dein-limit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Genitalverst&#252;mmelung: Auch in Deutschland ein Thema</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/genitalverstuemmelung-auch-in-deutschland-ein-thema.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/genitalverstuemmelung-auch-in-deutschland-ein-thema.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=382</guid>
		<description><![CDATA[Beschneidung ist ein harmloses Wort. Bei uns sind Beschneidungen nicht wirklich &#252;blich, aber beispielsweise in den Vereinigten Staaten wurden sie jahrelang routinem&#228;&#223;ig durchgef&#252;hrt. Fast jeder m&#228;nnliche S&#228;ugling b&#252;&#223;te seine Vorhaut ein, und das ohne gro&#223;e Dramen. Warum auch, es geht ja schlie&#223;lich nur um ein St&#252;ckchen Haut &#8230;
Vielleicht wurde auch deshalb jahrelang nur wenig Aufsehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beschneidung ist ein harmloses Wort. Bei uns sind Beschneidungen nicht wirklich &#252;blich, aber beispielsweise in den Vereinigten Staaten wurden sie jahrelang routinem&#228;&#223;ig durchgef&#252;hrt. Fast jeder m&#228;nnliche S&#228;ugling b&#252;&#223;te seine Vorhaut ein, und das ohne gro&#223;e Dramen. Warum auch, es geht ja schlie&#223;lich nur um ein St&#252;ckchen Haut &#8230;</p>
<p>Vielleicht wurde auch deshalb jahrelang nur wenig Aufsehen um die &#8220;weibliche Beschneidung&#8221; betrieben – so ein Fitzelchen Haut untenrum wegschneiden, wie schlimm kann das denn schon sein? Noch dazu irgendwo in Afrika, da ist das ja religi&#246;s begr&#252;ndet, gerade im Islam macht man das ja oft.</p>
<p>Eben nicht. Es ist nicht nur ein Fitzelchen Haut, es wird mindestens die Klitorisvorhaut, oft aber die ganze Klitoris entfernt – ein K&#246;rperteil, der mindestens so empfindsam ist wie bei M&#228;nnern die Eichel. Diese Art der genitalen Verst&#252;mmelung wird laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Infibulation#Formen_des_Eingriffs" target="_blank">WHO-Klassifizierung</a> als Typ 1 bezeichnet. Bei Typ 2 werden zus&#228;tzlich zur Klitoris auch die kleinen Schamlippen abgetrennt, bei Typ 3 au&#223;erdem noch die inneren Seiten der gro&#223;en Schamlippen, und die Seiten der Vulva werden zusammengen&#228;ht. Unter Typ 4 fallen Verst&#252;mmelungen, die nicht in die ersten drei Kategorien passen, etwa das &#8220;Einstechen, Durchbohren, Einschneiden oder Kauterisieren (Zerst&#246;ren durch Hitzeeinwirkung oder Chemikalien) von Genitalgewebe&#8221;.</p>
<p>Und die beschnittenen Frauen leben nicht einfach irgendwo weit weg, sie leben auch hier bei uns. In Deutschland leben rund 20.000 betroffene Frauen, die seit ihrer Verst&#252;mmelung mit den seelischen und vor allem k&#246;rperlichen Folgen leben m&#252;ssen.</p>
<p>Die Mehrheit der verst&#252;mmelten Frauen lebt aber tats&#228;chlich in muslimisch dominierten Gegenden in West- und Nordostafrika, aber auch im Jemen, in Indien und Indonesien werden Frauen so verst&#252;mmelt. Weltweit sind Millionen M&#228;dchen und Frauen betroffen. Jeden Tag kommen nach UNICEF-Angaben 8.00 neu hinzu.</p>
<p>Das wird ihnen noch zus&#228;tzlich schwer gemacht, denn ihnen werden nicht nur Schmerzen zugef&#252;gt, das geschieht auch noch unter unhygienischsten Zust&#228;nden. Infektionen sind keine Seltenheit. Aber auch wenn alles &#8220;gut&#8221; verl&#228;uft, leiden die Frauen teils lebenslang unter Schmerzen, Problemen beim Wasserlassen und bei der Menstruation.</p>
<p>In Deutschland allerdings gibt es nur bedingt Hilfe. Wie die Vorstandsvorsitzende der Organisation &#8220;<a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1200&amp;Itemid=1" target="_blank">Terre des femmes</a>&#8220;, Irmingard Schewe-Gerigk, kritisiert, &#252;bernehmen die Krankenkassen nicht die Behandlungskosten f&#252;r die Folgen genitaler Verst&#252;mmelung – sie ist im Abrechnungsverzeichnis der Krankenkassen schlichtweg nicht enthalten. Schewe-Gerigk ruft anl&#228;sslich des Internationalen Tages &#8220;Null Toleranz gegen weiblichen Genitalverst&#252;mmelung&#8221; Bundesgesundheitsminister R&#246;sler dazu auf, hier schnell f&#252;r Abhilfe zu sorgen. So k&#246;nnte diesen Frauen mit <a href="http://www.med.de/chirurgie.html" target="_self">chirurgischen Eingriffen</a> wenigstens einige ihrer Beschwerden genommen werden.</p>
<p>Zwar sind Politiker aller Parteien sich seit 12 Jahren einig, dass die Genitalverst&#252;mmelung ein Verbrechen ist, und man etwas dagegen tun muss &#8211; passiert ist in diesen Jahren allerdings <a href="http://cis-blog-center.blog.de/2010/02/03/null-toleranz-genitalverstuemmelungen-maedchen-deutschland-laengst-realitaet-7934359/" target="_blank">nicht genug</a>.</p>
<p>Auf den Islam l&#228;sst sich die Praxis der genitalen Verst&#252;mmelung von Frauen &#252;brigens nicht schieben. Sie wird im Koran nicht gefordert und wird auch durchaus in anderen Religionen und Religionsgemeinschaften durchgef&#252;hrt. Voraussetzung ist einfach eine Kultur, in der die Frau, ihre k&#246;rperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nichts wert sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/genitalverstuemmelung-auch-in-deutschland-ein-thema.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krankenkassen: Wechselwelle wegen Zusatzbeitr&#228;gen?</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wechselwelle-wegen-zusatzbeitraegen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wechselwelle-wegen-zusatzbeitraegen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 10:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=379</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten Krankenkassen haben bekannt gegeben, dass sie demn&#228;chst einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben werden. Die meisten Kassen haben einen Beitrag in H&#246;he von acht Euro angek&#252;ndigt, andere werden wohl direkt mehr verlangen. Experten erwarten nun eine regelrechte &#8220;Wechselwelle&#8221; der Versicherten.
Laut einem Bericht der &#196;rztezeitung sollen allein bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Krankenkassen haben bekannt gegeben, dass sie demn&#228;chst einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben werden. Die meisten Kassen haben einen Beitrag in H&#246;he von acht Euro angek&#252;ndigt, andere werden wohl direkt mehr verlangen. Experten erwarten nun eine regelrechte &#8220;Wechselwelle&#8221; der Versicherten.</p>
<p>Laut einem Bericht der &#196;rztezeitung sollen allein bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) bereits &#252;ber 5000 Mitglieder ausgetreten sein. Das wird wohl nicht die einzige betroffene Krankenkasse bleiben, hat Bundesgesundheitsminister R&#246;sler die Versicherten doch unumwunden zu einem Wechsel geraten.</p>
<p>Die gesetzlich Versicherten sollten &#252;ber einen Wechsel zu einer Krankenkasse nachdenken, die <a href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Gesetzliche-Krankenkassen/1842634/1842634/1842636/" target="_blank">im laufenden Jahr keine Zusatzbeitr&#228;ge verlangen</a> will. Vergleichen sollen sie dabei vor allem die Leistungen, die sich bei den Kassen doch  in manchen Punkten unterscheiden.</p>
<p>Die meisten Krankenkassen, die einen Zusatzbeitrag verlangen, beschr&#228;nken sich vorerst auf einen Betrag in H&#246;he von &#8220;nur&#8221; acht Euro. Verschiedene andere Krankenkassen haben aber auch schon angek&#252;ndigt, ihren Mitgliedern <a href=" http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/zusatzbeitraege-rote-karte-fuer-gierige-kassen_aid_476987.html" target="_blank">h&#246;here Zahlungen</a> zuzumuten.</p>
<p>Die BKK Westfalen-Lippe beispielsweise nimmt zw&#246;lf Euro Zusatzbeitrag pro Monat – r&#252;ckwirkend zum 1. Januar 2010. Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse K&#246;ln (GBK), die als erste Krankenkasse bereits im Sommer letzten Jahres einen Zusatzbeitrag erheben musste, steigt jetzt auf ein prozentuales System um.</p>
<p>Vorstandsvorsitzender Helmut Wasserfuhr h&#228;lt das f&#252;r gerechter, weil bisher alle Versicherten, auch mit niedrigen Einkommen, die acht Euro zahlen mussten. Nun h&#228;ngt die H&#246;he des Zusatzbeitrages von der H&#246;he des Einkommens ab. Gleichzeitig ist ein Prozent des Bruttoeinkommens aber auch der maximale Betrag, den eine Krankenkasse verlangen darf.</p>
<p>Ob sich &#252;bereiltes Wechseln der Krankenkasse allerdings &#8220;in jedem Fall lohnt&#8221;, wie R&#246;sler meinte, darf bezweifelt werden. Fast t&#228;glich geben neue Krankenkassen zu, nun doch Zusatzbeitr&#228;ge erheben zu sollen. Mit einer jeden solchen &#196;nderung haben die Versicherten das <a href="http://www.tarifinsider.de/2010/02/03/sonderkundigungsrecht-zusatzbeitrag-krankenkassen/" target="_blank">Recht zur K&#252;ndigung</a> und damit zum &#220;bertritt zu einer anderen Krankenkasse.</p>
<p>Ist es denn wirklich im Sinn von <em>irgendjemandem</em>, dass Tausende von gesetzlich Versicherten in schneller Abfolge von einer Krankenkasse zur andern migrieren wie Nomaden im Gesundheitssystem?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassen-wechselwelle-wegen-zusatzbeitraegen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schilddr&#252;senwoche f&#252;r mehr Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/schilddruesenwoche-fuer-mehr-aufmerksamkeit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/schilddruesenwoche-fuer-mehr-aufmerksamkeit.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schilddrüse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=375</guid>
		<description><![CDATA[Die Schilddr&#252;se ist ein eher unscheinbares Organ, dem die meisten Menschen nur wenig Aufmerksamkeit schenken – bis sie eben Probleme macht und eine Schilddr&#252;sen&#252;ber- oder -unterfunktion festgestellt wird.
Die Schilddr&#252;se hat ihren Namen von ihrer schild&#228;hnlichen Form. Manchmal wird sie aber auch als schmetterlingsf&#246;rmig beschrieben, und genau daher hat die &#8220;Schilddr&#252;seninitative Papillon&#8221; (frz. f&#252;r Schmetterling) ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schilddr&#252;se ist ein eher unscheinbares Organ, dem die meisten Menschen nur wenig Aufmerksamkeit schenken – bis sie eben Probleme macht und eine Schilddr&#252;sen&#252;ber- oder -unterfunktion festgestellt wird.</p>
<p>Die Schilddr&#252;se hat ihren Namen von ihrer schild&#228;hnlichen Form. Manchmal wird sie aber auch als schmetterlingsf&#246;rmig beschrieben, und genau daher hat die &#8220;Schilddr&#252;seninitative Papillon&#8221; (frz. f&#252;r Schmetterling) ihren Namen. Die Initative hat die letzte Aprilwoche (vom 26. bis zum 30. April) zur Schilddr&#252;senwoche ausgerufen und ermutigt &#196;rzte, in dieser Woche ein besonderes Augenmerk auf die Schilddr&#252;sen ihrer Patienten zu haben. Unterst&#252;tzt wird dies von verschiedenen Pharma-Unternehmen, die den &#196;rzten Informationsmaterial zur Verf&#252;gung stellen.</p>
<p>Das soll es m&#246;glich machen, eventuelle Schilddr&#252;senerkrankungen schon fr&#252;h zu erkennen. Solche Krankheiten sind in Deutschland alles andere als selten, jeder Dritte hat Ver&#228;nderungen an dem Organ, das eines der wichtigsten Steuerelemente f&#252;r den Stoffwechsel ist. Meist fehlen aber eindeutige Symptome, so dass Schilddr&#252;senprobleme erst sp&#228;t diagnostiziert werden.</p>
<p>Die Schilddr&#252;se stellt verschiedene Hormone her, die f&#252;r den Stoffwechsel (vor allem Energiestoffwechsel und Knochenaufbau) eminent wichtig sind. Die Menge der hergestellten Hormone richtet sich nach dem Bedarf.</p>
<p>Dazu braucht die Schilddr&#252;se Jod, das mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Jodmangel ist die h&#228;ufigste Ursache f&#252;r Schilddr&#252;senerkrankungen, etwa die Vergr&#246;&#223;erung zu einem Kropf (Fachbegriff: Struma). Er kann, muss aber nicht von einer Funktionsst&#246;rung begleitet werden. Allerdings kann auch eine <a href="http://das-ist-drin.de/blog/archives/1222-Rueckruf-Verbraucherwarnung-Bonsoy-Sojadrinks-enhalten-gefaehrliche-Menge-an-Jod!.html" target="_blank">zu hohe Jod-Zufuhr</a> die Gesundheit gef&#228;hrden.</p>
<p>Liegt eine &#220;berfunktion der Schilddr&#252;se (Hyperthyreose) vor, werden zuviel Hormone hergestellt. Es kommt unter anderem zu Symptomen wie Zittern, Gereiztheit, Gewichtsverlust (trotz vermehrter Nahrungsaufnahme, erh&#246;hter K&#246;rpertemperatur, Muskelschw&#228;che und Osteoporose.</p>
<p>Bei einer Unterfunktion der Schilddr&#252;se (Hypothyreose) werden entsprechend zu wenige Hormone produziert. Deswegen verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel. Die typischen Symptome sind M&#252;digkeit, Antriebslosigkeit, Verstopfung, <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">Gewichtszunahme</a>, niedriger Blutdruck und auch Depressionen.</p>
<p>Schilddr&#252;senknoten kommen bei rund einem Viertel aller Erwachsenen vor. Sie werden aufgeteilt in &#8220;kalte&#8221; und &#8220;hei&#223;e&#8221; Knoten, je nachdem, wieviel radioaktives Material, etwa Jod, sie aufnehmen. Kalte Knoten nehmen wenig, hei&#223;e Knoten viel der betreffenden Substanz auf. Die Menge des radioaktiven Elements entscheidet die Sichtbarkeit des Knotens bei der Untersuchung.</p>
<p>Kalte Knoten bilden wenig oder gar keine Schilddr&#252;senhormone. Schnelles Wachstum wird als ein Zeichen f&#252;r B&#246;sartigkeit gedeutet. Ein hei&#223;er Knoten bildet die Schilddr&#252;senhormone, hat sich aber von der Schilddr&#252;se &#8220;abgenabelt&#8221;, arbeitet also sozusagen nicht mehr in ihrem Auftrag. Knoten – und auch Kropf – k&#246;nnen erste Hinweise auf den Schilddr&#252;senkrebs sein, bei dem die Schilddr&#252;se vollst&#228;ndig entfernt werden muss. Gl&#252;cklicherweise ist Schilddr&#252;senkrebs eine der selteneren <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebsarten</a>.</p>
<p>Mehr Informationen rund um die Schilddr&#252;se bietet auch das <a href="http://www.forum-schilddruese.de/index.php" target="_blank">Forum Schilddr&#252;se</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/schilddruesenwoche-fuer-mehr-aufmerksamkeit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Garantie f&#252;r Medikamentenwirkung – geht das?</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/garantie-fuer-medikamentenwirkung-geht-das.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/garantie-fuer-medikamentenwirkung-geht-das.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsminister]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=371</guid>
		<description><![CDATA[Medikamente sind eine tolle Sache. Sie vertreiben Schmerzen, senken Fieber, heilen Infektionen, bek&#228;mpfen Krebs &#8230; wenn sie wirken. Wenn sie keine Wirkung zeigen, haben die Krankenkassen unter Umst&#228;nden viel Geld ausgegeben f&#252;r ein Produkt ohne Effekt. Das soll sich jetzt &#228;ndern, fordert der bayerische Politiker Markus S&#246;der.
S&#246;der, der bayerische Gesundheitsminister, hat eine &#8220;Geld-zur&#252;ck-Garantie&#8221; f&#252;r Medikamente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medikamente sind eine tolle Sache. Sie vertreiben Schmerzen, senken Fieber, heilen Infektionen, bek&#228;mpfen Krebs &#8230; wenn sie wirken. Wenn sie keine Wirkung zeigen, haben die Krankenkassen unter Umst&#228;nden viel Geld ausgegeben f&#252;r ein Produkt ohne Effekt. Das soll sich jetzt &#228;ndern, fordert der bayerische Politiker Markus S&#246;der.</p>
<p>S&#246;der, der bayerische Gesundheitsminister, hat eine &#8220;Geld-zur&#252;ck-Garantie&#8221; f&#252;r<a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self"> Medikamente</a> vorgeschlagen. Krankenkassen sollen sich so von den Herstellern das Geld f&#252;r Medikamente zur&#252;ckholen, die zwar verschrieben wurden, aber wirkungslos waren.</p>
<p>S&#246;der sieht dies wohl als geeignetes Mittel, der Kostenexplosion im Gesundheitswesen Herr zu werden. Er warnte in diesem Zusammenhang auch vor &#8220;Hoppla-Hopp-Beschl&#252;ssen&#8221; zur Kostenreduzierung. Damit meint S&#246;der h&#246;chstwahrscheinlich den Vorsto&#223; von Bundesgesundheitsminister Philipp R&#246;sler, der zur Senkung der Kosten im Gesundheitssystem bei den Preisen der Pharmaprodukte ansetzen will – etwa auch durch eine verk&#252;rzte Patentschutzdauer bei Medikamenten.</p>
<p>Nun will S&#246;der aber die forschenden Pharma-Unternehmen nicht vor den Kopf sto&#223;en, immerhin stellen sie in Bayern mehr als 10.000 Arbeitspl&#228;tze. Der Patentschutz f&#252;r innovative Medikamente m&#252;sse also unbedingt erhalten bleiben, nur so bleibe die Forschung f&#252;r die Unternehmen attraktiv, berichtet der <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/markus-soeder-pharmafirmen-sollen-wirkung-garantieren_aid_476091.html" target="_blank">Focus</a>.</p>
<p>Der Vorschlag hat nat&#252;rlich einen gewissen Charme – wirkungsloses Medikament? Geld zur&#252;ck! Denn, so S&#246;der, &#8220;gezahlt wird nicht f&#252;r die Tablette, sondern f&#252;r die Wirkung&#8221;. Das ist nun aber leider ein bisschen so, als w&#252;rde man von einem Lehrbuchverlag sein Geld zur&#252;ckverlangen, wenn man nach der Lekt&#252;re nicht das wei&#223;, was man vorher erwartet hat, oder von einem B&#228;cker das Geld f&#252;r das eben gekaufte Br&#246;tchen wieder haben will, weil man davon nicht satt wurde.</p>
<p>Dazu kommt allerdings auch, dass Medikamente f&#252;r Menschen bestimmt sind – also f&#252;r Individuen. Nicht jedes Arzneimittel wirkt bei jedem gleich gut, auch wenn es f&#252;r die gleiche Krankheit bestimmt ist, das f&#228;ngt bei der schlichten Erk&#228;ltung an, geht &#252;ber die <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a> und reicht bis zu Medikamenten gegen den <a href=" http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebs</a>. Einem Gesundheitsminister sollte das eigentlich auch klar sein.</p>
<p>Wie soll das also funktionieren? Geld zur&#252;ck f&#252;r jeden einzelnen Patienten, bei dem etwas nicht wirkt? Oder nur dann Geld zur&#252;ck, wenn das Medikament nie wirkt, bei keinem einzigen damit behandelten Menschen? Und wer soll das &#252;berpr&#252;fen &#8211; eigens eingestellte Experten? Da wird das gesparte Geld schnell wieder ausgegeben sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/garantie-fuer-medikamentenwirkung-geht-das.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lepra: Das fast vergessene Leiden</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/lepra-das-fast-vergessene-leiden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/lepra-das-fast-vergessene-leiden.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lepra]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=365</guid>
		<description><![CDATA[Lepra ist die &#228;lteste bekannte Infektionskrankheit. Schon im Altertum erkrankten die Menschen daran, wie arch&#228;ologische Funde belegen, und auch in der Bibel wird der &#8220;Aussatz&#8221;, wie die Lepra und viele andere Hautkrankheiten fr&#252;her genannt wurden, erw&#228;hnt. Allen medizinischen Fortschritten zum Trotz ist die von einem Bakterium ausgel&#246;ste Krankheit aber immer noch nicht besiegt.
Schon allein der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lepra ist die &#228;lteste bekannte Infektionskrankheit. Schon im Altertum erkrankten die Menschen daran, wie arch&#228;ologische Funde belegen, und auch in der Bibel wird der &#8220;Aussatz&#8221;, wie die Lepra und viele andere Hautkrankheiten fr&#252;her genannt wurden, erw&#228;hnt. Allen medizinischen Fortschritten zum Trotz ist die von einem Bakterium ausgel&#246;ste Krankheit aber immer noch nicht besiegt.</p>
<p>Schon allein der Name &#8220;<a href="http://www.med.de/lexikon/lepra.html" target="_self">Lepra</a>&#8221; l&#228;sst schreckliche Bilder im Kopf entstehen, von entstellten Gesichtern, verst&#252;mmelten K&#246;rpern und fehlenden Gliedma&#223;en. Nur allzu oft leiden die Erkrankten dann auch noch unter den Vorurteilen und &#196;ngsten der Mitmenschen.</p>
<p>Genau deshalb verstecken viele &#8220;Auss&#228;tzige&#8221; die ersten Anzeichen, etwa die verf&#228;rbten Stellen auf der Haut, an denen sie durch das Absterben der Nerven jedes Gef&#252;hl verlieren. Aus Angst vor Diskriminierungen schm&#228;lern sie ihre Chancen auf eine fr&#252;hzeitige Therapie, die die Krankheit heilt und die Verst&#252;mmelungen vermeidet. Jeder zehnte Leprapatient hat bereits sichtbare Behinderungen, wenn er die Behandlung mit entsprechenden <a href="http://www.med.de/lexikon/antibiotikum.html " target="_self">Antibiotika </a>beginnt.</p>
<p>Anl&#228;sslich des Welt-Lepratages am 31. Januar hat die <a href="http://www.dahw.de/" target="_blank">Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW)</a> daher dazu aufgerufen, mehr in Forschung, Fr&#252;herkennung und Therapie zu investieren. Das Problem: Da &#8220;nur&#8221; rund eine Viertelmillion Menschen jedes Jahr an Lepra erkrankt, ist die Krankheit f&#252;r Forschungsinstitute und Pharmaunternehmen fast uninteressant. Daher m&#252;ssen die Leprahilfswerke fast alle Gelder f&#252;r die Forschung selbst aufbringen.</p>
<p>Die meisten der Erkrankten leben in Entwicklungs- oder Schwellenl&#228;ndern, vor allem in Indien und Brasilien grassiert die Krankheit. Etwa vier Millionen Menschen weltweit leiden an den Folgen von Lepra, sind von der Krankheit verst&#252;mmelt und gezeichnet.</p>
<p>Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Forscher aus China und Singapur haben entdeckt, woran es liegt, dass viele Menschen von Haus aus gegen Lepra immun sind. Seit l&#228;ngerem war bekannt, dass bis zu 90 Prozent der Weltbev&#246;lkerung gegen Lepra immun ist, jetzt steht fest, dass es an bestimmten Genen liegt. Vielleicht hilft diese Erkenntnis auf dem Weg zu einem <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen/impfstoffe.html" target="_self">Impfstoff</a> weiter – und l&#228;sst die Forschungsgelder flie&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/lepra-das-fast-vergessene-leiden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schwangerschaft trotz Rheuma</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/schwangerschaft-trotz-rheuma.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/schwangerschaft-trotz-rheuma.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 14:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=362</guid>
		<description><![CDATA[Jeder Schwangeren wird geraten, w&#228;hrend der Schwangerschaft nicht nur auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen zu verzichten, sondern auch auf alle nicht absolut n&#246;tigen Medikamente. Was aber tun, wenn die werdende Mutter wegen einer chronischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen ist?
Das ist zum Beispiel bei Rheuma der Fall. Weil immer mehr M&#252;tter erst im Alter zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Schwangeren wird geraten, w&#228;hrend der Schwangerschaft nicht nur auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen zu verzichten, sondern auch auf alle nicht absolut n&#246;tigen Medikamente. Was aber tun, wenn die werdende Mutter wegen einer chronischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen ist?</p>
<p>Das ist zum Beispiel bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/rheumatische-beschwerden/rheuma.html" target="_self">Rheuma</a> der Fall. Weil immer mehr M&#252;tter erst im Alter zwischen 35 und 45 Jahren Kinder bekommen, kommt es auch &#246;fter vor, dass Rheuma und Schwangerschaft &#8220;kollidieren&#8221;. Die Betroffenen brauchen eine besonders fundierte und intensive Beratung. Deswegen gibt es an der beispielsweise an der Universit&#228;t in D&#252;sseldorf eine spezielle Schwangeren-Beratung f&#252;r Rheumatikerinnen.</p>
<p>Die h&#228;ufigsten Fragen drehen sich darum, ob die Frauen w&#228;hrend der Schwangerschaft ihre Medikamente gegen das Rheuma und die Schmerzen weiter einnehmen k&#246;nnen. Dr. Rebecca Fischer-Betz, die Initiatorin der Beratung, kann beruhigen: Es gebe bei verschiedenen <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> umfassende Erfahrungen zum Einsatz in der Schwangerschaft. Schwangere k&#246;nnen die Rheuma-Symptome also weiterhin behandeln. Allerdings muss in manchen F&#228;llen die Behandlung f&#252;r die Dauer der Schwangerschaft umgestellt werden.</p>
<p>Das Problem bei der Sache: &#8220;Es gibt keinerlei Studien zu Arzneien mit Schwangeren. Frauen m&#252;ssen bei der Teilnahme an Studien unterschreiben, nicht schwanger zu sein, und das wird auch getestet&#8221;, erl&#228;utert Fischer-Betz in der &#196;rztezeitung. Aus diesem Grund gibt es keine Studien, sprich: keine &#8220;offiziellen&#8221; Erfahrungen f&#252;r diese Konstellation.</p>
<p>Erfahrungswerte gibt es nat&#252;rlich trotzdem, denn schlie&#223;lich kommt es auch bei an Rheuma leidenden Frauen vor, dass sie ungeplant schwanger werden. Danach ist die Fehlbildungsrate nicht h&#246;her als bei anderen Frauen, also die nat&#252;rliche Fehlbildungsrate.</p>
<p>Entwarnung auch bei Kinderwunsch: Au&#223;er bei sehr hoher Krankheitsaktivit&#228;t schr&#228;nkt Rheuma die Fruchtbarkeit nicht ein. Die Zeiten, in denen &#196;rzte an Rheuma leidenden Frauen <a href="http://www.wellnessing.de/2009/04/03/rheuma-schwangerschaft-die-meisten-frauen-mit-rheumatoider-arthritis-duerfen-schwanger-werden/" target="_blank">prinzipiell von einer Schwangerschaft abrieten</a>, d&#252;rften also endg&#252;ltig vorbei sein.</p>
<p>Weitere <a href="http://www.dgrh.de/pharmakoschwanger.html" target="_blank">Informationen zu Rheuma &amp; Schwangerschaft</a> gibt es bei der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie e. V.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/schwangerschaft-trotz-rheuma.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verj&#252;ngungskur f&#252;r &#228;lteres Immunsystem</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/verjuengungskur-fuer-aelteres-immunsystem.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/verjuengungskur-fuer-aelteres-immunsystem.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Das Immunsystem von &#228;lteren Menschen ist schw&#228;cher als das von jungen. Da im Alter weniger Fresszellen gebildet werden, ist der Organismus schlechter vor Krankheitserregern gesch&#252;tzt, die j&#252;ngere Menschen meist problemlos wegstecken. Nun hat ein Forscherteam eventuell eine M&#246;glichkeit entdeckt, wie man die Bildung der Fresszellen anregen kann.
Die Fresszellen sind eine wichtige Waffe des Immunsystems im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Immunsystem von &#228;lteren Menschen ist schw&#228;cher als das von jungen. Da im Alter weniger Fresszellen gebildet werden, ist der Organismus schlechter vor Krankheitserregern gesch&#252;tzt, die j&#252;ngere Menschen meist problemlos wegstecken. Nun hat ein Forscherteam eventuell eine M&#246;glichkeit entdeckt, wie man die Bildung der Fresszellen anregen kann.</p>
<p>Die Fresszellen sind eine wichtige Waffe des Immunsystems im Kampf gegen Krankheitserreger. Sie nehmen Bakterien und andere Kleinstorganismen in sich auf und machen sie so unsch&#228;dlich. Die Makrophagen, wie die Fresszellen auch genannt werden, werden im Knochenmark gebildet. Je &#228;lter ein Mensch wird, desto langsamer verl&#228;uft die Erneuerung des Fresszellenbestandes – es werden weniger der k&#228;mpferischen Zellen hergestellt, die <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php" target="_blank">Immunantwort</a> wird schw&#228;cher.</p>
<p>Weil sie weniger der starken Fresszellen haben, sind auch solche Infektionskrankheiten f&#252;r &#228;ltere Menschen gef&#228;hrlich, die bei j&#252;ngeren Leuten kaum Probleme bereiten. Streptokokken-Bakterien beispielsweise verursacht meist nur harmlose Halsschmerzen, bei Kleinkindern h&#228;ufig auch <a href="http://www.med.de/krankheiten/atemwege-lunge/lungenentzuendung.html" target="_self">Lungenentz&#252;ndungen</a>, kann bei &#196;lteren aber zu einer lebensbedrohlichen <a href="http://www.med.de/lexikon/sepsis.html" target="_self">Sepsis</a> f&#252;hren.</p>
<p>Ein <a href="http://www.helmholtz-hzi.de/de/presse_und_oeffentlichkeit/pressemitteilungen/ansicht/article/complete/dem_alternden_immunsystem_auf_die_spruenge_helfen/" target="_blank">Forscherteam des Helmholtz-Zentrums f&#252;r Infektionsforschung</a> (HZI) in Braunschweig hat nun in Versuchen mit M&#228;usen herausgefunden, dass sich die Bildung von Fresszellen mit einem Wachstumsfaktor stimulieren l&#228;sst. Die damit behandelten &#252;ber 20 Monate alten M&#228;use (das entspricht einem Menschenalter von 70 bis 80 Jahren) konnten sich erfolgreicher und damit l&#228;nger gegen eine Infektion wehren.</p>
<p>Die HZI-Forscher wollen nun herausfinden, was genau das Immunsystem im Alter schw&#228;cht, um dann sp&#228;ter diesem Alterungsprozess nicht nur bei M&#228;usen, sondern auch bei menschlichen <a href="http://www.med.de/gesundheit/seniorengesundheit.html" target="_self">Senioren</a> entgegenwirken zu k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/verjuengungskur-fuer-aelteres-immunsystem.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krafttraining h&#228;lt Senioren rundum fit</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/krafttraining-haelt-senioren-rundum-fit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/krafttraining-haelt-senioren-rundum-fit.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=353</guid>
		<description><![CDATA[Bei dem Thema &#8220;Senioren und Sport&#8221; denken die meisten an leichte Gymnastik, isometrische &#220;bungen und t&#228;gliche Spazierg&#228;nge. Nat&#252;rlich ist im Zweifelsfall auch leichte k&#246;rperliche Aktivit&#228;t besser als das klischeehafte &#8220;Dahinvegetieren&#8221;  in Seniorenheimen. Noch besser ist aber gezieltes Krafttraining f&#252;r Senioren.
Eine Studie des kanadischen Vancouver Coastal Health Research Institute konnte belegen, dass zweimaliges Krafttraining pro Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Thema &#8220;Senioren und Sport&#8221; denken die meisten an leichte Gymnastik, <a href="http://www.med.de/lexikon/isometrisches-training.html" target="_self">isometrische &#220;bungen</a> und t&#228;gliche Spazierg&#228;nge. Nat&#252;rlich ist im Zweifelsfall auch leichte k&#246;rperliche Aktivit&#228;t besser als das klischeehafte &#8220;Dahinvegetieren&#8221;  in Seniorenheimen. Noch besser ist aber gezieltes Krafttraining f&#252;r Senioren.</p>
<p>Eine Studie des kanadischen Vancouver Coastal Health Research Institute konnte belegen, dass zweimaliges Krafttraining pro Woche nicht nur die Muskelkraft, also die k&#246;rperliche <a href="http://www.med.de/gesundheit/fitness.html" target="_self">Fitness</a> der Senioren, sondern auch deren kognitiven F&#228;higkeiten erhielt oder verbesserte.</p>
<p>Im Rahmen der Studie beobachteten Wissenschafter 106 Frauen im Alter von 65 bis 75 Jahre. Sie trainierten ein- oder zweimal in der Woche eine Stunde lang mit Hanteln und an Kraftmaschinen. Als Kontrollgruppe wurden 49 Frauen im gleichen Alter herangezogen, die zweimal in der Woche ein Gleichgewichtstraining absolvierten.</p>
<p>Die Kraftsportlerinnen konnten nicht nur ihre Muskelkraft erhalten, sondern schnitten auch bei den Tests ihrer geistigen F&#228;higkeiten besser ab – ein echter &#8220;<a href="http://www.med.de/gesundheit/seniorengesundheit/anti-aging.html" target="_self">Anti-Aging</a>-Effekt&#8221;.</p>
<p>Auch durch andere Studien ist belegt, dass m&#228;&#223;ige und starke k&#246;rperliche Bet&#228;tigung das Auftreten von kognitiven St&#246;rungen bei <a href="http://www.senioren-blogger.de/vermischtes/senior-das-trifft-den-nagel-auf-den-kopf.html" target="_blank">Senioren</a> vermindern kann, schreibt das &#196;rzteblatt. Zudem k&#246;nnen gerade Seniorinnen ihre Knochendichte mit Krafttraining verbessern und durch das verbesserte K&#246;rpergef&#252;hl und die gest&#228;rkten Muskeln die H&#228;ufigkeit von St&#252;rzen verringern.</p>
<p>Um die geistige und k&#246;rperliche Gesundheit von Senioren zu erhalten, wird ihnen oft auch empfohlen, sich neue Hobbys zu suchen. Besonders effektiv sollen dabei T&#228;tigkeiten sein, die f&#252;r Geist und K&#246;rper gleicherma&#223;en neu sind. Gute Beispiele daf&#252;r sind etwa Tanzen oder auch Handarbeiten. In beiden F&#228;llen werden komplett neue Handlungsabl&#228;ufe einge&#252;bt.<br />
http://www.med.de/gesundheit/seniorengesundheit.html</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/krafttraining-haelt-senioren-rundum-fit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zusatzbeitr&#228;ge – jetzt kommen sie doch</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/zusatzbeitraege-jetzt-kommen-sie-doch.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/zusatzbeitraege-jetzt-kommen-sie-doch.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=348</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt ist es so weit: Mehrere Millionen Mitglieder in den gesetzlichen Krankenversicherungen m&#252;ssen sich an den Gedanken gew&#246;hnen, von ihrer Krankenkasse in Zukunft noch mehr zur Kasse gebeten zu werden. Die beschlossenen Zusatzbeitr&#228;ge einiger Kassen sind von den Versicherten selbst zu tragen, die Arbeitgeber tragen nichts dazu bei.
Acht gesetzliche Krankenkassen haben gestern in Berlin angek&#252;ndigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es so weit: Mehrere Millionen Mitglieder in den gesetzlichen Krankenversicherungen m&#252;ssen sich an den Gedanken gew&#246;hnen, von ihrer Krankenkasse in Zukunft noch mehr zur Kasse gebeten zu werden. Die beschlossenen Zusatzbeitr&#228;ge einiger Kassen sind von den Versicherten selbst zu tragen, die Arbeitgeber tragen nichts dazu bei.</p>
<p>Acht gesetzliche Krankenkassen haben gestern in Berlin angek&#252;ndigt, k&#252;nftig einen Zusatzbeitrag zu erheben. Die DAK, mit ihren &#252;ber sechs Millionen Mitgliedern eine der gr&#246;&#223;ten deutschen Krankenkassen, will vermutlich schon ab Februar monatlich acht Euro zus&#228;tzlich von jedem Mitglied einziehen. Auch KKH-Allianz und verschiedene Betriebskrankenkassen wollen demn&#228;chst einen Zusatzbeitrag erheben.</p>
<p>Vermutlich werden bis Ende des Jahres alle anderen Krankenkassen folgen, zumindest nach Meinung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Dann w&#252;rden alle Versicherten Zusatzbeitr&#228;ge zahlen m&#252;ssen, voraussichtlich in H&#246;he von sieben bis acht Euro pro Kopf.</p>
<p>Die Zusatzbeitr&#228;ge sollen das fast vier Milliarden Euro gro&#223;e Loch im S&#228;ckel der gesetzlichen Krankenversicherungen stopfen – trotz eines Steuerzuschusses f&#252;r die GKV in fast gleicher H&#246;he.</p>
<p>SPD, Linke und Gr&#252;ne kritisieren sind sich in ihrer Ablehnung der Zusatzbeitr&#228;ge einig. Die SPD f&#252;rchtet, dass durch die Beitr&#228;ge der Weg f&#252;r eine Kopfpauschale geebnet wird – und auch andere halten den Zusatzbeitrag f&#252;r eine Art &#8220;<a href="http://www.blogspan.net/presse/rnz-stckwerk/mitteilung/138032/" target="_blank">kleine Kopfpauschale</a>&#8220;. Die Linke nennt die Mehrbelastungen der Versicherten &#8220;unsozial&#8221;. F&#252;r Rentner und Alleinerziehende seien acht Euro im Monat viel Geld, so auch Claudia Roth von den Gr&#252;nen.</p>
<p>Horst Seehofer (CSU) forderte Gesundheitsminister R&#246;sler auf, erst mal &#8220;Anstrengungen auf der Ausgabenseite&#8221; zu unternehmen, bevor man sich in Beitragserh&#246;hungen st&#252;rze. &#8220;Wir k&#246;nnen weder in der Gegenwart noch jetzt in den n&#228;chsten Jahren jede &#252;berproportionale Ausgabensteigerung einfach durch Beitragserh&#246;hungen beantworten&#8221;, wird Seehofer im <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=39785" target="_blank">&#196;rzteblatt</a> zitiert.</p>
<p>Die SPD hat inzwischen ein eigenes Reformkonzept angek&#252;ndigt, das sie in den kommenden Monaten vorstellen will. Darin soll vor allem zum fr&#252;heren Finanzierungsmodell zur&#252;ckgekehrt werden, bei dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur H&#228;lfte die Beitr&#228;ge zahlen. Zusatzbeitr&#228;ge, die vor allem Einkommensschwache belasten, sollen ganz abgeschafft werden.</p>
<p>Immerhin: Die Einf&#252;hrung der Zusatzbeitr&#228;ge erlaubt den Versicherten, die Mitgliedschaft in ihrer Krankenkasse au&#223;erordentlich zu k&#252;ndigen. So k&#246;nnen sie sich eine andere Krankenversicherung suchen, die f&#252;r sie vielleicht bessere Leistungen, Zusatzangebote oder Pr&#228;mien bietet und mit etwas Gl&#252;ck keinen Zusatzbeitrag erhebt – zumindest noch nicht.</p>
<p>Einen kurzen &#220;berblick f&#252;r Versicherte &#252;ber <a href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Gesetzliche-Krankenkassen/1840409/1840409/" target="_blank">Zusatzbeitr&#228;ge und Sonderk&#252;ndigungsrecht</a> gibt es bei der Stiftung Warentest.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/zusatzbeitraege-jetzt-kommen-sie-doch.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlankheitsmittel Sibutramin verboten</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/schlankheitsmittel-sibutramin-verboten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/schlankheitsmittel-sibutramin-verboten.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Sibutramin]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=344</guid>
		<description><![CDATA[Die Europ&#228;ische Arzneimittelagentur (EMEA) hat erreicht, dass Pr&#228;parate zum Gewichtsverlust, die den Wirkstoff Sibutramin enthalten, EU-weit nicht mehr verkauft werden d&#252;rfen. Die Medikamente sollen den Gewichtsverlust f&#246;rdern, steigern aber nach Aussagen der Europ&#228;ischen Arzneimittelagentur das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Sibutramin wurde bisher als Hilfe zum Abbau von ern&#228;hrungsbedingtem &#220;bergewicht verordnet. Es tr&#228;gt zu einem gesteigerten S&#228;ttigungsgef&#252;hl bei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europ&#228;ische Arzneimittelagentur (EMEA) hat erreicht, dass Pr&#228;parate zum Gewichtsverlust, die den Wirkstoff Sibutramin enthalten, EU-weit nicht mehr verkauft werden d&#252;rfen. Die Medikamente sollen den Gewichtsverlust f&#246;rdern, steigern aber nach Aussagen der Europ&#228;ischen Arzneimittelagentur das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p>Sibutramin wurde bisher als Hilfe zum Abbau von ern&#228;hrungsbedingtem &#220;bergewicht verordnet. Es tr&#228;gt zu einem gesteigerten S&#228;ttigungsgef&#252;hl bei, so dass &#220;bergewichtige (<a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht/bmi.html" target="_self">BMI</a> &#252;ber 27) und stark &#220;bergewichtige (BMI &#252;ber 30) erfolgreicher abnehmen k&#246;nnen. Ab sofort sollen sibutraminhaltige Di&#228;tpillen bzw. Appetitz&#252;gler in der EU nicht mehr verschrieben werden.</p>
<p>Grund f&#252;r die Entscheidung war das Ergebnis einer Studie mit rund 10.000 Teilnehmern, bei denen ein sibutraminhaltiges Pr&#228;parat zur Anwendung kam. Problematisch war, dass viele der Teilnehmer bereits ein erkranktes Herz-Kreislauf-System hatte, bevor sie das betreffende Medikament einnahmen. F&#252;r solche Vorerkrankungen ist die Anwendung von Sibutramin (bisher unter anderem unter den Markennamen Reductil, Zelium, Reduxade und Obesan erh&#228;ltlich) nicht gedacht.</p>
<p>Die EMEA ist jedoch der Meinung, dass durch das h&#228;ufige gleichzeitige Vorhandensein von &#220;bergewicht durch falsche <a href="http://www.med.de/gesundheit/ernaehrung.html" target="_self">Ern&#228;hrung</a> und kardiovaskul&#228;ren Erkrankungen die Daten f&#252;r den Einsatz in der Praxis wichtig seien. Das bedeutet im Prinzip: Es l&#228;sst sich in der Praxis praktisch nicht vermeiden, dass bei Patienten, denen Sibutramin verordnet wurde, schon Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen. Gerade deshalb wird ihnen ja ein Di&#228;tmittel verordnet, um eben das Gewicht zu senken und die Gefahr f&#252;r Kreislauf und Herz zu senken.</p>
<p>Was der Ausschuss f&#252;r Humanmedizin der Arzneimittelagentur zus&#228;tzlich bem&#228;ngelt: Der erreichte Gewichtsverlust ist nur m&#228;&#223;ig und wird nach dem Absetzen in der Regel nicht beibehalten. Zusammen mit den Risiken f&#252;r Herz und Kreislauf ist der Ausschuss deswegen der Ansicht, dass die Risiken und Nebenwirkungen des Mittels den Nutzen &#252;berwiegen. Deshalb ruht die Zulassung jetzt. In den USA wird Sibutramin vom gleichen Hersteller weiterhin verkauft, allerdings soll vom Gebrauch bei Patienten mit einer <a href="http://www.med.de/krankheiten/herzkrankheiten.html" target="_self">Herzerkrankung</a> stark abgeraten werden.</p>
<p>Ulrich Hagemann, der Abteilungsleiter f&#252;r Arzneimittelsicherheit beim <a href="http://www.bfarm.de/cln_012/nn_424276/DE/BfArM/Presse/mitteil2010/pm01-2010.html__nnn=true" target="_blank">Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)</a>, r&#228;t Patienten, die mit Sibutramin behandelt werden, den Rat ihres Arztes einzuholen. Sie k&#246;nnen das Medikament aber auch problemlos eigenm&#228;chtig absetzen, berichtet die &#196;rztezeitung.</p>
<p>Das BfArM empfiehlt &#196;rzten, ab sofort keine Arzneimittel mit Sibutramin mehr zu verordnen, und Apothekern, solche Arzneimittel nicht mehr abzugeben.</p>
<p>Sibutramin ist auch in vielen &#8220;rezeptfrei&#8221; im Internet erh&#228;ltlichen zweifelhaften <a href="http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/warnung_schlankheitsmittel_fss_fat_slimming_show.php" target="_blank">Di&#228;tpillen</a> enthalten, was schon oft zu Warnungen von Medizinern &#252;ber deren Gef&#228;hrlichkeit gef&#252;hrt hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/schlankheitsmittel-sibutramin-verboten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Horrorfr&#252;hling f&#252;r Birkenpollenallergiker</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/horrorfruehling-fuer-birkenpollenallergiker.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/horrorfruehling-fuer-birkenpollenallergiker.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 08:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=340</guid>
		<description><![CDATA[2010 m&#252;ssen Birkenpollenallergiker auf sehr gro&#223;e Probleme wegen ihrer Allergie gefasst sein: Fachleute gehen n&#228;mlich f&#252;r dieses Jahr von einem besonders starken Flug von Birkenpollen aus.
M&#246;glich wird diese Prognose der Europ&#228;ischen Stiftung f&#252;r Allergieforschung (ECARF) in Berlin durch die Pollenflugmessungen des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID) in den vergangenen zehn Jahren. Diese Messungen zeigen, dass jedes zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010 m&#252;ssen Birkenpollenallergiker auf sehr gro&#223;e Probleme wegen ihrer Allergie gefasst sein: Fachleute gehen n&#228;mlich f&#252;r dieses Jahr von einem besonders starken Flug von Birkenpollen aus.</p>
<p>M&#246;glich wird diese <a href="http://www.ecarf.org/de/aktuelles/aktuelles_einzelansicht/article/596.html" target="_blank">Prognose der Europ&#228;ischen Stiftung f&#252;r Allergieforschung (ECARF)</a> in Berlin durch die Pollenflugmessungen des Deutschen Polleninformationsdienstes (PID) in den vergangenen zehn Jahren. Diese Messungen zeigen, dass jedes zweite Jahr der Flug von Birkenpollen besonders stark ist. Dies geschieht in Jahren mit gerader Jahreszahl, damit also auch 2010. Der starke Birkenpollenflug wird in ganz Deutschland erwartet.</p>
<p>Der PID r&#228;t Birkenpollenallergikern deswegen dazu, sich schon rechtzeitig vor Anfang der Birkenpollensaison (voraussichtlich Ende M&#228;rz bis Ende Mai) mit ihren Medikamenten zu versorgen, um so die Symptome der Allergie – <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/heuschnupfen.html" target="_self">Heuschnupfen</a>, brennende Augen und juckende Nase – in den Griff zu bekommen.<br />
Es gibt auch noch die M&#246;glichkeit, sich noch vor beginn des Birkenpollenfluges einer Kurzzeit-Immuntherapie zu unterziehen. Sie kann noch rechtzeitig abgeschlossen werden, anders als die &#252;bliche <a href="http://www.asthmafragen.net/fragen_und_antworten/was-ist-eigentlich-hyposensibilisierung-p30" target="_blank">Hyposensibilisierung</a> gegen eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien.html" target="_self">Allergie</a>, die sogar mehrere Jahre dauern kann. Zu einer derartigen Kurzzeit-Immuntherapie r&#228;t auch Professor Karl-Christian Bergmann vom PID.</p>
<p>Allergikern, die w&#228;hrend der Zeit des Pollenflugs au&#223;er dem &#252;blichen Heuschnupfen einen trockenen Husten entwickeln, r&#228;t der PID unbedingt zu einem Besuch beim Lungenfacharzt. Er kann fr&#252;hzeitig ein eventuell vorhandenes <a href="http://www.med.de/krankheiten/allergien/asthma.html" target="_self">Asthma</a> entdecken.</p>
<p>Eine <a href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_gesundheitswesen_biowetter&amp;T16800370191148987559684gsbDocumentPath=Navigation%2FGesundheit%2FBiowetter%2FPollenflug%2FPollenflug__node.html__nnn%3Dtrue" target="_blank">tagesaktuelle Pollenflugvorhersage</a> f&#252;r die wichtigsten Pollen wie Hasel, Roggen, Birke, Beifu&#223; und Ambrosia gibt es beim Deutschen Wetterdienst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/horrorfruehling-fuer-birkenpollenallergiker.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sch&#252;tzt Helicobacter vor Tuberkulose?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/schuetzt-helicobacter-vor-tuberkulose.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/schuetzt-helicobacter-vor-tuberkulose.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Helicobacter pylori]]></category>
		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=334</guid>
		<description><![CDATA[Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das bei Menschen den Magen besiedelt. Es gilt als Ausl&#246;ser f&#252;r verschiedene Krankheiten, etwa Gastritis, Magengeschw&#252;re, und sogar Magenkrebs.
Das Bakterium wird vermutlich durch f&#228;kal verschmutztes Wasser bzw. Lebensmittel &#252;bertragen. Es nistet sich in der Magenschleimhaut ein und sch&#252;tzt sich dort zus&#228;tzlich mittels eines chemischen Prozesses vor der Magens&#228;ure. Die dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das bei Menschen den Magen besiedelt. Es gilt als Ausl&#246;ser f&#252;r verschiedene Krankheiten, etwa <a href="http://www.med.de/lexikon/gastritis.html" target="_self">Gastritis</a>, Magengeschw&#252;re, und sogar Magenkrebs.</p>
<p>Das Bakterium wird vermutlich durch f&#228;kal verschmutztes Wasser bzw. Lebensmittel &#252;bertragen. Es nistet sich in der Magenschleimhaut ein und sch&#252;tzt sich dort zus&#228;tzlich mittels eines chemischen Prozesses vor der Magens&#228;ure. Die dabei entstehenden Substanzen sind bei intakter Magenschleimhaut ungef&#228;hrlich. Ist die Magenschleimhaut jedoch gesch&#228;digt, kann das Bakterium unterschiedliche Krankheiten ausl&#246;sen.</p>
<p>In einigen Studien hat sich gezeigt, dass eine Infektion mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helicobacter_pylori" target="_blank">Helicobacter pylori</a> jedoch auch einen gewissen Schutz vor Asthma und allergisch bedingten Hauterkrankungen bietet. Ein Forscherteam der University of California untersuchte nun, ob Helicobacter vielleicht auch gegen Tuberkulose sch&#252;tzen kann.</p>
<p>Tuberkulose ist eine der weltweit h&#228;ufigsten Todesursachen, vor allem nat&#252;rlich in armen L&#228;ndern, in denen die hygienischen Verh&#228;ltnisse schlecht sind. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine bakterielle Infektionskrankheit, die meist die Lunge bef&#228;llt. Eine wirksame <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Schutzimpfung</a> gegen die Tuberkulose gibt es nicht; viele Tuberkulose-Erreger sind auch resistent gegen Antibiotika geworden.</p>
<p>Allerdings erkrankt nicht jeder Infizierte auch tats&#228;chlich als Tuberkulose. Nach Expertensch&#228;tzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO soll gut ein Drittel der Weltbev&#246;lkerung mit der Krankheit infiziert sein, sie bricht aber nur bei einem Zehntel davon aus. Kann die Infektion mit <a href="http://www.med.de/lexikon/helicobacter-pylori.html" target="_self">Helicobacter pylori</a> vielleicht die Erkl&#228;rung daf&#252;r sein?</p>
<p>Die kalifornischen Wissenschaftler beobachteten in einer zwei Jahre dauernden Studie Menschen aus Gambia und Pakistan, Gegenden, in denen Tuberkuloseinfektionen h&#228;ufig sind. Die Mediziner konnten feststellen, dass diejenigen der Studienteilnehmer, die mit dem Helicobacter-Bakterium infiziert waren, seltener an <a href="http://www.med.de/lexikon/tuberkulose.html" target="_self">Tuberkulose</a> erkrankten.</p>
<p>Eine &#228;hnliche Studie mit Affen konnte die Funde der ersten Studie best&#228;tigen. Sharon Perry, die Leiterin der Studie, geht davon aus, dass die durch die Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter vom K&#246;rper produzierten Substanzen virale und bakterielle Infektionen abwehren k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/schuetzt-helicobacter-vor-tuberkulose.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zahl der Organspender nur leicht gestiegen</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/zahl-der-organspender-nur-leicht-gestiegen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/zahl-der-organspender-nur-leicht-gestiegen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=329</guid>
		<description><![CDATA[Trotz eines leichten Anstiegs ist die Zahl der Organspender in Deutschland noch lange nicht ausreichend. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) fordert deswegen durchgreifende Reformen. &#8220;Wir d&#252;rfen nicht l&#228;nger zuschauen, wie drei Menschen t&#228;glich auf der Warteliste f&#252;r ein Spenderorgan versterben&#8221;, findet Prof. Dr. G&#252;nter Kirste, der medizinische Vorstand der DSO.
Die DSO ist die Koordinierungsstelle f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz eines leichten Anstiegs ist die Zahl der Organspender in Deutschland noch lange nicht ausreichend. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) fordert deswegen durchgreifende Reformen. &#8220;Wir d&#252;rfen nicht l&#228;nger zuschauen, wie drei Menschen t&#228;glich auf der Warteliste f&#252;r ein Spenderorgan versterben&#8221;, findet Prof. Dr. G&#252;nter Kirste, der medizinische Vorstand der DSO.</p>
<p>Die <a href="http://www.dso.de/" target="_blank">DSO</a> ist die Koordinierungsstelle f&#252;r die Organspende nach dem Tod und hat zum Ziel, allen Patienten auf der Warteliste f&#252;r ein neues Organ schnellstm&#246;glich zu einem Transplantat zu verhelfen. Die Stiftung sieht sich dabei als Interessenvertreter sowohl der Patienten auf der Warteliste als auch der Organspender.</p>
<p>Die aktuellen Zahlen beunruhigen die DSO: Nach vorl&#228;ufigen Zahlen gab es 2009 14,9 <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende.html" target="_self">Organspender</a> pro eine Million Einwohner. Das waren zwar mehr als 2008 (14,6), aber eben nur unbedeutend. 1217 Menschen wurden nach ihrem Tod Organe entnommen. Die Gesamtzahl der insgesamt entnommenen Organe ging zur&#252;ck, was am steigenden Alter der Organspender liegt.</p>
<p>Der Organmangel in Deutschland ist nach Worten von G&#252;nter Kirste &#8220;alarmierend&#8221;. Deswegen finanziert die DSO ein auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt zur &#8220;Inhousekoordination&#8221;. In den Leitlinien ist beispielsweise auch vorgesehen, dass Mitarbeiter der Krankenh&#228;user die DSO &#252;ber alle potenziellen Organspender im jeweiligen Krankenhaus informiert werden. So soll die Zusammenarbeit der Krankenh&#228;user mit der DSO optimiert werden.</p>
<p>Dass solche speziellen Transplantationsbeauftragten tats&#228;chlich dazu beitragen, dass die Zahl der Organspenden steigt, zeigt <a href="http://www.euregio-aktuell.eu/archives/10208-Aachen-Deutlich-mehr-Organspender-am-Uniklinikum.html" target="_blank">das Beispiel des Klinikums Aachen</a>: Dort gibt es seit Mitte 2008 eine Transplantationsbeauftragte, die die Angeh&#246;rigen von verstorbenen Patienten &#252;ber die M&#246;glichkeiten der Organspende informiert. Im vergangenen Jahr erh&#246;hte sich deswegen die Zahl der Organspender deutlich.</p>
<p>Das Informieren der Koordinierungsstelle ist zwar schon jetzt die gesetzliche Aufgabe der Kliniken, doch gerade das sei die Stelle, an der es nach Kirstes Worten &#8220;hakt&#8221;. Vorbild f&#252;r das Projekt ist Spanien, das mit seiner engen Vernetzung der Krankenh&#228;user mit der Koordinierungsstelle auf 34 Organspender pro Million Einwohner bringt. Bisher haben sich schon 70 Kliniken und Krankenh&#228;user mit <a href="http://www.med.de/chirurgie/neurochirurgie.html" target="_self">neurochirurgischer</a> Intensivstation dem Pilotprojekt angeschlossen.</p>
<p>Weiterhin will die DSO auch in der &#214;ffentlichkeit im Rahmen der Aktion <a href="http://www.fuers-leben.de/index.php/" target="_blank">F&#220;RS LEBEN</a> daf&#252;r werben, dass immer mehr Menschen die Wichtigkeit der Organspende erkennen und sich aktiv daf&#252;r einsetzen, sprich: zumindest einen Organspendeausweis mit sich f&#252;hren und anderen Menschen nach ihrem Tod zu einem Spenderherz oder einem anderen Organ und damit einer Chance aufs Weiterleben verhelfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/zahl-der-organspender-nur-leicht-gestiegen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dicke brauchen mehr Antibiotika</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/dicke-brauchen-mehr-antibiotika.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/dicke-brauchen-mehr-antibiotika.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 07:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=324</guid>
		<description><![CDATA[Eltern, die schon einmal mit einem kranken Kind beim Arzt waren, kennen das: Bevor der Arzt die Dosis mancher Medikamente festlegt, erkundigt er sich nach dem Gewicht oder wiegt das Kind selbst. Nun sind die Prinzipien der Medikamentengabe von Kindern nicht genauso auf Erwachsene zu &#252;bertragen. Offensichtlich braucht ein schwerer K&#246;rper aber in manchen F&#228;llen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern, die schon einmal mit einem kranken Kind beim Arzt waren, kennen das: Bevor der Arzt die Dosis mancher Medikamente festlegt, erkundigt er sich nach dem Gewicht oder wiegt das Kind selbst. Nun sind die Prinzipien der Medikamentengabe von Kindern nicht genauso auf Erwachsene zu &#252;bertragen. Offensichtlich braucht ein schwerer K&#246;rper aber in manchen F&#228;llen mehr eines bestimmten Medikaments als ein leichter K&#246;rper.</p>
<p>Warum sorgt es jetzt also f&#252;r so gro&#223;es Erstaunen, wenn einige Mediziner jetzt fordern, dass gro&#223;e und/oder adip&#246;se Erkrankte h&#246;here Dosen des jeweiligen <a href="http://www.med.de/lexikon/antibiotikum.html" target="_self">Antibiotikums</a> ben&#246;tigen als kleine und/oder schlanke Patienten?</p>
<p>Was dem gesunden Menschenverstand auf Anhieb vern&#252;nftig erscheint, hat auch eine wissenschaftliche Grundlage: Das Fettgewebe von <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewichtigen</a> speichert einige der Wirkstoffe, die dann dem Rest der K&#246;rpers fehlen, die aber nat&#252;rlich wichtig f&#252;r die Behandlung w&#228;ren. Das gleiche gilt f&#252;r hydrophile, also wasserliebende Substanzen: Auch sie sammeln sich im Fettgewebe, das schlie&#223;lich zu rund 30 Prozent aus Wasser besteht. Eine <a href=" http://www.heute-gesund-leben.de/gesundheit/antibiotika-individuelle-dosierung-erforderlich-511.html" target="_blank">individuelle Dosierung</a> kann also den Heilerfolg betr&#228;chtlich steigern.</p>
<p>Bei einigen Antibiotika ist es sogar jetzt schon &#252;blich, die Dosierung an das K&#246;rpergewicht zu koppeln. Matthew Falagas vom Alfa-Institut f&#252;r Biomedizin in Athen meint aber, alle Antibiotika sollten in Abh&#228;ngigkeit vom K&#246;rpergewicht gegeben werden, berichtet das <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39690/Antibiotika_XXL-Dosis_fuer_Adipoese_gefordert.htm" target="_blank">Deutsche &#196;rzteblatt</a>.</p>
<p>Dies sei auch wichtig, um die stetig zunehmenden Resistenzen zu bek&#228;mpfen. Zu diesen Resistenzen kommt es, wenn nicht alle Krankheitserreger abget&#246;tet werden k&#246;nnen, so dass ein robuster Rest im K&#246;rper verbleibt und sich dort vermehren kann – und nicht mehr auf Antibiotika anspricht. Eine zu niedrige Dosis kann also durchaus zu einer Resistenzbildung bei dem entsprechenden Krankheitserreger beitragen.</p>
<p>Wichtig ist dabei aber, dass zur Berechnung der Dosis nicht der <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht/bmi.html" target="_self">Body Mass Index (BMI)</a> herangezogen wird. Schlie&#223;lich h&#228;tten ein 1,90 Meter gro&#223;er und 90 Kilo schwerer Mann den gleichen BMI wie eine 1,50 Meter gro&#223;e und 56 Kilo schwere Frau. Vielmehr m&#252;sse das Verh&#228;ltnis von K&#246;rperfett zu fettfreier K&#246;rpermasse in Betracht gezogen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/dicke-brauchen-mehr-antibiotika.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;rzte ohne Grenzen helfen in Haiti</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/aerzte-ohne-grenzen-helfen-in-haiti.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/aerzte-ohne-grenzen-helfen-in-haiti.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte ohne Grenzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=320</guid>
		<description><![CDATA[Fast eine Woche ist schon vergangen seit dem Erdbeben in Haiti, das die Hauptstadt Port-au-Prince verw&#252;stet hat. Es ist noch nicht abzusehen, wie vielen Menschen das Erdbeben das Leben gekostet hat. Nach Regierungsangaben wurden aber bereits 70.000 Tote in Massengr&#228;bern bestattet.
Inzwischen wandelt sich die Verzweiflung der &#220;berlebenden teilweise in Wut und Gewalt, so dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast eine Woche ist schon vergangen seit dem Erdbeben in Haiti, das die Hauptstadt Port-au-Prince verw&#252;stet hat. Es ist noch nicht abzusehen, wie vielen Menschen das Erdbeben das Leben gekostet hat. Nach Regierungsangaben wurden aber bereits 70.000 Tote in Massengr&#228;bern bestattet.</p>
<p>Inzwischen wandelt sich die Verzweiflung der &#220;berlebenden teilweise in Wut und Gewalt, so dass es zu Pl&#252;nderungen kommt. Auch bei der Vergabe von Hilfsg&#252;tern sind Gewalt und Streit keine Seltenheit, die Menschen k&#228;mpfen und Lebensmittel und Trinkwasser f&#252;r sich und ihre Familien.</p>
<p>Die internationale Hilfsorganisation &#8220;&#196;rzte ohne Grenzen&#8221; hat am Freitag ein &#8220;aufblasbares Krankenhaus&#8221; nach Haiti geschickt, in dem Mitarbeiter sich um die Verletzten k&#252;mmern sollen, <a href="http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/584121/brueche-verbrennungen-kopfverletzungen-aerzte-haiti-arbeiten-rund-uhr.html" target="_blank">berichtet die &#196;rztezeitung</a>.</p>
<p>Nach Angaben von Claudia Evers, Sprecherin der Organisation, verf&#252;gt dieses Krankenhaus &#252;ber zwei Operationss&#228;le und mehr als hundert Betten f&#252;r station&#228;re Aufnahmen. Besonders oft kommen die <a href="http://www.med.de/chirurgie/allgemeinchirurgie.html" target="_self">Chirurgen</a> zum Einsatz. Die &#196;rzte m&#252;ssen sich um Knochenbr&#252;che, Kopfverletzungen und Absch&#252;rfungen k&#252;mmern.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Hilfsorganisationen konnte &#8220;&#196;rzte ohne Grenzen&#8221; schon direkt nach dem Erdbeben den Opfern helfen, denn die Organisation betrieb schon vorher drei Krankenh&#228;user in Haiti. Darin arbeiteten 31 &#196;rzte aus unterschiedlichen L&#228;ndern mit rund 800 einheimischen Mitarbeitern zusammen. Die Krankenh&#228;user selbst wurden zwar zerst&#246;rt, die &#196;rzte haben aber &#252;berlebt. Inzwischen sind 18 weitere &#196;rzte dazugesto&#223;en, insgesamt sollen es 70 werden.</p>
<p>Die Organisation hatte auch Notfallvorr&#228;te an <a href="http://www.med.de/medikamente.html" target="_self">Medikamenten</a> angelegt, so dass die Erstversorgung der Opfer sichergestellt war. Nun gilt es, wie immer nach solchen und &#228;hnlichen Katastrophen, das Ausbrechen von Seuchen zu verhindern. Verseuchtes Trinkwasser ist in Situationen wie dieser oft &#220;bertr&#228;ger von Krankheiten wie etwa <a href=" http://www.med.de/krankheiten/tropenkrankheiten-parasiten.html" target="_self">Cholera</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/aerzte-ohne-grenzen-helfen-in-haiti.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Barmer GEK: Fusion benachteiligt Versicherte</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/barmer-gek-fusion-benachteiligt-versicherte.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/barmer-gek-fusion-benachteiligt-versicherte.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Barmer GEK]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[Die Barmer Ersatzkasse und die Gm&#252;nder Ersatzkasse (GEK) haben fusioniert. Der nach eigenen Angaben &#8220;neue Marktf&#252;hrer im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung&#8221; hat nun 8,6 Millionen und 19.000 Mitarbeiter und ist damit Deutschlands gr&#246;&#223;te Krankenkasse.
In Internet verspricht der neue Riese &#8220;Gemeinsam. Noch besser! – Erstklassiger Service, beste Leistungen&#8221;. Das ist aber so wohl nicht ganz richtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Barmer Ersatzkasse und die Gm&#252;nder Ersatzkasse (GEK) haben fusioniert. Der nach eigenen Angaben &#8220;neue Marktf&#252;hrer im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung&#8221; hat nun 8,6 Millionen und 19.000 Mitarbeiter und ist damit Deutschlands gr&#246;&#223;te Krankenkasse.</p>
<p>In Internet verspricht der neue Riese &#8220;Gemeinsam. Noch besser! – Erstklassiger Service, beste Leistungen&#8221;. Das ist aber so wohl nicht ganz richtig, meint die Stiftung Warentest. Sie hat die alte und neue Satzung der Versicherten verglichen. Die Stiftung konnte feststellen, dass die vorher in der GEK Versicherten einige Nachteile in Kauf nehmen m&#252;ssen – und das obwohl die GEK das Leistungsniveau vor der Fusion noch &#8220;garantiert&#8221; hatte.</p>
<p>Die Barmer GEK ist nur eine der Krankenkassen, die <a href="http://krankenkassen-blogger.de/?p=285" target="_blank">zum Jahresanfang fusioniert</a> haben, um so ihre Position zu st&#228;rken. SO ist beispielsweise aus den IKKs Sachsen, Hamburg, Th&#252;ringen und Baden-W&#252;rttemberg &amp; Hessen die IKK classic entstanden.</p>
<p>Als ein Beispiel daf&#252;r f&#252;hrt die Stiftung Warentest die h&#228;usliche <a href="http://www.pflegenetzwerk.com/glossar/krankenpflege.php" target="_blank">Krankenpflege</a> auf. Wurde dadurch eine Krankenhausbehandlung ganz vermieden oder zumindest verk&#252;rzt, wurde diese Pflege vorher f&#252;r 128 Tage bezahlt. Nach der Fusion gibt es diese Leistung nur noch f&#252;r 28 Tage.</p>
<p>Auch das von der GEK angebotene j&#228;hrliche Hautkrebsscreening f&#252;r unter 35-J&#228;hrige gibt es nicht mehr; ab sofort wird dieses Screening nur noch alle zwei Jahre bezahlt. &#196;hnliche Einschnitte gibt es bei den <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen.html" target="_self">Schutzimpfungen</a> f&#252;r Auslandsreisen oder die vorher unterst&#252;tzte hausarztzentrierte Versorgung.</p>
<p>Positiv immerhin: F&#252;r den Fall dass eine Haushaltshilfe ben&#246;tigt wird, stehen jetzt beide Versichertengruppen besser da. Jetzt zahlt die Krankenkasse die Haushaltshilfe f&#252;r bis zu ein Jahr, wenn die Versicherten Kinder unter 14 Jahren haben. In anderen Punkten wird die Situation f&#252;r die ehemaligen Barmer-Versicherten besser, die jetzt die gleichen Leistungen wie die GEK-Versicherten genie&#223;en.</p>
<p>Ein <a href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Fusion-von-Barmer-und-GEK/1838380/1838380/" target="_blank">&#220;berblick &#252;ber die &#196;nderungen</a> f&#252;r die Versicherten von GEK und Barmer Ersatzkasse findet sich auf der Internetseite der Stiftung Warentest.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/barmer-gek-fusion-benachteiligt-versicherte.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Legionellen fordern viertes Todesopfer</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/legionellen-fordern-viertes-todesopfer.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/legionellen-fordern-viertes-todesopfer.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=309</guid>
		<description><![CDATA[Eine Reihe von Infektionen mit der Legion&#228;rskrankheit stellt die Gesundheitsbeh&#246;rden in Ulm und Neu-Ulm vor ein R&#228;tsel. Schon fast 60 Menschen sind an der Legionellose erkrankt, inzwischen sind vier Erkrankte an der Infektionskrankheit gestorben. Alle Todesopfer der aktuellen Infektionswelle – drei M&#228;nner und eine Frau – hatten teils schwere Vorerkrankungen.
Noch wissen die Gesundheits&#228;mter nicht, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reihe von Infektionen mit der Legion&#228;rskrankheit stellt die Gesundheitsbeh&#246;rden in Ulm und Neu-Ulm vor ein R&#228;tsel. Schon fast 60 Menschen sind an der Legionellose erkrankt, inzwischen sind vier Erkrankte an der Infektionskrankheit gestorben. Alle Todesopfer der aktuellen Infektionswelle – drei M&#228;nner und eine Frau – hatten teils schwere Vorerkrankungen.</p>
<p>Noch wissen die Gesundheits&#228;mter nicht, wie und wo die Erkrankten mit dem Erreger in Kontakt gekommen sind. Die Untersuchungen werden auch durch den Umstand gehemmt, dass <a href="http://www.med.de/lexikon/legionellen.html" target="_self">Legionellen</a> nur langsam wachsen. Es wird also noch dauern, bis die zahlreichen Wasserproben Aufschluss dar&#252;ber geben k&#246;nnen, woher die Gesundheitsgefahr kommt.</p>
<p>Trinkwasser und Leitungen der Betroffenen konnten als Infektionsquelle bereits ausgeschlossen werden. Bisher ist nur bekannt, dass alle Infektionen in den Stadtzentren von Ulm und Neu-Ulm aufgetreten sind. Fachleute haben inzwischen vor allem wasserbetriebene Klimaanlagen ins Visier genommen. Einige davon konnten aber schon als Infektionsquelle ausgeschlossen werden.</p>
<p>Auch mit Wasser betriebene K&#252;hl- und Trockenanlagen von Betrieben am Stadtrand werden untersucht, <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5834655/Wieder-Legionellen-Kranker-auf-der-Intensivstation.html" target="_blank">wie die Welt berichtet</a>. M&#246;glicherweise sind die <a href="http://www.inlabo.de/Bakterien-Untersuchung-auf-Legionellen-gem-Trinkwasserverordnung-fuer-Warmwasser" target="_blank">Legionellen</a> von dort aus vom Wind in das Stadtzentrum getragen worden. Diese Theorie halten Experten derzeit f&#252;r am wahrscheinlichsten.</p>
<p>Die Legion&#228;rskrankheit hat bei Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen eine besonders hohe Todesrate. Die Infektion ist vor allem bei Menschen mit geschw&#228;chtem Immunsystem, mit Vorerkrankungen der Lungen (etwa<a href="http://selbsthilfe-copd.de/krankheitsbilder/copd/" target="_blank"> COPD</a>) oder des Herzens und bei <a href=" http://www.med.de/krankheiten/stoffwechselkrankheiten/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetikern</a> gef&#228;hrlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/legionellen-fordern-viertes-todesopfer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Migr&#228;ne: Schmerzhafte Lichtreize</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/migraene-schmerzhafte-lichtreize.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/migraene-schmerzhafte-lichtreize.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 08:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=305</guid>
		<description><![CDATA[Migr&#228;ne beschert den Menschen die daran leiden nicht nur starke Kopfschmerzen, die mit &#220;belkeit und Erbrechen einhergehen k&#246;nnen. W&#228;hrend eines Migr&#228;neanfalls reagieren die Betroffenen oft auch besonders empfindlich auf Ger&#228;usche, Ger&#252;che, Bewegungen und Helligkeit.
Oft ist die einzige M&#246;glichkeit, die Attacke &#252;berhaupt &#252;berstehen zu k&#246;nnen, der R&#252;ckzug in ein ruhiges, dunkles Zimmer. Jeder Lichtstrahl f&#228;hrt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Migr&#228;ne beschert den Menschen die daran leiden nicht nur starke Kopfschmerzen, die mit &#220;belkeit und Erbrechen einhergehen k&#246;nnen. W&#228;hrend eines Migr&#228;neanfalls reagieren die Betroffenen oft auch besonders empfindlich auf Ger&#228;usche, Ger&#252;che, Bewegungen und Helligkeit.</p>
<p>Oft ist die einzige M&#246;glichkeit, die Attacke &#252;berhaupt &#252;berstehen zu k&#246;nnen, der R&#252;ckzug in ein ruhiges, dunkles Zimmer. Jeder Lichtstrahl f&#228;hrt in dieser Situation wie ein Messerstich ins Gehirn – und das sogar bei blinden Migr&#228;nepatienten.</p>
<p>Forscher haben nun herausgefunden, wie bei <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden/migraene.html" target="_self">Migr&#228;ne</a> der Lichtreiz zum Schmerz wird: Es gibt eine Verbindung zwischen lichtempfindlichen Zellen im Auge und Zellen im Gehirn, die Schmerz wahrnehmen und weiterleiten.</p>
<p>Das Wissenschaftlerteam der Harvard Medical School in Boston fand unter der Leitung von Rami Burstein heraus, dass diejenigen der blinden Migr&#228;nepatienten, die noch einige Lichtreize wahrnehmen, bei einem Migr&#228;neanfall genauso empfindlich auf Licht reagieren wie sehende Migr&#228;nepatienten. Hat der Sehnerv keinerlei Verbindung zum Gehirn mehr, verursacht Licht auch w&#228;hrend einer Migr&#228;neattacke keine zus&#228;tzlichen Schmerzen.</p>
<p>Die aktivierten Nervenzellen beruhigen sich auch nicht mehr so schnell, darum werden die Kopfschmerzen w&#228;hrend eines Migr&#228;neanfalls auch dann erst noch einige Zeit schlimmer, wenn man sich in einem abgedunkelten, ruhigen Raum hinlegt und der Stress, der m&#246;glicherweise der <a href="http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/ausloeser/" target="_blank">Ausl&#246;ser der Attacke</a> war, vermieden wird. Erst wenn sie sich &#8220;abregen&#8221; k&#246;nnen die Schmerzen abklingen.</p>
<p>Und was haben die zahllosen Migr&#228;nepatienten in aller Welt von dieser Erkenntnis? Studienleiter Rami Burstein hofft auf M&#246;glichkeiten, die Verbindung zwischen den Zellen im Auge, die das Licht wahrnehmen und diesen Reiz transportieren, und den Zellen im Gehirn, die darauf mit Schmerz reagieren, unterbrechen zu k&#246;nnen. Dann w&#228;re nicht mehr jeder Lichtstrahl eine Quelle des Schmerzes f&#252;r Migr&#228;nepatienten – und das w&#228;re ein echter Fortschritt bei der Therapie dieses weit verbreiteten <a href="http://www.med.de/krankheiten/neurologische-leiden.html" target="_self">neurologischen Leidens</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/migraene-schmerzhafte-lichtreize.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impfverst&#228;rker zu Unrecht in Verruf geraten</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/impfverstaerker-zu-unrecht-in-verruf-geraten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/impfverstaerker-zu-unrecht-in-verruf-geraten.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[Damit in kurzer Zeit ausreichend viele Impfdosen hergestellt werden konnten, wurde der Impfstoff gegen Schweinegrippe mit einem Wirkverst&#228;rker (Adjuvans) kombiniert. Wirkverst&#228;rker sorgen daf&#252;r, dass eine niedrigere Dosis des Impfstoffs die gleiche sch&#252;tzende Wirkung hat wie eine &#8220;volle&#8221; Dosis.
Dieses Vorgehen war deshalb n&#246;tig, weil die Hersteller sonst nicht rechtzeitig so viel Impfstoff h&#228;tten herstellen k&#246;nnen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit in kurzer Zeit ausreichend viele Impfdosen hergestellt werden konnten, wurde der Impfstoff gegen Schweinegrippe mit einem Wirkverst&#228;rker (Adjuvans) kombiniert. Wirkverst&#228;rker sorgen daf&#252;r, dass eine niedrigere Dosis des Impfstoffs die gleiche sch&#252;tzende Wirkung hat wie eine &#8220;volle&#8221; Dosis.</p>
<p>Dieses Vorgehen war deshalb n&#246;tig, weil die Hersteller sonst nicht rechtzeitig so viel <a href="http://www.med.de/gesundheit/impfungen/impfstoffe.html" target="_self">Impfstoff</a> h&#228;tten herstellen k&#246;nnen, um wirklich alle Impfwilligen zu sch&#252;tzen. Bald aber wurde Kritik an den Wirkverst&#228;rkern laut, vor allem auch als bekannt wurde, dass f&#252;r Regierung und Beamte des Bundes Impfstoff ohne Adjuvanzien geordert wurde.</p>
<p>Den Adjuvantien wurden dabei allerhand drastische Nebenwirkungen nachgesagt. Am bekanntesten ist sicherlich die &#252;ber das Internet verbreitete Behauptung, der in den Wirkverst&#228;rkern enthaltene Stoff Squalen w&#252;rde das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Golfkriegssyndrom" target="_blank">Golfkriegssyndrom</a> ausl&#246;sen. Die Behauptung wurde schon lange vor der Schweinegrippe durch Studien entkr&#228;ftet, h&#228;lt sich aber hartn&#228;ckig.</p>
<p>Diese Behauptung hielt sich hartn&#228;ckig, auch wenn beispielsweise das Paul-Ehrlich-Institut darauf hinwies, dass Squalen Bestandteil vieler Nahrungserg&#228;nzungsmittel ist, auch in Lebertran vorkommt und sogar im menschlichen Stoffwechsel hergestellt wird.</p>
<p>Inzwischen wurden europaweit rund 30 Millionen Menschen gegen die Schweinegrippe geimpft, noch nicht einmal 300.000 davon mit einem Impfstoff ohne Wirkverst&#228;rker. Mit dem wirkverst&#228;rkten Impfstoff Pandemrix etwa wurden rund 21,6 Millionen Menschen geimpft, bei nur 8.100 kam es zu Nebenwirkungen. Mit dem unverst&#228;rkten Impfstoff Celvapan wurden rund 260.000 Menschen geimpft; 356 von ihnen waren von Nebenwirkungen betroffen.</p>
<p>Was bei tats&#228;chlich bei adjuvantierten Impfstoffen h&#228;ufiger auftrat waren Lokalreaktionen, also etwa Hautr&#246;tungen und Juckreiz, <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/560611/schweinegrippe-impfung-wirkverstaerker-grundlos-verurteilt.html" target="_blank">berichtet die &#196;rztezeitung</a>. Die Impfung gegen die Schweinegrippe ist also vielleicht doch nicht so gef&#228;hrlich, dass man sie lieber vermeiden und eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/grippe.html" target="_self">Grippe</a> mit ihren m&#246;glichen Komplikationen riskieren sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/impfverstaerker-zu-unrecht-in-verruf-geraten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Sicherheit sch&#246;ner werden</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/mit-sicherheit-schoener-werden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/mit-sicherheit-schoener-werden.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Botox]]></category>
		<category><![CDATA[plastische Chirurgie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=298</guid>
		<description><![CDATA[Die &#228;sthetische Medizin soll sicherer werden. Deswegen r&#228;t die Bundes&#228;rztekammer den Haut&#228;rzten, sich &#252;ber die aktuelle Studienlage zu den Sch&#246;nheitsbehandlungen zu informieren.
Noch vor wenigen Jahren war eine Sch&#246;nheitsoperation eine exotische, fast auch ein bisschen anr&#252;chige Sache. Heutzutage sieht man das offener, und so ist es kein Wunder dass viele Dermatologen zus&#228;tzlich zu ihren &#252;blichen Aufgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#228;sthetische Medizin soll sicherer werden. Deswegen r&#228;t die Bundes&#228;rztekammer den Haut&#228;rzten, sich &#252;ber die aktuelle Studienlage zu den Sch&#246;nheitsbehandlungen zu informieren.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren war eine Sch&#246;nheitsoperation eine exotische, fast auch ein bisschen anr&#252;chige Sache. Heutzutage sieht man das offener, und so ist es kein Wunder dass viele Dermatologen zus&#228;tzlich zu ihren &#252;blichen Aufgaben &#8211; eben der Behandlung von <a href="http://www.med.de/krankheiten/hautkrankheiten.html" target="_self">Hautkrankheiten</a> &#8211; immer &#246;fter auch Behandlungen im Rahmen der &#228;sthetischen Medizin anbieten.</p>
<p>Dabei handelt es sich nicht um <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie.html" target="_self">plastische Chirurgie</a> an sich, also etwa um <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/brustvergroesserung.html" target="_self">Brustvergr&#246;&#223;erungen</a>, <a href="http://www.med.de/chirurgie/plastische-chirurgie/nasenkorrektur.html" target="_self">Nasenkorrekturen</a> oder Liposuktion. Es geht vielmehr um Ma&#223;nahmen wie Laser-Therapie, das Unterspritzen von Falten mit F&#252;llmaterial oder das Injizieren von Botox.</p>
<p>Nach einem Bericht der &#196;rztezeitung hat Professor Berthold Rzany von der Klinik f&#252;r Dermatologie der Charité in Berlin einen guten Tipp f&#252;r seine Kollegen: Sie sollen sich &#252;ber die aktuelle Studienlage informieren, damit sie ihren Patienten zu der richtigen, sicheren und nachweislich wirksamen Behandlung raten k&#246;nnen.</p>
<p>So gebe es beispielsweise ausreichend aussagekr&#228;ftige Daten zur Vertr&#228;glichkeit von Botox. Das Nervengift wird erfolgreich zur Vermeidung von Falten auf der Stirn und an der Nasenwurzel verwendet. Es l&#228;hmt die damit behandelten Muskeln und verhindert so die Gesichtsbewegungen, die die Haut in Falten legen.</p>
<p>Auch f&#252;r viele der g&#228;ngigen F&#252;llmaterialien gibt es vergleichbare Daten wie f&#252;r Botox. Mit F&#252;llmaterialien werden Falten unterspritzt und diese somit aufgepolstert. Die Substanzen werden kurz auch als Faltenf&#252;ller. Bei den Hyalurons&#228;urepr&#228;paraten sei die Informationslage besonders gut, so Rzany. Diese Substanzen unterliegen in den USA einer sch&#228;rferen Zulassungskontrolle  und sind deswegen besser dokumentiert. &#196;hnliches gelte auch f&#252;r einige Kollagenpr&#228;parate.</p>
<p>&#8220;Insgesamt d&#252;rften aber h&#246;chstens zehn Prozent der eingesetzten Pr&#228;parate angemessen untersucht sein&#8221;, so Rzany laut dem Bericht in der &#196;rztezeitung. Dazu kommt noch, dass manche Komplikationen sehr selten seien und deswegen in den Untersuchungen gar nicht auftauchten.</p>
<p>Die Charité hat nun eigens f&#252;r solche F&#228;lle ein Register (Injectible Filler Safety-Register) gestartet, in dem Berichte &#252;ber Nebenwirkungen von Faltenf&#252;llern gesammelt und ausgewertet werden sollen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/mit-sicherheit-schoener-werden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaffee kann Leber sch&#252;tzen</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/kaffee-kann-leber-schuetzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/kaffee-kann-leber-schuetzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=294</guid>
		<description><![CDATA[Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass Kaffee die Leber sch&#252;tzen kann. Untersucht wurde der Einfluss von Kaffee auf die Leber bei Patienten, die an chronischer Hepatitis C leiden.
Hepatitis C ist eine Leberentz&#252;ndung, die besonders h&#228;ufig chronisch wird, vor allem auch weil sie in der akuten Phase unauff&#228;llig verl&#228;uft und deswegen nicht erkannt wird. In rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass Kaffee die Leber sch&#252;tzen kann. Untersucht wurde der Einfluss von Kaffee auf die Leber bei Patienten, die an chronischer Hepatitis C leiden.</p>
<p>Hepatitis C ist eine Leberentz&#252;ndung, die besonders h&#228;ufig chronisch wird, vor allem auch weil sie in der akuten Phase unauff&#228;llig verl&#228;uft und deswegen nicht erkannt wird. In rund drei Viertel aller Erkrankungsf&#228;lle geht die akute in eine chronische Hepatitis &#252;ber.</p>
<p>Die chronische Entz&#252;ndung f&#252;hrt zu einer zunehmenden Vernarbung des Lebergewebes (<a href="http://www.med.de/krankheiten/leber-gallenblase/leberzirrhose.html" target="_self">Leberzirrhose</a>), so dass die Leber trotz ihrer au&#223;ergew&#246;hnlichen Regenerationsf&#228;higkeit immer weniger leistungsf&#228;hig wird. Bei chronischer Hepatitis steigt au&#223;erdem das Risiko eines Leberzellkarzinoms, einer b&#246;sartigen Krebserkrankung. Sch&#228;tzungsweise f&#252;nf Prozent aller Zirrhosepatienten entwickeln diesen schwer behandelbare Form von Krebs.</p>
<p>Schon lange ist der positive Einfluss von Kaffee auf die <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/blog/hilft-kaffee-gegen-leberleiden/" target="_blank">Gesundheit der Leber</a> belegt. US-amerikanische und kanadische Wissenschaftler haben nun den Einfluss von Kaffee auf die Vernarbung der Leber bei Hepatitis untersucht. Dazu untersuchten sie die Leber der Patienten und befragten sie zu ihrem Kaffeekonsum, <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/leber/hepatitis-c-kaffee-haelt-leberschaeden-auf_aid_468452.html" target="_blank">wie der Focus berichtet</a>.</p>
<p>Es stellte sich heraus, dass diejenigen der Studienteilnehmer, deren t&#228;gliche &#8220;Kaffeeration&#8221; bei mehr als 308 Milligramm lag (das entspricht etwa zweieinviertel Tassen), eine langsamer verlaufende Vernarbung der Leber hatten als die anderen Teilnehmer. Das galt auch, nachdem andere Faktoren, etwa Geschlecht, Alter, Alkoholkonsum oder BMI herausgerechnet wurden.</p>
<p>Warum genau der Kaffee diese hilfreiche Wirkung hat ist allerdings noch nicht ganz gekl&#228;rt. Andere koffeinhaltige Lebensmittel wie etwa Tee oder Schokolade hatten keine vergleichbare Wirkung – entkoffeinierter Kaffee allerdings auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/kaffee-kann-leber-schuetzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gef&#228;hrliche K&#228;lte?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/gefaehrliche-kaelte.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/gefaehrliche-kaelte.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Piercing]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=289</guid>
		<description><![CDATA[Die Techniker Krankenkasse (TK) warnt davor, bei den aktuellen Temperaturen Piercings wie Ohrringe, Nasenringe, Bauchnabelringe oder Augenbrauenpiercings zu tragen. Sie k&#246;nnten dazu f&#252;hren, dass die betroffenen Hautpartien Erfrierungen davontr&#252;gen, die sogar zu den klassischen schw&#228;rzlichen Verf&#228;rbungen f&#252;hren k&#246;nnten.
Weniger besorgt sieht laut dem &#196;rzteblatt der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) das Thema. Die Schmuckst&#252;cke seien einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Techniker Krankenkasse (TK) warnt davor, bei den aktuellen Temperaturen Piercings wie Ohrringe, Nasenringe, Bauchnabelringe oder Augenbrauenpiercings zu tragen. Sie k&#246;nnten dazu f&#252;hren, dass die betroffenen Hautpartien Erfrierungen davontr&#252;gen, die sogar zu den klassischen schw&#228;rzlichen Verf&#228;rbungen f&#252;hren k&#246;nnten.</p>
<p>Weniger besorgt sieht <a href="http://aerzteblatt.de/nachrichten/39554/TKK_warnt_vor_Erfrierungen_durch_Piercings.htm" target="_blank">laut dem &#196;rzteblatt</a> der <a href="http://www.uptoderm.de/" target="_blank">Bundesverband der Deutschen Dermatologen</a> (BVDD) das Thema. Die Schmuckst&#252;cke seien einfach zu klein, um echte Frostsch&#228;den zu verursachen. Gr&#246;&#223;er sei die Gefahr, wenn gro&#223;e kalte Metallfl&#228;chen mit der Haut in Ber&#252;hrung kommen. Das k&#246;nne allerdings schon etwa ein Metallgel&#228;nder sein, dass mit der nackten Haut ber&#252;hrt wird. Von Piercings verursachte Erfrierungen sind den in dem Verband zusammengeschlossenen Haut&#228;rzten noch nicht untergekommen.</p>
<p>Die K&#228;lte ist allerdings tats&#228;chlich gef&#228;hrlich, und zwar vor allem f&#252;r &#228;ltere und kranke Menschen. Sie sind etwa bei St&#252;rzen auf eisglatten Wegen und Treppen besonders gef&#228;hrdet, ebenso durch das gesteigerte Ansteckungsrisiko bei niedrigen Temperaturen und trockener Luft.</p>
<p>Aber auch Herzanf&#228;lle und Schlaganf&#228;lle nehmen bei gro&#223;er K&#228;lte zu. Das liegt daran, dass sich nicht nur die Blutgef&#228;&#223;e in der Haut verengen, damit der K&#246;rper weniger W&#228;rme verliert. Das Herz muss h&#228;rter arbeiten, um das Blut durch die Adern zu pumpen. Zudem ver&#228;ndert sich die Zusammensetzung des Blutes, es wird dickfl&#252;ssiger. Das Risiko f&#252;r ein <a href="http://www.med.de/chirurgie/gefaesschirurgie/blutgerinnsel.html" target="_self">Blutgerinnsel</a> und damit auch einen Schlaganfall steigt.</p>
<p>Wer also schon bestehende Herzprobleme hat, sollte bei sehr kaltem Wetter k&#246;rperliche Anstrengung vermeiden. Typische &#8220;Winteraktivit&#228;ten&#8221; wie etwa Schneeschippen oder ein liegen gebliebenes Auto anschieben sollten unterlassen werden – leider trifft das auch auf vergn&#252;glichere Zeitvertreibe wie Schneeballschlachten zu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/gefaehrliche-kaelte.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hirnsch&#228;digungen bei Magersucht</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/hirnschaedigungen-bei-magersucht.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/hirnschaedigungen-bei-magersucht.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=285</guid>
		<description><![CDATA[Eine Forschergruppe der Universit&#228;t Bochum hat herausgefunden, dass magers&#252;chtige Frauen in bestimmten Bereichen des Gehirns Sch&#228;digungen haben. Diese Bereiche sind genau die, die sicht mit der Verarbeitung von K&#246;rperbildern besch&#228;ftigen.
Ziel der Studie war es, eine m&#246;gliche Verbindung von Magersucht (Anorexia nervosa) und einem besonderen Hirnbereich zu untersuchen. Dieser Hirnbereich mit dem englischen Namen extrastriate body [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Forschergruppe der Universit&#228;t Bochum hat herausgefunden, dass magers&#252;chtige Frauen in bestimmten Bereichen des Gehirns Sch&#228;digungen haben. Diese Bereiche sind genau die, die sicht mit der Verarbeitung von K&#246;rperbildern besch&#228;ftigen.</p>
<p>Ziel der Studie war es, eine m&#246;gliche Verbindung von Magersucht (Anorexia nervosa) und einem besonderen Hirnbereich zu untersuchen. Dieser Hirnbereich mit dem englischen Namen extrastriate body area (kurz EBA) ist f&#252;r die Verarbeitung der visuellen K&#246;rperwahrnehmung zust&#228;ndig. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperschemast%C3%B6rung" target="_blank">gest&#246;rte Wahrnehmung des eigenen K&#246;rpers</a> ist eines der Diagnosekriterien f&#252;r Magersucht: Patientinnen nehmen sich als dick wahr, obwohl sie in Wirklichkeit v&#246;llig normal oder sogar schon dramatisch abgemagert sind.</p>
<p>Die EBA ist ein von bisher zwei bekannten Hirnregionen, die sich mit der Verarbeitung des K&#246;rperbildes, des eigenen wie auch des von anderen Personen, besch&#228;ftigt. Sie befindet sich im Okzipitzallappen, dem hintersten Teil des Gro&#223;hirns.</p>
<p>Um eine Verbindung zwischen einer eventuellen Beeintr&#228;chtigung des Gehirns und der Magersicht zu finden, verglichen die Forscher MRT-Aufnahmen von magers&#252;chtigen Frauen mit denen gesunder Frauen. Tats&#228;chlich fanden sie bedeutende Unterschiede in der Hirnstruktur. Magers&#252;chtige Frauen hatten in den betreffenden Hirnbereichen eine deutlich verringerte Dichte grauer Zellen, <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/essstoerungen/article/582621/hirnveraenderungen-magersucht-grund-folge-essstoerung.html" target="_blank">berichtet die &#196;rztezeitung</a>.</p>
<p>Durch das insgesamt geringere Gewicht ist bei Magers&#252;chtigen zus&#228;tzlich auch das Hirnvolumen verringert. Eine andere Untersuchung hat vor kurzem gezeigt, dass bei Magers&#252;chtigen die <a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/2010/01/02/hangen-essstorungen-mit-kognitiven-defiziten-zusammen/" target="_blank">kognitive Leistungsf&#228;higkeit eingeschr&#228;nkt</a> ist. Sie haben etwa Probleme mit der r&#228;umlichen Wahrnehmung.</p>
<p>Studienleiter Dr. Boris Suchan von der Ruhr-Universit&#228;t Bochum meint dazu: &#8220;Diese Ergebnisse k&#246;nnten einen Erkl&#228;rung f&#252;r das gest&#246;rte K&#246;rperbild von Anorexie-Patienten sein.&#8221; Noch sei jedoch unklar, ob die Abweichungen im Gehirn die Entstehung einer Essst&#246;rung beg&#252;nstigen, oder ob die Ver&#228;nderungen von der Krankheit ausgel&#246;st werden. Um das zu beurteilen seien noch weitere Studien n&#246;tig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/hirnschaedigungen-bei-magersucht.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;rztekammer f&#252;r Ausbau der Palliativmedizin</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/aerztekammer-fuer-ausbau-der-palliativmedizin.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/aerztekammer-fuer-ausbau-der-palliativmedizin.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztekammer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=281</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) will die Angebote der Palliativmedizin ausbauen. Durch zus&#228;tzliche Palliativstationen und Hospize sollen mehr schwerstkranke und sterbende Menschen als bisher erreicht werden.
&#196;rztekammer-Pr&#228;sident J&#246;rg-Dietrich Hoppe zufolge wurden trotz der gro&#223;en Fortschritte der vergangenen Jahre viele Menschen nicht von der Palliativmedizin erreicht, die sie ben&#246;tigt h&#228;tten. Er ist der Meinung, dass durch verbesserte Angebote auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) will die Angebote der Palliativmedizin ausbauen. Durch zus&#228;tzliche Palliativstationen und Hospize sollen mehr schwerstkranke und sterbende Menschen als bisher erreicht werden.</p>
<p><a href="http://www.baek.de/page.asp?his=3.71.7962.7963.7964" target="_blank">&#196;rztekammer-Pr&#228;sident J&#246;rg-Dietrich Hoppe</a> zufolge wurden trotz der gro&#223;en Fortschritte der vergangenen Jahre viele Menschen nicht von der Palliativmedizin erreicht, die sie ben&#246;tigt h&#228;tten. Er ist der Meinung, dass durch verbesserte Angebote auch der &#8220;kommerziellen Sterbehilfe&#8221; das Wasser abgegraben werden k&#246;nne. &#8220;Der Patient hat zwar ein Recht auf einen w&#252;rdigen Tod, nicht aber darauf, get&#246;tet zu werden&#8221;, so Hoppe. Anders als bei der Sterbehilfe werde bei der Palliativmedizin nicht der Leidende, sondern die Symptome seines Leidens beseitigt.</p>
<p>Unter Palliativmedizin versteht man die Behandlung unheilbar kranker oder sterbender Menschen. Sie konzentriert sich darauf, diesen Patienten, etwa bei unaufhaltsam voranschreitenden <a href="http://www.med.de/krankheiten/krebserkrankungen.html" target="_self">Krebserkrankungen</a>,  die Schmerzen zu nehmen. Es geht nicht darum, die verbleibende Lebenszeit zu verl&#228;ngern, sondern die Lebensqualit&#228;t der Menschen zu verbessern.</p>
<p>Dazu geh&#246;rt neben der Behandlung der Schmerzen oft auch eine psychologische und religi&#246;se bzw. spirituelle Begleitung. Die Patienten sollen weder mit ihren Schmerzen noch mit ihren &#196;ngsten allein gelassen werden. Dieser Aspekt der &#228;rztlichen Behandlung ist in den letzten Jahren etwas ins Hintertreffen geraten, was mit zu der Angst vor dem Tod, vor allem vor einem &#8220;unw&#252;rdigen Tod&#8221;, beigetragen hat.</p>
<p>Viele Menschen haben Angst davor, allein, unter Schmerzen, oder einfach angeschlossen an viele Maschinen und jeglicher Selbstbestimmung beraubt zu sterben. Nicht zuletzt deshalb hat sind Rufe nach einer aktiven oder passiven Form der Sterbehilfe laut geworden.</p>
<p>B&#196;K-Pr&#228;sident Hoppe hofft deswegen, dass durch eine fl&#228;chendeckende St&#228;rkung der <a href="http://www.dgpalliativmedizin.de/" target="_blank">Palliativmedizin</a> mit Palliativstationen und Hospizen der nach seinen Worten &#8220;kommerziellen Sterbehilfe&#8221; Einhalt geboten werden k&#246;nne. Die Palliativmedizin k&#246;nne dazu beitragen, &#8220;das Vertrauen der Menschen in eine f&#252;rsorgliche Medizin am Lebensende zu st&#228;rken&#8221;, so Hoppe. Auch die letzten Tage des Lebens k&#246;nnen lebenswert sein, wenn die Schmerzen bek&#228;mpft und die Sorgen der Patienten ernst genommen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/aerztekammer-fuer-ausbau-der-palliativmedizin.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesundes neues Jahr!</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/gesundes-neues-jahr.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/gesundes-neues-jahr.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 10:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=271</guid>
		<description><![CDATA[
Liebe Besucher von med.de, 
unser ganzes Team w&#252;nscht Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010! 


Wir sind zur Zeit im Urlaub, ab dem 5. Januar 2010 sind wir aber wieder f&#252;r Sie da!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe Besucher von med.de, </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>unser ganzes Team w&#252;nscht Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010! </strong></em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-273" title="Viel Gl&#252;ck im neuen Jahr" src="http://www.med.de/news/wp-content/uploads/2009/12/Viel-Gl&#252;ck-im-neuen-Jahr.jpg" alt="Viel Gl&#252;ck im neuen Jahr" width="525" height="350" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Wir sind zur Zeit im Urlaub, ab dem 5. Januar 2010 sind wir aber wieder f&#252;r Sie da!</em></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/gesundes-neues-jahr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten!</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/frohe-weihnachten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/frohe-weihnachten.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=265</guid>
		<description><![CDATA[
Liebe Besucher von med.de, 
unser ganzes Team w&#252;nscht Ihnen fr&#246;hliche Weihnachten! 

Wir machen Weihnachtsurlaub, sind aber ab dem 5. Januar 2010 wieder f&#252;r Sie da!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe Besucher von med.de, </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>unser ganzes Team w&#252;nscht Ihnen fr&#246;hliche Weihnachten! </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-266" title="Fr&#246;hliche Weihnachten!" src="http://www.med.de/news/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten-nikolaus.jpg" alt="Fr&#246;hliche Weihnachten!" width="525" height="350" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Wir machen Weihnachtsurlaub, sind aber ab dem 5. Januar 2010 wieder f&#252;r Sie da!</em></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/frohe-weihnachten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schnupfen ganz  einfach erkl&#228;rt</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/schnupfen-ganz-einfach-erklaert.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/schnupfen-ganz-einfach-erklaert.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 12:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schnupfen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=261</guid>
		<description><![CDATA[Kinder sind h&#228;ufig erk&#228;ltet und haben Schnupfen. Das ist nichts Neues. Wenn die Kleinen aber nun fragen, was genau gerade bei ihnen im K&#246;rper passiert, mussten die Erwachsenen bisher entweder passen, weil ihnen das Fachwissen fehlt, oder sie haben mit ihrem Fachwissen die Kinder verwirrt.
Jetzt gibt es im Internet ein Schnupfen-Special extra f&#252;r Kinder und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder sind h&#228;ufig erk&#228;ltet und haben Schnupfen. Das ist nichts Neues. Wenn die Kleinen aber nun fragen, was genau gerade bei ihnen im K&#246;rper passiert, mussten die Erwachsenen bisher entweder passen, weil ihnen das Fachwissen fehlt, oder sie haben mit ihrem Fachwissen die Kinder verwirrt.</p>
<p>Jetzt gibt es im Internet ein Schnupfen-Special extra f&#252;r Kinder und ihre Fragen zum Thema Schnupfen. Das Beste daran: Die kindgerechten Erkl&#228;rungen sind auch f&#252;r Erwachsene gut verst&#228;ndlich. So kann man sich beispielsweise endlich mal die alte Frage beantworten lassen, warum man beim Niesen nicht die Augen offenhalten kann.</p>
<p>Das <a href="http://www.tk-logo.de/cms/beitrag/10002546/203922/2" target="_blank">Schnupfen-Special</a> ist ein jahreszeitlich sehr gut passender Teil des Internetportals TK-Logo, das schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Gedacht ist das Portal zwar vorrangig f&#252;r Kinder zwischen sieben und 14 Jahren, aber nat&#252;rlich werden Erwachsene nicht daran gehindert, sich ebenfalls endlich mal &#252;ber den Schnupfen zu informieren, an dem so gut wie jeder mal leidet, wenn er eine <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe.html" target="_self">Erk&#228;ltung</a> hat.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist der Schnupfen nicht das einzige Thema des Portals. TK-Logo erkl&#228;rt so gut wie alles, was Kinder beispielsweise im Bereich Technik, Mathematik oder Umwelt interessiert. Im Bereich Mensch &amp; Tier werden beispielsweise auch Viren vorgestellt, die gerade durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009" target="_blank">Schweinegrippe</a> buchst&#228;blich in aller Munde sind. Gerade bei solchen Sachbereichen sind die klaren und verst&#228;ndlichen Antworten oft auch f&#252;r Erwachsene hilfreich – schlie&#223;lich sind wir nicht alle <a href="http://www.med.de/krankheiten/hno-beschwerden.html" target="_self">HNO</a>-&#196;rzte.</p>
<p>Auf der Seite sind viele interessante Informationen rund um den Schnupfen – und wie man ihn vermeiden kann – zu finden. Oder wussten Sie schon, dass man nicht mit offenen Augen niesen kann, aber niemand wei&#223;, warum das so ist?! Oder dass man im ganzen Leben insgesamt viereinhalb Jahre lang Schnupfen hat?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/schnupfen-ganz-einfach-erklaert.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musik als medizinische Geheimwaffe?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/musik-als-medizinische-geheimwaffe.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/musik-als-medizinische-geheimwaffe.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[Die entspannende Wirkung von Musik ist schon lange bekannt, dazu braucht es keine wissenschaftliche Forschungsarbeiten. Voraussetzung ist nat&#252;rlich, dass die Musik dem jeweiligen Geschmack entspricht.
Die Musiktherapie ist sogar ein eigenst&#228;ndiger Fachbereich, in dem versucht wird, die Gesundheit durch den Einsatz von Musik wiederherzustellen. Das gilt f&#252;r die seelische ebenso wie die k&#246;rperliche Gesundheit. Besonders heilkr&#228;ftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die entspannende Wirkung von Musik ist schon lange bekannt, dazu braucht es keine wissenschaftliche Forschungsarbeiten. Voraussetzung ist nat&#252;rlich, dass die Musik dem jeweiligen Geschmack entspricht.</p>
<p>Die Musiktherapie ist sogar ein eigenst&#228;ndiger Fachbereich, in dem versucht wird, die Gesundheit durch den Einsatz von Musik wiederherzustellen. Das gilt f&#252;r die seelische ebenso wie die k&#246;rperliche Gesundheit. Besonders heilkr&#228;ftig ist dabei klassische Musik, zitiert nun die S&#252;ddeutsche Zeitung die Deutsche Medizinische Wochenschrift.</p>
<p>Klassische Musik steigert dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/759/498058/text/" target="_blank">Bericht der S&#252;ddeutschen</a> zufolge Konzentration, Ged&#228;chtnis und Kreativit&#228;t und k&#246;nne sogar das Immunsystem st&#228;rken. Bei manchen Menschen k&#246;nnen sie auch bei Schmerzen, Stress und Schlafst&#246;rungen mindern.</p>
<p>Wer keine klassische Musik mag, kann seine Stimmung auch mit Rock- und Popmusik, vor allem aber durch lateinamerikanische Musik heben. Die sei besonders dazu geeignet die Stimmung zu heben und die Lebensfreude zu steigern. Weniger gut weg kommen Heavy Metal und Techno, aber auch Schlager. Jazz sei ebenfalls ungeeignet, weil &#8220;zu intellektuell&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer Bericht &#252;ber musikalische Hilfe f&#252;r Mediziner kommt aus England. Ein Schlaganfall vor 20 Jahren hatte dazu gef&#252;hrt, dass Mike Penson Probleme mit seiner linken K&#246;rperh&#228;lfte hatte. Auch das Sehverm&#246;gen auf der linken Seite war eingeschr&#228;nkt, so dass er manche Dinge einfach &#8220;&#252;bersah&#8221;.</p>
<p>Dieses Ph&#228;nomen ist weit verbreitet, &#252;ber 60 Prozent der Schlaganfallpatienten leiden darunter. Oft ist es so, als k&#246;nnten sie mit ihren Sinnen nichts wahrnehmen, dass auf der betroffenen K&#246;rperseite liegt.</p>
<p>Bei Mike Penson und anderen Patienten &#228;nderte sich das jedoch, als ihnen ihre Lieblingsmusik vorgespielt wurde. Sie konnten dann Dinge wahrnehmen, die ihnen ohne die Musik einfach entging. Bei Musik, die nicht nach ihrem Geschmack war, trat dieser Effekt nicht ein.</p>
<p>Professor Glyn Humphreys von der Abteilung f&#252;r Psychologie an der Universit&#228;t in Birmingham ist &#252;berzeugt, dass die Behandlung die Hirnaktivit&#228;t an den besch&#228;digten Stellen verbessert, und zwar um so besser, je fr&#252;her damit begonnen wird. Die Ergebnisse sind bei von <a href="http://www.med.de/lexikon/embolie.html" target="_self">Embolien</a> ausgel&#246;sten Schlaganf&#228;llen ebenso erfolgreich wie bei von Hirnblutungen verursachten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/musik-als-medizinische-geheimwaffe.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>K&#252;nstliche Blutpl&#228;ttchen f&#252;r Blutgerinnung</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliche-blutplaettchen-fuer-blutgerinnung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliche-blutplaettchen-fuer-blutgerinnung.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=250</guid>
		<description><![CDATA[Der K&#246;rper ist ein Wunderwerk. Er hat zum Beispiel geniale Techniken, wie er bei Wunden und Verletzungen vorgeht: Wird ein Blutgef&#228;&#223; verletzt, besteht immer die Gefahr gro&#223;en Blutverlusts. Die Aderwand selbst heilt nat&#252;rlich nicht schnell genug, deshalb gibt es die Blutgerinnung. Sie l&#228;sst einen &#8220;Pfropfen&#8221; an der Verletzungsstelle entstehen, die die Wunde sozusagen provisorisch verschlie&#223;t.
F&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der K&#246;rper ist ein Wunderwerk. Er hat zum Beispiel geniale Techniken, wie er bei Wunden und Verletzungen vorgeht: Wird ein Blutgef&#228;&#223; verletzt, besteht immer die Gefahr gro&#223;en Blutverlusts. Die Aderwand selbst heilt nat&#252;rlich nicht schnell genug, deshalb gibt es die Blutgerinnung. Sie l&#228;sst einen &#8220;Pfropfen&#8221; an der Verletzungsstelle entstehen, die die Wunde sozusagen provisorisch verschlie&#223;t.</p>
<p>F&#252;r diese wichtige Funktion sind die Blutpl&#228;ttchen verantwortlich. Sie heften sich in der N&#228;he der verletzten Stelle aneinander, bis sie schlie&#223;lich verletzte Blutgef&#228;&#223;e als eine Art inneres Pflaster verschlie&#223;en und kein Blut mehr austreten kann.</p>
<p>Diese Strategie funktioniert ganz wunderbar – zumindest so lange die Wunden nicht zu gro&#223; sind. Bei sehr schlimmen Unfall-Verletzungen beispielsweise kann es vorkommen, dass einfach nicht genug Blutpl&#228;ttchen da sind, oder einfach zu viel Blut austritt, etwa bei verletzten Arterien.</p>
<p>Oft kann das Eingreifen des Menschen helfen, beispielsweise durch so einfach Methoden wie Kompressen und Verb&#228;nde – was allerdings nur bei &#228;u&#223;eren Verletzung hilft, nicht bei inneren Blutungen.</p>
<p>F&#252;r solche F&#228;lle haben Wissenschaftler jetzt synthetische Blutpl&#228;ttchen entwickelt. Rechtzeitig eingesetzt k&#246;nnen sie den <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,667564,00.html" target="_blank">Blutverlust stark reduzieren</a>. Erin Lavik und James Bertram von der Case Western Reserve University US-Bundesstaat Ohio haben die Methode auch speziell f&#252;r Eins&#228;tze wie etwa im Krieg entwickelt.</p>
<p>Zur Zeit greifen Milit&#228;r&#228;rzte bei gro&#223;en Verletzungen und inneren Blutungen auf Blutpl&#228;ttchen aus Spenderblut zur&#252;ck. Diese Blutpl&#228;ttchen m&#252;ssen allerdings gek&#252;hlt aufbewahrt werden und sind nur wenige Tage haltbar; au&#223;erdem k&#246;nnen sie Absto&#223;ungsreaktionen ausl&#246;sen. F&#252;r einen Einsatz beim Milit&#228;r und in Kampfsituationen sind sie also nicht ideal, aber auch in &#8220;normalen&#8221; Katastrophenf&#228;llen w&#228;re die Neuerung n&#252;tzlich.</p>
<p>Im Versuch an Ratten konnten die synthetischen Blutpl&#228;ttchen die Blutungszeit halbieren – allerdings wurden sie dabei vor der Verletzung injiziert. Wurden sie nach der Verletzung verabreicht, wurde die Blutungszeit immerhin noch um ein Viertel reduziert.</p>
<p>Die Entwickler haben f&#252;r den &#8220;Bau&#8221; der k&#252;nstlichen Blutpl&#228;ttchen ein nat&#252;rlich abbaubares Polymer verwendet, das die k&#246;rpereigenen Blutpl&#228;ttchen an einer Verletzung aufsp&#252;rt und sich an sie anh&#228;ngt. Die echten und die synthetischen Blutpl&#228;ttchen arbeiten dann zusammen.</p>
<p>Damit sich wirklich nur an einer Wunde so ein Pflaster aus Blutpl&#228;ttchen bildet, hat die k&#252;nstliche Version eine Wasserh&#252;lle bekommen, damit es nicht zu ungeplanten Klumpen kommt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/kuenstliche-blutplaettchen-fuer-blutgerinnung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Israel: Organspender bevorzugt</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/israel-organspender-bevorzugt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/israel-organspender-bevorzugt.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=246</guid>
		<description><![CDATA[Organspende ist wichtig. Ohne Spenderorgane w&#228;ren weltweit tausende Menschen zum Tode verurteilt, denen aktuell dank medizinischem Fortschritt und gro&#223;herzigen Organspendern geholfen werden kann. Darum bem&#252;hen sich viele Staaten darum, die Organspende bei ihren B&#252;rgern bekannter und beliebter zu machen.
Israel geht dabei einen ganz neuen und ethisch nicht unumstrittenen Weg: Organspender sollen nun eine Vorzugsbehandlung erhalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Organspende ist wichtig. Ohne Spenderorgane w&#228;ren weltweit tausende Menschen zum Tode verurteilt, denen aktuell dank medizinischem Fortschritt und gro&#223;herzigen Organspendern geholfen werden kann. Darum bem&#252;hen sich viele Staaten darum, die Organspende bei ihren B&#252;rgern bekannter und beliebter zu machen.</p>
<p>Israel geht dabei einen ganz neuen und ethisch nicht unumstrittenen Weg: Organspender sollen nun eine Vorzugsbehandlung erhalten, wenn sie selbst ein Spenderorgan ben&#246;tigen.</p>
<p>Auch in Israel gibt es bei weitem nicht so viele Spenderorgane wie ben&#246;tigt werden. Einer der f&#252;hrenden Bef&#252;rworter der Neuerung, Professor Jacob Lavee, bezeichnet die Lage f&#252;r <a href="http://www.med.de/gesundheit/blut-organspende.html" target="_self">Organspende</a> in Israel als &#8220;d&#252;ster&#8221;: Nur 10 Prozent der Erwachsenen haben einen Organspenderausweis (in Deutschland sind es 17 Prozent).</p>
<p>Als Anreiz f&#252;r potenzielle Organspender wurde nun eigens ein Gesetz ge&#228;ndert. Jetzt sollen Organspender, ihre Partner und enge Angeh&#246;rige auf der Warteliste nach vorne geholt werden, wenn sie selbst ein Spenderorgan ben&#246;tigen.</p>
<p>Die Gesetzes&#228;nderung war deswegen n&#246;tig, da jetzt nicht mehr nur medizinische Kriterien f&#252;r die Zuteilung eines Spenderorgans angelegt werden. Trotzdem sollen dringende F&#228;lle immer noch den Vorzug erhalten.</p>
<p>Falls es aber zwei gleich geeignete Anw&#228;rter f&#252;r ein Organ gibt, hat derjenige der beiden, der einen Organspendeausweis hat, sozusagen die Nase vorne. Kompliziert wird es wohl, wenn zwei Patienten gleich geeignet sind, das Transplantat gleich dringend brauchen und auch beide Organspender sind.</p>
<p>Lavee gab zu, dass die Reform die &#8220;reine Selbstlosigkeit&#8221; als Grund f&#252;r die Organspende verdr&#228;ngt und auch das Ideal verletzt, medizinische Versorgung rein nach dem Bed&#252;rfnis zuzuteilen. Seiner Meinung nach ist das jedoch zu rechtfertigen, wenn dadurch mehr Organe f&#252;r Transplantationen bereitgestellt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Ein Bericht der BBC &#252;ber diese ungew&#246;hnliche Reform in Israel zitiert Kritiker, die von dieser Entwicklung beunruhigt sind. Dr. Vivienne Nathanson, die Ethik-Beauftragte der British Medical Association, warnt vor einem System, dass Patienten nicht nach ihrem Bedarf, sondern nach anderen Kriterien medizinische Behandlung zuteilt.</p>
<p>Wie viele andere Organisationen, die sich mit dem Thema Organspende befassen, bef&#252;rwortet auch die British Medical Association ein &#8220;Opt-out-Verfahren&#8221;. Anders als bisher &#252;blich w&#252;rden sich dann nicht die zur Organspende gewillten Personen einen Ausweis zulegen bzw. sich registrieren lassen, sondern nur die, die eben nicht dazu bereit sind.</p>
<p>Organspendeausweise sind zwar leicht erh&#228;ltlich, etwa zum <a href="http://www.organspende-info.de/organspende/ausweis/" target="_blank">Herunterladen im Internet</a> oder bei &#196;rzten und Apotheken, trotzdem ist vielen Leuten die M&#252;he wohl noch zu gro&#223;. Die 17 Prozent der Erwachsenen, die bei uns einen Organspendeausweis haben, sind nur ein kleiner Teil der fast 70 Prozent der Bev&#246;lkerung, die der Organspende grunds&#228;tzlich positiv gegen&#252;ber stehen. Verbreitet ist auch immer noch <a href="http://fisch-blog.blog.de/2007/06/07/organspende_in_deutschland_ein_uberblick~2410811/" target="_blank">die Angst, im Notfall schnell als hirntot &#8220;abgestempelt&#8221; zu werden</a>, damit die &#196;rzte die Organe schneller entnehmen k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/israel-organspender-bevorzugt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Komasaufen bei Jugendlichen ungebrochen beliebt</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/komasaufen-bei-jugendlichen-ungebrochen-beliebt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/komasaufen-bei-jugendlichen-ungebrochen-beliebt.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=242</guid>
		<description><![CDATA[Das Komasaufen ist bei Jugendlichen und Kindern so beliebt wie noch nie zuvor. Allein in Baden-W&#252;rttemberg wurden laut AOK-Zahlen im ersten Halbjahr 2009 984 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren ins Krankenhaus eingeliefert – wegen akuter Alkoholvergiftung.
&#196;hnlich best&#252;rzend sind die aktuellsten Daten des Statistischen Bundesamtes. Danach ist im Jahr 2008 der akute Alkoholmissbrauch bei Kindern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Komasaufen ist bei Jugendlichen und Kindern so beliebt wie noch nie zuvor. Allein in Baden-W&#252;rttemberg wurden laut AOK-Zahlen im ersten Halbjahr 2009 984 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren ins Krankenhaus eingeliefert – wegen akuter Alkoholvergiftung.</p>
<p>&#196;hnlich best&#252;rzend sind die aktuellsten Daten des Statistischen Bundesamtes. Danach ist im Jahr 2008 der akute <a href="http://www.med.de/krankheiten/sucht/alkoholkrankheit.html" target="_self">Alkoholmissbrauch</a> bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegen&#252;ber dem Vorjahr um elf Prozent angestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 170 Prozent angestiegen. Wurden 2000 &#8220;nur&#8221; rund 9.500 Patienten zwischen 10 und 20 Jahren wegen akuter Alkoholvergiftung behandelt, waren es 2008 schon rund 25.700.</p>
<p>Besonders auff&#228;llig ist laut Destatis dabei, dass bei der Altersgruppe von 10 bis 15 Jahren die M&#228;dchen mit 53% den gr&#246;&#223;eren Anteil stellten. Generell nahm die Zahl der beteiligten M&#228;dchen im Vergleich zu den Vorjahren zu.</p>
<p>Suchtberater und Drogenbeauftragte suchen schon seit l&#228;ngerem h&#228;nderingend nach <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/581759/patentrezept-komasaufen-gesucht.html" target="_blank">Ma&#223;nahmen, die Kinder und Jugendliche vom Komatrinken abbringen sollen</a>. In der Diskussion sind h&#246;here Preise f&#252;r Alkohol, jugendliche Testk&#228;ufer und ein Verbot oder zumindest die Einschr&#228;nkung von Werbung f&#252;r alkoholische Getr&#228;nke ebenso wie bessere Aufkl&#228;rungsangebote.</p>
<p>Professor Fred Zepp, Pr&#228;sident der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin beklagt in der &#196;rztezeitung, dass die Droge Alkohol in der Gesellschaft bagatellisiert werde. In der Werbung werde Alkohol als Lifestyle-Genussmittel angepriesen und mit einem freien Leben in Verbindung gebracht. In Beratung und Schule m&#252;ssten deswegen die mit Alkohol einhergehenden Gef&#228;hrdungen st&#228;rker betont werden.</p>
<p>Gute Erfahrungen mit jugendlichen Alkohol-Testk&#228;ufern – bei uns umstritten – scheint es in der Schweiz zu geben. Seit die Testk&#228;ufe im Jahr 2000 eingef&#252;hrt wurden, seien die Verk&#228;ufe von Alkohol an Jugendliche immer mehr zur&#252;ckgegangen, <a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5534393/Testkaeufe-erfolgreich-gegen-Koma-Saufen.html" target="_blank">zitiert die Welt Online</a> das Schweizer Bundesamt f&#252;r Gesundheit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/komasaufen-bei-jugendlichen-ungebrochen-beliebt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Diabetes-Informationen</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/neue-diabetes-informationen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/neue-diabetes-informationen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 11:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=239</guid>
		<description><![CDATA[Diabetes ist zur Zeit fast ein bisschen &#8220;in&#8221;. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Fachmedien &#252;ber neue Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema Zuckerkrankheit berichten. Vieles davon ist f&#252;r Wissenschaftler einleuchtend, erstaunlich und zukunftsweisend. F&#252;r die an Diabetes erkrankten Menschen ist es aber oft nur verwirrend und meistens nicht im Geringsten hilfreich.
Das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetes ist zur Zeit fast ein bisschen &#8220;in&#8221;. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Fachmedien &#252;ber neue Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema Zuckerkrankheit berichten. Vieles davon ist f&#252;r Wissenschaftler einleuchtend, erstaunlich und zukunftsweisend. F&#252;r die an Diabetes erkrankten Menschen ist es aber oft nur verwirrend und meistens nicht im Geringsten hilfreich.</p>
<p>Das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beispielsweise hat bekannt gegeben, dass es seiner Meinung nach keinen Grund gibt, warum Diabetiker t&#228;glich ihren Blutzuckerspiegel messen sollten, wenn sie kein Insulin spritzen.</p>
<p>Das Institut hat verschiedene Studien untersucht, die sich mit dem Einfluss medizinischer Ma&#223;nahmen auf den Krankheitsverlauf besch&#228;ftigen. Nach Meinung des IQWiG ist nicht klar, ob die Blutzuckermessung einen Vorteil f&#252;r die Kranken bringt. Ebenso sei nicht klar, ob Blut- oder Urintest aufschlussreicher bei der Zuckerkrankheit seien.</p>
<p>Auch seien in den Studien keine Informationen dazu erhoben worden, ob die Blutzuckerselbstmessung Folgeerkrankungen des <a href="http://www.med.de/lexikon/diabetes-mellitus.html" target="_self">Diabetes mellitus</a>, wie etwa Augensch&#228;den oder Herzerkrankungen, beeinflusst.</p>
<p>Das Institut f&#252;r Diabetesforschung kritisiert das IQWiG f&#252;r den Bericht, der dazu f&#252;hren kann, dass Zuckerkranken die Teststreifen nicht mehr erstattet werden.</p>
<p>W&#228;hrenddessen schlagen andere &#196;rzte vor, bei normalgewichtigen Patienten die Typ-2-Diabetes zu behandeln, indem sie einen Magenbypass bekommen. Bei einem <a href="http://www.med.de/chirurgie/allgemeinchirurgie.html" target="_self">chirurgischen Eingriff</a> wird dabei der Magen k&#252;nstlich verkleinert. Der gr&#246;&#223;ere Teil des Magens wird dabei umgangen, daher der Begriff &#8220;Bypass&#8221; (Umgehung).</p>
<p>Ein Magenbypass tr&#228;gt bei starkem <a href="http://www.med.de/gesundheit/uebergewicht.html" target="_self">&#220;bergewicht</a> zum Gewichtsverlust bei und hat, bei Diabetikern, einen &#8220;antidiabetischen Effekt&#8221;, so Professor Markus B&#252;chler vom Europ&#228;ischen Pankreaszentrum in Heidelberg. Dieser Effekt trete schon eine Woche nach der Operation auf. Bei bis zu 90 Prozent der operierten stark &#252;bergewichtigen Diabetiker verschwindet so der Diabetes komplett.</p>
<p>Auch normalgewichtige Diabetiker wurden <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/580897/nuetzt-magenbypass-schlanken-diabetikern-adipoesen.html" target="_blank">laut eines Berichts der &#196;rztezeitung</a> schon sozusagen &#8220;versuchsweise&#8221; operiert, und bei 96 Prozent verschwand die Zuckerkrankheit f&#252;r mindestens zwei Jahre.</p>
<p>B&#252;chler weist aber auch darauf hin, dass Magenbypass-Operationen die langfristige Lebensqualit&#228;t stark einschr&#228;nken. Zudem liegt die Sterblichkeit bei dieser Operation bei bis zu 0,5 Prozent – von 200 Patienten stirbt einer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/neue-diabetes-informationen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>H1N1: Tote auch ohne Vorerkrankung</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-tote-auch-ohne-vorerkrankung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-tote-auch-ohne-vorerkrankung.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=234</guid>
		<description><![CDATA[In Gro&#223;britannien hatten &#252;ber ein Drittel der Todesopfer der ersten Schweinegrippe-Welle von Juli bis November keine oder nur leichte Vorerkrankungen. Das hat eine Auswertung der Daten ergeben, die jetzt im British Medical Journal (BMJ) ver&#246;ffentlicht wurde.
Die Auswertung der Zahlen, die w&#228;hrend der ersten Schweinegrippe-Welle erhoben wurden, ergab au&#223;erdem: Die Zahl der Todesopfer war f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Gro&#223;britannien hatten &#252;ber ein Drittel der Todesopfer der ersten Schweinegrippe-Welle von Juli bis November keine oder nur leichte Vorerkrankungen. Das hat eine Auswertung der Daten ergeben, die jetzt im British Medical Journal (BMJ) ver&#246;ffentlicht wurde.</p>
<p>Die Auswertung der Zahlen, die w&#228;hrend der ersten Schweinegrippe-Welle erhoben wurden, ergab au&#223;erdem: Die Zahl der Todesopfer war f&#252;r eine Pandemie zwar relativ gering, daf&#252;r waren die Opfer j&#252;nger als bei der &#252;blichen <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/grippe.html" target="_self">Grippe</a>. Bei der saisonalen Grippe liegt das Durchschnittsalter der Toten bei &#252;ber 80 Jahren, bei der Schweinegrippe bei 39 Jahren.</p>
<p>Zwei Drittel der Verstorbenen <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/581144/36-prozent-schweinegrippe-toten-vorerkrankung.html" target="_blank">z&#228;hlten tats&#228;chlich zu den Risikogruppen</a>, die aktuell auch bevorzugt geimpft werden, also Schwangere, chronisch Kranke und adip&#246;se Menschen.</p>
<p>Nach Meinung der Autoren der Auswertung h&#228;tte auch ohne Impfung die Mehrheit der Todesf&#228;lle verhindert werden k&#246;nnen, wenn die Betroffenen rechtzeitig <a href="http://www.med.de/krankheiten/erkaeltung-grippe/grippe/behandlung.html" target="_self">mit den richtigen Medikamenten behandelt</a> worden w&#228;ren. Zwar h&#228;tten rund 80 Prozent der Patienten Neuraminidase-Hemmer bekommen, aber erst mehr als 48 Stunden nachdem die Symptome begonnen h&#228;tten – viel zu sp&#228;t.</p>
<p>Neuraminidase-Hemmer hindern Viren an der Verbreitung und Vermehrung (<a href="http://www.med.de/lexikon/virostatikum.html" target="_self">Virostatikum</a>). Werden sie rechtzeitig angewendet, sollen sie die Krankheitsdauer verk&#252;rzen k&#246;nnen. Allerdings wird aktuell wieder <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5497734/Forscher-stellen-Wirksamkeit-von-Tamiflu-in-Frage.html" target="_blank">Kritik</a> laut, nach der der in dem weltweit bevorrateten Grippemedikament Tamiflu enthaltene Wirkstoff Oseltamivir nicht so effektiv sei wie angenommen. Er k&#246;nne die Krankheitsdauer um nur etwa einen Tag abk&#252;rzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-tote-auch-ohne-vorerkrankung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>U 25 – Vorsorge f&#252;r M&#228;nner</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/u-25-vorsorge-fuer-maenner.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/u-25-vorsorge-fuer-maenner.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=229</guid>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Mann und Gesundheit (DGM) will sich st&#228;rker um die Gesundheit junger M&#228;nner k&#252;mmern. Dazu stellte sie jetzt das neue Vorsorgeprogramm U 25 vor.
Das Selbstzahlerprogramm ist als Angebot f&#252;r Allgemein&#228;rzte, Urologen, Internisten und andere Fach&#228;rzte gedacht. Sie sollen schon bei jungen M&#228;nnern das Gesundheitsbewusstsein wecken. Das ist wichtig, denn, so Prof. Theodor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Mann und Gesundheit (DGM) will sich st&#228;rker um die Gesundheit junger M&#228;nner k&#252;mmern. Dazu stellte sie jetzt das neue Vorsorgeprogramm U 25 vor.</p>
<p>Das Selbstzahlerprogramm ist als Angebot f&#252;r Allgemein&#228;rzte, Urologen, Internisten und andere Fach&#228;rzte gedacht. Sie sollen schon bei jungen M&#228;nnern das Gesundheitsbewusstsein wecken. Das ist wichtig, denn, so Prof. Theodor Klotz vom Vorstand der DGM: &#8220;Die Weichen f&#252;r viele Krankheiten werden in jungen Jahren gelegt&#8221;.</p>
<p>Der Check Up f&#252;r die jungen M&#228;nner beinhaltet neben einet gr&#252;ndliche Anamnese zu den Themen Ern&#228;hrung, Bewegung, Drogen, Medikamente, Genussmittel und Sexualit&#228;t auch noch verschiedene Untersuchungen. In der Basisversion soll die Untersuchung rund 100 Euro kosten, <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/580769/u-25-junge-maenner-praxen.html" target="_blank">wie die &#196;rztezeitung berichtet</a>.</p>
<p>In diesem Alter k&#246;nnen Ver&#228;nderungen der Lebensweise noch schnell und effektiv Krankheiten abmildern oder ganz vermeiden. Deswegen bem&#252;hen sich viele &#196;rzte der verschiedensten Fachrichtungen schon seit Jahren, den traditionell sorglosen jungen M&#228;nnern ihre Ratschl&#228;ge nahezubringen. Mit U 25 k&#246;nnte das einfacher werden. Die Patienten w&#252;rden dann schon vor typischen &#8220;Altersbeschwerden&#8221; wie <a href="http://www.med.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/arteriosklerose.html" target="_self">Arteriosklerose</a> oder Problemen mit der <a href="http://www.med.de/lexikon/prostata.html" target="_self">Prostata</a> zum Arzt kommen.</p>
<p>Die &#196;rzte k&#246;nnen mit dem Programm der <a href="http://www.mann-und-gesundheit.com/" target="_blank">DGM</a> gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie bekommen die jungen M&#228;nner, eine notorisch schwierige Zielgruppe, fr&#252;hzeitig in ihre Praxis und k&#246;nnen so effektiv vorsorgen, und nat&#252;rlich tut sich so auch eine ganz neue Klientel f&#252;r die Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) auf.</p>
<p>Die &#196;rzte, denen das Programm vorgestellt wurde, k&#246;nnen sich vorstellen, auch die Eltern ihrer Zielgruppe mit einzubeziehen, indem sie etwa auf die positiven Effekte aufmerksam gemacht werden, oder indem Geschenk-Gutscheine f&#252;r die U 25 angeboten werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/u-25-vorsorge-fuer-maenner.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Versicherte sollen Kassenloch stopfen</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/versicherte-sollen-kassenloch-stopfen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/versicherte-sollen-kassenloch-stopfen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Der Sch&#228;tzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung teilte diese Woche mit, dass den gesetzlichen Krankenkasse 2010 voraussichtlich rund vier Milliarden Euro fehlen w&#252;rden. Gesetzlich Versicherte m&#252;ssen deshalb im n&#228;chsten Jahr damit rechnen, dass ein Zusatzbeitrag erhoben wird. So will die Krankenversicherung das Kassenloch stopfen.
Immerhin hat sich die Prognose leicht verbessert: Den erwarteten Ausgaben in H&#246;he von 171 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sch&#228;tzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung teilte diese Woche mit, dass den gesetzlichen Krankenkasse 2010 voraussichtlich rund vier Milliarden Euro fehlen w&#252;rden. Gesetzlich Versicherte m&#252;ssen deshalb im n&#228;chsten Jahr damit rechnen, dass ein Zusatzbeitrag erhoben wird. So will die Krankenversicherung das Kassenloch stopfen.</p>
<p>Immerhin hat sich die Prognose leicht verbessert: Den erwarteten Ausgaben in H&#246;he von 171 Milliarden Euro stehen Ausgaben von gut 174 Milliarden Euro gegen&#252;ber. Im Oktober erwartete das Sch&#228;tzungsgremium f&#252;r das kommende Jahr noch ein Defizit von 7.5 Milliarden Euro. Die Sch&#228;tzung konnte nach unten korrigiert werden, da die Regierung die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) h&#246;her bezuschussen will als eigentlich geplant.</p>
<p>Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer warnt in diesem Zusammenhang vor einer Kopfpauschale. Der Zusatzbeitrag d&#252;rfe nur in Anh&#228;ngigkeit von der H&#246;he des Einkommens erhoben werden. Alles andere sei nicht sozial vertr&#228;glich.</p>
<p>Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich in seltener &#220;bereinstimmung mit einem Unions-Politiker <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=39227" target="_blank">gegen die Kopfpauschale ge&#228;u&#223;ert</a>. Die Gewerkschafter bef&#252;rchten, dass die Kopfpauschale zusammen mit einem eingefrorenen Arbeitgeberanteil an der GKV den Zusammenhalt der Gesellschaft dauerhaft zerst&#246;ren k&#246;nnte. Die Versicherten k&#246;nnten nicht allein jede zuk&#252;nftige Kostensteigerung finanzieren.</p>
<p>Bundesgesundheitsminister Philip R&#246;sler hingegen bleibt optimistisch. In der ARD sagte er: &#8220;Wir gehen davon aus, dass das Wachstum besser als erwartet wird.&#8221; Deswegen sein in der Frage der Zusatzbeitr&#228;ge Gelassenheit angebracht.</p>
<p>Zeitgleich wird allerdings von Betroffenen wie von Experten auch der <a href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/gesundheit-ruf-nach-kostensenkungen_aid_461766.html" target="_blank">Ruf nach Kostensenkungen</a> laut. Die Ausgaben m&#252;ssten begrenzt werden, und zwar bevor Zusatzbeitr&#228;ge &#252;berhaupt diskutiert w&#252;rden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/versicherte-sollen-kassenloch-stopfen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gut geputzt und trotzdem Zahnschmerzen?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/gut-geputzt-und-trotzdem-zahnschmerzen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/gut-geputzt-und-trotzdem-zahnschmerzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[Z&#228;hneputzen ist einer der Eckpfeiler f&#252;r die Erhaltung der gesunden Z&#228;hne. Das ist nichts Neues, das wei&#223; jeder, aber es h&#228;lt sich bei weitem nicht jeder daran. Oft braucht man sich dann nicht wundern, wenn die Z&#228;hne Schaden nehmen und Karies und Parodontose ihren Tribut verlangen.
Allerdings klagen auch immer wieder Menschen &#252;ber Zahnschmerzen, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#228;hneputzen ist einer der Eckpfeiler f&#252;r die Erhaltung der gesunden Z&#228;hne. Das ist nichts Neues, das wei&#223; jeder, aber es h&#228;lt sich bei weitem nicht jeder daran. Oft braucht man sich dann nicht wundern, wenn die Z&#228;hne Schaden nehmen und Karies und Parodontose ihren Tribut verlangen.</p>
<p>Allerdings klagen auch immer wieder Menschen &#252;ber Zahnschmerzen, die es sehr genau mit der Mundhygiene nehmen: Sie putzen regelm&#228;&#223;ig, verwenden Zahnseide und Zahnsp&#252;lungen – und trotzdem haben sie <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden.html" target="_self">Zahnbeschwerden</a>. Wie kann das sein?</p>
<p>Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Nicht jeder Schmerz wird von einem Loch im Zahn oder gar <a href="http://www.med.de/krankheiten/zahnbeschwerden/parodontose.html" target="_self">Parodontose</a> verursacht, das sich durch konsequente Zahnpflege vielleicht h&#228;tte verhindern lassen. Auch die empfindlichen Zahnh&#228;lse k&#246;nnen einem auf schmerzhafteste Weise zu schaffen machen.</p>
<p>Die Zahnh&#228;lse sind n&#228;mlich mit haarfeinen Kan&#228;len durchzogen. Liegen die Zahnh&#228;lse frei, dann leiten diese Kan&#228;lchen jeden Reiz, also etwa kalt, hei&#223;, s&#252;&#223; und sauer direkt an den Zahnnerv weiter – und der ist wie alle Nerven ein echtes Sensibelchen.</p>
<p>Das Perfide ist nun: Die Zahnh&#228;lse k&#246;nnen durch gut gemeinte, aber falsch durchgef&#252;hrte Zahnpflege freigelegt werden, so dass es zu den Schmerzen kommt. Hauptgr&#252;nde daf&#252;r sind zu harte Zahnb&#252;rsten und eine falsche Zahnputztechnik, die das sch&#252;tzende Zahnfleisch praktisch wegscheuert.</p>
<p>Ob die Schmerzen von den Zahnh&#228;lsen ausgehen k&#246;nnen, l&#228;sst sich in extremen F&#228;llen durch einen Blick in den Spiegel feststellen: Hat sich das Zahnfleisch vom Zahnansatz zur&#252;ckgezogen? Dann k&#246;nnen die Zahnh&#228;lse ungesch&#252;tzt sein.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck kann in vielen F&#228;llen durch Spezialzahncremes f&#252;r empfindliche Z&#228;hne schnell ganz oder zumindest teilweise abgeholfen werden. Sie bilden eine <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5465000/Putzen-bis-die-Zahnhaelse-freiliegen.html" target="_blank">Schutzschicht auf den freiliegenden  Zahnh&#228;lsen</a> und verschlie&#223;en die feinen &#214;ffnungen der Kan&#228;le, so dass nicht mehr jeder Schmerzreiz ungehindert zum Nerv weitergeleitet werden kann.</p>
<p>Einen Besuch beim Zahnarzt ersetzen allerdings auch die besten Zahncremes nicht. Sp&#228;testens bei der n&#228;chsten regelm&#228;&#223;igen Kontrolle sollten Sie sich gr&#252;ndlich &#252;ber die richtige Zahnb&#252;rste und die richtige Technik beim Z&#228;hneputzen informieren lassen. So k&#246;nnen Sie auch verhindern, dass die Probleme noch schlimmer werden. Falls n&#246;tig, kann der Zahnarzt die Zahnh&#228;lse auch mit einer Art Lack versiegeln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/gut-geputzt-und-trotzdem-zahnschmerzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krankenkassenfinder der Stiftung Warentest</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassenfinder-der-stiftung-warentest.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassenfinder-der-stiftung-warentest.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=206</guid>
		<description><![CDATA[Was waren das noch f&#252;r Zeiten, als man sich seine Krankenversicherung nach der Beitragsh&#246;he aussuchen konnte, oder einfach bei der Krankenkasse versichert blieb, bei der man als Kind familienversichert war.
Inzwischen unterscheiden sich die Beitr&#228;ge nicht mehr, die Leistungen daf&#252;r umso mehr – sogar bevor man Zusatzversicherungen abschlie&#223;t, die beispielsweise die Kosten f&#252;r alternative Behandlungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was waren das noch f&#252;r Zeiten, als man sich seine Krankenversicherung nach der Beitragsh&#246;he aussuchen konnte, oder einfach bei der Krankenkasse versichert blieb, bei der man als Kind familienversichert war.</p>
<p>Inzwischen unterscheiden sich die Beitr&#228;ge nicht mehr, die Leistungen daf&#252;r umso mehr – sogar bevor man Zusatzversicherungen abschlie&#223;t, die beispielsweise die Kosten f&#252;r alternative Behandlungen und Heilmittel erstatten, oder die Sehhilfen deutlicher bezuschussen als die Krankenkasse selbst dies tut.</p>
<p>Das Problem ist also: Wie finde ich die gesetzliche Krankenkasse, deren Leistungen am besten zu mir passen? Wer generell die klassische Schulmedizin bevorzugt und Wert auf 24-Stunden-Erreichbarkeit der Krankenkasse legt, der sollte wohl lieber eine gut erreichbare KV w&#228;hlen, auch wenn sie eben keine hom&#246;opathischen Arzneimittel erstattet.</p>
<p>Aber wer kann schon wirklich alle Krankenkassenleistungen vergleichen? Hier kommt die Stiftung Warentest ins Spiel. Auf deren Internetseite gibt es ab sofort den Produktfinder Gesetzliche Krankenkassen.</p>
<p>Gewohnt gr&#252;ndlich untersucht die Stiftung das Angebot der unterschiedlichen gesetzlichen Krankenkassen und erm&#246;glicht den Vergleich. Dabei kann man nach den Kriterien suchen, die einem selbst besonders wichtig sind, oder sich einen allgemeinen Vergleich anzeigen lassen. Wer schon eine spezielle Kasse im Auge hat, kann sich die Unterschiede zur eigenen Krankenkasse anzeigen lassen.</p>
<p>&#220;ber eine ausf&#252;hrliche Suchmaske kann nach praktisch alle wichtigen Punkten gesucht werden, also etwa Zusatzangebote f&#252;r chronische Krankheiten wie Diabetes und Asthma, oder nach Wahltarifen, zum Beispiel f&#252;r alternative Arzneimittel.</p>
<p>Der <a href=" http://www.test.de/krankenkassen" target="_blank">Produktfinder Gesetzliche Krankenkassen</a> ist ein kostenpflichtiges Angebot der Stiftung Warentest. Wer Zugang zu den Informationen m&#246;chte, kann jede Krankenkasseninfo einzeln erwerben (50 Cent) und seine individuellen Ergebnisse als PDF abspeichern oder den kompletten Produktfinder freischalten (3 Euro).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/krankenkassenfinder-der-stiftung-warentest.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bandscheibenvorfall: Wie wichtig ist die Reha?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/bandscheibenvorfall-wie-wichtig-ist-die-reha.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/bandscheibenvorfall-wie-wichtig-ist-die-reha.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibenvorfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[Bandscheibenvorf&#228;lle geh&#246;ren zu den am weitesten verbreiteten R&#252;ckenproblemen &#252;berhaupt: Ein bis zwei Prozent aller Menschen leiden nach Expertensch&#228;tzungen mindestens einmal in ihrem Leben R&#252;ckenschmerzen, die von einem Bandscheibenvorfall herr&#252;hren.
Die Ursache ist oft eine Fehlbelastung des R&#252;ckens, durch schweres Heben, aber auch durch Sitzen. Als weiterer Risikofaktor f&#252;r einen Bandscheibenvorfall gilt auch starkes &#220;bergewicht. Bandscheibenvorf&#228;lle ereignen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bandscheibenvorf&#228;lle geh&#246;ren zu den am weitesten verbreiteten R&#252;ckenproblemen &#252;berhaupt: Ein bis zwei Prozent aller Menschen leiden nach Expertensch&#228;tzungen mindestens einmal in ihrem Leben R&#252;ckenschmerzen, die von einem Bandscheibenvorfall herr&#252;hren.</p>
<p>Die Ursache ist oft eine Fehlbelastung des R&#252;ckens, durch schweres Heben, aber auch durch Sitzen. Als weiterer Risikofaktor f&#252;r einen Bandscheibenvorfall gilt auch starkes &#220;bergewicht. Bandscheibenvorf&#228;lle ereignen sich ganz pl&#246;tzlich, k&#246;nnen aber auch sozusagen &#8220;schleichend&#8221; auftreten.</p>
<p>Zu den Beschwerden kommt es, wenn eine Bandscheibe, die Sto&#223;d&#228;mpfer zwischen den Wirbeln, instabil wird und sich verschiebt (Prolaps, Bandscheibenvorfall) bzw. vorw&#246;lbt (Protrusion). Sie kann dann auf das R&#252;ckenmark dr&#252;cken, dort Nerven reizen und so Schmerzen ausl&#246;sen.</p>
<p>Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb von sechs Wochen ohne Behandlung, wenn die schmerzhaften Bewegungen vermieden werden, ohne in falsche Bewegungsmuster oder Bewegungslosigkeit zu verfallen. Schmerzmittel tragen zur Linderung der Schmerzen bei. H&#228;ufig wird auch Physiotherapie eingesetzt, um die Muskulatur zu st&#228;rken und die Beweglichkeit zu sichern.</p>
<p>Wenn sich die Probleme jedoch nicht bessern, kann die Bandscheibe auch operativ behandelt werden. Bei der Operation wird die Bandscheibe ganz entfernt, bzw. das &#8220;st&#246;rende&#8221; vorgefallene St&#252;ck abgetrennt.</p>
<p>Nach der Operation wird immer auch eine Reha empfohlen, je nach Arzt direkt an die Operation anschlie&#223;end oder nach einer kurzen Wartezeit. Ein internationales Forschungsnetzwerk, die <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/index.57.html?bab[entry_id]=96&amp;bab[refpage]=582&amp;bab[urlparams]=" target="_blank">Cochrane Collaboration</a>, hat nun untersucht, welche Ma&#223;nahmen medizinisch am wirksamsten f&#252;r die Genesung nach einem Bandscheibenvorfall sind.</p>
<p>Bei der <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/operation-eines-bandscheibenvorfalls-wie-gut-koennen-bewegungs-und.582.html" target="_blank">Studie</a> stellte sich zwar heraus, dass es kaum wissenschaftliche Hinweise daf&#252;r gibt, wann der Reha-Beginn am besten sein sollte. Ebenfalls ist es unklar, ob Programme mit h&#246;herer Intensit&#228;t die Schmerzen schneller linderten als weniger intensive. Allerdings scheinen sowohl sanftere als auch &#8220;h&#228;rtere&#8221; Programme die Beweglichkeit in gleichem Ma&#223;e wieder herzustellen. Wom&#246;glich sind Beweglichkeit und Schmerzempfinden aber auch eine so individuelle Angelegenheit, dass sie sich in Studien schlecht messen lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/bandscheibenvorfall-wie-wichtig-ist-die-reha.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>H1N1: Grippeimpfung jetzt f&#252;r alle</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-grippeimpfung-jetzt-fuer-alle.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-grippeimpfung-jetzt-fuer-alle.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=215</guid>
		<description><![CDATA[Die St&#228;ndige Impfkommission (STIKO) ist aktuell vor allem mit ihren Impfempfehlungen zur Schweinegrippe in den Medien pr&#228;sent. Noch Anfang Oktober wurde vor allem den Risikogruppen (medizinisches Personal, chronisch kranken Menschen und Schwangeren) die Impfung ans Herz gelegt.
Nun wurden die Empfehlungen &#252;berarbeitet und erweitert. Jetzt sollen sich, sofern ausreichend Impfstoff vorhanden ist, alle B&#252;rger impfen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die St&#228;ndige Impfkommission (STIKO) ist aktuell vor allem mit ihren Impfempfehlungen zur Schweinegrippe in den Medien pr&#228;sent. Noch Anfang Oktober wurde vor allem den Risikogruppen (medizinisches Personal, chronisch kranken Menschen und Schwangeren) die Impfung ans Herz gelegt.</p>
<p>Nun wurden die Empfehlungen <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=39192" target="_blank">&#252;berarbeitet und erweitert</a>. Jetzt sollen sich, sofern ausreichend Impfstoff vorhanden ist, alle B&#252;rger impfen lassen. Geimpft werden sollen nacheinander die &#8220;Haushaltskontaktpersonen ungeimpfter Risikogruppen&#8221;, Kinder und Jugendliche bis 24 Jahre, danach Personen im Alter von 25 bis 59 Jahren, und schlie&#223;lich die Altersgruppe ab 60 Jahren.</p>
<p>Zu den sperrig klingenden &#8220;Haushaltskontaktpersonen ungeimpfter Risikogruppen&#8221; geh&#246;ren vor allem Eltern von Kindern unter sechs Monaten, die nicht selbst geimpft werden k&#246;nnen, oder Personen, die engen Kontakt mit ungeimpften chronisch Kranken haben.</p>
<p>Diese Personen sollten sich impfen lassen, wenn schon nicht zum eigenen Schutz, dann zumindest um die ungeimpften Personen in ihren Umfeld nicht zu gef&#228;hrden. Eine einmalige Impfung reicht nach neuesten Erkenntnissen, um den Impfschutz aufzubauen.</p>
<p>Die STIKO betont, dass vor allem Kinder und Jugendliche ein erh&#246;htes Risiko haben, an der Schweinegrippe zu erkranken. Zudem ist bei ihnen ein schwererer Verlauf der Krankheit zu bef&#252;rchten.</p>
<p>Um die Ansteckungsgefahr m&#246;glichst gering zu halten, empfiehlt das Robert-Koch-Institut weiterhin gr&#252;ndliche <a href="http://www.wir-gegen-viren.de/" target="_blank">Hygienema&#223;nahmen</a> (dazu geh&#246;rt vor allem auch gr&#252;ndliches H&#228;ndewaschen), vor allem wenn man mit vielen anderen Menschen Kontakt hat. Auch das Paul-Ehrlich-Institut hat viele <a href="http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/schweineinfluenza-node.html" target="_blank">Informationen zum Thema Schweinegrippe</a> und die Impfung auf einer speziellen Internetseite zusammengestellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/h1n1-grippeimpfung-jetzt-fuer-alle.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ehefrau absichtlich mit HIV infiziert</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/ehefrau-absichtlich-mit-hiv-infiziert.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/ehefrau-absichtlich-mit-hiv-infiziert.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=196</guid>
		<description><![CDATA[In Neuseeland soll ein HIV-positiver Mann absichtlich eine Infektion seiner Ehefrau mit dem HI-Virus, der Aids ausl&#246;st, verursacht haben, damit sie ihn nicht verl&#228;sst.
Nach Berichten des Zeitung New Zealand Sunday Star-Times hat der 35 Jahre alte Mann seine Frau zweimal absichtlich mit einer N&#228;hnadel verletzt, auf die er vorher sein eigenes Blut aufgetragen hat.
Der Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Neuseeland soll ein HIV-positiver Mann absichtlich eine Infektion seiner Ehefrau mit dem HI-Virus, der Aids ausl&#246;st, verursacht haben, damit sie ihn nicht verl&#228;sst.</p>
<p>Nach Berichten des Zeitung New Zealand Sunday Star-Times hat der 35 Jahre alte Mann seine Frau zweimal absichtlich mit einer N&#228;hnadel verletzt, auf die er vorher sein eigenes Blut aufgetragen hat.</p>
<p>Der Mann entdeckte 2004, dass er HIV-positiv ist. Seine Frau und Kinder waren HIV-negativ. Wegen der gemeinsamen Kinder war seine Frau zwar bei ihm geblieben, aus Angst vor einer Ansteckung wollte sie aber keinen Sex mehr mit ihm haben.</p>
<p>Im Mai vergangenen Jahres hat sie nach Angaben der Zeitung eine insektenstichartige Verletzung auf ihrem linken Oberschenkel bemerkt. Zwei Tage sp&#228;ter sei sie nach einem Stich in ihrem Bein aufgewacht. Au&#223;erdem habe sie gesehen, wie ihr Mann mit einer Spritze seines eigenen Blutes hantiert habe.</p>
<p>Vier Monate sp&#228;ter stellte sich bei einer Routine-Untersuchung heraus, dass sie auch HIV-positiv ist. Sie stellte ihren Ehemann zur Rede, woraufhin er zugab, sie absichtlich mit HIV infiziert zu haben. Er habe nur gewollt, dass sie &#8220;so sei wie er, damit sie ihn nicht verlasse&#8221;, soll der Ehemann gesagt haben.</p>
<p>Die Anklage gegen den Ehemann wurde im Oktober 2008 erhoben, der Urteilsspruch wird f&#252;r Anfang 2010 erwartet.</p>
<p>Der Sprecher einer Aids-Stiftung nannte die Geschichte &#8220;eine Trag&#246;die f&#252;r alle Betroffenen&#8221;. Die meisten Menschen mit HIV w&#252;rden alles tun, um niemanden anzustecken. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch generell alle sexuelle aktiven Menschen dazu, beim Geschlechtsverkehr <a href="http://www.machsmit.de/safersex/kondome/index.php" target="_blank">Kondome</a> zu verwenden, egal ob sie HIV-positiv oder –negativ seien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/ehefrau-absichtlich-mit-hiv-infiziert.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterschriften f&#252;r Geb&#228;rmutterhalskrebs-Pr&#228;vention</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/unterschriften-fuer-gebaermutterhalskrebs-praevention.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/unterschriften-fuer-gebaermutterhalskrebs-praevention.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 11:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutterhalskrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Jedes Jahr erkranken in Europa 60.000 Frauen an Geb&#228;rmutterkrebs. 30.000 europ&#228;ische Frauen sterben jedes Jahr an der Krankheit. Die Hauptursache f&#252;r diese Krebsart ist laut dem Deutschen Gr&#252;nen Kreuz eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Deswegen k&#246;nnten effektive Vorsorgeprogramm die Mehrzahl der Neu-Erkrankungen und der Todesf&#228;lle verhindern.
Die Europ&#228;ische Gesellschaft gegen Geb&#228;rmutterhalskrebs (European Cervical Cancer Association, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr erkranken in Europa 60.000 Frauen an Geb&#228;rmutterkrebs. 30.000 europ&#228;ische Frauen sterben jedes Jahr an der Krankheit. Die Hauptursache f&#252;r diese Krebsart ist laut dem <a href="http://dgk.de/" target="_blank">Deutschen Gr&#252;nen Kreuz</a> eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Deswegen k&#246;nnten effektive Vorsorgeprogramm die Mehrzahl der Neu-Erkrankungen und der Todesf&#228;lle verhindern.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Gesellschaft gegen Geb&#228;rmutterhalskrebs (European Cervical Cancer Association, ECCA) hat zusammen mit der Europ&#228;ischen Krebsorganisation, der Gesellschaft Europ&#228;ischer Krebsgesellschaften und der Internationalen Union gegen Krebs eine Petition entworfen. Ziel dieser Petition ist es, alle Frauen in Europa effektiver als bisher vor Geb&#228;rmutterhalskrebs zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Bisher sind bei dem B&#252;rgerbegehren &#252;ber 625.000 Unterschriften zusammengekommen. Damit die Europ&#228;ische Kommission tats&#228;chlich zum Handeln gezwungen ist, sind laut dem Vertrag von Lissabon &#252;ber 1 Million Unterschriften n&#246;tig.</p>
<p>Deutschland ist bei diesem B&#252;rgerbegehren immer noch stark unterrepr&#228;sentiert. Wer sich &#252;ber den Status der Petition informieren will, und den Anteil der einzelnen L&#228;nder im Vergleich ansehen will, kann das bei <a href="http://www.cervicalcancerpetition.eu/" target="_blank">STOP Cervical Cancer</a> tun.</p>
<p>Wenn Sie das Begehren unterst&#252;tzen m&#246;chten, k&#246;nnen Sie sich auf der <a href="http://www.petitionstopgebaermutterhalskrebs.eu " target="_blank">Internetseite der Petition</a> eintragen und so dazu beitragen, dass die Gesundheit von Frauen in Zukunft besser gesch&#252;tzt wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/unterschriften-fuer-gebaermutterhalskrebs-praevention.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fett gegen Fett</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/fett-gegen-fett.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/fett-gegen-fett.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Mit Fett gegen Fett ank&#228;mpfen &#8211; das klingt widersinnig, k&#246;nnte aber in der Zukunft tats&#228;chlich m&#246;glich sein. Der Hintergrund: Menschen haben zwei Arten von Fettgewebe, wei&#223;es und braunes. Die braunen Fettzellen dienen dabei als eine Art &#8220;Heizung&#8221; und tr&#228;gt zum Abbau der wei&#223;en Fettzellen bei.
Die Zellen in braunem Fettgewebe enthalten besonders viele Mitochondrien, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Fett gegen Fett ank&#228;mpfen &#8211; das klingt widersinnig, k&#246;nnte aber in der Zukunft tats&#228;chlich m&#246;glich sein. Der Hintergrund: Menschen haben zwei Arten von Fettgewebe, wei&#223;es und braunes. Die braunen Fettzellen dienen dabei als eine Art &#8220;Heizung&#8221; und tr&#228;gt zum Abbau der wei&#223;en Fettzellen bei.</p>
<p>Die Zellen in braunem Fettgewebe enthalten besonders viele <a href="http://www.med.de/lexikon/mitochondrium.html" target="_self">Mitochondrien</a>, die auch als &#8220;Kraftwerke der Zellen&#8221; bezeichnet werden. Sie sorgen daf&#252;r, dass beim Fett-Abbau W&#228;rme entsteht. Das ist besonders f&#252;r Babys wichtig, die ohne diese Heizwirkung schnell ausk&#252;hlen w&#252;rden.</p>
<p>Noch vor kurzem waren Fachleute der Meinung, dass dieses &#8220;gute&#8221; braune Fettgewebe nur bei S&#228;uglingen existiert und sp&#228;ter verschwindet. Dann stellte sich aber heraus, dass auch Erwachsene noch &#252;ber braunes Fettgewebe verf&#252;gen. Bei stark &#252;bergewichtigen Menschen kann es jedoch fehlen oder nur eingeschr&#228;nkt aktiv sein.</p>
<p>Bonner Wissenschaftler haben jetzt einen Weg gefunden, wie man den K&#246;rper zur Produktion brauner Fettzellen anregen kann. So k&#246;nnte es gelingen, das &#8220;schlechte&#8221; wei&#223;e Fettgewebe und somit <a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Mit-Fett-gegen-Fett-article621568.html" target="_blank">&#220;bergewicht einfach und sogar nat&#252;rlich abzubauen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/fett-gegen-fett.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kerzen &#8211; Gef&#228;hrliche Stimmungsmacher?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/kerzen-gefaehrliche-stimmungsmacher.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/kerzen-gefaehrliche-stimmungsmacher.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 09:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=185</guid>
		<description><![CDATA[Kerzen sind ein unentbehrliches Accessoire bei romantischen Essen und vor allem in Herbst und Winter f&#252;r viele als Dekoration unentbehrlich. Die warmen Farben der Flammen, das weiche Licht, vielleicht auch noch ein leichter Duft &#8230; einfach sch&#246;n. Wer es allerdings mit den Kerzen &#252;bertreibt, kann seine Gesundheit unter Umst&#228;nden
gef&#228;hrden, noch w&#228;hrend er seine Seele streichelt.
Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kerzen sind ein unentbehrliches Accessoire bei romantischen Essen und vor allem in Herbst und Winter f&#252;r viele als Dekoration unentbehrlich. Die warmen Farben der Flammen, das weiche Licht, vielleicht auch noch ein leichter Duft &#8230; einfach sch&#246;n. Wer es allerdings mit den Kerzen &#252;bertreibt, kann seine Gesundheit unter Umst&#228;nden<br />
gef&#228;hrden, noch w&#228;hrend er seine Seele streichelt.</p>
<p>Eine in den USA durchgef&#252;hrte Studie der South Carolina State University hat ergeben, dass beim Abbrennen von Paraffin-Kerzen sch&#228;dliche Gase entstehen, die zur Entstehung von Lungenkrebs, Asthma und Allergien beitragen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Forscher untersuchten die &#8220;Abgase&#8221; verschiedener Kerzenarten, und Kerzen auf Paraffinbasis erzeugten hohe Mengen verschiedener Chemikalien. Das liegt haupts&#228;chlich daran, dass die Flamme der Kerzen nicht hei&#223; genug ist, um die gef&#228;hrlichen Stoffe wie Toluol und Benzol zu verbrennen.</p>
<p>Studienleiter Amir Hamidi gab aber zu, dass man schon sehr oft sehr viele Kerzen in sehr kleinen und unbel&#252;fteten R&#228;umen anz&#252;nden m&#252;sse, bevor man deswegen gesundheitliche Probleme bekommt. Wer nur gelegentlich eine Kerze anz&#252;ndet, braucht sich wohl keine Sorgen machen.</p>
<p>Dr. Joanna Owens von der britischen Vereinigung Cancer Research UK meinte zu den Studienergebnissen: &#8220;Soweit es den Krebs betrifft, ist Passivrauchen eine viel bedeutendere Art der Luftverschmutzung in Wohnr&#228;umen. Wenn es um das Risiko einer Krebserkrankung geht, sollten wir uns auf die Faktoren konzentrieren, f&#252;r deren Auswirkung wir auch Beweise haben&#8221;.</p>
<p>Um in der nahenden k&#252;hlen und dunklen Jahreszeit trotzdem ganz auf Nummer Sicher zu gehen, kann man auch gezielt Kerzen kaufen, die aus Bienenwachs oder Soja&#246;l hergestellt sind anstelle des g&#252;nstigeren Erd&#246;lproduktes Paraffin. Diese Kerzen setzen keine nennenswerten Mengen der Chemikalien frei. Zus&#228;tzlich sollte der Docht der Kerze immer kurz gehalten werden, um Ru&#223;entwicklung zu vermeiden. Aus demselben Grund sollte eine Kerze immer gel&#246;scht werden, indem man den Docht schnell in das fl&#252;ssige Wachs dr&#252;ckt. Zimmer sollten sowieso immer gr&#252;ndlich gel&#252;ftet werden, das gilt umso mehr, nachdem Kerzen verwendet wurden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/kerzen-gefaehrliche-stimmungsmacher.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Angst und Schrecken ver&#228;ndern Gehirn dauerhaft</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/angst-und-schrecken-veraendern-gehirn-dauerhaft.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/angst-und-schrecken-veraendern-gehirn-dauerhaft.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=182</guid>
		<description><![CDATA[raumatische Erlebnisse haben so eine starke Wirkung, dass sie die Gehirnaktivit&#228;t der betroffenen Personen dauerhaft beeinflussen k&#246;nnen. Das hat jetzt eine Studie chinesischer Wissenschaftler ergeben.
Die Forscher untersuchten mittels Magnetresonanztomografie 44 &#220;berlebende des Erdbebens, das 2008 in der Region Sichuan 70.000 Menschenleben gefordert hat. Das Team der Universit&#228;t Sichuan in Chungdu um Studienleiter Su Lui stellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>raumatische Erlebnisse haben so eine starke Wirkung, dass sie die Gehirnaktivit&#228;t der betroffenen Personen dauerhaft beeinflussen k&#246;nnen. Das hat jetzt eine Studie chinesischer Wissenschaftler ergeben.</p>
<p>Die Forscher untersuchten mittels Magnetresonanztomografie 44 &#220;berlebende des Erdbebens, das 2008 in der Region Sichuan 70.000 Menschenleben gefordert hat. Das Team der Universit&#228;t Sichuan in Chungdu um Studienleiter Su Lui stellte anhand der Hirnscans fest, dass die Gehirnaktivit&#228;t ihrer Probanden deutlich von der untraumatisierter Personen abwich. Dies traf sogar auch dann zu, wenn die traumatisierten Personen nicht bewusst an das verheerende Erdbeben dachten.</p>
<p>Schon vorher hatten Forscher festgestellt, dass bei der Erinnerung an ein bestimmtes Erlebnis, ob nun positiv oder negativ, die gleichen Gehirnbereiche aktiv sind wie beim Erlebnis selbst. Bei den bisherigen Studien wurden die Auswirkungen von traumatischen Ereignissen untersucht, die teilweise schon Jahre zur&#252;cklagen. Psychologen wie auch Hirnforscher gingen davon aus, dass sich die stressbedingten &#196;nderungen im Gehirn nach einem Trauma langsam und kontinuierlich, &#252;ber Jahre hinweg, ausbilden.</p>
<p>Die <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306772.html" target="_blank">Studie an den chinesischen Erdbeben-&#220;berlebenden</a> wurde aber schon 25 Tage nach dem Ereignis durchgef&#252;hrt. Sie zeigte, dass das Gehirn auf ein Trauma unmittelbar mit ver&#228;nderter Aktivit&#228;t reagiert. Vor allem betroffen war das Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Gehirnregionen, was die Funktion des ganzen Gehirns beeintr&#228;chtigt.</p>
<p>Bei den untersuchten Personen war der pr&#228;frontale Cortex hyperaktiv. Dabei handelt es sich um einen Teil des Frontallappens des Gehirns. Er verarbeitet Sinneseindr&#252;cke und Emotionen, bringt sie mit anderen Erfahrungen in Zusammenhang und bestimmt die angemessene Reaktion auf diese Eindr&#252;cke.</p>
<p>Die chinesischen Wissenschaftler gehen davon aus, dass mit ihren Erkenntnissen schon fr&#252;h festgestellt werden kann, ob Menschen nach traumatischen Erfahrungen von extremen Stress bedroht sind. Nach gezielter Diagnose k&#246;nnte diesen Menschen schon viel fr&#252;her geholfen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/angst-und-schrecken-veraendern-gehirn-dauerhaft.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Haben Wissenschaftler die Ursache von Z&#246;liakie erkannt?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/haben-wissenschaftler-die-ursache-von-zoeliakie-erkannt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/haben-wissenschaftler-die-ursache-von-zoeliakie-erkannt.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 12:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Zöliakie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=177</guid>
		<description><![CDATA[Gluten ist ein v&#246;llig harmloses Protein, das in vielen Getreidesorten, etwa Weizen, Roggen oder Gerste vorkommt. Gluten macht es erst m&#246;glich, dass aus Mehl und Wasser &#252;berhaupt ein backf&#228;higer Teig entsteht, darum hei&#223;t es oft auch Klebereiwei&#223;. Mais beispielsweise ist glutenfrei, drum ist es auch vergleichsweise schwer, mit Maismehl &#8220;normales&#8221; Geb&#228;ck herzustellen.
Bei vielen Menschen allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gluten ist ein v&#246;llig harmloses Protein, das in vielen Getreidesorten, etwa Weizen, Roggen oder Gerste vorkommt. Gluten macht es erst m&#246;glich, dass aus Mehl und Wasser &#252;berhaupt ein backf&#228;higer Teig entsteht, darum hei&#223;t es oft auch Klebereiwei&#223;. Mais beispielsweise ist glutenfrei, drum ist es auch vergleichsweise schwer, mit Maismehl &#8220;normales&#8221; Geb&#228;ck herzustellen.</p>
<p>Bei vielen Menschen allerdings findet das Immunsystem Gluten gar nicht harmlos, sondern bek&#228;mpft es wie einen gef&#228;hrlichen Schadstoff – die Betroffenen leiden an Z&#246;liakie, einer Darmkrankheit. Das Immunsystem greift n&#228;mlich nicht nur das als gef&#228;hrlich wahrgenommene Gluten an, sondern auch die Schleimhaut des D&#252;nndarms. Daraus entsteht eine chronische Darmkrankheit, die zu einer Mangelern&#228;hrung f&#252;hren kann, da die Nahrung nicht mehr optimal ausgewertet wird.</p>
<p>Die Symptome der Z&#246;liakie sind unter anderem Durchfall, Bauchschmerzen, &#220;belkeit und Appetitlosigkeit, aber auch M&#252;digkeit, Antriebslosigkeit oder Gelenkschmerzen k&#246;nnen von der Krankheit herr&#252;hren. Die behinderte Verdauung f&#252;hrt bei Kindern zu Gedeihst&#246;rungen. Eine echte Behandlung bei Z&#246;liakie gibt es nicht, aber eine glutenfreie Ern&#228;hrung kann die Symptome mildern und verhindern, weil die Unvertr&#228;glichkeit umgangen wird.</p>
<p>Glutenfrei zu leben ist sehr schwer, weil das Protein nicht nur in offensichtlichen Getreideprodukten wie Geb&#228;ck und Bier zu finden ist, sondern auch als  Zusatzstoff in vielen anderen Produkten, wie etwa Fertiggerichten, Schokolade, Ge&#252;wrzmischungen oder auch Wurstwaren enthalten ist. Hilfe und Informationen finden Betroffene bei Organisationen wie etwa der <a href="http://www.dzg-online.de/" target="_blank">Deutschen Z&#246;liakie Gesellschaft e.V. </a></p>
<p>Norwegische Wissenschaftler haben jetzt eine Genver&#228;nderung gefunden, die die Z&#246;liakie ausl&#246;st. Das Gen ist f&#252;r den Aufbau von Abwehrzellen des Immunsystems verantwortlich. Weist es eine bestimmte Mutation auf, wird ein spezielles Protein falsch aufgebaut, wie Lars-Egil Fallang und seine Kollegen von der Universit&#228;t Oslo herausgefunden haben.</p>
<p>Dieses Protein ist aber daran beteiligt, Fremdk&#246;rper zu erkennen, die das Immunsystem bek&#228;mpfen muss. Durch den falschen Aufbau kommt es nun zu einer falschen Reaktion: Die Immunzellen werden zu lange an das Gluten gebunden, wodurch es zu einer &#220;berreaktion des Immunsystems kommt. Von der &#220;berreaktion betroffen ist jedoch nicht nur das Gluten, sondern auch die Darmschleimhaut: es kommt zur Z&#246;liakie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/haben-wissenschaftler-die-ursache-von-zoeliakie-erkannt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Qualit&#228;tscheck Patientenverf&#252;gung</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/qualitaetscheck-patientenverfuegung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/qualitaetscheck-patientenverfuegung.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 09:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=170</guid>
		<description><![CDATA[Am 1. September tritt das Gesetz zur Patientenverf&#252;gung in Kraft: Danach sind schriftlich abgefasste Patientenverf&#252;gungen rechtsg&#252;ltig und f&#252;r &#196;rzte bindend. Bisher konnten Patienten zwar jederzeit festlegen, wie sie von ihrem Arzt am Lebensende behandelt werden wollen – der Arzt musste sich aber nicht daran halten.
Jetzt hat der Bundestag mit seiner Entscheidung f&#252;r die Patientenverf&#252;gung erm&#246;glicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. September tritt das Gesetz zur Patientenverf&#252;gung in Kraft: Danach sind schriftlich abgefasste Patientenverf&#252;gungen rechtsg&#252;ltig und f&#252;r &#196;rzte bindend. Bisher konnten Patienten zwar jederzeit festlegen, wie sie von ihrem Arzt am Lebensende behandelt werden wollen – der Arzt musste sich aber nicht daran halten.</p>
<p>Jetzt hat der Bundestag mit seiner Entscheidung f&#252;r die Patientenverf&#252;gung erm&#246;glicht, dass jeder selbst festlegen kann, ob er oder sie beispielsweise am Ende des Lebens k&#252;nstlich beatmet und ern&#228;hrt werden wollen, selbst wenn es keine Aussicht auf Heilung mehr geben sollte. Oft werden nach Meinung der Hospiz Stiftung Menschen am Ende ihres Lebens &#8220;&#252;bertherapiert&#8221;, weil die &#196;rzte Angst haben, sich der Sterbehilfe schuldig zu machen.</p>
<p>Das neue Gesetz bedeutet aber nicht, dass sich Patienten nun zur&#252;cklehnen und auf die Verbindlichkeit ihrer bestehenden Patientenverf&#252;gung vertrauen k&#246;nnen. Die Verf&#252;gungen sind oft zu allgemein gehalten. Um wirklich bindend zu sein, muss eine Patientenverf&#252;gung aber m&#246;glichst ausf&#252;hrlich sein und genau enthalten, welche Ma&#223;nahmen abgelehnt werden.</p>
<p>Im Idealfall bereitet man nicht nur eine Patientenverf&#252;gung vor, sondern auch eine Vorsorgevollmacht f&#252;r Gesundheitsfragen und eine Betreuungsverf&#252;gung. So kann man sichergehen, dass im Falle einer schweren Erkrankung oder falls eine gesetzliche Betreuung notwendig wird nur die Personen mit der Durchsetzung des eigenen Willens betraut werden, die auch wirklich im gew&#252;nschten Sinne handeln werden.</p>
<p>In vielen F&#228;llen ist beim Verfassen einer Patientenverf&#252;gung Expertenhilfe notwendig. Die Deutsche Hospiz Stiftung h&#228;lt deswegen einen <a href="http://www.hospize.de/docs/qualitaetscheck_%20patientenverfuegungsberatung.pdf" target="_blank">Qualit&#228;tscheck</a> bereit, mit deren Hilfe man die unterschiedlichen Beratungsangebote auf ihre Professionalit&#228;t pr&#252;fen kann. Eugen Brysch, der gesch&#228;ftsf&#252;hrende Vorstand der Sitzung, h&#228;lt einige der Beratungsangebote f&#252;r reine Geldmacherei. Die Checkliste der Hospiz Stiftung soll deshalb helfen, seri&#246;se von schlechten Beratern zu unterscheiden.</p>
<p>Zu den Punkten des Qualit&#228;tschecks f&#252;r die Beratung geh&#246;ren etwa die Erfahrung des Beraters mit der Materie, der Umfang der vorbereiteten Dokumente und der Zuschnitt auf die individuellen Bed&#252;rfnisse. Wichtig sind vor allem aber auch die Kosten der Beratung: Der Verband der niedergelassenen &#196;rzte Deutschlands r&#228;t dazu, f&#252;r diese Dienstleistung knapp 240 Euro zu berechnen – die Bundes&#228;rztekammer h&#228;lt 40 Euro f&#252;r angemessen.</p>
<p>Auch wer schon einen Patientenverf&#252;gung hat, kann mittels einer weiteren Checkliste pr&#252;fen, ob sie den Anspr&#252;chen gen&#252;gt und f&#252;r den Arzt bindend ist oder ob das Formular vielleicht wichtige Punkte ausspart. Der <a href="http://www.hospize.de/docs/Patientenverfuegung_12-Punkte_Check.pdf" target="_blank">12-Punkte-Check</a> ist ebenfalls auf der Internetseite der Deutschen Hospiz Stiftung abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/qualitaetscheck-patientenverfuegung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chinesische Spenderorgane meist von Exekutierten</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/chinesische-spenderorgane-meist-von-exekutierten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/chinesische-spenderorgane-meist-von-exekutierten.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 10:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=165</guid>
		<description><![CDATA[Rund 65 Prozent der Spenderorgane f&#252;r Transplantationen in China stammen von Hingerichteten, schreibt die englischsprachige Tageszeitung China Daily. Vermutet wurde das schon lange, aber zum ersten Mal gibt das chinesische Gesundheitsministerium offen zu, woher die meisten Spenderorgane in China kommen.
Jetzt will das chinesische Gesundheitsministerium aber ein neues System einf&#252;hren, das Missbrauch und Korruption eind&#228;mmen soll, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 65 Prozent der Spenderorgane f&#252;r Transplantationen in China stammen von Hingerichteten, schreibt die englischsprachige Tageszeitung China Daily. Vermutet wurde das schon lange, aber zum ersten Mal gibt das chinesische Gesundheitsministerium offen zu, woher die meisten Spenderorgane in China kommen.</p>
<p>Jetzt will das chinesische Gesundheitsministerium aber ein neues System einf&#252;hren, das Missbrauch und Korruption eind&#228;mmen soll, berichtet China Daily weiter. Vizegesundheitsminister Huang Jiefu hat einger&#228;umt, dass 65 Prozent der Spenderorgane von Hingerichteten stammen, die aber &#8220;ganz bestimmt keine angemessene Quelle f&#252;r Organtransplantationen sind&#8221;.</p>
<p>Nun muss in China nicht nur die Organspende der Gesellschaft m&#252;hsam schmackhaft gemacht werden, es ist auch eine Datenbank n&#246;tig, die die verf&#252;gbaren Organe mit den Patienten abgleicht, die h&#228;nderingend auf eine Leber, eine Niere, oder eine Hornhaut warten. Unter dem neuen System sollen alle Patienten Zugang zu Spenderorganen haben, unabh&#228;ngig von Reichtum und Macht – ein offenes Eingest&#228;ndnis, dass das bisherige System korrumpiert ist.</p>
<p>Wie <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,645145,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> berichtet, braucht in China j&#228;hrlich &#252;ber eine Million Menschen ein Spenderorgan, aber nur etwa 10.000 von ihnen erhalten auch eines &#8211; obwohl China von allen Staaten die h&#246;chste Anzahl an Todesstrafen verh&#228;ngt und vollzieht, reichen die den Exekutierten entnommenen Organe bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken.</p>
<p>Bis vor kurzer Zeit hat die chinesische Regierung abgestritten, dass regelm&#228;&#223;ig Organe von hingerichteten Gefangenen auf dem Schwarzmarkt auftauchen und an reiche Ausl&#228;nder verkauft werden, oder dass Exekutionen zeitlich so gelegt werden, dass sie zum Operationstermin passen.</p>
<p>Nur wenige Chinesen sind &#252;berhaupt bereit dazu, nach ihrem Tod ihre Organe zu spenden, weil der K&#246;rper der Toten unversehrt bleiben soll. Das ist aber nicht das einzige Hindernis f&#252;r Transplantationen, es gibt bisher auch kein System, das Spenderorgane mit bed&#252;rftigen Patienten abgleicht. Als logische Konsequenz werden nur wenige der verf&#252;gbaren Organe &#252;berhaupt verwendet.</p>
<p>Unter dem neuen System sollen m&#246;gliche Spenderorgane und Empf&#228;nger miteinander in Verbindung gebracht werden; au&#223;erdem soll es erstmals auch eine &#246;ffentliche Warteliste geben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/chinesische-spenderorgane-meist-von-exekutierten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krebshilfe fordert Sicherheitsstandards f&#252;r Solarien</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/krebshilfe-fordert-sicherheitsstandards-fuer-solarien.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/krebshilfe-fordert-sicherheitsstandards-fuer-solarien.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenstudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=160</guid>
		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen hat der Bundesrat ein Gesetz gebilligt, das Jugendlichen den Besuch von Sonnenstudios verbietet. Das ist nach Meinung der Krebshilfe aber noch nicht ausreichend. Im Kampf gegen den Hautkrebs s&#228;he die Vereinigung es am liebsten, wenn jeder, auch Erwachsene, auf den Besuch in Solarien verzichten w&#252;rde.
Um aber auch denen ein gewisses Ma&#223; an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen hat der Bundesrat ein Gesetz gebilligt, das Jugendlichen den Besuch von Sonnenstudios verbietet. Das ist nach Meinung der Krebshilfe aber noch nicht ausreichend. Im Kampf gegen den Hautkrebs s&#228;he die Vereinigung es am liebsten, wenn jeder, auch Erwachsene, auf den Besuch in Solarien verzichten w&#252;rde.</p>
<p>Um aber auch denen ein gewisses Ma&#223; an Sicherheit zu gew&#228;hren, die trotz aller Warnungen &#252;ber die Sch&#228;dlichkeit von UV-Strahlung doch noch gerne in Sonnenstudios gehen, verlangt die Krebshilfe, dass den Betreibern von Solarien mehr Auflagen gemacht werden. Internationale Experten haben <a href="http://www.krebshilfe.de/aktuelle-themen.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=2750&amp;tx_ttnews[backPid]=158&amp;cHash=3a51ec151c" target="_blank">Mindeststandards f&#252;r Sonnenstudios</a> entwickelt, die auch bei uns verpflichtend sein sollten, w&#252;nscht sich Gerd Nettekoven, der Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer der Krebshilfe.</p>
<p>Zu diesen Mindeststandards geh&#246;ren der Verzicht auf m&#252;nzbetriebene Sonnenb&#228;nke und auf &#8220;Br&#228;unungsbeschleuniger&#8221;, eine Einschr&#228;nkung der Bestrahlungsst&#228;rke und der Einsatz von ausgebildetem Personal. Au&#223;erdem sollen die Studios nicht mehr mit positiven Wirkungen der UV-Strahlen werben d&#252;rfen.</p>
<p>Das Bundesumweltministerium erarbeitet gerade eine gesetzliche Verordnung zu den Qualit&#228;tsstandards und Sicherheitskriterien, die f&#252;r Sonnenstudios gelten sollen. Die Krebshilfe will, dass in diese Verordnung die Mindeststandards mit einflie&#223;en.</p>
<p>In Deutschland erkranken j&#228;hrlich rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs, 22.000 davon am schwarzen Hautkrebs, dem besonders gef&#228;hrlichen malignen Melanom. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt um 75%, wenn man vor dem 30. Lebensjahr regelm&#228;&#223;ig ein Sonnenstudio aufsucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/krebshilfe-fordert-sicherheitsstandards-fuer-solarien.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apotheke: Keine Entsorgung von Medikamenten mehr</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheke-keine-entsorgung-von-medikamenten-mehr.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheke-keine-entsorgung-von-medikamenten-mehr.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Entsorgung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=155</guid>
		<description><![CDATA[Seit Jahren war es allgemein bekannt: Wer sein Medizinschr&#228;nkchen aufr&#228;umt, kann die abgelaufenen Medikamente oder Arzneimittel, von denen man gar nicht mehr wei&#223; wann und wem sie verschrieben wurden, bei der n&#228;chsten Apotheke abgeben. Dort wurden sie dann vom Apotheker fachkundig entsorgt.
Ab sofort ist das allerdings nicht mehr so. Der Grund daf&#252;r ist der ausgelaufene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren war es allgemein bekannt: Wer sein Medizinschr&#228;nkchen aufr&#228;umt, kann die abgelaufenen Medikamente oder Arzneimittel, von denen man gar nicht mehr wei&#223; wann und wem sie verschrieben wurden, bei der n&#228;chsten Apotheke abgeben. Dort wurden sie dann vom Apotheker fachkundig entsorgt.</p>
<p>Ab sofort ist das allerdings nicht mehr so. Der Grund daf&#252;r ist der ausgelaufene Vertrag zwischen dem Apothekerverband und dem Entsorgungsunternehmen Vfw Remedica. Eine neue L&#246;sung wurde nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&#228;nde (ABDA) noch nicht gefunden. Bis es einen neuen Partner gibt, m&#252;ssen die Apotheken die <a href="http://www.mdr.de/nachrichten/6627926.html" target="_blank">Kosten der Entsorgung von Medikamenten</a> selbst tragen.</p>
<p>Das Unternehmen, das bisher die Entsorgung der Medikamente f&#252;r die Apotheken &#252;bernahm, hat der Vertrag nicht verl&#228;ngert. Es hatte die Verpackungen und Beipackzettel als Altpapier verwertet, die sinkenden Altpapierpreise haben das allerdings unrentabel gemacht.</p>
<p>Ursula Sellerberg, die Sprecherin des ABDA, geht aber davon aus, dass es 2010 wieder eine bundesweite Regelung f&#252;r die Entsorgung von Medikamenten geben wird. Bis dahin bleibt es jedem Apotheker &#252;berlassen, ob er die alten Medikamente annimmt. Er kann sie dann an regionale Entsorger bzw. Sammelstellen weitergeben.</p>
<p>Alte Medikamente k&#246;nnen auch einfach in der Hausm&#252;lltonne entsorgt werden. Ursula Sellerberg r&#228;t aber, sie vor dem Wegwerfen gut in Zeitungspapier zu verpacken und so damit beizutragen, dass die Arzneimittel nicht in Kinderh&#228;nde fallen. Auf keinen Fall d&#252;rfen Medikamente aber in der Toilette weggesp&#252;lt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/apotheke-keine-entsorgung-von-medikamenten-mehr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WHO warnt vor Hom&#246;opathie</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/who-warnt-vor-homoeopathie.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/who-warnt-vor-homoeopathie.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 13:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt Menschen mit Krankheiten wie HIV, Malaria und Tuberkulose davor, sich auf eine hom&#246;opathische Behandlung zu verlassen. Die WHO reagierte damit auf Antr&#228;ge einiger Wissenschaftler, die bef&#252;rchten die zunehmende Verbreitung hom&#246;opathischer Arzneimittel in Entwicklungsl&#228;ndern k&#246;nne die Gesundheit zahlreicher Menschen gef&#228;hrden.
Dabei bestreiten die &#196;rzte aber nicht den Nutzen der Hom&#246;opathie auf anderen Gebieten.
Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt Menschen mit Krankheiten wie HIV, Malaria und Tuberkulose davor, sich auf eine hom&#246;opathische Behandlung zu verlassen. Die WHO reagierte damit auf Antr&#228;ge einiger Wissenschaftler, die bef&#252;rchten die zunehmende Verbreitung hom&#246;opathischer Arzneimittel in Entwicklungsl&#228;ndern k&#246;nne die Gesundheit zahlreicher Menschen gef&#228;hrden.</p>
<p>Dabei bestreiten die &#196;rzte aber nicht den Nutzen der Hom&#246;opathie auf anderen Gebieten.<br />
Sie biete aber <a href="http://www.scienceblogs.de/2009/08/who-erteilt-homoopathie-eine-absage.php" target="_self">keinen Schutz vor Krankheiten wie Tuberkulose</a>, Durchfallerkrankungen bei Kindern, Influenza, Malaria und HIV; f&#252;r diese Krankheiten gibt es auch keine hom&#246;opathische Behandlung.</p>
<p>Dr. Robert Hagan, Mitglied der Gruppe &#8220;Voice of Young Science Network&#8221;, meint: &#8220;Regierungen auf der ganzen Welt m&#252;ssen erkennen, dass es f&#252;r lebensbedrohende Erkrankungen keine hom&#246;opathischen Heilmittel gibt. Wenn die Hom&#246;opathie einer wirksamen Behandlung im Weg steht, sterben Menschen&#8221;.</p>
<p>Die Warnung scheint n&#246;tig geworden zu sein, nachdem die Hom&#246;opathie nicht nur in den Industriel&#228;ndern, sondern auch in Entwicklungsl&#228;ndern immer beliebter wird. &#196;rzte sind oft nicht &#252;berzeugt vom Nutzen der Heilkunde, sie wird aber zumindest als unsch&#228;dlich angesehen. Die meisten, &#196;rzte wie Patienten, sehen die Hom&#246;opathie als komplement&#228;re Heilmethode an, die die Schulmedizin unterst&#252;tzen und kleinere Beschwerden auch heilen kann.</p>
<p>Laut dem &#8220;Voice of Science Network&#8221; glauben jedoch viele Menschen in Entwicklungsl&#228;ndern, dass Hom&#246;opathie auch bei lebensbedrohlichen Krankheiten wie HIV oder Tuberkulose ein gleichwertige Behandlungsmethode ist. Daf&#252;r gibt es aber noch keine ausreichenden Studienergebnisse, meinen die Wissenschaftler.</p>
<p>Auch f&#252;r die Wirksamkeit eines hom&#246;opathischen Heilansatzes bei Durchfallerkrankungen bei Kindern – weltweit die zweith&#228;ufigste Todesursache bei Babys – gebe es keinerlei Hinweise. Hier ist vor allem die Behandlung und das Vermeiden der Austrocknung wichtig, daf&#252;r gibt es aber keine hom&#246;opathischen Mittel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/who-warnt-vor-homoeopathie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hochkar&#228;tige Wundversorgung</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/hochkaraetige-wundversorgung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/hochkaraetige-wundversorgung.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Diamanten]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=139</guid>
		<description><![CDATA[Infizierte, schlecht heilende Wunden stellen jeden Arzt vor eine Herausforderung. Es gilt einerseits die Wundheilung anzuregen, andererseits muss die Infektion wirksam bek&#228;mpft werden. Dies gilt vor allem f&#252;r Patienten mit schweren und gro&#223;fl&#228;chigen Wunden, wie etwa Verbrennungen.
Amerikanische Forscher haben nun ein neues und &#252;berraschendes Tr&#228;germaterial entdeckt, mit dem sie Medikamente in die Wunde einbringen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Infizierte, schlecht heilende Wunden stellen jeden Arzt vor eine Herausforderung. Es gilt einerseits die Wundheilung anzuregen, andererseits muss die Infektion wirksam bek&#228;mpft werden. Dies gilt vor allem f&#252;r Patienten mit schweren und gro&#223;fl&#228;chigen Wunden, wie etwa Verbrennungen.</p>
<p>Amerikanische Forscher haben nun ein neues und &#252;berraschendes Tr&#228;germaterial entdeckt, mit dem sie Medikamente in die Wunde einbringen und gezielt freigeben k&#246;nnen: Diamanten. Ebenso &#252;berraschend ist das Mittel, das sie mit Hilfe der Diamanten in die Verletzung transportieren: Dabei handelt es sich n&#228;mlich um das von der Diabetes bekannte Hormon Insulin.</p>
<p>Bei dem Verfahren zur Wundbehandlung, das Dean Ho von der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois entwickelt hat, bindet sich das Insulin an Nanodiamanten und wird in die Wunde gebracht. Durch den hohen pH-Wert l&#246;st sich das Insulin dort wieder von den Diamanten und wirkt dort als Wachstumshormon. Es regt die Teilung der Hautzellen an, verbessert die Durchblutung und bek&#228;mpft Entz&#252;ndungen und Infektionen.</p>
<p>Die Behandlung mit insulinbeladenen Nanodiamanten ist deswegen so vorteilhaft f&#252;r die Behandlung von Wunden, weil die Diamanten stabil und f&#252;r den K&#246;rper gut vertr&#228;glich sind; sie l&#246;sen selbst keine Entz&#252;ndungen aus. Ihre Oberfl&#228;che l&#228;sst sich besonders gut mit Insulin beladen, das sich fest an die Diamanten bindet und inaktiv bleibt, bis es in eine Wunde kommt. Dort l&#246;st es sich &#252;ber mehrere Tage hinweg kontinuierlich von seiner Unterlage ab, weil die Bindung im alkalischen Milieu gel&#246;st wird, also bei einem hohen pH-Wert, wie er f&#252;r bakteriell infizierte Wunden typisch ist.</p>
<p>Ho und seine Kollegen wollen nun testen, wie die insulinbeladenen Nanodiamanten in einem anwendungsfreundlichen Gel wirken. Sie gehen zudem davon aus, dass mit diesem Verfahren noch weitere Medikamente zielgerichtet eingesetzt werden k&#246;nnen. Schon jetzt hat sich gezeigt, dass mit den Nanodiamanten beispielsweise eigentlich in Wasser unl&#246;sliche Medikamente in Wasser gel&#246;st werden k&#246;nnen, so dass sie breiteren Einsatz finden k&#246;nnten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/hochkaraetige-wundversorgung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rauchen schlecht f&#252;r Gehirn und Zunge</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/rauchen-schlecht-fuer-gehirn-und-zunge.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/rauchen-schlecht-fuer-gehirn-und-zunge.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 12:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=135</guid>
		<description><![CDATA[Rauchen ist schlecht f&#252;r die Lunge, das ist inzwischen allgemein bekannt. Es gilt als einer der ausl&#246;senden Faktoren bei Lungenkrebs, und sogar der leidenschaftlichste Raucher wei&#223;, dass er mehr hustet als ein Nichtraucher, die Lunge also gereizt wird.
Besonders bei Multipler Sklerose (MS), einer Erkrankung des zentralen Nervensystems, f&#252;hrt Rauchen jedoch auch zu Gehirnsch&#228;den. Eine US-amerikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rauchen ist schlecht f&#252;r die Lunge, das ist inzwischen allgemein bekannt. Es gilt als einer der ausl&#246;senden Faktoren bei Lungenkrebs, und sogar der leidenschaftlichste Raucher wei&#223;, dass er mehr hustet als ein Nichtraucher, die Lunge also gereizt wird.</p>
<p>Besonders bei Multipler Sklerose (MS), einer Erkrankung des zentralen Nervensystems, f&#252;hrt Rauchen jedoch auch zu Gehirnsch&#228;den. Eine US-amerikanische Studie fand  heraus, dass Rauchen schon nach einer Dauer von sechs Monaten bei Multiple-Sklerose-Patienten Verletzungen am Gehirn hervorruft und das Hirn schrumpfen l&#228;sst.</p>
<p>F&#252;r die Studie wurden &#252;ber 200 Patienten des Baird Multiple Sclerosis Centre in Buffalo im Staat New York &#252;ber ihr Rauchverhalten befragt. Die Mediziner um Robert Zivadinov konnten dann einen<a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37769/Multiple_Sklerose_Rauchen_laesst_das_Hirn_schrumpfen.htm" target="_blank"> Zusammenhang zwischen Rauchen, dem allgemeinen Zustand und dem Zustand des Gehirns</a> her. Dabei stellte sich heraus, dass Raucher 0,5 Punkte mehr auf einer von 0 bis 10 reichenden Krankheitsskala hatten als Nichtraucher. Daf&#252;r reichte es schon, wenn die Patienten sechs Monate geraucht hatten.</p>
<p>Zudem stellte sich anhand vom Aufnahmen aus dem Kernspintomografen heraus, dass die Raucher und Exraucher eine um 17 Prozent h&#246;here Zahl von Hirnl&#228;sionen hatten, also von gesch&#228;digten Stellen im Gehirn, und dass ihre Hirnventrikel (mit Wasser gef&#252;llte Hohlr&#228;ume) um 13 Pozent gr&#246;&#223;er waren. Das bedeutet, dass sie weniger Hirngewebe hatten als ihre nichtrauchenden Mitpatienten.</p>
<p>Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass MS die Blut-Hirn-Schranke beeintr&#228;chtig, so dass sch&#228;dliche Stoffe aus dem Tabakrauch das Hirn angreifen k&#246;nnen. Normalerweise ist das Gehirn sehr gut vor vielen Schadstoffen und Krankheitserregern gesch&#252;tzt, da die Blut-Hirn-Schranke verhindert, dass Stoffe aus dem Blutkreislauf in das Gehirn &#252;bertreten.</p>
<p>Aber Rauchen ist nicht nur f&#252;r die Lunge und das Gehirn schlecht, es schadet auch der Geschmackswahrnehmung. Griechische Forscher haben n&#228;mlich herausgefunden, dass Rauchen schon nach wenigen Jahren die Geschmacksknospen auf der Zunge besch&#228;digt, mit denen wir die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wahrnehmen.</p>
<p>Die Forscher konnten auch herausfinden, warum das so ist: Bei Rauchern ist die Form der Geschmacksknospen ver&#228;ndert, zudem ist die Blutversorgung dieser empfindlichen Gebilde stark beeintr&#228;chtigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/rauchen-schlecht-fuer-gehirn-und-zunge.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erste Krankenkasse erhebt einen Zusatzbeitrag</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/erste-krankenkasse-erhebt-einen-zusatzbeitrag.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/erste-krankenkasse-erhebt-einen-zusatzbeitrag.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 09:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse K&#246;ln (GBK) ist die erste gesetzliche Krankenkasse, die jetzt tats&#228;chlich einen Zusatzbeitrag einfordert. Ihre Mitglieder m&#252;ssen r&#252;ckwirkend zum 1. Juli einen zus&#228;tzlichen Beitrag in H&#246;he von acht Euro im Monat zahlen.
Seit 1. Januar gilt in Deutschland ein einheitlicher Beitragssatz f&#252;r die gesetzlichen Krankenkassen. Die Krankenkassen erhalten je nach Mitgliederanzahl, deren Alter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse K&#246;ln (GBK) ist die erste gesetzliche Krankenkasse, die jetzt tats&#228;chlich einen Zusatzbeitrag einfordert. Ihre Mitglieder m&#252;ssen r&#252;ckwirkend zum 1. Juli einen zus&#228;tzlichen Beitrag in H&#246;he von acht Euro im Monat zahlen.</p>
<p>Seit 1. Januar gilt in Deutschland ein einheitlicher Beitragssatz f&#252;r die gesetzlichen Krankenkassen. Die Krankenkassen erhalten je nach Mitgliederanzahl, deren Alter und Gesundheitszustand Geld aus dem Gesundheitsfonds zugeteilt. Reicht das Geld nicht aus, d&#252;rfen die Kassen einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben. Der Zusatzbeitrag soll nach dem Willen der Regierung den Wettbewerb unter den Kassen beleben – der ja mit dem einheitlichen Beitragssatz zum gro&#223;en Teil ausgeschaltet wurde.</p>
<p>Ein Zusatzbeitrag in H&#246;he von acht Euro ist generell m&#246;glich, soll der Zusatzbeitrag dar&#252;ber liegen, muss die Krankenkasse das Einkommen des Versicherten pr&#252;fen. Der Beitrag darf ein Prozent des Brutto-Einkommens nicht &#252;berschreiten.</p>
<p>Besonders im Vorfeld der Impfung gegen die Schweinegrippe wiesen verschiedene Krankenkassen darauf hin, dass sie, um die Kosten der Impfungen decken zu k&#246;nnen, Zusatzbeitr&#228;ge erheben m&#252;ssten. Ihre Mittel w&#252;rden nicht ausreichen, um diese unerwarteten Impfungen zu bezahlen, au&#223;erdem sei es die Aufgabe des Bundes Gesundheitsgefahren dieser Gr&#246;&#223;e abzuwehren. Zumindest die <a href="http://www.bmg.bund.de/cln_100/nn_1168278/sid_74CAFA33C0E410AF31D8290C81993A71/nsc_true/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/S/Glossar-Schweinegrippe/13-08-09-treffen__kk.html?__nnn=true" target="_blank">Finanzierung der Impfung </a>gegen die Schweinegrippe scheint nun aber gekl&#228;rt.</p>
<p>Die GBK verlangt nun von ihren Mitgliedern acht Euro im Monat zus&#228;tzlich, r&#252;ckwirkend zum 1. Juli. Der Beitrag soll wohl auch in Zukunft quartalsm&#228;&#223;ig abgebucht werden. Grund f&#252;r den Zusatzbeitrag sind nach Vorstand Helmut Wasserfuhr &#8220;au&#223;ergew&#246;hnliche Behandlungskosten f&#252;r einige Schwerstkranke&#8221;. Die Krankenkasse soll 2005 und 2006 rund 14 Millionen Euro f&#252;r zwei F&#228;lle von seltenen Bluterkrankungen aufgewendet haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/krankenversicherung/erste-krankenkasse-erhebt-einen-zusatzbeitrag.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolg in Mannheim: Stammzellen gez&#252;chtet</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/erfolg-in-mannheim-stammzellen-gezuechtet.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/erfolg-in-mannheim-stammzellen-gezuechtet.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=122</guid>
		<description><![CDATA[Einem Wissenschaftler der Universit&#228;tsklinik Mannheim ist ein gro&#223;er Erfolg auf dem Bereich der Stammzelltherapie gelungen: Dr. Jochen Utikal konnte mit seiner Arbeitsgruppe Stammzellen aus Hautzellen herstellen.
Die Wissenschaftler fanden eine Methode, aus somatischen Zellen, also normalen K&#246;rperzellen, in diesem Falle der Haut, zu so genannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) zu machen. Embryonale oder auch pluripotente Stammzellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem Wissenschaftler der Universit&#228;tsklinik Mannheim ist ein gro&#223;er Erfolg auf dem Bereich der Stammzelltherapie gelungen: Dr. Jochen Utikal konnte mit seiner Arbeitsgruppe Stammzellen aus Hautzellen herstellen.</p>
<p>Die Wissenschaftler fanden eine Methode, aus somatischen Zellen, also normalen K&#246;rperzellen, in diesem Falle der Haut, zu so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Induzierte_pluripotente_Stammzelle" target="_blank">induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS)</a> zu machen. Embryonale oder auch pluripotente Stammzellen sind K&#246;rperzellen, die sich zu den unterschiedlichsten Gewebe- oder Zelltypen weiterentwickeln k&#246;nnen. Sie sind deswegen f&#252;r medizinische und wissenschaftliche Zwecke besonders begehrt.</p>
<p>Menschliche embryonale Stammzellen werden aus &#8220;&#252;berz&#228;hligen&#8221; Embryos gewonnen, die bei k&#252;nstlichen Befruchtungen anfallen. Nat&#252;rlich ist dieses Verfahren sehr umstritten. Schon lange sucht die Wissenschaft deswegen M&#246;glichkeiten, die pluripotenten Stammzellen auf anderen Weg zu produzieren.</p>
<p>Dazu werden Zellen Gene eingesetzt, die sie zu pluripotenten Zellen verwandeln, die dann induzierte pluripotente Stammzellen hei&#223;en. Bisher allerdings konnten so nur sehr geringe Zahlen von iPS hergestellt werden: Nur etwa 1 von 10.000 Zellen wurde zu einer solchen Stammzelle. Utikal und sein Team haben nun ein Verfahren gefunden, mit dem die iPS in gro&#223;er Zahl hergestellt werden k&#246;nnen, indem n&#228;mlich mehrere Gene in der Zelle ausgeschaltet werden.</p>
<p>Die so gewonnenen iPS sind ethisch unbedenklich, weil daf&#252;r kein Embryo zerst&#246;rt werden muss. Zudem sind sie, wenn daraus Gewebe f&#252;r eine Therapie gez&#252;chtet wird, optimal vertr&#228;glich, weil sie ja aus den eigenen Zellen des Patienten gewonnen werden. Adulte Stammzellen k&#246;nnen auch aus der Nabelschnur bzw. dem Nabelschnurblut und dem Knochenmark gewonnen werden.</p>
<p>Forschung und Medizin sind deswegen so sehr an Stammzellen interessiert, weil sie sich davon eine fast unbegrenzte Menge an Therapiem&#246;glichkeiten erhoffen. Besonders f&#252;r Zellersatztherapien sind Stammzellen perfekt geeignet. Dies wird schon seit einiger Zeit bei der Behandlung von Leuk&#228;mie mit einer Stammzelltransplantation praktiziert, und auch Versuche der Stammzelltherapie bei Herzinfarkt, L&#228;hmungen oder Multipler Sklerose zeigen viel versprechende Ergebnisse.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/erfolg-in-mannheim-stammzellen-gezuechtet.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>8 Tipps zur Medikamentensicherheit</title>
		<link>http://www.med.de/news/arzneimittel/8-tipps-zur-medikamentensicherheit.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/arzneimittel/8-tipps-zur-medikamentensicherheit.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=108</guid>
		<description><![CDATA[Fast jeder Deutsche braucht im Laufe seines Lebens irgendwann einmal Medikamente, viele Menschen m&#252;ssen sogar regelm&#228;&#223;ig Medikamente nehmen. Oft bleibt es auch nicht bei einem Arzneimittel. Viele fragen sich dann nach der Sicherheit der unterschiedenen Mittel.
Laut einer Pressemitteilung der Bundes&#228;rztekammer sind nach internationalen Studien schwere Arzneimittelzwischenf&#228;lle und Medikationsfehler &#8220;ein relevantes Gesundheitsproblem, an dem in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder Deutsche braucht im Laufe seines Lebens irgendwann einmal Medikamente, viele Menschen m&#252;ssen sogar regelm&#228;&#223;ig Medikamente nehmen. Oft bleibt es auch nicht bei einem Arzneimittel. Viele fragen sich dann nach der Sicherheit der unterschiedenen Mittel.</p>
<p>Laut einer Pressemitteilung der Bundes&#228;rztekammer sind nach internationalen Studien schwere Arzneimittelzwischenf&#228;lle und Medikationsfehler &#8220;ein relevantes Gesundheitsproblem, an dem in den Industriel&#228;ndern vermutlich mehr Menschen versterben als im Stra&#223;enverkehr&#8221;. Darum ist auch die Mitarbeit der Patienten so wichtig, damit die Therapie mit Medikamenten hilft und heilt anstelle zu schaden.</p>
<p>Darum haben sich das Bundesgesundheitsministerium, die Kassen&#228;rztliche Bundesvereinigung, die Bundes&#228;rztekammer, der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&#228;nde und die Patientenbeauftragte des Bundes zusammengeschlossen und acht wichtige Regeln f&#252;r die Anwendung von Arzneimitteln erarbeitet.</p>
<p>Die <strong>8 Regeln zur Medikamentensicherheit</strong> in Kurzform:</p>
<p>1. F&#252;hren Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie aktuell einnehmen bzw. anwenden</p>
<p>2. Legen Sie die Liste bei jedem Arztbesuch vor</p>
<p>3. F&#252;hren Sie die Liste auch bei jedem Einkauf in der Apotheke mit</p>
<p>4. Beachten Sie alle  Hinweise zur Einnahme bzw. Anwendung der Arzneimittel</p>
<p>5. Achten Sie darauf, ob nach der Einnahme eines neuen Medikamentes neue Beschwerden auftreten</p>
<p>6. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, ob eine bestehende Dauertherapie bei einer neuen akuten Erkrankung angepasst werden muss</p>
<p>7. Werden Ihnen preisg&#252;nstigere Arzneimittel verschrieben bzw. verkauft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob sich die Anweisungen zur Einnahme oder Anwendung &#228;ndern</p>
<p>8. Machen Sie sich, wenn n&#246;tig, Notizen zur Einnahme oder Anwendung und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas nicht klar ist</p>
<p>Das Merkblatt mit den ausf&#252;hrlichen Regeln kann im Internet beispielsweise bei der <a href="http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Merkblatt_zur_Arzneimittelsicherheit.pdf" target="_blank">Bundes&#228;rztekammer</a> heruntergeladen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/arzneimittel/8-tipps-zur-medikamentensicherheit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seelenschmeichler Schokolade sch&#252;tzt vor Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/seelenschmeichler-schokolade-schuetzt-vor-herzinfarkt.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/seelenschmeichler-schokolade-schuetzt-vor-herzinfarkt.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 11:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=103</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt ist es offiziell: Schokolade macht nicht nur gl&#252;cklich, sie kann auch Leben retten! Es ist schon l&#228;nger bekannt, dass dunkle Schokolade gesundheitsf&#246;rdernde Stoffe enth&#228;lt und Herzproblemen vorbeugen kann. Nun steht aber fest, dass sie sogar Menschen hilft, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Eine schwedische Studie belegt, dass der Genuss von dunkler Schokolade zwei bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Schokolade macht nicht nur gl&#252;cklich, sie kann auch Leben retten! Es ist schon l&#228;nger bekannt, dass dunkle Schokolade gesundheitsf&#246;rdernde Stoffe enth&#228;lt und Herzproblemen vorbeugen kann. Nun steht aber fest, dass sie sogar Menschen hilft, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Eine schwedische Studie belegt, dass der Genuss von dunkler Schokolade zwei bis drei Mal in der Woche nach einem Herzinfarkt das Risiko verringert, in den folgenden Jahren an einem erneuten Herzinfarkt zu sterben.</p>
<p>Vermutlich sind daf&#252;r die Antioxidantien aus dem Kakao verantwortlich, die die freien Radikalen bek&#228;mpfen. Diese Molek&#252;le sammeln sich im Laufe des Lebens im K&#246;rper an und k&#246;nnen die Zellen besch&#228;digen.</p>
<p>Die Wissenschaftler des Karolinska Institut in Stockholm untersuchten unter der Leitung von Imre Janszky rund 1.200 M&#228;nner und Frauen, die einen ersten Herzinfarkt hatten. Dabei befragten sie die Patienten auch zu ihrem Essverhalten vor dem Infarkt. Nach dem Infarkt beobachteten die Mediziner die Patienten acht Jahre lang. Dabei konnten sie feststellen, dass das Risiko eines weiteren, t&#246;dlichen Herzinfarkts in dem Ma&#223;e sank in dem die Patienten dunkle Schokolade zu sich nahmen.</p>
<p>Die Wissenschaftler warnen davor, die Ergebnisse der <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37708/Schokolade_schuetzt_Patienten_nach_Herzinfarkt.htm" target="_blank">Studie</a> auf andere S&#252;&#223;igkeiten zu &#252;bertragen – sie sorgen nur f&#252;r &#220;bergewicht, was ebenfalls ein Gesundheitsproblem darstelle.</p>
<p>Schon vor l&#228;ngerer Zeit hatten italienische Wissenschafter herausgefunden, dass dunkle Schokolade das Herz sch&#252;tzen kann. Sie haben auch ausgerechnet, wie viel Schokolade n&#246;tig ist, um den positiven Effekt zu erreichen: 6,7 Gramm t&#228;glich, das entspricht knapp einer halben Tafel pro Woche. In der Menge legt sich die Schokolade bei sonst ausgewogener Ern&#228;hrung und normaler Bewegung auch nicht auf die H&#252;ften!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/seelenschmeichler-schokolade-schuetzt-vor-herzinfarkt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmerzensgeld wegen Geschlechtsumwandlung</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzensgeld-wegen-geschlechtsumwandlung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzensgeld-wegen-geschlechtsumwandlung.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=97</guid>
		<description><![CDATA[Das Landgericht K&#246;ln hat entschieden dass der Arzt, der eine Frau 1977 zum Mann operiert hat, seiner ehemaligen Patientin 100.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Er hatte der damals 18-J&#228;hrigen ohne ihre Einwilligung in einer Operation die Eierst&#246;cke und die Geb&#228;rmutter entfernt.
Der Chirurg wurde schon im Februar 2008 wegen seines rechtswidrigen Eingriffs verurteilt, die H&#246;he des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landgericht K&#246;ln hat entschieden dass der Arzt, der eine Frau 1977 zum Mann operiert hat, seiner ehemaligen Patientin 100.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Er hatte der damals 18-J&#228;hrigen ohne ihre Einwilligung in einer Operation die Eierst&#246;cke und die Geb&#228;rmutter entfernt.</p>
<p>Der Chirurg wurde schon im Februar 2008 wegen seines rechtswidrigen Eingriffs verurteilt, die H&#246;he des Schmerzensgeldes wurde aber erst jetzt festgelegt. Der Arzt war im September letzten Jahres in Berufung gegangen, aber auch das Oberlandesgericht K&#246;ln war der Ansicht, dass der Arzt die Frau &#8220;schuldhaft in ihrer Gesundheit und ihrem Selbstbestimmungsrecht verletzt&#8221; habe.</p>
<p>Die inzwischen 50-j&#228;hrige Krankenschwester wurde als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t" target="_blank">Intersexuelle</a> geboren, landl&#228;ufig als Zwitter bezeichnet. Sie wurde als Junge gro&#223;gezogen, weil ihre &#228;u&#223;eren Geschlechtsteile m&#228;nnlich aussahen – die ungew&#246;hnlich gro&#223;e Klitoris wirkte wie ein Penis. Erst bei einer Blinddarmoperation im Alter von 17 Jahren stellten ihre &#196;rzte fest, dass sie &#252;ber Eierst&#246;cke und eine Geb&#228;rmutter verf&#252;gte.</p>
<p>Der nun verurteilte Arzt hat der Frau die Eierst&#246;cke und die Geb&#228;rmutter entfernt, ohne sie &#252;ber ihre Entscheidungsm&#246;glichkeiten zu informieren und ohne ihre Einwilligung einzuholen. Ein Gutachter hat best&#228;tigt, dass die Frau auch schon nach damaligem Wissenstand nach einer Hormonbehandlung sogar Kinder bekommen k&#246;nnen h&#228;tte.</p>
<p>Im Urteil des Landgerichtes hie&#223; es deswegen, durch den Eingriff sei der Frau die &#8220;M&#246;glichkeit genommen worden, ein Leben als Frau zu f&#252;hren, eine weibliche Sexualit&#228;t zu erleben sowie den Versuch zu unternehmen, sich fortzupflanzen&#8221;.</p>
<p>Intersexuelle sind Menschen, deren Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind. Die Ursachen sind unterschiedlich, Intersexualit&#228;t kann hormonell, anatomisch oder chromosomal bedingt sein.</p>
<p>Obwohl es vergleichsweise viele Intersexuelle gibt – in Deutschland sollen um die 120.000 Intersexuelle leben, andere Quellen gehen von bis zu 800.000 aus – tauchen sie in der Wahrnehmung der &#214;ffentlichkeit nur sehr selten auf. Besonders in den letzten Jahren geriet allerdings die &#252;bliche Praxis der Mediziner immer mehr in die Kritik, die intersexuellen Kindern m&#246;glichst fr&#252;h mehr oder weniger willk&#252;rlich ein Geschlecht &#8220;zuteilten&#8221; und sie auch entsprechend operierten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/schmerzensgeld-wegen-geschlechtsumwandlung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche wissen zu wenig &#252;ber Krebs-Fr&#252;herkennung</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/deutsche-wissen-zu-wenig-ueber-krebs-frueherkennung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/deutsche-wissen-zu-wenig-ueber-krebs-frueherkennung.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 11:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Die Deutschen sind im europ&#228;ischen Vergleich besonders schlecht informiert &#252;ber den tats&#228;chlichen Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen f&#252;r Krebs. Das ergab eine Umfrage, f&#252;r die die Gesellschaft f&#252;r Konsumforschung &#252;ber 10.000 Personen in neun europ&#228;ischen L&#228;ndern befragt hat.
Die Antworten der befragten Europ&#228;er lassen erkennen, dass die meisten Menschen die M&#246;glichkeiten der Fr&#252;herkennung zu optimistisch einsch&#228;tzten. Das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen sind im europ&#228;ischen Vergleich besonders schlecht informiert &#252;ber den tats&#228;chlichen Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen f&#252;r Krebs. Das ergab eine Umfrage, f&#252;r die die Gesellschaft f&#252;r Konsumforschung &#252;ber 10.000 Personen in neun europ&#228;ischen L&#228;ndern befragt hat.</p>
<p>Die Antworten der befragten Europ&#228;er lassen erkennen, dass die meisten Menschen die M&#246;glichkeiten der Fr&#252;herkennung zu optimistisch einsch&#228;tzten. Das war vor allem bei den Deutschen der Fall.</p>
<p>Es stellte sich beispielsweise heraus, dass 92 Prozent aller befragten Frauen den Nutzen der Mammografie &#252;bersch&#228;tzten, wenn es darum geht eine t&#246;dlich verlaufende Krebserkrankung zu vermeiden.</p>
<p>Schuld an dieser zu optimistischen Haltung ist laut <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E019DA5639C084AB8A1AB52D7C26DA748~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Gerd Gigerenzer</a> vom Max-Planck-Institut f&#252;r Bildungsforschung vor allem die missverst&#228;ndliche Darstellung von Studienergebnissen zu den Krebs-Screenings. So w&#252;rden viele Frauen von der Aussage irregef&#252;hrt, dass die Mammografie das Brustkrebsrisiko bzw. das Risiko an Brustkrebs zu sterben auf 20 Prozent verringere. Besonders die &#196;rzte kl&#228;ren ihre Patientinnen und Patienten nicht realitisch auf.</p>
<p>Statistisch nicht bewanderte Menschen, also im Prinzip alle, schlie&#223;en nat&#252;rlich daraus, dass eine Mammografie 200 von 1000 Frauen vor dem Krebstod bewahrt. Das w&#252;rde aber nur gelten, wenn ohne Screening alle 1000 Frauen st&#252;rben. Tats&#228;chlich sterben aber ohne Screening 5 von 1000 Frauen an Brustkrebs, mit Screening nur 4 von 1000 Frauen.</p>
<p>Nicht einmal ein Prozent der befragten deutschen Frauen wussten das, im Vergleich zu den bestinformierten Frauen, den &#214;sterreicherinnen. Sogar dort wussten nur knapp drei Prozent Bescheid.</p>
<p>Ganz &#228;hnlich liegt der Fall bei der Meinung der M&#228;nner zur Wirksamkeit des PSA-Tests, der das Risiko von Prostatakrebs aufdecken soll. 89 Prozent der befragten M&#228;nner gehen von einer &#8220;Wirksamkeit&#8221; des Testes von 1 bis 10 Prozent aus, tats&#228;chlich wird durch die PSA-Screenings h&#246;chstens einem von 1000 M&#228;nnern das Leben gerettet.</p>
<p>Laut Gigerenzer sind nun &#196;rzte und Apotheker gefragt, die Studienergebnisse ihren Patienten bzw.  Kunden in verst&#228;ndlicher Form zu vermitteln, und die Statistiken besser zu erl&#228;utern, damit die Patienten ein realistischeres Bild ihres pers&#246;nlichen Risikos h&#228;tten.</p>
<p>Interessant: Gerade in Deutschland gaben die Befragten an, ihr Wissen weniger aus den Massenmedien sondern aus Informationsmaterialien der Gesundheitsbeh&#246;rden zu beziehen. Mit 41 Prozent liegen wir bei dieser Art der Informationsbeschaffung deutlich &#252;ber dem europ&#228;ischen Durchschnitt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/deutsche-wissen-zu-wenig-ueber-krebs-frueherkennung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Volksleiden Kopfschmerzen: Aktionswoche im September</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/volksleiden-kopfschmerzen-aktionswoche-im-september.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/volksleiden-kopfschmerzen-aktionswoche-im-september.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 11:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[Gut die H&#228;lfte aller Deutschen leiden unter regelm&#228;&#223;igen oder gelegentlichen Kopfschmerzen oder unter Migr&#228;ne. Im September findet deswegen die Kopfschmerzwoche statt, w&#228;hrend derer verst&#228;rkt &#252;ber dieses echte Volksleiden informiert werden soll.
Die Kopfschmerzwoche findet dieses Jahr schon zum sechsten Mal statt. Im Rahmen der Themenwoche, die am 5. September 2009 beginnt, informieren Apotheken in Zusammenarbeit mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut die H&#228;lfte aller Deutschen leiden unter regelm&#228;&#223;igen oder gelegentlichen Kopfschmerzen oder unter Migr&#228;ne. Im September findet deswegen die Kopfschmerzwoche statt, w&#228;hrend derer verst&#228;rkt &#252;ber dieses echte Volksleiden informiert werden soll.</p>
<p>Die Kopfschmerzwoche findet dieses Jahr schon zum sechsten Mal statt. Im Rahmen der Themenwoche, die am 5. September 2009 beginnt, informieren Apotheken in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gr&#252;nen Kreuz unter dem Motto &#8220;Kopf-Schmerz-Frei&#8221; unter anderem auch &#252;ber die Selbstbehandlung bei Kopfschmerzen. Unterst&#252;tzt wird die Aktion von der Migr&#228;neLiga Deutschland e.V. und der European Headache Alliance.</p>
<p>Ursachen f&#252;r Kopfschmerzen gibt es viele. Besonders oft werden sie ausgel&#246;st von Fehlhaltungen oder stressbedingten Muskelverspannungen. Bei dieser Art von Kopfschmerzen hilft oft schon leichte Bewegung, vor allem an der frischen Luft. Kopfschmerzen werden aber auch von fiebrigen Krankheiten wie etwa der Grippe verursacht oder vom Wetter, bzw. von pl&#246;tzlichen Wetter- und Temperaturumschw&#252;ngen. Mindestens in diesen F&#228;llen greifen die meisten Kopfschmerzgeplagten zu Schmerzmitteln, die dann nat&#252;rlich effektiv, aber auch schonend sein sollten.</p>
<p>Vor allem &#252;ber diese Behandlung mit Medikamenten informieren die Apotheken im Rahmen der Kopfschmerzwoche. Kopfschmerzexperten empfehlen neben den Wirkstoffen Acetylsalicyls&#228;ure (ASS) und Ibuprofen vor allem auch Kombinationsmittel, die neben den Wirkstoffen ASS und Paracetamol auch Koffein enthalten.</p>
<p>Besonders wichtig ist in jedem Fall, dass die Mittel schnell wirken, so dass die Kopfschmerzen nach sp&#228;testens drei Tagen verschwunden sind. L&#228;ngere Medikamenteneinnahme kann dazu f&#252;hren, dass die Schmerzmittel selbst Kopfschmerzen ausl&#246;sen.</p>
<p>W&#228;hrend der Kopfschmerzwoche stehen auch Schmerzexperten bereit, bei denen man erfahren kann, wie man Migr&#228;ne von Spannungskopfschmerz befreit und was man gegen die Kopfschmerzen tun kann. Die Schmerzspezialisten sind am 9. September von 16 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 0112 115 zu erreichen.</p>
<p>N&#228;here Informationen zur Kopfschmerzwoche gibt es auch im <a href="http://www.forum-schmerz.de/kopfschmerzwoche.html" target="_blank">Forum Schmerz</a> des Deutschen Gr&#252;nen Kreuzes e.V.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/volksleiden-kopfschmerzen-aktionswoche-im-september.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sommerlicher Engpass bei Blutspenden</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/sommerlicher-engpass-bei-blutspenden.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/sommerlicher-engpass-bei-blutspenden.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 11:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutspende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=78</guid>
		<description><![CDATA[Blut wird in der Medizin immer ben&#246;tigt, nat&#252;rlich bei Operationen und nach Unf&#228;llen, um das verlorene Blut zu ersetzen, aber auch als Rohstoff f&#252;r verschiedene Medikamente, etwa f&#252;r an H&#228;mophilie erkrankte Menschen (Bluter). Der Bedarf an Blut f&#252;r diese Zwecke wird aus Blutspenden gedeckt, doch jedes Jahr im Sommer werden die Vorr&#228;te der Blutbanken knapp.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blut wird in der Medizin immer ben&#246;tigt, nat&#252;rlich bei Operationen und nach Unf&#228;llen, um das verlorene Blut zu ersetzen, aber auch als Rohstoff f&#252;r verschiedene Medikamente, etwa f&#252;r an H&#228;mophilie erkrankte Menschen (Bluter). Der Bedarf an Blut f&#252;r diese Zwecke wird aus Blutspenden gedeckt, doch jedes Jahr im Sommer werden die Vorr&#228;te der Blutbanken knapp.</p>
<p>Der Grund f&#252;r den Blutengpass: Im Sommer sind viele Menschen im Urlaub und spenden deswegen nicht, auch wenn sie sonst regelm&#228;&#223;ige Blutspender sind. Die Blutspendedienste wissen auch, dass bei sehr hei&#223;em Wetter, wie wir es dieses Jahr ja aktuell haben, sowieso weniger Menschen die Blutspendetermine wahrnehmen.</p>
<p>In diesem Jahr macht die Schweinegrippe den Blutspendediensten noch einen zus&#228;tzlichen Strich durch die Rechnung: Infizierte Personen, oder Personen die zu Infizierten Kontakt hatten, d&#252;rfen vier Wochen lang kein Blut spenden. Die Lage k&#246;nnte sich also sogar noch verschlimmern.</p>
<p>Der Bedarf an Blut steigt schon seit Jahren immer mehr an. Dabei sind Unfallopfer nicht die gr&#246;&#223;ten &#8220;Verbraucher&#8221;, sie ben&#246;tigen nur rund zehn Prozent aller Blutvorr&#228;te. F&#252;r die Behandlung von Krebserkrankungen wird viel Blut ben&#246;tigt, und eine Lebertransplantation f&#228;llt beispielsweise mit etwa 80 bis 100 Blutkonserven ins Gewicht.</p>
<p>Je &#228;lter die Deutschen werden, und je mehr Krankheiten durch chirurgische Eingriffe geheilt werden k&#246;nnen, desto mehr Blut wird n&#246;tig sein – nur werden die Spender eben auch immer &#228;lter, bis sie irgendwann zu alt sind. In Deutschland liegt die obere Altersgrenze bei 68 Jahren, danach darf kein Blut mehr gespendet werden.</p>
<p>Die Entwicklung ist in anderen L&#228;ndern &#228;hnlich, deswegen hat zum Beispiel &#214;sterreich die obere Altersgrenze aufgehoben, so dass gesunde Menschen auch im hohen Alter noch Blut spenden k&#246;nnen, wenn sie gesund sind.</p>
<p>Friedrich-Ernst D&#252;ppe vom <a href="http://www.drk-blutspende.de/startseite/index.php" target="_blank">Blutspendedienst</a> West des DRK sieht laut einem Bericht von RP-Online aber noch keinen Grund zur Besorgnis, und schon gar keinen Grund, die Sicherheitsbestimmungen zu lockern und Risikogruppen wie Homosexuelle zur Blutspende zuzulassen. Zwar w&#252;rden unter drei Prozent der Gesamtbev&#246;lkerung in Deutschland Blut spenden, w&#228;hrend f&#252;nf bis sechs Prozent w&#252;nschenswert seien. Eine &#196;nderung der Ausschlusskriterien ist f&#252;r ihn aber kein Ausweg, da es um die Sicherheit der Empf&#228;nger von Blutkonserven gehe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/sommerlicher-engpass-bei-blutspenden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einheitliche Krebshotline ab Herbst</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/einheitliche-krebshotline-ab-herbst.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/einheitliche-krebshotline-ab-herbst.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 09:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland &#252;ber 435.000 Krebsneuerkrankungen. J&#228;hrlich sterben &#252;ber 200.000 Menschen an Krebs, der damit die zweith&#228;ufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. M&#228;nner erkranken am h&#228;ufigsten an Prostatakrebs, Frauen an Brustkrebs.
F&#252;r alle diejenigen, die direkt oder indirekt von Krebs betroffen sind, gibt es ab Herbst diesen Jahres eine Krebshotline unter der Telefonnummer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland &#252;ber 435.000 Krebsneuerkrankungen. J&#228;hrlich sterben &#252;ber 200.000 Menschen an Krebs, der damit die zweith&#228;ufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. M&#228;nner erkranken am h&#228;ufigsten an Prostatakrebs, Frauen an Brustkrebs.</p>
<p>F&#252;r alle diejenigen, die direkt oder indirekt von Krebs betroffen sind, gibt es ab Herbst diesen Jahres eine Krebshotline unter der Telefonnummer 0800 – 420 30 40, f&#252;r die bisher bestehenden Informationsangebote unterschiedlicher Vereinigungen zusammengefasst und ausgebaut werden.</p>
<p>Die neue Hotline wird von der <a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank">Deutschen Krebshilfe</a> und dem <a href="http://www.krebsinformationsdienst.de/" target="_blank">Krebsinformationsdienst (KID)</a> am Deutschen Krebsforschungszentrum zusammen mit den Bundesministerien f&#252;r Gesundheit und f&#252;r Bildung und Forschung betrieben. Neben der telefonischen Beratung ist auch ein Internet-Auftritt geplant. F&#252;r das neue Angebot wird das Beratungsteam des KID auf 62 Mitarbeiter aufgestockt, die die per Telefon oder E-Mail eintreffenden Fragen m&#246;glichst schnell beantworten sollen. F&#252;r E-Mail-Anfragen gilt als Ziel, innerhalb von zwei Tagen eine Antwort zu liefern.</p>
<p>Wie die Parlamentarische Staatssekret&#228;rin im BMG, Marion Caspers-Merk, betont, bietet die neue Hotline unabh&#228;ngige und fachlich fundierte Beratung zum Thema Krebs f&#252;r alle.  Durch das B&#252;ndeln der Beratungskompetenz der Krebshilfe und des Krebsforschungszentrums sei sichergestellt, dass Krebspatienten und ihre Angeh&#246;rigen Informationen auf h&#246;chsten Qualit&#228;tsniveau erhielten.</p>
<p>Der 1986 gegr&#252;ndete KID bekommt j&#228;hrlich schon rund 30.000 Anfragen; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekret&#228;r im Bundesforschungsministerium, geht aber von einem Beratungsbedarf von bis zu 200.000 Anfragen j&#228;hrlich aus. Die Anfragen kommen aber nicht nur von Patienten oder ihren Angeh&#246;rigen, auch &#196;rzte holen sich hier die aktuellsten Informationen. F&#252;r sie ist ab 2010 ein eigener Informationsdienst geplant.</p>
<p>Auch Gerd Nettekoven, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Deutschen Krebshilfe, begr&#252;&#223;te den Zusammenschluss und nannte ihn ein gutes Beispiel f&#252;r eine sinnvolle Kooperation zwischen der &#246;ffentlichen Hand und einer privaten Organisation. Das Bundesforschungsministerium hat den Ausbau des Informationsdienstes mit &#252;ber drei Millionen Euro unterst&#252;tzt.</p>
<p>Die bundesweit erreichbare kostenlose Telefonnummer der Krebs-Hotline lautet 0800 – 420 30 40</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/einheitliche-krebshotline-ab-herbst.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine &#8220;Therapie&#8221; bei Homosexualit&#228;t</title>
		<link>http://www.med.de/news/psychologie/keine-therapie-bei-homosexualitaet.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/psychologie/keine-therapie-bei-homosexualitaet.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Religi&#246;se Eiferer versuchen immer wieder, Homosexuelle von ihrer &#8220;Krankheit&#8221; zu heilen. Viele religi&#246;se Gruppen bieten deshalb, vor allem in den USA, Therapien an, mit denen sie Homosexuelle wieder auf den ihrer Meinung nach richtigen Weg bringen wollen.
Viele gl&#228;ubige Homosexuelle nehmen an diesen Kursen sogar teil, weil sie so wieder mit der Doktrin ihrer Konfession in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Religi&#246;se Eiferer versuchen immer wieder, Homosexuelle von ihrer &#8220;Krankheit&#8221; zu heilen. Viele religi&#246;se Gruppen bieten deshalb, vor allem in den USA, Therapien an, mit denen sie Homosexuelle wieder auf den ihrer Meinung nach richtigen Weg bringen wollen.</p>
<p>Viele gl&#228;ubige Homosexuelle nehmen an diesen Kursen sogar teil, weil sie so wieder mit der Doktrin ihrer Konfession in Einklang leben wollen. Sie leben in einem st&#228;ndigen Konflikt zwischen Gl&#228;ubigkeit und Homosexualit&#228;t und sind daher bereit, ihre sexuelle Orientierung zu &#228;ndern.</p>
<p>Das Thema ist wohl wichtig genug, dass sich eine Expertengruppe der American Psychological Association die M&#252;he gemacht hat, 83 Studien dazu auszuwerten. Die Studien – die ersten davon stammen aus den 60er Jahren – besch&#228;ftigten sich damit, die homosexuellen Neigungen zu &#8220;reparieren&#8221;, wie das Deutsche &#196;rzteblatt berichtet.</p>
<p>Dabei stellte sich heraus, dass viele der Studien auch an methodologischen Schw&#228;chen krankten, die Ergebnisse also wissenschaftlich unhaltbar sind. Eine Wirkung l&#228;sst sich sowieso nicht aus den Ergebnissen ablesen. Im Gegenteil, die Therapie st&#252;rze gerade gl&#228;ubige Homosexuelle in eine schwere psychologische Krise, die zu Depressionen und Selbstmordgedanken f&#252;hren k&#246;nne.</p>
<p>Die Seelenn&#246;te gl&#228;ubiger Homosexueller werden eher selten beachtet, dabei hat eine ebenfalls amerikanische Umfrage unl&#228;ngst ergeben, dass f&#252;r die H&#228;lfte der Befragten der Glaube &#8220;sehr wichtig&#8221; sei. Kein Wunder also, wenn sie religi&#246;s angehauchten Psychologen in die H&#228;nde fallen, die ihnen Heilung versprechen.</p>
<p>Die Experten der American Psychological Association verwerten ihre Erkenntnisse f&#252;r Ratschl&#228;ge an Psychologen und Homosexuelle gleicherma&#223;en: Psychologen sollen aufh&#246;ren, Schwulen &#8220;Heilung&#8221; zu versprechen, und Schwule sollten sich &#252;berlegen, in eine andere Religionsgemeinschaft einzutreten, bei der sie ihre sexuelle Orientierung mit ihrer Religiosit&#228;t in Einklang bringen k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/psychologie/keine-therapie-bei-homosexualitaet.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe: Vorsicht vor gef&#228;lschten Medikamenten</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-vorsicht-vor-gefaelschten-medikamenten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-vorsicht-vor-gefaelschten-medikamenten.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 12:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=52</guid>
		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Schweinegrippe und der Unsicherheit darum, wer wann geimpft werden soll, kann oder darf treiben auch unseri&#246;se Geldmacher ihr Unwesen, die &#252;ber das Internet angebliche Grippemedikamente vertreiben.
Das Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) warnt deshalb eindringlich davor, im Internet verschreibungspflichtige Grippemittel wie das bekannte Tamiflu ohne Rezept kaufen zu wollen.
Normalerweise ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit der Schweinegrippe und der Unsicherheit darum, wer wann geimpft werden soll, kann oder darf treiben auch unseri&#246;se Geldmacher ihr Unwesen, die &#252;ber das Internet angebliche Grippemedikamente vertreiben.</p>
<p>Das Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (<a href="http://www.bfarm.de" target="_blank">BfArm</a>) warnt deshalb eindringlich davor, im Internet verschreibungspflichtige Grippemittel wie das bekannte Tamiflu ohne Rezept kaufen zu wollen.</p>
<p>Normalerweise ist es f&#252;r einen K&#228;ufer sehr schwer zu erkennen, ob ein Internetvertrieb legal oder illegal mit Medikamenten handelt. Sicherheit bietet ein Logo, das an legale Internetapotheken verliehen wird. Das DIMDI (Deusches Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information), die Beh&#246;rde, die das Logo vergibt, f&#252;hrt auch eine <a href="http://www.dimdi.de/static/de/amg/var/index.htm" target="_blank">Liste der lizenzierten Versandapotheken</a>.</p>
<p>Prof. Dr. Johannes L&#246;wer, Leiter des BfArM, kennt jedoch auch ein untr&#252;gliches Zeichen f&#252;r einen illegalen Anbieter: Werden verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Tamiflu ohne &#228;rztliches Rezept abgegeben, &#8220;ist mit einiger Wahrscheinlichkeit mit dem Verkauf von gef&#228;lschter Ware zu rechnen&#8221;, so L&#246;wer.</p>
<p>Die Gefahr dabei: Die gef&#228;lschten Medikamente enthalten nicht nur keinen Wirkstoff, sie k&#246;nnen wegen giftiger Inhaltsstoffe sogar gesundheitssch&#228;dlich sein. Das gilt nat&#252;rlich genauso, wenn das Produkt zwar tats&#228;chlich einen Wirkstoff enth&#228;lt, dessen pharmazeutische Qualit&#228;t aber ungen&#252;gend ist, der Wirkstoff also veraltet, verunreinigt oder falsch dosiert ist.</p>
<p>Bei Virus- und bakteriellen Erkrankungen, also auch bei der Schweinegrippe, kann ein zu niedrig dosierter Wirkstoff dazu f&#252;hren, dass das Grippevirus H1N1 resistent gegen den Wirkstoff wird – gegen den kommen dann auch zugelassene und hochwertige Arzneimittel nicht mehr an.</p>
<p>L&#246;wer h&#228;lt es auch f&#252;r m&#246;glich, dass die im Internet vertriebenen Mittel nur billige fiebersenkende und schmerzstillende Wirkstoffe enthalten. Die Medikamente w&#252;rden dann zwar die Symptome der Grippe bek&#228;mpfen, nicht aber das Virus selbst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-vorsicht-vor-gefaelschten-medikamenten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Augentropfen: Neue Hoffnung bei Glaukom?</title>
		<link>http://www.med.de/news/forschung/augentropfen-neue-hoffnung-bei-glaukom.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/forschung/augentropfen-neue-hoffnung-bei-glaukom.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 13:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glaukom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=49</guid>
		<description><![CDATA[Das Glaukom, bei uns besser unter dem Namen Gr&#252;ner Star bekannt, ist weltweit der Grund f&#252;r die meisten Erblindungen. Sch&#228;tzungen zufolge leiden auf der ganzen Welt rund 77 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Italienische Wissenschaftler haben nun vielleicht einen Weg gefunden, das Erblinden aufzuhalten und bereits bestehende Sch&#228;den wieder zu reparieren.
Beim Gr&#252;nen Star wird der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Glaukom, bei uns besser unter dem Namen Gr&#252;ner Star bekannt, ist weltweit der Grund f&#252;r die meisten Erblindungen. Sch&#228;tzungen zufolge leiden auf der ganzen Welt rund 77 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Italienische Wissenschaftler haben nun vielleicht einen Weg gefunden, das Erblinden aufzuhalten und bereits bestehende Sch&#228;den wieder zu reparieren.</p>
<p>Beim Gr&#252;nen Star wird der Augeninnendruck durch einen Stau von Kammerwasser so hoch, dass der Sehnerv besch&#228;digt wird und langsam abstirbt – die Betroffenen werden blind. Der Augeninnendruck kann mit Medikamenten oft erfolgreich gesenkt werden; bisher gibt es aber keine Behandlung, die die Sch&#228;den am Sehnerv wieder reparieren kann.</p>
<p>Dazu kommt, dass viele Betroffene erst zu sp&#228;t einen Arzt aufsuchen, meist erst wenn sie deutliche Sehst&#246;rungen haben. In diesem Stadium ist der Sehnerv also schon teilweise abgestorben, und die Therapie kann das Fortschreiten nur noch aufhalten. Die verlorene Sehkraft kann aber nicht wieder hergestellt werden.</p>
<p>Ein Gruppe von Wissenschaftlern der Universit&#228;t Rom haben jetzt Ratten, die Symptome eines Glaukoms zeigten, mit Augentropfen behandelt, die einen Wachstumsfaktor f&#252;r Nerven enthalten. Bei den behandelten Ratten starben weniger Sehnervzellen ab als bei der nicht behandelten Kontrollgruppe.</p>
<p>Die Forscher testeten die Augentropfen dann an drei menschlichen Glaukompatienten, bei denen der Augendruck zwar bereits unter Kontrolle war, deren Sehverm&#246;gen sich jedoch immer noch verschlechterte. Bei zwei Testpersonen hat sich das Sehverm&#246;gen verbessert, bei der dritten kam die Verschlechterung zum Stillstand. Die Verbesserungen hielten bis zu 18 Monate nach Verabreichen der Augentropfen an.</p>
<p>Der Nervenwachstumsfaktor scheint nicht nur das Absterben der Zellen verhindern zu k&#246;nnen, sondern auch zur Erholung der beeintr&#228;chtigten Zellen beitragen zu k&#246;nnen. Zudem kann er anscheinend die noch bestehenden Sehnervzellen dazu anregen, neue Verbindungen zu kn&#252;pfen und so die L&#246;cher zu &#252;berbr&#252;cken, die abgestorbene Zellen hinterlassen haben. Bereits tote Zellen kann er jedoch nicht wiederbeleben.</p>
<p>Der Leiter der <a href="http://www.glaucoma-association.com" target="_blank">International Glaucoma Association</a>, David Wright, warnte davor, einer so kleinen Studie zu viel Gewicht zu verleihen, nannte die Ergebnisse aber &#8220;ermutigend&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/forschung/augentropfen-neue-hoffnung-bei-glaukom.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vernachl&#228;ssigen Apotheker die Wechselwirkungen?</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/vernachlaessigen-apotheker-die-wechselwirkungen.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/vernachlaessigen-apotheker-die-wechselwirkungen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 13:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Apotheker fragen bei ihren Kunden zu selten nach, ob und welche Medikamente sie au&#223;er der aktuellen Verordnung noch einnehmen. Das hat eine Umfrage ergeben, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgef&#252;hrt wurde.
TK-Apothekerin Heike Wendt betont, dass Apotheker &#8220;die Kunden &#252;ber die Arzneimittel beraten und vor m&#246;glicherweise gef&#228;hrlichen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Mitteln warnen m&#252;ssen&#8221;. Daf&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apotheker fragen bei ihren Kunden zu selten nach, ob und welche Medikamente sie au&#223;er der aktuellen Verordnung noch einnehmen. Das hat eine Umfrage ergeben, die im Auftrag der <a href="http://www.tk-online.de" target="_blank">Techniker Krankenkasse</a> (TK) durchgef&#252;hrt wurde.</p>
<p>TK-Apothekerin Heike Wendt betont, dass Apotheker &#8220;die Kunden &#252;ber die Arzneimittel beraten und vor m&#246;glicherweise gef&#228;hrlichen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Mitteln warnen m&#252;ssen&#8221;. Daf&#252;r sei es unumg&#228;nglich, nach anderen Medikamenten zu fragen.</p>
<p>Die Umfrage des <a href="http://www.forsa.de" target="_blank">Meinungsforschungsinstituts Forsa</a> hat ergeben, dass jeder Zweite in der Apotheke selten oder nie nach anderen Medikamenten gefragt wird. Die &#196;rzte schnitten in dieser Hinsicht besser ab: 61 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arzt immer nachfragt, welche anderen Medikament eingenommen werden. Aber auch bei den &#196;rzten ist noch Raum f&#252;r Verbesserung: 14 Prozent der Befragten wurden nur manchmal und acht Prozent nur selten gefragt. In 14 Prozent der F&#228;llen wurden die Patienten noch nie gefragt, ob sie auch andere Medikamente einnehmen.</p>
<p>Apothekerin Heike Wendt empfiehlt, bei der Verordnung von Arzneimitteln und beim Kauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten im Zweifelsfall auch selbst nach eventuellen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu fragen. Dazu geh&#246;ren auch Naturheilmittel: Das beliebte pflanzliche Beruhigungsmittel Johanniskraut beispielsweise kann die Wirkung der <a href="http://www.babys.de/kinderwunsch/familienplanung/verhuetungsmittel/anti-babypille.htm" target="_self">Anti-Baby-Pille</a> abschw&#228;chen.</p>
<p>Allerdings hat die Umfrage auch gezeigt, dass nicht nur Apotheker und &#196;rzte sorgf&#228;ltiger sein k&#246;nnten. Auch die Befragten selbst gehen teilweise sorglos mit Medikamenten um. Laut Forsa hat jeder Achte schon verschreibungspflichtige Medikamente genommen, die nicht f&#252;r ihn bestimmt waren, bei den 18- bis 25-J&#228;hrigen sogar schon jeder F&#252;nfte. Jeder Vierte nimmt h&#228;ufig verschreibungspflichtige Medikamente von fr&#252;heren Erkrankungen, ohne das mit dem Arzt abzusprechen. Drei&#223;ig Prozent der Befragten achten nicht auf das Verfallsdatum der Arzneimittel in ihrer Hausapotheke, 17 Prozent nehmen Schmerzmittel l&#228;nger als empfohlen ein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/vernachlaessigen-apotheker-die-wechselwirkungen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verbindung von Nerven bei Querschnittsl&#228;hmung</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/verbindung-von-nerven-bei-querschnittslaehmung.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/verbindung-von-nerven-bei-querschnittslaehmung.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 13:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Gibt es bald neue Hoffnung f&#252;r Querschnittsgel&#228;hmte? US-amerikanischen Forschern ist es erstmals gelungen, die Wuchsrichtung von Nerven nach einer R&#252;ckenmarksverletzung zu steuern. Dieses gerichtete Wachstum ist ein erster Schritt zur &#220;berbr&#252;ckung des unterbrochenen Bereichs und somit zur Heilung einer Querschnittsl&#228;hmung. 
R&#252;ckenmarksverletzungen f&#252;hren oft zu L&#228;hmungen, die mehr oder weniger gro&#223;e K&#246;rperbereiche betreffen, je nachdem auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es bald neue Hoffnung f&#252;r Querschnittsgel&#228;hmte? US-amerikanischen Forschern ist es erstmals gelungen, die Wuchsrichtung von Nerven nach einer R&#252;ckenmarksverletzung zu steuern. Dieses gerichtete Wachstum ist ein erster Schritt zur &#220;berbr&#252;ckung des unterbrochenen Bereichs und somit zur Heilung einer Querschnittsl&#228;hmung. </p>
<p>R&#252;ckenmarksverletzungen f&#252;hren oft zu L&#228;hmungen, die mehr oder weniger gro&#223;e K&#246;rperbereiche betreffen, je nachdem auf welcher H&#246;he das R&#252;ckenmark besch&#228;digt wurde. Die Nervenstr&#228;nge werden bei einer derartigen Verletzung durchtrennt, so dass die Kommunikation zwischen Gehirn und betroffenen K&#246;rperteilen unterbrochen ist. Das Gehirn kann keine Anweisungen senden, und im Gegenzug kommen auch keine Informationen von den Gliedma&#223;en beim Gehirn an. Die Betroffenen k&#246;nnen ihre K&#246;rperteile nicht mehr willentlich bewegen und nehmen auch keine Ber&#252;hrungen usw. an den gel&#228;hmten K&#246;rperregionen wahr.</p>
<p>Die Regenerationskraft des K&#246;rpers ist aber enorm gro&#223;, und so k&#246;nnen sich die durchtrennten Nerven tats&#228;chlich wieder neu bilden. Nur wachsen sie leider komplett ungeordnet, und nicht einfach nur in die Richtung, die eine Wiederherstellung der Nervenbahnen erlaubt. Spontane Heilungen aus eigener Kraft sind also m&#246;glich, aber nat&#252;rlich &#228;u&#223;erst unwahrscheinlich und extrem selten.</p>
<p>Ein Forscherteam der Universit&#228;t von Kalifornien in San Diego hat es nun aber geschafft, im Tierversuch das Nervenwachstum so zu steuern, dass auch tats&#228;chlich L&#252;cken &#252;berbr&#252;ckt wurden und neue Nervenverbindungen entstanden sind. So war es zumindest im Tierversuch m&#246;glich, Sinneswahrnehmungen ans Gehirn zu &#252;bermitteln. </p>
<p>Dem Team unter der Leitung von Mark Tuszynski gelang dies, indem es einen Wachstumsfaktor namens Neurotrophin-3 (NT-3) an den Stellen im R&#252;ckenmark einbrachte, die das Ziel des Nervenwachstums sein sollte. Das NT-3 brachte die Nerven tats&#228;chlich dazu, in die gew&#252;nschte Richtung zu wachsen. </p>
<p>Die Wissenschaftler stellten aber auch fest, dass die so neu gebildeten Nervenverbindungen (Axone) nicht wie sonst &#252;blich von der sch&#252;tzenden Myelinschicht umgeben waren und deswegen keine elektrischen Impulse weiterleiten k&#246;nnen. Das bedeutet, dass diese Axone zwar Sinneswahrnehmungen &#252;bermitteln k&#246;nnen, aber keine Befehle des Gehirns an die K&#246;rperteile. </p>
<p>Tuszynski vermutet, dass die Myelinschicht &#8220;Kurzschl&#252;sse&#8221; vermeidet, &#228;hnlich wie die Isolierung elektrischer Leitungen. Als n&#228;chstes wollen die Forscher deshalb herausfinden, wie sich die Myelinschicht bei den regenerierten Axonen aufbauen l&#228;sst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/verbindung-von-nerven-bei-querschnittslaehmung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arzneimittel aus dem Automaten?</title>
		<link>http://www.med.de/news/allgemein/arzneimittel-aus-dem-automaten.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/allgemein/arzneimittel-aus-dem-automaten.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 11:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[Das rheinland-pf&#228;lzische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Abgabe von Arzneimitteln durch computergesteuerte Automaten nicht zul&#228;ssig ist. In dem Urteil hei&#223;t es, die Automaten versto&#223;en gegen den gesetzlichen Arzneimittelschutz, weil kein pers&#246;nlicher Kontakt zwischen Kunde und Apotheker zustande komme.
Geklagt hatte ein Apotheker, der so einen Automaten betreibt. Das Land hatte ihm das untersagt, weswegen der Apotheker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das rheinland-pf&#228;lzische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Abgabe von Arzneimitteln durch computergesteuerte Automaten nicht zul&#228;ssig ist. In dem Urteil hei&#223;t es, die Automaten versto&#223;en gegen den gesetzlichen Arzneimittelschutz, weil kein pers&#246;nlicher Kontakt zwischen Kunde und Apotheker zustande komme.</p>
<p>Geklagt hatte ein Apotheker, der so einen Automaten betreibt. Das Land hatte ihm das untersagt, weswegen der Apotheker vor Gericht zog. Das Verwaltungsgericht Mainz hatte ihm in erster Instanz Recht gegeben. </p>
<p>Ganz ohne menschliches Zutun funktionieren solche Automaten zum Arzneimittel kaufen nat&#252;rlich nicht. Der Automat scannt das Rezept ein, der Apotheker sieht das Bild und ber&#228;t den Kunden &#252;ber ein Videotelefon. Wenn er das Medikament freigegeben hat, bekommt es der Kunde vom Automaten im Austausch gegen die Bezahlung. </p>
<p>F&#252;r die Koblenzer Richter findet dabei aber keine ausreichende pers&#246;nliche Beratung des Kunden durch den Apotheker statt, sie befanden den Betrieb eines solchen Automaten f&#252;r zu &#8220;kundendistanziert&#8221;. Ihrer Meinung nach beinhalte das Apotheken- und Arzneimittelrecht hohe Sicherheitsstandards. Wenn Kunden das Medikament aber nicht direkt beim Apotheker kaufen und von ihm ausgeh&#228;ndigt bekommen, w&#252;rden diese Sicherheitsstandards nicht eingehalten. So sei es wahrscheinlicher, dass es zur Abgabe eines falschen Medikaments komme, wenn das Arzneimittel nicht durch den Apotheker h&#246;chstpers&#246;nlich &#252;berreicht werden. </p>
<p>Derartige Abstriche bei der Arzneimittelsicherheit k&#246;nne nur der Gesetzgeber machen. Auch der seit kurzem m&#246;gliche Versandhandel mit Medikamenten habe daran nichts ge&#228;ndert, denn auch dort m&#252;ssen die Medikamente vor dem Versand durch Fachpersonal kontrolliert werden. (Aktenzeichen 6 A 11397/08.OVG)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/allgemein/arzneimittel-aus-dem-automaten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EHIC: Auch im Urlaub versichert</title>
		<link>http://www.med.de/news/finanzen/ehic-auch-im-urlaub-versichert.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/finanzen/ehic-auch-im-urlaub-versichert.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungskarte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[Rechtzeitig zur Urlaubssaison weist die Techniker Krankenkasse (TK) darauf hin, dass die Krankenversichertenkarte jetzt auch in Kroatien g&#252;ltig ist. Kroatien-Reisende brauchen also keinen Auslandskrankenschein mehr f&#252;r den Fall einer Krankheit w&#228;hrend des Urlaubs. Die EHIC, die European Health Insurance Card (Europ&#228;ische Krankenversicherungskarte) ist somit in einem weiteren Land g&#252;ltig.
Mit der Einf&#252;hrung der EHIC wurde daf&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig zur Urlaubssaison weist die Techniker Krankenkasse (TK) darauf hin, dass die Krankenversichertenkarte jetzt auch in Kroatien g&#252;ltig ist. Kroatien-Reisende brauchen also keinen Auslandskrankenschein mehr f&#252;r den Fall einer Krankheit w&#228;hrend des Urlaubs. Die EHIC, die European Health Insurance Card (Europ&#228;ische Krankenversicherungskarte) ist somit in einem weiteren Land g&#252;ltig.</p>
<p>Mit der Einf&#252;hrung der EHIC wurde daf&#252;r gesorgt, dass auch im Urlaub in vielen L&#228;ndern die Krankenversicherung die Kosten f&#252;r notwendige Arztbehandlung &#252;bernimmt. Die EHIC gilt au&#223;er in den L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union (und deren au&#223;ereurop&#228;ischen Staatsgebieten!) auch noch in Island, Mazedonien, Norwegen, der Schweiz, und seit Neuestem eben auch in Kroatien.</p>
<p>In all diesen L&#228;ndern erhalten Versicherte alle sofort notwendigen medizinischen Leistungen. In einigen L&#228;ndern werden laut Auskunft der TK allerdings Eigenleistungen  und Zuzahlungen f&#228;llig, die der Versicherte direkt zahlen muss.</p>
<p>Allerdings gibt es auch innerhalb Europas L&#228;nder und Staatsgebiete, in denen die EHIC nicht eingesetzt werden kann: In Andorra, auf den britischen Kanalinseln, auf den F&#228;r&#246;er-Inseln, auf der Isle of Man, in Monaco, San Marino, auf Svalbard und im Vatikanstaat.</p>
<p>Im Zweifelsfall hilft ein kurzer Anruf bei der eigenen Krankenkasse dabei herauszufinden ob am Reiseziel die EHIC akzeptiert wird, ob man einen Auslandskrankenschein ben&#246;tigt, oder ob man gar eine Reisekrankenversicherung abschlie&#223;en sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/finanzen/ehic-auch-im-urlaub-versichert.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Teures Rota-Virus</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-rota-virus.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-rota-virus.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=21</guid>
		<description><![CDATA[Rota-Viren l&#246;sen schwere Durchfallerkrankungen aus, die mehrere Tage dauern. Vor allem Kinder sterben an diesen Erkrankungen bzw. an der dadurch verursachten Austrocknung, und zwar sch&#228;tzungsweise bis zu einer Million pro Jahr. 
Die meisten Kinder t&#246;tet die von einem Rota-Virus ausgel&#246;ste Gastroenteritis in den Entwicklungsl&#228;ndern, aber auch bei uns wird jedes Kind in den ersten f&#252;nf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rota-Viren l&#246;sen schwere Durchfallerkrankungen aus, die mehrere Tage dauern. Vor allem Kinder sterben an diesen Erkrankungen bzw. an der dadurch verursachten Austrocknung, und zwar sch&#228;tzungsweise bis zu einer Million pro Jahr. </p>
<p>Die meisten Kinder t&#246;tet die von einem Rota-Virus ausgel&#246;ste Gastroenteritis in den Entwicklungsl&#228;ndern, aber auch bei uns wird jedes Kind in den ersten f&#252;nf Lebensjahr mindestens einmal mit Rota-Viren infiziert. Gut die H&#228;lfte aller Durchfallerkrankungen, die eine &#228;rztliche Behandlung notwendig machen, wird von den Rota-Viren verursacht. Eine l&#228;nder&#252;bergreifende Studie hat nun ergeben, dass bei den Rota-Virus-positiven Kindern, also Kinder die mit dem Rota-Virus infiziert waren, &#252;ber die H&#228;lfte der Erkrankungen schwer verlief. Waren die Kinder nicht infiziert, gab es nur in 31 Prozent aller F&#228;lle einen schweren Verlauf. </p>
<p>Mit diesen Zahlen wird deutlich, dass das Rota-Virus auch eine Belastung f&#252;r das Gesundheitssystem ist – die sich mit einer Schutzimpfung vermeiden lie&#223;e. Noch ist die Impfung gegen die Rota-Viren keine der von der st&#228;ndigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen, geben tut es sie aber. </p>
<p>Bisher verursachen die Rota-Viren in Deutschland j&#228;hrlich Kosten von 118 Millionen Euro. Ein &#196;rzteteam des Uniklinikums Frankfurt hat errechnet, dass sich mit einer fl&#228;chendeckenden Impfung die Zahl der ambulanten Behandlungen pro Jahr von 150.000 auf 40.000 senken lie&#223;e, bei den station&#228;ren von 22.000 auf 4.000.</p>
<p>Viele Eltern wissen allerdings gar nicht, dass sie ihr Kind bis zum sechsten Lebensmonat gegen die Viren impfen lassen k&#246;nnen. Bei einer Umfrage eines Impfstoffherstellers zeigte sich, dass von 2.400 befragten M&#252;ttern nur 24 Prozent die Impfung kannten. Der Pharmahersteller will nun &#196;rzte vermehrt dazu anregen, die Schluckimpfung als Selbstzahlerleistung anzubieten – f&#252;r rund 200 Euro. Allerdings gibt es schon jetzt einige Krankenkassen, die die Kosten f&#252;r die Rota-Viren-Impfung &#252;bernehmen. Nachfragen lohnt sich also allemal!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/teures-rota-virus.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe &#8211; wer wird geimpft?</title>
		<link>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-wer-wird-geimpft.html</link>
		<comments>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-wer-wird-geimpft.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.med.de/news/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Das Gerangel um die  Kassenleistungen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe nimmt kein Ende. Nachdem  inzwischen zumindest die privaten Krankenkassen f&#252;r die Impfkosten ihrer  Mitglieder aufkommen, gibt es schon wieder einen neuen Streitpunkt: Das  Bundesgesundheitsministerium und der Spitzenverband der gesetzlichen  Krankenkassen sind sich einig, dass die Schweinegrippe-Tests eine Kassenleistung  seien. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Das Gerangel um die  Kassenleistungen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe nimmt kein Ende. Nachdem  inzwischen zumindest die privaten Krankenkassen f&#252;r die Impfkosten ihrer  Mitglieder aufkommen, gibt es schon wieder einen neuen Streitpunkt: Das  <a href="http://www.bmg.bund.de/" target="_blank">Bundesgesundheitsministerium</a> und der Spitzenverband der gesetzlichen  Krankenkassen sind sich einig, dass die Schweinegrippe-Tests eine Kassenleistung  seien. Allerdings legt sich nun die <a href="http://www.kbv.de/" target="_blank">Kassen&#228;rztliche Bundesvereinigung</a> quer.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">&#220;berraschend ist dabei  vor allem, dass das Bundesgesundheitsministerium und die Krankenkassen auf  einmal so friedlich am gleichen Strang ziehen. Vor wenigen Tagen hatte das  Ministerium die Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen abgeschmettert, nach  denen sich Bund und L&#228;nder an den Kosten der geplanten Schutzimpfung gegen die  Schweinegrippe beteiligen sollten. Die Krankenkassen drohen nun mit  Zusatzbetr&#228;gen f&#252;r ihre Mitglieder.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Wer &#252;berhaupt gegen die  Schweinegrippe geimpft wird, l&#228;sst sich anhand der Pl&#228;ne der <a href="http://www.who.int/en/" target="_blank">WHO</a> schon jetzt  ziemlich genau vorhersagen, auch wenn das Bundesgesundheitsministerium erst im  August dar&#252;ber entscheidet. Zuerst werden die Risikogruppen geimpft, also die  Personen, die ein besonders hohes Ansteckungsrisiko tragen oder die im Fall  einer Ansteckung mit Komplikationen zu rechnen haben. Das erscheint schon  deswegen sinnvoll, weil aus logistischen Gr&#252;nden nicht alle Deutschen auf einmal  geimpft werden k&#246;nnen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Zu diesen  Personengruppen geh&#246;ren chronisch Kranke, zu denen Personen mit  Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber-, Nieren, oder Atemwegserkrankungen,  Immundefekten oder Multipler Sklerose z&#228;hlen. Auch HIV-Infizierte, Diabetiker  und schwer Fettleibige geh&#246;ren dazu.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Auch <a href="http://www.babys.de/schwangerschaft.htm" target="_blank">Schwangere</a> k&#246;nnen  sich impfen lassen. Sie stecken sich wegen ihrer geschw&#228;chten Abwehrkr&#228;fte  schneller an, und die Krankheit f&#252;hrt bei Schwangeren bis zu viermal &#246;fter zu  Komplikationen als bei Nicht-Schwangeren. Gerade das hohe Fieber kann das Kind  in der Entwicklung sch&#228;digen und zu Fehl- oder Fr&#252;hgeburten  f&#252;hren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Eine weitere Gruppe, die  fr&#252;h geimpft wird, sind medizinischer Personal in Arztpraxen, Krankenh&#228;usern,  Apotheken und Pflegeeinrichtungen sowie Mitarbeiter von Rettungsdiensten,  Polizisten und Feuerwehrleute.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">F&#252;r all diese  Personengruppe &#252;bernehmen die Krankenkassen auf jeden Fall die Kosten, meint  Thomas Schulz, der Pressesprecher des th&#252;ringischen Gesundheitsministeriums, das  die Gesundheitsministerkonferenz der L&#228;nder leitet. Aber auch alle anderen  Impfwilligen werden laut Schulz die Impfung bezahlt bekommen. Das geschehe  erstens im Dienste der Volksgesundheit, zweitens w&#228;ren die Kosten f&#252;r  Medikamente und Krankenhausaufenthalte doppelt so hoch wie die Impfkosten f&#252;r  die gesamte Bev&#246;lkerung.</span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.med.de/news/gesundheit/schweinegrippe-wer-wird-geimpft.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

